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Die Uhren wurden in der Nacht um eine Stunde vorgestellt



In der Schweiz gilt wieder die Sommerzeit. Um Punkt 2.00 Uhr wurden die Uhren in der Nacht auf Sonntag auf 3.00 Uhr vorgestellt.

Damit werden die Nächte erneut eine Stunde kürzer und an den Abenden bleibt es länger hell. Die Sommerzeit dauert in diesem Jahr bis zum 27. Oktober.

Mit der Zeitverschiebung soll eine Stunde mehr an Tageslicht gewonnen und somit Energie gespart werden. Während die Zeitumstellung für einige Personen einfach einen Dreh an der Uhr bedeutet, beklagen andere negative Folgen für die Gesundheit und das Tierwohl.

Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern einheitlich die Uhren am jeweils letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück.

Bundesrat und Parlament hatten sich bei der Einführung der mitteleuropäischen Zeit Ende des 19. Jahrhunderts und bei der Einführung der Zeitumstellung 1980 vor allem aus wirtschaftlichen Gründen für eine Zeitregelung entschieden, die mit derjenigen der Nachbarstaaten übereinstimmt.

Wunsch der Bevölkerung

Nun hat das EU-Parlament diese Woche für eine Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2021 plädiert. In einer EU-Umfrage zur Sommerzeit hatten sich mehr als 80 Prozent dafür ausgesprochen, die Zeitumstellung abzuschaffen. Für die tatsächliche Abschaffung müsste allerdings noch ein Kompromiss mit den Mitgliedstaaten erzielt werden.

Als nächstes müssen sich nun die EU-Verkehrsminister auf eine gemeinsame Linie einigen. Anschliessend müssen sie mit Unterhändlern des EU-Parlaments einen Kompromiss finden. Damit wird nicht vor Herbst 2019 gerechnet.

Das Eidgenössische Institut für Meteorologie (Metas) hatte diese Woche zudem mitgeteilt, die Schweiz verfolge die Entwicklung in den Nachbarländern und werde sorgfältig prüfen, ob eine allfällige Anpassung der Zeitregelung sinnvoll und im Interesse der Schweiz ist. (sda)

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