Ski
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

acht von elf nicht im Ziel

Frauen erfinden im Super-G neue Disziplin: Wer scheidet schöner aus?

Der olympische Super-G der Frauen verkommt zu Beginn zur Farce. Acht der ersten elf Fahrerinnen erreichen das Ziel nicht. Hereinspaziert zum Zirkus am frühen Morgen!



Da dachten wir, wir stehen früh auf und schauen den besten Super-G-Fahrerinnen der Welt beim Olympia-Rennen zu. Doch zu Beginn wähnen wir uns nicht bei den besten auf der weissen Piste, sondern bei der Sendung «Versteckte Kamera!». Acht der ersten elf Fahrerinnen scheiden aus. Manege frei!

Begrüssen Sie zum Auftakt Carolina Ruiz Castillo! Sie zeigt uns einen klassischen Wegrutscher, inklusive «Tor-Ummähen»:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 1: Carolina Ruiz Castillo Gif: SRF

Nach ihr kommt Leanne Smith. Sie erreicht das Ziel. Was wir jetzt noch nicht wissen. Die nächsten sechs Fahrerinnen schaffen es nicht bis zur Ziellinie. Und: Smith verliert fast drei Sekunden auf die Siegerzeit und wird «Zweitletzte der ernstzunehmenden Konkurrentinnen». Doch widmen wir uns den Ausfällen: 

Startnummer 3 kriegt die Kurve nicht:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 3: Daniela Merighetti. Gif: SRF

Startnummer 4 springt zu weit und fährt am Tor vorbei:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 4: Jessica Lindell-Vikarby. Gif: SRF 

Startnummer 5 zeigt den Trick «Unten am Tor vorbeifahren»:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 5: Marie-Michele Gagnon. Gif: SRF

Startnummer 6 zeigt uns, dass man an der gleichen Stelle das Tor auch noch deutlicher verpassen kann:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 6: Marie Marchance-Arvier. Gif: SRF 

Für Action sorgt Startnummer 7. Sie dreht sich und stürzt fast:

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 7: Laurenne Ross. Gif: SRF

Startnummer 8 rutscht zu weit weg: 

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 8: Kajsa Kling. Gif: SRF

Und zum Abschluss unsere Olympiasiegerin Dominique Gisin mit der Startnummer 11: Das ist wenigstens wieder ein sauberer Sturz.

Animiertes GIF GIF abspielen

Startnummer 11: Dominique Gisin.  Gif: SRF

Verletzt wurde bei allen Ausfällen niemand. Die Ausfallquote senkte sich danach – wer hätte das gedacht – drastisch. Von den Fahrerinnen bis Startnummer 30 schieden nur noch vier weitere Athletinnen aus.  

Einen Vorteil haben die vielen Ausfälle doch noch: Die Ausgeschiedenen können gemeinsam am Streckenrand ihre Konkurrentinnen beobachten und zusammen Richtung Ziel rutschen:

Spain's Carolina Ruiz (L) and Sweden's Jessica Lindell-Vikarby ski down after falling to finish the women's alpine skiing Super G competition during the 2014 Sochi Winter Olympics at the Rosa Khutor Alpine Center February 15, 2014.   REUTERS/Stefano Rellandini (RUSSIA  - Tags: SPORT OLYMPICS SPORT SKIING)

Die Spanierin Ruiz Castillo und Lindell-Vikarby erreichen das Ziel nach dem Ausscheiden gemeinsam. Bild: Keystone

Canada's Marie?Michele Gagnon (top) and France's Marie Marchand-Arvier ski down after falling to finish the women's alpine skiing Super G competition during the 2014 Sochi Winter Olympics at the Rosa Khutor Alpine Center February 15, 2014.   REUTERS/Stefano Rellandini (RUSSIA  - Tags: SPORT OLYMPICS SPORT SKIING)

Und auch Marie-Michele Gagnon und Marie Marchand-Arvier bleiben zusammen. Bild: Keystone

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

Stinkfrech! Karl Molitor triumphiert dank Schulbuben-Abkürzung erstmals am Lauberhorn

14. Januar 1939: Mit Karl Molitor betritt einer der grössten Schweizer Skistars bei seinem Heimrennen am Lauberhorn die grosse Bühne. Den ersten seiner elf Siege in Wengen ergaunert sich das Schlitzohr auch dank einer geheimen Abkürzung.

Länger, schneller, Lauberhorn. Die Abfahrt von Wengen sprengt mit 4,5 Kilometern Länge und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 161 Stundenkilometern alle Rekorde. Nur komplette Rennfahrer haben auf dem Teufelskurs vor der majestätischen Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau eine Chance. Ob Hundschopf, Kernen-S oder der Canadian Corner: Die knüppelharten Schikanen des Klassikers verzeihen kein Defizit an Muskelkraft, Kondition und blitzschnellen Reflexen.

Das Spektakel und der Nervenkitzel locken die …

Artikel lesen
Link zum Artikel