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Das Wort des Jahres ist ... ein Emoji!

Konservative Sprachliebhaber müssen jetzt stark sein: Das Heul-vor-Glück-Smiley ist laut Oxford Dictionaries das Wort des Jahres. Emojis überwinden sprachliche Grenzen, hiess es in der Begründung.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Hoppla: Die Oxford-Dictionaries-Redaktion hat ein Emoji zum Wort des Jahres gekürt. Aber nicht irgendein Emoji, sondern das lachende Smiley-Gesicht, dem Tränen der Freude über die gelben Wangen rinnen: 😂

Es hat in Grossbritannien eine gewisse Popularität erlangt: 2014 soll dieses Gesicht vier Prozent aller verwendeten Emojis ausgemacht haben, in diesem Jahr waren es laut dem Blog «The Verge» bereits 20 Prozent. Das zweit-beliebteste soll übrigens der Kussmund mit dem fliegenden Herzen davor sein.

9 Emoji, die im realen Leben einfach besser sind

«Auch wenn Emojis von Jugendlichen schon seit langer Zeit benutzt werden, ist die Emoji-Kultur erst in den vergangenen Jahren im Mainstream angekommen», heißt es laut «Time» in einer Pressemitteilung zu der Wahl. «Emojis verkörpern einen zentralen Aspekt des digitalen Lebens, das sehr visuell, emotional und unmittelbar ist.» Der Chef von Oxford Dictionaries, Caspar Grathwohl, sagte: «Emojis sind zu einer wichtigen Form der Kommunikation geworden, die sprachliche Grenzen überwinden kann.»

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So oft wurden Emojis 2014 und 2015 verwendet.
oxforddictionaries.com

Der Japaner Shigetaka Kurita hat die kleinen Gesichter vor mehr als 15 Jahren ins Leben gerufen. Sie sind inspiriert von Comics und Strassenschildern. Der Name Emoji kommt aus der Kombination der japanischen Bezeichnungen für Bild und Buchstabe.

Die Webseite Oxford Dictionaries gehört zur Presseabteilung der Universität Oxford und ist nicht zu verwechseln mit dem bekannten Wörterbuch Oxford English Dictionary, das ein eigenes Wort des Jahres wählt. Laut «The Verge» ist die Emoji-Wahl aus der Zusammenarbeit mit der Tastatur-App-Firma SwiftKey entstanden. In den Jahren zuvor hatten bereits Wörter aus dem Netz bei der Wahl gewonnen: 2012 war es «GIF» und ein Jahr später «Selfie». (vks/spiegel online)

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