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Severin Guérig mit seinem Taschengrill am Wäggitalersee.  bild: zvg

Dieser Schweizer Mini-Grill ist die Antwort auf die Einweggrill-Plage

Grillfans aufgepasst: Ein Aargauer Tüftler hat einen Grill entwickelt, der überall reinpasst. Er hat noch einen entscheidenden Vorteil. 



Die zündende Idee kam Tüftler Severin Guérig beim Schwumm in der Limmat. Denn für ihn gibt es nichts Schöneres, als direkt nach dem Badeplausch ein Steak am Flussufer zu verspeisen. «Doch damals gab es nirgendwo einen Grill zu kaufen, der in meinen Seesack passt», sagt der 36-Jährige aus Baden. 

Das war vor vier Jahren. Doch die Idee vom Mini-Holzkohlengrill ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. So machte er sich in der Werkstatt an die Arbeit. «Auf meinem ersten Mini-Grill hatte nur eine Bratwurst Platz». Der Prototyp habe aber seine Kollegen begeistert und ihn motiviert, einen Schritt weiter zu gehen. Denn Einweggrills kommen für den Hobby-Erfinder nicht infrage. «Ich esse zwar gerne draussen. Aber Brandlöcher und Abfall zu hinterlassen ist für mich tabu», so Guérig zu watson.

Ob in Basel, Zürich oder Bern: Die so genannten Pic-Nic-Grills haben sich in den letzten Jahren wegen den Umweltschäden bereits zu einem Politikum entwickelt. Mit Werbekampagnen versuchen Städte, die Einweggrill-Plage einzudämmen. 

Das BBQ-Baby aus dem Aargau

Zurück zum Aargauer Tüftler. Also machte er ein Crowdfunding, gründete eine Firma. Und verbrachte abends viel, sehr viel Zeit mit der Weiterentwicklung des Grills. Zeichnete, pröbelte, grillierte stundenlang. Bis sein neues BBQ-Baby endlich marktreif war. 

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15 mal 15 Zentimeter misst der erste Schweizer Taschengrill.  zvg

Der Schweizer Taschengrill. Ein 15 Zentimeter auf 15 Zentimter kleines Truckli, das sich ausziehen und vor allem überall mitnehmen lässt. Auf die Grillfläche passen fünf Cervelats oder zwei ganze Maiskolben. «Und die Glut ist wegen dem Kamineffekt innert Minuten ready. Und er passt nach dem Grillplausch in den Geschirrspüler», frohlockt Guérig, der sich während des Gesprächs gerade ein Steak am Wäggitalersee auf den Rost legt. «Fisch mache ich auf dem Blech der Verpackung. Mein Grill ist eine Allzweckmaschine». 

Hunderte Grills verkauft

350 Stück hat der Schweizer Grill-Tüftler bereits verkauft. Die Dinger lässt er zu 100 Prozent in der Schweiz fabrizieren – auch mit HIlfe von sozialen Einrichtungen. Sogar Holzkohle aus dem Entlebuch hat er ausfindig gemacht. Ein spezieller Schutz verhindert zudem, dass das Teil Brandlöcher auf der Wiese hinterlässt. 

Doch Guérig lehnt sich nun nicht bei Bier und Wurst im Liegestuhl zurück, sondern tüftelt bereits an einer Weiterentwicklung. «Auf Weihnachten plane ich eine Version, mit der man auch Raclette machen kann.» 

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Die Grillfläche ist etwa so gross wie ein A5-Blatt. bild: zvg

Zu viel Rauch vom Grillfeuer? Willi hat die Lösung

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Video: watson/Willi Helfenberger, Emily Engkent

Grillblog: Gegrillte Auberginen

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasqualinho 02.06.2018 17:19
    Highlight Highlight Hab so ein Ding! Echt gut, nicht ganz billig aber jeden Franken Wert, schweizer Qualität halt. Das mit den Kohlesäckli und Kamineffekt funkioniert super und man ist erstaunlich schnell ready to grill!

    Freue mich schon auf das Raclette-Modell!! Go on Severin!!
  • Bobk 02.06.2018 09:09
    Highlight Highlight Sehr cooles Teil! Gratuliere.

    Noch was; das Bild würd auch im Picdump ne Falle machen :))))
  • Roman Stanger 01.06.2018 19:18
    Highlight Highlight So gut das Produkt auch sein mag, der Titel des Artikels ist ja wohl ein reiner Marketing-Gag. Es erwartet doch niemand ernsthaft, dass die typische Einweg-Grill-Klientel jetzt diesen nachhaltig und sozial produzierten Grill für 150 Stutz kauft.
  • Posersalami 01.06.2018 12:45
    Highlight Highlight Geiler Scheiss, sofort bestellt!

  • HerrLich 01.06.2018 12:44
    Highlight Highlight Und auch preislich muss er sich nicht hinter den etablierten Kollegen von Weber und König verstecken ... nein, muss sagen, ich finde es toll .... aber 150 Hebel ist mir persönlich dann schon etwas zu teuer. Ich habe einen Grillrost den ich jeweils bei einer öffentlichen Feuerstelle platziere. So viel Zeit zwischen baden und Steak gönn ich mir.
  • Gringoooo 01.06.2018 12:24
    Highlight Highlight Die Erfindung und der Innovationsgeist von diesem Herr in aller Ehren - es gibt schon bessere Lösungen.
    Es gibt stabile Grills welche etwa das Format eines Notizblocks haben, aus metall bestehen und wie ein X (von der Seite gesehen) aufgefaltet werden können. Vorteil: grosse Grillfläche, saumässig kompackt, viel Fläche für Glut, leicht reinigbar, standfest usw.
  • 2sel 01.06.2018 12:10
    Highlight Highlight Genau sowas habe ich gesucht. Wo gibts den Grill zu kaufen und wieviel kostet er?
  • Sarkasmusdetektor 01.06.2018 12:05
    Highlight Highlight Den Grill muss man ja hinterher wieder nach Hause tragen, ist ja voll unpraktisch!
    Aber im Ernst, coole Konstruktion - aber sind die 15x15cm inklusive Kohle? Sonst wär's dann doch nicht mehr so praktisch, oder?
    • Steph An 01.06.2018 13:50
      Highlight Highlight Ich habe den Gril auch schon. Die Kohle kann in die 15x15 cm bzw. im Grill verstaut werden und muss nicht extra transportiert werden (wie bei alen anderen mir bekannten Modellen. Echt cool das Teil und bei jedem Wetter verwendbar.
  • Gren-D 01.06.2018 11:41
    Highlight Highlight ist ne gute Sache, kann ich nur empfehlen!...
  • whiteshark 01.06.2018 11:26
    Highlight Highlight Finde ich eine sehr gute Idee. Diese Einweggrills sind zum Teil eine richtige Plage. Hoffe dass sich dieser Trend zur Wiederverwertung durchsetzt...
  • rundumeli 01.06.2018 11:06
  • Boixos1234 01.06.2018 10:57
    Highlight Highlight Paid Content?
  • Dogbone 01.06.2018 10:26
    Highlight Highlight Wirklich ein tolles Teil! 149.- allerdings auch. Aber ja, Swissmade halt, gell🤓

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