DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Pleiten, Pech und Pannen. Die Schweizerinnen Jorinde Müller, Sanna Lüdi und Katrin Müller (v.l.)
Pleiten, Pech und Pannen. Die Schweizerinnen Jorinde Müller, Sanna Lüdi und Katrin Müller (v.l.)
Bild: AP/AP
Skicross Frauen, Endstand
1. Marielle Thompson (Ka)
2. Kelsey Serwa (Ka)
3. Anna Holmlund (Sd)
8. Fanny Smith (Sz)
10. Katrin Müller (Sz)
13. Sanna Lüdi (Sz)
25. Jorinde Müller (Sz)
Stürze und Fehler

Nach den Männern erleben auch die Skicrosserinnen ihr grosses Debakel

Ganz bitterer Tag für die Schweizer Skicrosserinnen. Drei der vier waren Medaillenfavoritinnen, doch alle scheiden schon vor dem Final nach teilweise haarsträubenden Fehlern aus.
21.02.2014, 10:1221.02.2014, 13:34
Reto Fehr
Folgen

Im Halbfinal hat es auch noch Fanny Smith erwischt. Schon in den Läufen zuvor schieden die Schweizerinnen der Reihe nach aufgrund von Fehlern und Stürzen aus der Entscheidung. Das Team, das in allen sieben Weltcuprennen des Winters mit mindestens einer Fahrerin auf dem Podest vertreten war, ging just im wichtigsten Wettkampf der Saison leer aus. 

Einem Triumph am nächsten kam Smith. Während sie in Achtel- und Viertelfinal noch überzeugend weiter kam, schien auch im Halbfinal alles auf gutem Weg. Doch dann unterlief ihr in Führung liegend ein unnötiger Fahrfehler. Sie verlor zu viel Tempo und wurde Vierte in ihrem Lauf. Noch nach der Qualifikation hatte die Schweizerin trotz Rang 16 angekündigt: «Ich will Gold.» Im kleinen Final war die Luft draussen. Smith holt sich als Achte immerhin noch ein Diplom.

Animiertes GIFGIF abspielen
Fanny Smiths Fehler im Halbfinal.
GIF: SRF

Sanna Lüdi, in der Qualifikation die Sechstschnellste, überzeugte zunächst auch im Achtelfinal mit einem Start-Ziel-Sieg. Im Viertelfinal lag die Schweizerin bis zur letzten Kurve ebenfalls in Führung. Dann geriet sie aber ins Sandwich zwischen Marielle Thompson und Katya Crema. Bei dieser Aktion touchierte die Schweizerin Thompson wohl kurz und stürzte – aus der Traum. 

«Ich habe eine Sekunde zu früh nachgelassen», so die Schweizerin danach im Ziel. Während die Skibrille ihre Tränen verdeckte, fügte sie noch an: «Ich wollte Kräfte sparen für den Halbfinal. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so nah an mir dran sind. Es ist bitter. Wir dominieren den ganzen Winter und jetzt das.»

Animiertes GIFGIF abspielen
Der Sturz von Sanna Lüdi im Viertelfinal.
GIF: SRF

Katrins Müllers fataler Fehler – Jorinde Müllers Sturz

Der Medaillentraum von Katrin Müller platzt ebenfalls im Viertelfinal. «Der Traum ist geplatzt, es ist so», fasst sie sich gegenüber dem SRF kurz. Der Schweizerin, die als Mitfavoritin galt, unterlief am Start ein folgenschwerer Fehler. Sie hat zu wenig Schwung und kommt nicht richtig über das erste Hindernis. Da die Chilenin Stephanie Joffroy stürzt, erreicht die 24-Jährige das Ziel als Dritte und scheidet aus.

Animiertes GIFGIF abspielen
Katrin Müller vergeigt die Halbfinal-Qualifikation beim ersten Sprung.
GIF: SRF

Als einzige der vier Schweizerinnen schaffte es zuvor Jorinde Müller nicht in die Viertelfinals. Die 20-Jährige stürzte in ihrem Heat kurz vor Schluss an dritter Position liegend. Die Qualifikations-Siebte war im Ziel entsprechend niedergeschlagen: «Ich war in einer Qualifikation noch nie so stark. Das ist sehr enttäuschend. Aber so schnell kann es gehen», so die WM-Vierte gegenüber SRF.

Animiertes GIFGIF abspielen
Der Sturz von Jorinde Müller im Achtelfinal.
GIF: SRF
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Vier neue Disziplinen: In Pyeongchang geht's um 102 Medaillensätze

In Pyeongchang wird im Februar 2018 um insgesamt 102 Medaillensätze gekämpft. Das sind vier mehr als zuletzt in Sotschi. Gestrichen wurden die Parallelslaloms der Snowboarder. Neu dabei sind diese vier Disziplinen:

Bereits seit 2005 werden in dieser Disziplin WM-Medaillen vergeben. Nun geht's erstmals auch bei Olympia Edelmetall. Der Team Event wird in Form eines Parallel-Riesenslaloms und in einem K.o.-System ausgetragen. Jeweils zwei Frauen und Männer pro Nation treten gegen ein anderes Land …

Artikel lesen
Link zum Artikel