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10 Guetzli-Rezepte für Weihnachten, die fast niemand kennt

Die Weihnachtszeit ist wieder da und alle fangen an zu backen. Doch nur du wirst mit diesen zehn einfachen, aber kaum bekannten Guetzlirezepten deinen Gaumen nachhaltig beglücken!

Balthasar Sager
Balthasar Sager



Du wünschst dir nichts mehr als eine Alternative zu Mailändlerli und Zimtsternen? Ich mir auch, im Fall! Deshalb habe ich die folgenden zehn unerforschten Guetzlirezepte zusammengesucht, die du wirklich ganz legitim zu Weihnachten backen, wie auch essen darfst. So à la es gibt noch viel zu entdecken!

Bleibe dran, denn am Ende wartet noch ein ganz spezielles Rezept, um den Respekt deines kleinen, brandstiftenden Cousins zurückzuerlangen! 😏

Die feinsten Guetzli ever: Pepparkakor <3

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bild: webicurean

Pepparkakor (bzw. Pfefferkuchen) werden in Skandinavien das ganze Jahr über gerne verzehrt, am liebsten aber zur Weihnachtszeit. Die würzigen Begleiter für den winterlichen Alltag wurden anscheinend schon vor 3800 Jahren in Mesopotamien genossen. Das macht auch Sinn, denn die wunderbare Mischung aus Zucker, Butter, Ingwer, Nelken und Zimt macht dich mit jedem Bissen ein bisschen glücklicher. Führe mit diesem Rezept die Tradition der Mesopotamier fort! 

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Ist das Leben nicht schön? bild: amandakbythebay

Psst: Wenn du faul bist, kannst du beim nächsten schwedischen Möbelgrosshändler den Teig auch schon fertig kaufen.

Mince Pies

Eine verflossene britische Liebe hat mir diese kleinen, süssen weihnachtlichen Küchlein mal gebracht und ich fand sie eigentlich noch ganz essbar (also die Küchlein). Auf Anraten von Food-Redaktor Oliver Baroni entschied ich dann, sie auch in den Artikel aufzunehmen.

Das Rezept dazu ist einfach. Die Mischung, die in die Küchlein kommt, muss allerdings einige Tage im Kühlschrank ziehen!

Das Rezept
Zuerst mal die Füllung (das sogenannte Minced Meat) nach diesem Rezept machen. 

Dann den Teig machen:
(1) Kalte (!), gewürfelte Butterstücke mit Weissmehl vermischen, bis das Gemisch eine krümlige Konsistenz hat.
(2) Zucker, Prise Salz, zugeben, vermischen.
(3) Teig kneten, bis er zur Teigkugel wird. Keine Flüssigkeit hinzugeben, einfach weiterkneten!
(4) Ofen auf 200 Grad (Ober-Unterhitze), 180 Umluft oder Gasstufe 6 vorheizen.
(5) Walnuss-grosse Teigbälle an die Wand und den Boden der leicht eingefetteten Muffinform eindrücken schau dazu am besten kurz das BBC-Video an (auf «Watch Video» klicken). Nur 2/3 der Teigmenge hierfür verwenden, 1/3 wird für die Deckel benötigt.
(6) Etwa einen Esslöffel des «Minced Meat» darauf geben (Küchlein sind noch offen nach oben). 
(7) Nun mit dem restlichen Teig Deckel formen und oben andrücken.
(8) Der Teig sollte von selbst kleben, doch wenn du dieser Information nicht traust, kannst du kaltes Wasser an den Ecken auftragen, bevor du die Kreise als Deckel andrückst.
(9) Deckel auf Wunsch mit Eigelb bestreichen.
(10) 15-20 Minuten lang backen, bis gold-braun. 
(11) 5 Minuten in der Muffinform auskühlen lassen und dann auf ein Gitter verfrachten.
(12) Vor dem Servieren gerne noch ein wenig mit ein wenig Puderzucker garnieren. Die Küchlein sind 3-4 Tage lang in einem luftdichten Behälter haltbar. Oder 1 Monat lang gefroren.

Die Zutaten

für die Füllung
Minced Meat nach diesem Rezept (heisst nur Meat, hat aber kein Fleisch drin) oder hier bestellen oder bei einem guten Detailhändler anrufen.   

für den Teig
350 g Weissmehl
225 Butter, kühl
100g Zucker
1 Ei 
1 Prise Salz

Puderzucker zum Bestreuen

Zur Veranschaulichung der Schritte 5 bis 8:

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Video: YouTube/Waitrose

En guete! Das Rezept ist eine Übersetzung der BBC Good Food Version mit Ergänzungen des Rezepts von Essen und Trinken.

Um so geht es: 

Hier noch ein höchst unangemessenes Video zur Zubereitung von Mince Pies:

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Achtung, verstörend! Video: YouTube/HowToBasic

Florentinerli

Ein Stück Himmel …

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bild: betty bossi

Über diese wunderbar leichten, knusprigen Versuchungen muss ich gar nicht zu viele Worte verlieren. Die Bilder sprechen ja für sich. Die Florentinerli eignen sich auch bestens als schönes DIY-Geschenk (mein Vater hatte z.B. sehr Freude daran!). Das Rezept dazu findest du hier oder hier (ohne kandierte Früchte).

… selbst gemacht!

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Mhmmmm… bild: essen aus engelchens küche

Tähtitorttu

Meine liebe Kollegin Eeva, die längere Zeit in Finnland gewohnt hat, hat mich auf dieses sehr schöne Rezept aufmerksam gemacht. 

Köstliches und Elegantes aus Finnland:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

bild: mydearkitcheninhelsinki

Diese Guetzli backst du übrigens am besten mit dieser oder dieser finnischen Playlist im Hintergrund. Das Rezept habe ich von der Bloggerin Asli aus Helsinki übernommen.

Das Rezept
1. Ofen auf 225 Grad vorheizen
2. Blätterteig quadratisch schneiden, je nach gewünschter Grösse der Tähtitorttu
3. Wie in der Slideshow unten einschneiden und falten.
4. Jeweils etwa einen Teelöffel Konfitüre in die Mitte
5. 15 Minuten lang backen bzw. bis die Ecken anfangen braun zu werden. 
6. Mit Puderzucker bestreuen.
7. Om nom nom.

Die Zutaten
1 Blätterteig
Konfitüre nach Wahl (klassisch Pflaume oder Aprikose, aber du kannst natürlich auch andere Konfitüren verwenden); Alternativ einen Beutel gedörrte Pflaumen mit Zugabe von etwas Wasser und Zucker pürieren, bis das Gemisch viskos wird.

So backst du sie:

«Afghanische Guetzli»

Das «Afghan Biscuit» ist ein appetitliches Potpourri aus Butter, Zucker, Kakao und Cornflakes mit einer Glasur zum Dahinschmelzen. Als ich meinem guten neuseeländischen Freund Callum erzählte, dass ich einen Artikel über unbekannte, aber einfache Guetzlisorten schreibe, schilderte er mir freudig die herzerwärmende Geschichte, wie sein Grosi selbst gebackene Afghan Biscuits fürs Fest buk, und kurzerhand die Hälfte auf dem Weg nach Auckland zu ihm und seiner Familie dann selbst ass. 

Für ein tieferes Verständnis hier gleich nochmals:

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Callums Grosis Hunger ist ein eindeutiges Indiz für die Qualität dieser Guetzli. bild: google maps, bearbeitungen: watson

Du so: «Afghanische Guetzli» in Neuseeland? Häh?

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Sind laut Callum «voll die Bombe». bild: hungry cub

Diese Plätzchen werden entgegen ihrem Namen nicht vor allem in der gebirgigen zentralasischen Republik genossen, sondern in Neuseeland! Das bleibt uns ein Rätsel, denn über die Herkunft des Namens «Afghan Biscuit» sind keine Details bekannt.
Diese Delikatesse darf den Watson-Lesenden nicht vorenthalten bleiben! 

Das Rezept 
(1)
 Ofen auf 180° vorwärmen.
(2) Butter und Zucker mixen.
(3) Mehl und Kakaopulver dazugeben, weiterrühren.
(4) Cornflakes sachte unter Mischung ziehen, so dass sie nicht zu Bruche gehen und auch beim Essen noch knusprig sind.
(5) Teelöffel-grosse Teigportionen auf einem leicht mit Butter eingefetteten Backpapier platzieren. Etwa 15 Minuten backen (Ober- und Unterhitze).
(6) Auskühlen. Währenddessen für die Glasur Margarine und Kakao mischen bis schön glatt vermischt, dasselbe mit der Milch und dem Vanilleextrakt tun.
(7) Nach und nach Puderzucker hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, allenfalls noch mehr Milch oder Wasser hinzufügen.
(8) Die gebackenen Kekse bestreichen. Oben eine Walnuss ergänzen. 

Zutaten

für den Teig:
200 g weiche Butter
75 g Zucker
175 g Mehl
25g Kakakopulver
50g Cornflakes
Walnüsse

für die Glasur:
210g Puderzucker
ein gehäufter Esslöffel Kakao
1 Teelöffel Vanilleextrakt  
1 Teelöffel Butter
15-30 ml Wasser oder Milch

(Update 19.12.2016: Das ursprüngliche Rezept ergab viel zu viel Glasur, die Mengen der Glasurzutaten wurden der Realität angepasst, mea culpa.)  

Guetzlirezept von Jamie Oliver Community-Nutzer Kiwi Kris. Glasurrezept von Allrecipes

Ergänzung vom 19.12.2016: Callums Grosi (sie heisst übrigens Linda) backt die Guetzli eher Handgelenk mal Pi. Ihr wurde das hier publizierte Rezept im englischen Original unterbreitet. Sie meinte, tendenziell würde sie wohl eher etwas mehr Kakaopulver, Cornflakes und Zucker verwenden, dafür weniger Mehl. Sie unterstrich jedoch, dass sie die besten Resultate erzielt, indem sie einfach den Teig probiert. Laut Linda ist es besonders wichtig, dass der Teig einen gewissen «Crunch» hat, richtig schokoladig schmeckt und geschmacklich nicht zu «Instant Diabetes» degeneriert. Sie grüsst euch übrigens alle herzlich und wünscht frohe Weihnachten :)

Hier einige bewegte Bilder zum Backprozess:

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Die Videoproduzenten haben bei der Glasur etwas gepfuscht. Achtung: Das Rezept im Video ist nicht mit dem obigen Rezept deckungsgleich! Video: YouTube/Chelsea Sugar

Oho! Du hast schon mehr als die Hälfte des Artikels gelesen! Du erhältst die Guetzlimedaille!

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bild: lazyllama/shutterstock

Und du darfst dir schnell diese «Weihnachtskarten für alle, die Weihnachten nicht mögen» anschauen

Haselnuss-Zwieback

In Österreich würde man das als «Gustostückerl» bezeichnen:

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Das Bild wird dem köstlichen Rezept einfach nicht gerecht. bild: annemarie wildeisen's kochen

Mein Urgrosi bereitete mir und meinen Schwestern diesen wunderbaren Haselnusszwieback zeitlebens jeweils im Winter zu, wenn wir bei ihr zu Besuch waren. Wir liebten ihre «Häxebrötli» über alles. Schön war das! Das ist nun leider schon etwas her, aber der Nusszwieback ist und bleibt in guter Erinnerung, deshalb hier das Rezept:

So geht's:

Schritte
1. Kondensmilch und Haselnüsse zu zähflüssiger Masse verrühren. Eiweiss separat steif rühren,  langsam unter Kondensmilch und Haselnüsse ziehen. 
2. Das Gemenge etwa 3-4mm dick auf den Zwieback auftragen. 
3. Auf Backpapier belegtem Blech 7-10 Minuten (oder bis du zufrieden bist) bei Ober- & Unterhitze bei 200 Grad backen.
Weihnachtsoption: Ganz leicht mit Zimtpulver bepudern.
4. Optional den Zwieback im warmen Zustand dritteln. Lässt sich problemlos einige Tage in einer Büchse aufbewahren. 

Zutaten
1 Tube Kondensmilch (gezuckert versteht sich)
250 g Haselnüsse, gemahlen
1 Pack Zwieback​
1 Eiweiss (kann man aber auch weglassen)​

Dieses Rezept wurde aus dem Kochbuch «Heiligs Guetzli» (erschienen im Pica Verlag) übernommen. 

Zimt-«Wolken»

Ich habe anlässlich des inspirierenden Titels einfach mal darauf los gebacken. Ich hatte mir eine luftige Kugel aus Eiweiss, Zimt, Zucker und anderen Köstlichkeiten vorgestellt. Irgendwie ging das Rezept dann aber in eine andere Richtung, als ich mir das vorgestellt hatte …

So sah der Teig kurz vor dem Backen aus:

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Weil ich keine Wolkenförmchen besitze, habe ich dann halt Herzen, Papageien (einer auf einer Holzstange hockend) und einen Elefanten ausgestochen.  bild: watson

Zwei von vier Testpersonen:

«He öh mega guet, wie Wienachte im mul!»

Die restlichen zwei Testpersonen

«Hmm, ja das isch würkli chli komisch.»

Ein kontroverses Guetzli!

Ich muss gestehen: Ich hatte keine Konfitüre mehr und es war spät abends … deshalb habe ich die letzten zwei Schritte ausgelassen! Seid mir nicht böse, ok? Ich denke, wenn du eher empfindliche Geschmacksnerven hast und nicht sehr auf Süsses stehst, dann könnte dieses Rezept ideal für dich sein!

Das Rezept
(1)
Butter verrühren bis er eine schaumige Konsistenz erreicht. Honig und Ei kurz nacheinander hinzugeben.
(2) MehlBackpulver anrühren, unter Masse von Schritt 1 geben. Restliche Zutaten ausser Konfitüre und Puderzucker hinzugeben.
(3) 1 Stunde zugedeckt nach draussen oder in den Kühlschrank stellen.
(4) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ausrollen – empfohlene Dicke etwa 4mm. Wolken ausstechen.
(5) 8-10 Minuten backen. 
(6) Die Wolken – noch im warmen Zustand – zur Hälfte mit Konfitüre bestreichen. Nun auf jede Wolke eine zweite legen und leicht drauf drücken.
(7) À discretion bepudern.

Die Zutaten
100 g Butter (zimmerwarm)
3 EL Honig (flüssig)
1 Ei
150 g Dinkel- oder Weizenruchmehl  
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Messerspitze Backpulver
1 TL Zimtpulver 
1 Messerspitze Nelkenpulver
Himbeerkonfitüre
Puderzucker

Wolkenstechform

Das Rezept wurde aus dem hübsch illustrierten Kochbuch «Heiligs Guetzli» aus dem Pica Verlag übernommen.

Eine andere Art von Zimtwolke:

Animiertes GIF GIF abspielen

bild: imgur

Haferkekse

Haferkekse sind sehr einfach zu backen. Und trotzdem stossen sie bei vielen Leuten aufgrund ihrer simplen und überzeugenden geschmacklichen Qualität auf Anklang. Ist das nicht schön?

Diese Version ist im deutschsprachigen Raum weit verbreitet …

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bild: sterneköchin2011/chefkoch

…und diese Art ist in Finnland beliebt!

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Chocolate Chip Cookies à la «New York Times»

Mit diesem traumhaften Chocolate Chip Cookie-Rezept aus dem «Essential New York Times Cookbook», das ich mir vor einigen Geburtstagen selbst geschenkt habe, werden deine kühnsten Backträume zur Realität

Diese köstlichen Golfball-grossen Guetzli bestehen nämlich fast zur Hälfte aus Schokolade. Im Original sind diese Plätzchen eigentlich nicht besonders weihnachtlich, doch die Rezeptur ist so gut, dass sie sich speziell auch für das Weihnachtsfest gut eignen. Um aber auch auf Nummer sicher zu gehen, habe ich das Rezept um eine Weihnachtsoption ergänzt!

Einfach aufpassen: Diese Guetzli sind etwas aufwendiger als die restlichen Rezepte in diesem Artikel, lohnen sich aber auf jeden Fall!

Chocolate Chip Cookies à la New York Times mit einem Schuss Weihnachten!

Das Rezept
1. Mehl, Backsoda, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.
2. Mixe den Butter mit allen Zuckerarten während etwa 5 Minuten auf mittlerer Stufe, bis eine locker-luftige Mischung entstanden ist.
3. Die Eier hinzugeben – eins nach dem anderen und nach jedem Ei gut mixen! 
4. Vanille hinzugeben.
5. Geschwindigkeit des Mixers auf langsam zurückstellen und die trockenen Zutaten zugeben.
Weihnachtsoption: Zimt hinzufügen. 
6. Mixen bis die Zutaten gerade vermischt sind, etwa 5-10 Sekunden lang.
7. Die Schoggistückli dazugeben und sachte in den Teig einarbeiten.
8. Den Teig mit Folie oder Plastik bedecken und zwischen 24 und 36 Stunden in den Kühlschrank, um den Geschmack zu intensivieren.
9. Wenn der Teig fertig ist den Ofen auf 190 Grad (bzw. Gasstufe 5 von 8) vorwärmen.
10. Nun nimmst du 100g-schwere Teigkugeln (also etwa so gross wie ein Golfball) aus der Schüssel raus und legst sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Um hübschere Guetzli zu machen, drücke die Schoggistückli horizontal in den Teig ein, falls sie herausragen.
11. Bestreue die Guetzli mit Meeressalz (ist echt sehr lecker) oder alternativ mit braunem, grobkörnigem Zucker.
12. Die Guetzli 18 bis 20 Minuten lang backen. Auf einem Gitter etwa 20 Minuten auskühlen lassen. Warm essen oder in einem Behälter aufbewahren. 
13. Wiederhole die Prozedur mit dem restlichen Teig, den du bis zu 72 Stunden lang im Kühlschrank lagern kannst.

Die Zutaten
325 g Weissmehl (halbweiss geht auch, andere Mehlarten sicherlich auch, habe ich aber nicht probiert!)
240 g Gramm Brotmehl (kann auch durch Weissmehl ersetzt werden)
1.25 TL Backsoda
1.5 TL Backpulver
1.5 TL Salz
290 g Butter
230 g brauner Zucker
2 grosse Eier
2 TL Vanilleextrakt (oder auch mehr)
680 g dunkle Schokolade (nimm gute Schokolade mit mindestens 60% Kakaogehalt dafür, du wirst es dir danken)
Meeressalz, grobkörnig
Für die Weihnachtsoption: 4 TL Zimt

Ich werde dem Food-Journalisten David Leite für diese Rezept auf immer und ewig dankbar sein.

Und so sehen die Cookies aus, wenn du zu viel Mehl nimmst :) 

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Nichtsdestotrotz waren die Cookies ausgesprochen wohlschmeckend!  bild: balthasar sager

Honig-Gewürz-Plätzchen

Fieses graues Wetter. Kräftezehrende Dunkelheit. Kein Problem! Mit diesen unschuldigen, mit ergötzlicher Zuckerglasur überzogenen Ingwer-Zimt-Honig-Guetzli ist das gleich viel erträglicher!

Glasiert sehen sie die köstlichen Guetzli etwa so aus…

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bild: olgas flavor factory

In nature wirken sie so auf dich:

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Iss mich, ich bin ein Honig-Gewürz-Guetzli! bild: food.com

Die Schritte
(1) Ofen auf 180 Grad vorheizen. 
(2) Zucker und Butter vermischen bis cremig. Dann langsam Honig und das Ei hinzugeben, gut verrühren (bzw. mixen).
(3) Die trockenen Zutaten zusammen sieben und zur cremigen Mixtur hinzugeben.
(4) Kleine Kugeln formen und im auf der Arbeitsfläche (oder auch Schale) ausgeleerten Zucker rollen, eine leichte Zuckerschicht um die Kugeln machen. Eine Seite frei lassen.  
(5) Etwa 7 Minuten lang auf einem leicht eingefetteten Backpapier die Kugeln im vorgeheizten Ofen backen.
(6) Auskühlen lassen oder sofort essen.
(7) Optional: Glasieren mit diesem Rezept nehmen.

Die Zutaten
für die Guetzli
1 Ei 
60 ml Honig
500 g Mehl 
230 g brauner Zucker
ein wenig weissen Zucker (um Kugeln zu bedecken, geht auch mit braunem Zucker)
8 g gemahlener Ingwer (bzw. Ingwerpulver)
2 TL Zimt
1.5 Teelöffel Backsoda
180 g Butter 
eine Prise Salz

Das Rezept ist eine Übersetzung eines Beitrags von food.com.

Obacht, nach der Umfrage kommt das Bonus-Rezept!

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706 Votes zu: Welches Rezept wirst du nun ausprobieren?

  • 8%Pepparkakor
  • 4%Den Haselnusszwieback
  • 26%Die «afghanischen Guetzli»
  • 2%Die Zimtwolken
  • 2%Mince Pies
  • 7%Haferkekse
  • 16%Chocolate Chip Cookies à la New York Times
  • 8%Tähtitorttu
  • 6%Honig-Gewürz-Plätzchen
  • 7%Florentinerli
  • 4%Totenbeinli 2.0
  • 12%Alle!

Momentli mal … Totenbeinli 2.0 … häääh chegg nid?

Jetzt noch ein ganz spezielles Guetzli für unliebsame Verwandte!

Wie etwa für den kleinen Julian, der letztes Jahr einfach so dein wunderschönes und leckeres Lebkuchenhaus niedergebrannt hat. Heeh mega fies, im Fall!

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Da hat deine Schwester aber einen boshaften kleinen Brandstifter in die Welt gesetzt, gäl! bild: Romrodphoto/shutterstock

Du kannst Julian mit dem Totenbeinli 2.0 einen kleinen Schrecken einjagen!

Das Rezept
(1) Verarbeite Mehl, Seele, die weiche Butter zu dickem Teig.
(3) Verteile den Teig schön grosszügig um den Knochen rum, so in Kugelform. Glacéstengel von letztem Jahr unten rein.
(4) «Totenbeinli» für extraknuspriges Erlebnis bei Umluft und 290 Grad 3 Stunden lang backen.
(5) Hübsche Glasur auftragen.
(6) «Schenken» 

Die Zutaten
Knochen (von Spare Ribs, letzter Hüft-OP o.ä.)
100 bis 200 g Mehl
50 bis 100 g Butter, weich
1 rabenschwarze Seele
1 Prise Humor
1 alter Glacéstengel
weisse Schokolade für Glasur

«Hey Kusinä Annatina, sit ich äm Julian es Totäbäinli 2.0 geh han, versteckt er sich im Fall immär hinter em Mami. Er wird niä widär mis Läbchuächähus abfackle.»

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bild: Dean Drobot/shutterstock, bearbeitungen: watson

«Ohohoho, namaste, liebi Hildegard, ändlich häsch au du din innärä Fridä gfundä! Und MINI schwigermuätär wird nie meh uf bsuech cho.»

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Annatina gab ihrer hinterlistigen Schwiegermutter nach dem unerklärlichen Verschwinden des Hamsters der Schwiegermutter auch so ein Totenbeinli. bild: dean drobot/shutterstock

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#street #cred. bild: dean drobot/shutterstock, bearbeitungen: watson

Das leckere Originalrezept für Totenbeinli, die man früher jeweils zum Leichenschmaus servierte, heute eher zur Weihnachtszeit (was für eine seltsame Entwicklung), findest du übrigens hier

In diesem Sinne: Frohes Backen! Und wenn du fertig mit Backen bist, poste doch noch alle unbekannten Guetzlirezepte die du kennst in die Kommentare (z.B. Orangen-Mandel-Biscotti)! 

Apropos Weihnachten: Mehr als 1150 Samichläuse tollen hier im Schnee:

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 16.12.2016 22:04
    Highlight Highlight Duuuuu 750g puderzucker ist das nicht etwas viel bei den Afghanen?
    1 0 Melden
    • Balthasar Sager 19.12.2016 04:24
      Highlight Highlight Besten Dank für den Kommentar, da ist mir in der Hitze des Gefechts ein Fehler unterlaufen. Die Proportionen waren grosso modo korrekt, doch die Mengen hätten viel zu viel Glasur ergeben. Das habe ich nun angepasst.
      1 0 Melden
    • Balthasar Sager 21.12.2016 12:20
      Highlight Highlight Ok hier nochmals die Zutaten, da das Update scheinbar nicht bei allen Nutzern angezeigt wird:

      Für die Glasur:
      210g Puderzucker
      ein gehäufter Esslöffel Kakao
      1 Teelöffel Vanilleextrakt
      1 Teelöffel Butter
      15-30 ml Wasser oder Milch
      1 0 Melden
  • Mouker 11.12.2016 21:24
    Highlight Highlight Folgt das Rezept von Callums Grosi noch ?
    3 0 Melden
    • Balthasar Sager 21.12.2016 12:26
      Highlight Highlight Ich hatte vor einigen Tagen im Rezept selbst die Ergänzungen von Callums Grosi gepostet, diese scheinen ärgerlicherweise aber noch nicht allen angezeigt werden. Deshalb hier:
      Callums Grosi (sie heisst übrigens Linda) backt die Guetzli eher Handgelenk mal Pi und nicht nach Rezept. Callum hat ihr das hier publizierte Rezept trotzdem mal im englischen Original unterbreitet. Sie kommentierte, dass sie tendenziell wohl eher etwas mehr Kakaopulver, Cornflakes und Zucker verwendet, dafür weniger Mehl. (1/2)
      1 0 Melden
    • Balthasar Sager 21.12.2016 12:29
      Highlight Highlight Sie betonte, dass sie die besten Resultate erzielt, indem sie ganz einfach den Teig probiert. Laut Linda ist es besonders wichtig, dass der Teig einen gewissen «Crunch» hat, richtig schön schokoladig schmeckt und geschmacklich nicht zu «Instant Diabetes» degeneriert. Sie grüsst euch übrigens alle herzlich und wünscht frohe Weihnachten :)
      (2/2) Ich hoffe das ist so ok für dich, liebe/r Mouker.
      1 0 Melden
    • Mouker 21.12.2016 17:36
      Highlight Highlight Lieber Balthasar VIELEN VIELEN DANK !!! Ich werde es bald mal ausprobieren. 😋
      0 0 Melden
  • who cares? 11.12.2016 15:32
    Highlight Highlight Zu meinen Artikeln hinzufügen - check✅
    7 0 Melden
  • E-Lisa 11.12.2016 10:11
    Highlight Highlight Hihi ... Penis 😎😁😂
    User Image
    49 2 Melden
    • will.e.wonka 11.12.2016 10:58
      Highlight Highlight "elefant"😂
      25 1 Melden
    • Lichtblau 11.12.2016 16:28
      Highlight Highlight E-Lisa: Die dürfen bei uns nie fehlen. So macht das Backen Spass. Die "Maipimmeli" gelingen mit Mailänderliteig zuverlässig. Ausstechförmchen gibt es meines Wissen aber noch keine.
      8 0 Melden
    • E-Lisa 12.12.2016 14:19
      Highlight Highlight Uiii 😎 selber geformt? @_adrian?
      1 0 Melden

Hier eine Karte, auf der jedes Kaff der Schweiz abgebildet ist. JEDES!

Vor nicht allzu langer Zeit haben User bei Reddit diese Grafik des in der Schweiz geborenen Comic-Künstlers Malachi Ray Rempen gepostet:

Sie bildet europäische Städte erstaunlich gut ab und ging entsprechend sofort viral. Inspiriert davon haben sich unsere trainierten Wollmäuse sofort daran gemacht, eine Karte von jedem Schweizer Kaff zu zeichnen. 

Und weil Wollmäuse sehr fleissige Zeichner sind, haben sie auch noch eine Karte für jede Schweizer Stadt erstellt.

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