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IWF sieht Risiken im Schweizer Immobiliensektor



Der Internationale Währungsfonds (IWF) lobt die Fortschritte der Schweiz bei der Stabilisierung des Finanzsektors und die gesunden öffentlichen Finanzen. Risiken sieht er im Immobilienmarkt und bei der Unternehmensbesteuerung, falls die AHV-Steuervorlage scheitert.

Die Finanzstabilität der Schweiz sei insbesondere durch mögliche Entwicklungen im Immobilien- und Hypothekarmarkt bedroht, schreibt das Finanzdepartement zum IWF-Länderexamen, das am Montag veröffentlicht worden ist.

Die Widerstandskraft des Finanzsektors und die Kapitalisierung der Banken seien in den letzten Jahren zwar gestärkt worden. Trotzdem müssten die Risiken bei Immobilien und Hypotheken mit zusätzlichen Instrumenten und einer engeren Regulierung und Aufsicht des Finanzmarkts gemindert werden.

Weitere Risiken sieht der IWF im internationalen Umfeld, insbesondere durch die Spannungen im globalen Handelsgefüge und die Unsicherheiten in der EU, etwa durch den Brexit. Positiv hebt er die robuste Entwicklung der Wirtschaft der letzten Jahre hervor. Für 2019 erwartet der IWF jedoch ein verlangsamtes Wachstum von 1.1 Prozent.

Die aktuelle Geldpolitik der Nationalbank zur Stabilisierung des Frankenkurses bezeichnet er als Erfolg. Die öffentlichen Finanzen seien solide. Der IWF wiederholt in dem Zusammenhang seine Empfehlung an die Schweiz, die Investitionen zu erhöhen, um die Geldpolitik zu entlasten. (sda)

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