Skicross
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Swiss competitors from left, Jorinde Mueller, Sanna Luedi,  and Katrin Mueller, wait at the finish after their women's ski cross seeding runs at the Rosa Khutor Extreme Park, at the 2014 Winter Olympics, Friday, Feb. 21, 2014, in Krasnaya Polyana, Russia. (AP Photo/Andy Wong)

Pleiten, Pech und Pannen. Die Schweizerinnen Jorinde Müller, Sanna Lüdi und Katrin Müller (v.l.) Bild: AP/AP

Skicross Frauen, Endstand

1. Marielle Thompson (Ka)

2. Kelsey Serwa (Ka)

3. Anna Holmlund (Sd)

8. Fanny Smith (Sz)

10. Katrin Müller (Sz)

13. Sanna Lüdi (Sz)

25. Jorinde Müller (Sz)

Stürze und Fehler

Nach den Männern erleben auch die Skicrosserinnen ihr grosses Debakel

Ganz bitterer Tag für die Schweizer Skicrosserinnen. Drei der vier waren Medaillenfavoritinnen, doch alle scheiden schon vor dem Final nach teilweise haarsträubenden Fehlern aus.

Im Halbfinal hat es auch noch Fanny Smith erwischt. Schon in den Läufen zuvor schieden die Schweizerinnen der Reihe nach aufgrund von Fehlern und Stürzen aus der Entscheidung. Das Team, das in allen sieben Weltcuprennen des Winters mit mindestens einer Fahrerin auf dem Podest vertreten war, ging just im wichtigsten Wettkampf der Saison leer aus. 

Einem Triumph am nächsten kam Smith. Während sie in Achtel- und Viertelfinal noch überzeugend weiter kam, schien auch im Halbfinal alles auf gutem Weg. Doch dann unterlief ihr in Führung liegend ein unnötiger Fahrfehler. Sie verlor zu viel Tempo und wurde Vierte in ihrem Lauf. Noch nach der Qualifikation hatte die Schweizerin trotz Rang 16 angekündigt: «Ich will Gold.» Im kleinen Final war die Luft draussen. Smith holt sich als Achte immerhin noch ein Diplom.

Animiertes GIF GIF abspielen

Fanny Smiths Fehler im Halbfinal. GIF: SRF

Sanna Lüdi, in der Qualifikation die Sechstschnellste, überzeugte zunächst auch im Achtelfinal mit einem Start-Ziel-Sieg. Im Viertelfinal lag die Schweizerin bis zur letzten Kurve ebenfalls in Führung. Dann geriet sie aber ins Sandwich zwischen Marielle Thompson und Katya Crema. Bei dieser Aktion touchierte die Schweizerin Thompson wohl kurz und stürzte – aus der Traum. 

«Ich habe eine Sekunde zu früh nachgelassen», so die Schweizerin danach im Ziel. Während die Skibrille ihre Tränen verdeckte, fügte sie noch an: «Ich wollte Kräfte sparen für den Halbfinal. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so nah an mir dran sind. Es ist bitter. Wir dominieren den ganzen Winter und jetzt das.»

Animiertes GIF GIF abspielen

Der Sturz von Sanna Lüdi im Viertelfinal. GIF: SRF

Katrins Müllers fataler Fehler – Jorinde Müllers Sturz

Der Medaillentraum von Katrin Müller platzt ebenfalls im Viertelfinal. «Der Traum ist geplatzt, es ist so», fasst sie sich gegenüber dem SRF kurz. Der Schweizerin, die als Mitfavoritin galt, unterlief am Start ein folgenschwerer Fehler. Sie hat zu wenig Schwung und kommt nicht richtig über das erste Hindernis. Da die Chilenin Stephanie Joffroy stürzt, erreicht die 24-Jährige das Ziel als Dritte und scheidet aus.

Animiertes GIF GIF abspielen

Katrin Müller vergeigt die Halbfinal-Qualifikation beim ersten Sprung. GIF: SRF

Als einzige der vier Schweizerinnen schaffte es zuvor Jorinde Müller nicht in die Viertelfinals. Die 20-Jährige stürzte in ihrem Heat kurz vor Schluss an dritter Position liegend. Die Qualifikations-Siebte war im Ziel entsprechend niedergeschlagen: «Ich war in einer Qualifikation noch nie so stark. Das ist sehr enttäuschend. Aber so schnell kann es gehen», so die WM-Vierte gegenüber SRF.

Animiertes GIF GIF abspielen

Der Sturz von Jorinde Müller im Achtelfinal. GIF: SRF



Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ein Sturz produziert das beste Fotofinish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Niederer

20. Februar 2014: Es sieht gar nicht gut aus für Armin Niederer. Im Olympia-Viertelfinal von Sotschi liegt der Skicrosser vor dem Zielsprung nur auf Rang 3. Dann stürzen alle seine Konkurrenten – und der Schweizer ist im Halbfinal.

Die Schweiz reist 2014 mit grossen Medaillenhoffnungen zum Skicross-Wettkampf nach Sotschi. Mike Schmid ist Titelverteidiger, Alex Fiva der Gesamtweltcupsieger 2013 und Gewinner des letzten Wettkampfs vor Olympia und Armin Niederer ein heisser Aussenseiter. 

Doch am Tag vor dem Rennen muss sich Schmid verletzt abmelden, im Achtelfinal wird Fiva – in Führung liegend – umgefahren und scheidet aus.

Bleibt nur noch Niederer im Viertelfinal. Der Schweizer fährt bis vor dem Zielsprung an …

Artikel lesen
Link zum Artikel