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Todesurteil in China könnte Konflikt mit Kanada neu anheizen



Die politischen Spannungen zwischen China und Kanada nach der Verhaftung der Huawei-Finanzchefin könnten durch ein Todesurteil neu angefacht werden. Einem kanadischen Staatsbürger droht in China die Hinrichtung.

Das Volksgericht in der südchinesischen Stadt Jiangmen teilte am Dienstag mit, dass ein kanadischer Staatsbürger hingerichtet werden soll. Das Geschlecht der Person nannte das Gericht nicht. Die Strafe wurde wegen Herstellung und des Vertriebs von Drogen ausgesprochen. Sie kann angefochten werden.

Das Gericht war für eine weitere Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Es ist der zweite Fall in diesem Jahr, bei dem ein Kanadier wegen Drogendelikten in China zum Tode verurteilt wurde.

Im Dezember hatte die kanadische Polizei die Finanzchefin des Netzwerkausrüsters Huawei, Meng Wanzhou, auf Verlangen von US-Staatsanwälten verhaftet. Die US-Regierung verdächtigt Huawei, enge Verbindungen zur chinesischen Regierung zu pflegen und Ausrüstung oder Handys zur Spionage zu missbrauchen. Meng, die mittlerweile auf Kaution aus dem Gefängnis ist, und der chinesische Konzern bestreiten die Vorwürfe. (sda/reu)

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