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Erica Domesek konnte ihren Traumprinzen dank Twitter ausfindig machen. Bild: Instagram/psimadethis

Happy End dank Twitter

So funktionieren Märchen im 21. Jahrhundert

Prinzen, die Prinzessinnen vor dem Bösen retten, waren gestern. Prinzessinnen, die ihre Prinzen via Twitter wieder finden, sind heute.



Am 15. März 2014 lernt Erika Domesek aus New York City auf einem Flug von Dallas nach Calgary, Kanada, ihren Traummann kennen. Doch aus welchen Gründen auch immer vergisst sie, ihren Prince Charming nach seinen Kontaktdaten zu fragen – nicht mal den Nachnamen hat sie in Erfahrung gebracht. Doch statt sich über diesen unglaublichen Patzer aufzuregen, wendet sie sich via Twitter an die Fluggesellschaft:

Die junge Frau bekommt zwar prompt eine Antwort, doch die Angestellten der American Airlines haben nur ein paar hoffnungsvolle Worte für sie übrig: «Wir hoffen, dass sich eure Wege noch einmal kreuzen werden.»

So schnell lässt sich Domesek (die sich auf Twitter «P.S. - I made this» nennt) nicht abwimmeln. Sie versucht es mit einem romantischen Zitat aus dem Film «Notting Hill»:

Die Airline bleibt dabei: Passagierdaten herausgeben liegt einfach nicht drin.

Aber sie ermuntern die junge Frau, ihren Aufruf etwas zu spezifizieren. Vielleicht würde jemand anderes den gesuchten Mann anhand dessen erkennen und ihr helfen können. Daraufhin schreibt Domesek:

Irgendwie scheinen die Herrschaften von American Airlines Gefallen an der Sache zu finden. Auch wenn sie nicht aktiv beim Kuppeln helfen dürfen, so versuchen sie, die Social-Media-Maschinerie mit anzukurbeln.

In der Zwischenzeit mischen sich immer mehr fremde Menschen in die Angelegenheit der jungen Frau ein:

Doch in der Zwischenzeit ist es längst zum Happy End gekommen. Die guten Neuigkeiten verbreitet die junge Frau, wie Yahoo berichtet, natürlich auch via Twitter: «To close the book on this story. The universe brought us together & he's amazing. FULL STOP. #romance CC: @AmericanAir.» So lautet das Posting, das sie später aus unbekannten Gründen wieder löscht. Trotzdem zeigt sich auch die Airline glücklich über das Ende der Geschichte:

Via Huffington Post

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