Sepp Blatter
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FIFA President Sepp Blatter attends a news conference after a meeting of the FIFA executive committee in Zurich in this September 26, 2014 file photo. A privileged existence in Switzerland for some of the largest sports organizations in the world and their top executives including Sepp Blatter, president of world soccer's governing body FIFA, may be coming to an end. Responding to years of corruption allegations, lawmakers are poised to pass a set of laws known as

Durch die Gesetzesänderung wird FIFA-Chef Sepp Blatter als «Politically Exposed Person» (PEP) eingestuft. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Korruption und Geldwäscherei

Banken müssen Sepp Blatter gleich wie mutmassliche Diktatoren behandeln

Im Kampf gegen Geldwäscherei und Korruption hat der Nationalrat entschieden, dass in Zukunft auch hohe Sportfunktionäre scharf unter die Lupe genommen werden müssen. Gilt auch für FIFA-Chef Sepp Blatter.



Was für Geschäfte mit mutmasslichen Diktatoren mit Schweizer Banken schon lange gilt, muss damit auch auf Sportfunktionäre angewendet werden. Betroffen sind nicht weniger als 65 in der Schweiz ansässige internationale Sportföderationen, darunter der Weltfussballverband FIFA und das Internationale Olympische Komitee IOC.

Auch Blatter ein PEP

Durch die Gesetzesänderung werden auch deren Präsidenten Joseph Blatter und Thomas Bach sowie viele weitere hohe Verbandsfunktionäre als «Politically Exposed Persons» (PEP, politisch herausgehobene Persönlichkeiten) eingestuft. In der Praxis heisst das, dass ihre Kontobewegungen sowie die ihrer Familienmitglieder verfolgt und den Schweizer Behörden gemeldet werden müssen. 

Die Verschärfung der Gesetzesvorlage hatte SVP-Nationalrat Roland Büchel lanciert, weil seiner Ansicht nach Korruptionsskandale in Sportorganisationen mit Sitz in der Schweiz dem Land Schaden zugefügt hätten. (whr/si/dpa)

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