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Kommentar

Ich liebe «Harry Potter» – aber ich halte J.K. Rowling nicht mehr aus

J.K. Rowling und die Harry-Potter-Stars bei der Premiere von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes».  Bild: AP

Elisabeth Kochan / watson.de



Aufgepasst, «Potter»-Fans: Wenn ihr kontroverse Meinungen zu Harrys Universum und dessen Erschafferin nicht ertragen könnt, ist das hier vielleicht nicht die richtige Lektüre. Es ist kein Liebesbrief – und das, obwohl ich selbst leidenschaftlicher Fan bin.

Aber genau das ist der Punkt: Ich bin Fan von «Harry Potter», nicht von J.K. Rowling. Gegen die hege ich mittlerweile einen echten Groll. Denn die Art, mit der sie mit Kritik umgeht, macht mich wütend.

Aber fangen wir von vorne an.

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Bild: giphy

«Harry Potter» hat mein Leben verändert. Das ist keine liebestrunkene Fan-Floskel, ich meine das vollkommen ernst: Als «Harry Potter and the Deathly Hallows» im Sommer 2007 erschien, war ich 15 Jahre alt, Hardcore-Fan und zu ungeduldig, um drei Monate auf die deutsche Fassung zu warten. Also wagte ich mich ans englische Original – und landete dann später im Anglistik-Studium. Thank you, Harry. Und thank you, J.K., denn natürlich weiss ich, dass ich ihr das Ganze zu verdanken habe.

Was mich allerdings nicht dazu verpflichtet, ihr in der realen Welt des getwitterten Wortes die Füsse zu küssen. Denn dort versucht sie krampfhaft, dem in den «Harry Potter»-Büchern vermittelten Weltbild des weissen, heterosexuellen Zauberers ein bisschen mehr Farbe hinzuzufügen.

Dabei geht es mir um Tweets wie diesen.

J.K. Rowling schreibt:

«Wenn uns ‹Harry Potter› eins beigebracht hat, dann, dass niemand in einem Schrank leben sollte.»

An sich eine tolle Message. Natürlich geht es dabei nicht um den wortwörtlichen, sondern den metaphorischen Schrank: Rowling will uns damit vermitteln, ihre Geschichte setze sich für das freie Ausleben jeglicher Sexualität ein, als Antwort auf die hoffnungsvolle Theorie eines Fans, Hogwarts sei ein sicherer Ort für die LGBT-Community. 

Mein Problem damit: Eine solche Community gibt es in Hogwarts leider einfach nicht.

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Bild: giphy

Bevor ihr jetzt aufschreit: «Aber was ist mit Dumbledore?» – Ja, sicher, inzwischen gilt die von Rowling 2007 bei einem Q&A in New York herausposaunte Enthüllung um Dumbledores (Homo-) Sexualität als Fakt. Da gibt es allerdings gleich mehrere Haken:

  1. Nirgendwo im Buch wird das auch nur angedeutet – nicht nur im Bezug auf Dumbledore: Alle Charaktere in «Harry Potter» scheinen heterosexuell zu sein.
  2. Einen Hinweis auf Dumbledores Homosexualität gibt es dann zwar in den «Phantastische Tierwesen»-Filmen, aber eben ausdrücklich «nicht explizit», sagt Regisseur David Yates.
  3. Rowling liess die grosse «Dumbledore ist schwul»-Bombe im Oktober 2007 platzen – erst drei Monate nach der Veröffentlichung des siebten Teils. Wörtlich sagte sie: «Ich habe Dumbledore immer als schwul gesehen. [...] Hätte ich gewusst, dass euch das so glücklich macht, hätte ich das schon vor Jahren verkündet!»

Es ist diese nachträgliche Bearbeitung von bereits bestehendem Material, die mich so stört. Und die will einfach nicht enden. «Heiligtümer des Todes» mag 2007 erschienen sein – aber Rowling hat in diesen vergangenen elf Jahren nie aufgehört, an der Geschichte herumzubasteln.

Natürlich ist es ihr geistiges Eigentum – aber sie zeichnet nachträglich ein Utopia, das in den Büchern einfach nicht existiert.

Zahllose Male wurde Rowling vorgeworfen, in «Harry Potter» kein sonderlich diverses Gesellschaftsbild zu präsentieren: Nicht nur Sexualität wirkt darin sehr eindimensional, auch Religion und Nationalität sind in nur wenigen bis gar keinen Facetten vertreten. Und dagegen versucht Rowling seitdem vorzugehen – mit einem Twitter-Feldzug.

Ein Fan twitterte: «Meine Frau sagt, es gebe keine Juden in Hogwarts. Ich bin Jude, also schätze ich, sie hat das nur gesagt, um die einzige Hexe in der Familie zu sein.» Woraufhin Rowling antwortete: «Anthony Goldstein, Ravenclaw, jüdischer Zauberer.»

Wer ist bitte Anthony Goldstein?!

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Bild: giphy

Ja, der gute Anthony spielte tatsächlich nie eine bedeutende Rolle und war einfach bloss ein Ravenclaw-Platzhalter in «Dumbledores Armee». Seine Religion? Wenn überhaupt, dann Nebensache, wie auch die jedes anderen Charakters in «Harry Potter». Damit habe ich persönlich kein Problem; eine Geschichte, die nicht nur Religion, sondern auch Nationalität, Sexualität, Bildung, etc. pp. in so vielen Facetten darstellt, dass sich niemand je ausgeschlossen fühlen könnte, möchte ich nicht lesen. Eine bereits bestehende Geschichte, die in irgendeiner dieser Richtungen Defizite hat, allerdings mit schnippischen Twitter-Ergänzungen nachträglich aufzuhübschen, ist für mich Schummelei.

Rassismus? Gibt es in Harrys Welt nicht.

«Nein, zwischen allen Zauberern jeder Herkunft herrschte gegenseitiger Respekt und ein Gefühl der Verbundenheit.»

Sexuelle Diskriminierung? Auch nicht.

«Nur lächerliche Muggel [würden Dumbledore diskriminieren]. Den Zauberern ist das egal – ihnen geht es nur um die Magie.»

Und gerade religiöse Vielfalt ist Rowling scheinbar ein wichtiges Anliegen.

Auf Twitter, wohlbemerkt – nicht in den Büchern. Denn obwohl sie schreibt, ...

... Wiccans (Wicca ist die Religion der Hexen) seien die einzigen Religionsanhänger, die sie in Hogwarts nicht sehen könne, weil deren Konzept von Magie mit dem aus den Büchern kollidiere, stellt sich eine Frage: Wieso sieht man von diesen ganzen Religionen dann nichts? Weihnachten und Ostern feiert Harry zwar, aber nicht in ihrem ursprünglichen religiösen Kontext. Rowling macht es sich mit ihrer Behauptung sehr leicht: Indem sie gar keine Religion zeigt, ist es einfach, zu behaupten, alle seien vertreten. Nur eben nicht sichtbar.

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Bild: giphy

Aber damit ist nicht Schluss – denn Rowling versucht auch, nachträglich (Haut-) Farbe einzufügen.

Harry, Ron und Hermine sind weiss – davon gingen die meisten Leser immer aus. Warum? Vielleicht wegen ihrer Film-Darsteller.

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Bild: giphy

Die potentielle Ausnahme: Hermine, die in den Büchern lediglich als braunäugig und kraushaarig beschrieben wurde und somit Spielraum bezüglich ihrer Hautfarbe lässt. Als 2015 Noma Dumezweni, eine dunkelhäutige Schauspielerin, für das Theaterstück «Harry Potter and the Cursed Child» in der Rolle der Hermine gecastet wurde, war der Aufruhr gross. Und plötzlich warf Rowling auch auf Twitter die Möglichkeit in den Raum, Hermine sei schon die ganze Zeit dunkelhäutig gewesen:

«Canon: Braune Augen, krause Haare und sehr clever. Weisse Haut war nie angegeben. Rowling liebt die schwarze Hermine.»

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Bild: imgur

Versteht mich nicht falsch: Ich würde mir auch mehr Vielfalt in den Büchern wünschen.

Aber dann auch richtig – nämlich von Anfang an, nicht nachträglich per Twitter-Fussnote eingefügt. Auf mich macht das den Eindruck, als habe Rowling die Bücher so «clean» wie möglich halten wollen, indem sie Themen wie Religion, Nationalität und Sexualität aussen vor liess, und auch über ein Jahrzehnt später noch immer je nach Lust und Laune dort ergänzt, wo die Kritiker ansetzten. Denn wenn jemand den Vorwurf äussert, es gebe nicht genug sexuelle oder religiöse Vielfalt in «Harry Potter», ist es nicht genug, diesen Makel mit einem «Ach, habe ich das nie erwähnt? Dumbledore ist übrigens schwul und Nebencharakter #5674 ist Jude!» auszubessern.

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bild: giphy

Vor allem, wenn man nicht konsequent genug ist, diesen Nachtrag dann auch in den «Phantastische Tierwesen»-Prequels offen und ehrlich durchzuziehen – sowohl in sexueller als auch in religiöser Hinsicht: Dumbledore und Grindelwald, sein Widersacher und Voldemorts Vorgänger, gelten zwar als homosexuell, zeigen es aber kaum (bis gar nicht), und Tina und Queenie Goldstein scheinen Anthonys Vorfahren zu sein, sind aber offenbar (?) keine praktizierenden Juden. Aber über die Prequels habe ich mich schon lang und breit hier ausgelassen.

Natürlich ist es einerseits schön, dass der «Zauber» nie zu enden scheint – aber irgendwann ist Schluss.

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Bild: giphy

Wenn ihr die Energie aufbringen könnt, jeden einzelnen «Potter»-Tweet von Rowling und jeden Artikel auf «Pottermore» zu lesen, wo nicht nur die Autorin, sondern ein ganzes Team an Leuten die Geschichte mit weiteren Informationen aufbauscht, ziehe ich meinen Hut vor euch. Mich persönlich stresst diese «Extended Version» einer Story, die ich in- und auswendig zu kennen glaubte, nur.

Ständig kommt etwas Neues dazu, das bereits Gelerntes teilweise so abändert, dass ich mich – und mein Herz blutet bei dieser Einsicht – inzwischen nicht mehr zu 100% auskenne im «Potter»-Universum. Und vielleicht entspricht meine Version der Geschichte mittlerweile gar nicht mehr der von Pottermore und Twitter-Rowling ergänzten Story. Ich werde es nie erfahren.

Denn inzwischen ist der Zug so dermassen abgefahren, dass ich wohl mehrere Wochen bräuchte, um mich durch sämtliches neues Material zu lesen. Und das ist eine Arbeit, die ich nicht leisten will – denn «Harry Potter» gefällt mir so, wie es ist. Ohne Pottermore. Ohne Twitter. Und, ja, ohne J.K. Rowling, die nach all den Jahren immer noch nicht aufgehört hat, an ihrer längst publizierten Geschichte weiterzuschreiben.

Ist «Harry Potter» geklaut?

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • ReziprokparasitischerSymbiont 29.12.2018 12:11
    Highlight Highlight Dann hätte man die Bücher gar nicht erst verfilmen dürfen. Auch das fügte der Geschichte viele neue Infos hinzu, z.T. sogar solche, die dem Buchkanon wiedersprechen.
    Und was ist mit Fanfictions, Wizzardrock, Themenparks, Conventions...?
    Ich persönlich finde es toll, dass die Story vieles offen lässt und so unzählige Möglichkeiten bietet, die Geschichte weiter zu spinnen und zu ergänzen.
    Unzählige Fans, Literaturwissenschaftler, Filmemacher, Künstler etc. haben in den letzten Jahren die Geschichte ergänzt und erweitert. Warum sollte JKR selbst nichts mehr dazu beitragen dürfen?
  • bebby 29.12.2018 07:41
    Highlight Highlight Und was ist mit Fanfiction? Dort werden die Romanhelden ja auch noch weiter ausgebaut und das ist gut so. Die Autorin dieses Artikels hat sich offenbar selbst starke Vorstellungen davon gemacht, wie ein Romanheld ist und hat jetzt Mühe damit, wenn daran gebastelt wird.
    Ich bin ehrlich gesagt froh, dass man in den Filmen keine Diversity eingebaut hat, nur um des Kommerzes Willen.
  • samarra 28.12.2018 23:29
    Highlight Highlight ich meine irgendwo gelesen zu haben das rowling dumbeldore in den neuen filmen explizit schwul darstellen wollte aber der regiseur sich dagegen entschieden hat
    aber ich jann mich auch irren 🙈
  • mellx 28.12.2018 20:40
    Highlight Highlight Der Artikel auf jeden Fall einen Punkt getroffen. Ja, Rowling bastelt wirklich viel nachträglich herum, aber ganz ehrlich. Ich kann das mehr als nur verstehen.
    Bedenken wir, dass Harry Potter nicht nur irgendeine Buchreihe von J.K.Rowling ist, sondern ihr Lebenswerk. Sie hat in den Büchern eine neue Welt geschaffen. Doch viel wichtiger ist: Sie hat in ihrem Kopf eine noch viel größere, umfangreichere Welt geschaffen, wie man ihren alten Skizzen und Notizen, als sie noch schrieb, sehen kann, die jetzt langsam alle veröffentlicht werden. Was wissen wir schon, was sie sich wirklich dachte.. 1/?
  • Finn Lestrange 28.12.2018 20:01
    Highlight Highlight Sorry ich kann dich echt nicht vertsehen. Es ist ok das das deine Meinung ist aber ich habe dafür kein verständnis
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 28.12.2018 18:03
    Highlight Highlight ...und mich nervt dieser Artikel. Meine Güte...was hab ich da gelesen?!? Naja. Ich verstehs nicht. Es ist ein PHANTASYROMAN und (auch) für Kinder. Es geht um Zaubern undundund...muss man immer alles für ALLE schreiben? Steinigt mich aber....echt jetzt?? 🤔 muss jeder Phantasyautor an Geschlecht, Hautfarbe, etc denken?
    Rowling geht darauf ein und stellt die Twitterer zufrieden. Sehe das Problem nicht ganz.
  • Füdlifingerfritz 28.12.2018 16:59
    Highlight Highlight Dieser Artikel muss einfach Absicht sein, um möglichst viele Kommentare zu generieren. Das kann keiner ernst meinen. Falls doch, hier eine Aufklärung: Harry Potter ist ein FIKTIVER Roman. Das heisst, alles was da drin geschieht, ist im echten Leben gar nicht passiert. Es könnten auch ALLE Personen weiss und hetero sein. Und sie könnten sogar ALLE miese Sexisten, Transphobiker und Rassisten sein. Das wäre völlig okay (wenn auch ziemlich langweilig). Und warum wäre es okay? Geeenau, weil die Geschichte FIKTIV Ist. Herrgottnochmal. Denkt euch eigene Geschichten aus, wenn euch das so wichtig ist.
  • Nik G. 28.12.2018 15:08
    Highlight Highlight Zum Glück wird nicht über alle diese Themen in den Bücher geschrieben. Erstens würden die Bücher dicker werden und zum anderen wären sie ziemlich sicher langweilig, langatmig und typisch Hollywood mässig. Schlussendlich ist es ein Fantasy Buch und kein Real Life Buch. Vermutlich kommt die meiste Kritik des nicht einhalten der Divesrität von Weissen, Heterosexuellen, Vorstadt Schnösel.
  • _kokolorix 28.12.2018 14:06
    Highlight Highlight Die Potter Geschichten geben ein durch und durch konservativ englisches Lebensgefühl wieder. Sie richten sich vor allem an Jugendliche und Kinder. Wieso um alles in der Welt sollten sich diese Bücher um sexuelle Ausrichtungen, Religionen und Rassen drehen?
    Die Geschichten von Astrid Lindgren enthalten auch keine sexuellen Anspielungen und widerspiegeln den schwedischen Alltag, dunkle Hautfarbe kommt höchstens als das Klischee eines Wilden von einer Südseeinsel vor...
    • waschbär 28.12.2018 19:21
      Highlight Highlight Genau!
  • Mietzekatze 28.12.2018 14:04
    Highlight Highlight Das sind Themen die in einem Kinderbuch nicht Platz haben müssen! Abgesehen davon leben wir im 21 Jahrhundert und sexuelle Ausrichtung und Religion sollte so selbstverständlich sein, dass man auch gar nicht darüber reden/schreiben sollen müsste!!! Sie hätte aber auch einfach mit Witz anworten können... 'Meine Frau die einzige Hexe im Haushalt' ... 'lass dich verzaubern Muggel' oder so was...
  • El Vals del Obrero 28.12.2018 12:33
    Highlight Highlight Niemand wird gezwungen Social Media-Beiträge zu lesen. Erst recht nicht, wenn man selber angibt, dass man durch "gestresst" ist.

    Man kann Bücher auch super finden, ohne das geringste über den Autor oder die Autorin zu wissen oder evtl. eine andere Meinung über etwas zu haben.

    Ich vermisse die Zeit vor Social Media immer mehr.
  • Petitsuisse 28.12.2018 12:08
    Highlight Highlight Um, Grade weil um Religion, Ethnie, sexueller Orientierung, Schuhgrösse und Linkshändigkeit usw. kein Aufheben gemacht wird, finde ich die Romane/Filme so gut.
  • mephistopheles 28.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Diese Leerstellen, die Rowling in ihren Geschichten liess, dienen dazu, dass jeder sich selbst etwas dazu denken kann. Nur weil manche Fans das selbst nicht können und sie via Twitter auf die Sprünge helfen muss, ändert das nichts am eigentlichen Inhalt ihrer Bücher oder der darin beschriebenen magischen Welt. Hätte sie ALLES ausformuliert wären die Schunken furchtbar langweilig und liesse keine eigenen Interpretationen mehr zu. Das wäre dann miese Literatur.
    • mulle 28.12.2018 16:23
      Highlight Highlight Genau!
      Darauf kommt es doch an bei einem guten Buch. Dass man selber interpretieren und fantasieren kann. Zu genaue Informationen machen ein Buch trocken und langweilig und es wird kaum lesbar. Einfach mal die eigenen Hirnzellen ankurbeln anstatt die Autorin mit so dämlichen Fragen zu belästigen.
      Ich liebe alle Harry Potter Bücher genau so wie sie sind ❤️⚡️
  • Herren 28.12.2018 10:59
    Highlight Highlight Ich bin selbst Schriftsteller. Das Schöne an Büchern ist ja, dass sich die Leser ihre eigenen Gedanken machen dürfen. Überall, wo sich die Autoren nicht festlegen, dürfen sich die Leser die Lücken durch ihre Fantasie auffüllen. Ebenso dürfen die Autoren auch nachträglich noch Dinge verraten, die es nicht in die Romane geschafft haben. Denn das sind alles Geschichten, die noch nicht erzählt wurden.
    Wer nun darauf pocht, dass nur zählt, was effektiv geschrieben steht, hat für mich persönlich Züge von einem religiösen Eiferer, der "das Wort" über alles stellt.
    • satyros 28.12.2018 14:43
      Highlight Highlight Es geht hier um Fantasy. Da ist es ja schon fast Tradition, dass man sich darüber streitet, was nun kanonisch ist und was nicht. Und dass wenn man nicht weiss, wie die Worte des Hauses des Schwagers der entfernten Cousine des Narren am Hofe Aegons III. lauten, sowieso keine Ahnung hat. Ah sorry, falsche Buchreihe.
    • Ale Ice 28.12.2018 15:10
      Highlight Highlight @Herren
      Sie haben meine Gedanken fast auf den Punkt getroffen.
      Ich frage mich auch:
      Warum sollte sich ein hochgradig phantasiebegabter und kreativer Mensch nach Veröffentlichung seines Werks einen Maulkorb anlegen?
      Und warum sollte er nicht über soziale Medien mit anderen Menschen in einen Dialog treten können und dabei seine Geschichten weiterentwickeln und zu Gesprächsthemen Farbe bekennen?
    • ReziprokparasitischerSymbiont 29.12.2018 11:44
      Highlight Highlight Warum sollte sich das ausschliessen? Auch der Zauberei bei HP sind Grenzen gesetzt. Es ist also durchaus vorstellbar, dass es Zauberer gibt,die an irgend eine Form von höherer Macht glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikemike 28.12.2018 10:52
    Highlight Highlight Sorry, Elisabeth Kochan, aber dieser Artikel ist das perfekte Beispiel dafür, was mit unserer "Internet-Generation" falsch läuft: Immer und überall Probleme zu suchen, frei nach dem Gusto «I'm offended».

    Es ist das gute Recht, nicht mit einer Person einig zu sein, wie sie mit der LGTB-Diskussion umgeht, besonders da wo es schwierig ist: in der geschriebenen Fiktion.

    Ich bin grosser Potter-Fan. Aber was Frau Rowling macht, kann mir egal sein. Ich erlebe die Bücher und filme so, wie ich sie möchte und auffasse.

    Aber leider muss man heute allen alles vorkauen, «wie das jetzt gemeint war».
  • Gender Bender 28.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Richtige Themen gibts in richtigen Büchern. Und die Wichtigen erst, nur in richtigen.
    • Mietzekatze 28.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Mimimi
  • Pidemitspinat 28.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Ich bin ein weisser objektophiler Mann. Seit zwei Jahren lebe ich mit sich meinem Besen zusammen. Ich liebe Harry Potter und die enge Beziehung, die die Figuren zu ihren Besen haben. Die Quiddichweltmeisterschaft war für mich das absolute Highlight. Danke, Joane K. Rowling.
  • Gubbe 28.12.2018 10:21
    Highlight Highlight Wieso muss in einem Kindermärchen die Sexualität eine Rolle spielen. Scheinbar sind da welche betupft, die ihre Ausrichtung nicht im Film sehen können. Es ist langsam eine Qual, ständig neue sexuelle Vorlieben in den Vordergrund drängen zu sehen.
  • Schlingel 28.12.2018 10:16
    Highlight Highlight Ich frage mich, inwiefern es den Leuten hilft zu wissen, dass es in einer fiktiven Welt für die LGBT Community sicher ist? Inwiefern hilft das? Ich werde es wohl nie verstehen... Und J.K. Rowling ist einfach ein Fähnchen im Wind, das einfach irgendwas hinzudichtet, um die Fans zu befriedigen. Zudem verhält sie sich auf Twitter wie ein kleines Kind. Man würde es ihr beim Lesen ihrer Tweets nicht zutrauen, dass sie solche Meisterwerke schreibt...
  • konrad_klotz 28.12.2018 10:01
    Highlight Highlight Wieso braucht es in jeder Geschichte Juden, LGMT oder dunkelhäutige? Ein Autor schreibt, und ihr entscheidet ob ihrs das lesen wollt oder nicht!
  • Hallosager 28.12.2018 09:04
    Highlight Highlight Was mich an den SJW interessieren würde, setzten sie sich im Alltag auch so für ihre Mitmenschen ein, oder ist das nur so ein Internet-Ding? Denn im Netz ein paar Sprüche posten ist leicht und ändert nichts. Die Sprüche dürften den wirklich betroffenen Personen auch völlig egal sein, denn sie ändern nichts an deren aktuellen Lage.
    • Chrigi-B 28.12.2018 09:50
      Highlight Highlight Logisch nicht, dafür müsste man hinter der Tastatur hervor kommen.
  • no-Name 28.12.2018 08:59
    Highlight Highlight Ich, heterosexuell, weiss, männlich, fühle mich zum einen etwas minderwerig, weil ich keine explicite community habe der ich mich aufgrund der kombination meines Geschlechts, Hautfarbe und sexueller Ausrichtung zugehörig fühlen kann (und stell sich einer vor ich würde einen Club für weisse, heterosexuelle Männer gründen!! 😂😂) und zum anderen fühle ich mich doof und unempathisch weil ich noch nie das gefühl hatte das diese drei Attribute einer besonderen aufmerksamkeit bedürfen. Ich habe es immer als Rassismus im weiteren Sinne betrachtet solche Attribute speziell hervorzuheben.
    • icewolf 28.12.2018 13:38
      Highlight Highlight "...weil ich noch nie das Gefühl hatte, dass diese drei Attribute einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen." Da haben Sie den Grund weshalb es keine Community für Sie gibt...es steht Ihnen aber frei, sich für Ihre Anliegen einzusetzen...sollten Sie mir explizite Beispiele nennen können, wo Sie diskriminiert werden, können Sie sogar mit meiner Unterstützung rechnen. Ansonsten seien Sie froh müssen Sie nicht für Ihre Rechte kämpfen!
    • no-Name 28.12.2018 14:36
      Highlight Highlight Ich könnte eine ganze Reihe aufzählen. Weil auch ein Mann in einem „Frauenberuf“ arbeiten kann, ein Weisser „Migrationshintergrund“ haben kann und ein Hetero vorwiegend von schwulen Arbeitskollegen umgeben sein kann. (Trifft alles auch auf mich zu) Aber ich steh gerne für mich selbst ein. Und ich sage den Ars***öchern gerne selbst das sie solche sind.

      Allein ihre Ansicht ich könne wegen gegebener Attribute nicht diskriminiert werden ist diskriminierend.

      Oder wie kann ich mich jetzt noch von Ihnen ernstgenommen fühlen?
    • no-Name 28.12.2018 14:43
      Highlight Highlight «Es ist nicht leicht mit "uns" ;-)» 😉😘

      Nicht böse gemeint, aber als Heterominderheit unter meinen Berufskollegen kann ich das unterschreiben... Dafür meegaa erfrischend und horizonterweiternd was gewisse Punkte in der Weltanschauung angeht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The oder ich 28.12.2018 08:20
    Highlight Highlight Leider hat J. K. Rowling der Autorin dieses Artikels nicht den Gefallen getan, unmittelbar nach dem Verfassen des letzten Buches das Zeitliche zu segnen. Und da sie - Gott behüte - Twitter benutzt, zerstört sie nun Teile der Interpretationen zu ihrem massentauglich-belletristischen Oeuvre. Aber au so öppis, tsk tsk tsk.

    Es muss nicht jeder Autor und jede Autorin den J.D. Salinger machen!
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  • Roxy_red 28.12.2018 08:19
    Highlight Highlight Das Buch passt perfekt in die heutige Zeit. Jeder ist eigentlich etwas Spezielles (z.B. ein Zauberer...) hauptsache nicht durchschnittlich. Nur spezielle Menschen erleben Abenteuer. Und damit passt es auch, dass (im Nachhinein) noch jede Variation des menschlichen Seins einen Platz erhält, finde ich.
  • Nik G. 28.12.2018 07:40
    Highlight Highlight Dieses Übermässige suchen nach vergessenere Diversität nervt! In alten Geschichten suchen sie nach Vergessenem oder nicht beachtetem. Es wird langsam einfach nur lächerlich. Wenn der Autorin bewusst gewesen wäre, dass das erste Buch 1997 erschienen ist, wo noch sehr wenige von Diversität geschrien wurde. Aber momentan ist ja das Zeitalter wo man gerne mit dem Finger auf andere zeigt.
  • Hayek1902 28.12.2018 05:03
    Highlight Highlight JKR ist nur noch nervig, aber aus irgend einem Grund wird sie von gewissen Leuten noch verteidigt. Soll sie doch ihre bücher im stile von hollywood als remake nochmals veröffentlichen, mit super vielen schwarzen, schwulen, asiaten, juden, transmenschen (geht ja einfach mit den tränken), asexuelle, krebskranke, muslimen, germanen, und jeder anderen minderheit, die vorkommen soll.
    • ChiliForever 28.12.2018 10:43
      Highlight Highlight Sie ist nur nervig, wenn man jedem Artikel über sie hinterherhecheln. Muß man aber nicht, es ist ja nicht so, daß sie einem dauernd aus den News entgegenspringt. Also ließ doch einfach keine über sie. Sie hat eine tolle Geschichte geschrieben, wie ich finde. Ansonsten komme ich gut ohne JKR aus.
  • Posersalami 28.12.2018 02:51
    Highlight Highlight Oh mein Gott, wenn man keine anderen Probleme hat..

    Es ist eine Fantasiegeschichte!!! Ob da jetzt die LGBT Community ihren Platz hat oder nicht ist echt egal!
    • Kapitän Haddock 28.12.2018 07:38
      Highlight Highlight Ja das ist in etwa das, was ich mir auch gedacht habe, nur kurz und prägnant zusammengefasst.
      Bitte watson, bleibt eurer Maxime treu und veröffenlicht kein Bla Bla.
    • Hallosager 28.12.2018 09:00
      Highlight Highlight @Kapitän: Also meiner Meinung nach, hat Watson schon des öfteren seine Maxime vernachlässigt. Aber nicht schlimm, ich les die Artikel trotzdem gerne 😜😘
  • ChiliForever 28.12.2018 02:00
    Highlight Highlight Heute ist man als Autor also rassistisch, wenn die geschriebene Geschichte nicht explizit anti-rassistisch ist ...
    Dabei handelt HP von nichts anderem als dem Kampf gegen Ausgrenzung. Hat die Artikelschreiberin wohl nicht erkannt.
  • ernschthaft? 28.12.2018 01:40
    Highlight Highlight Die Verfasserin dieses "Berichtes" ist sich schon bewusst, dass Harry Potter erfunden ist oder? Mich schockiert diese Sucherei nach Fehlern extrem. Notabene bei einer Fantasystory. Wäre in irgendeinem Teil erwähnt worden, dass Dumbledore schwul ist, wäre im Nullkommanichts darauf hingewiesen worden, dass man dies doch nur erzählt, weil er nicht hetero ist. Scheinheilig hoch zehn. Personen wie die Verfasserin dieses Textes lassen mich an der schreibenden Zunft extrem zweifeln.
  • Miikee 28.12.2018 01:29
    Highlight Highlight WTF! How to schreibe ein Buch im 2019 das niemanden im jetzt und in Zukunft kränkt.

    ---
    Eveline-Frieda, Jüdin, Weiss, Normale Statur ca. 65 kg, 165cm gross trifft auf Jaqueline-Chantal, dunkle Hautfarbe, Atheistin, 68kg, 168 cm gross und sagt Hallo wie geht es dir, Eveline-Frieda? Gut, Jaqueline-Chantal vielen Dank und dir? Auch gut. Ich warte gerade auf meinen Bisexuellen Freund Herbert-Hansruedi. Und was machst du? Ich gehe Einkaufen mit meiner lesbischen Freundin Fränzi-Fabienne.
    ---
    Die Bücher werden in Zukunft extrem anstrengend zu lesen sein... 🤦🏽‍♂️🙆🏽‍♂️
    • elanrix 28.12.2018 08:27
      Highlight Highlight oder gleich einen QR-Code, damit sofort auch Details zu Ernährung, politischer Gesinnung, BMI, Ausbildung, Familie, Therapien etc. ersichtlich sind...
    • Toothless 28.12.2018 09:08
      Highlight Highlight Was meinst du jetzt genau mit "Normale" Statur, hä??? -.-
    • Baba 28.12.2018 09:43
      Highlight Highlight Und warum wird bei Jacqueline-Chantal die Statur nicht erwähnt? Ist die Frau dunkler Hautfarbe etwa weniger interessant? Diskriminierung!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stargoli 28.12.2018 01:28
    Highlight Highlight Haters gonna hate:)
  • Theageti 28.12.2018 00:25
    Highlight Highlight Wein doch
  • Bene883 28.12.2018 00:16
    Highlight Highlight Ich finde es auch total unnötig, wird die Geschichte jetzt noch x-mal um- und weitererzählt. Die Filme, welche die Vorgeschichte erzählen sind jetzt im Kino laufen sind katastrophal schlecht. Man dürfte sie auch jetzt einfach mal so stehen lassen. Zeitgeist hin oder her.
    Ich bin heilfroh wurde Hermine so gecastet wie sie jetzt ist und nicht dunkelhäutig, Emma Watson ist eine tolle Schauspielerin, hochintelligent und verdient die breite Plattform.
  • quarzaro 27.12.2018 23:52
    Highlight Highlight Über ein Buch in dem es unter anderem zu grossen Teilen um "Reinrassigkeit" von Zauberern geht, die gemachten Vorwürfe zu äussern ist ja lächerlich, von wegen kein Rassismus.
    Das Religion in der "Muggle"-Auslegung eine geringe Rolle spielt ist naheliegend. Die Kirche und Hexen/Hexer haben nicht gerade die schönste gemeinsame Vergangenheit.
    Die Autorin müsste nach ihrer eigenen Logik allgemein alle Filmumsetzungen von Büchern ablehnen, da sie dann nicht mehr die Möglichleit hat ihrer Fantasie freien lauf zu lassen, was die Detailgestaltung anbelangt. Der gesamten Argumentation mangelt es an Logik.
  • satyros 27.12.2018 23:18
    Highlight Highlight Ich finde, die Vorwürfe zielen etwas am Text der Bücher vorbei. Rassismus in der Zauberwelt wird durchaus thematisiert. Gegenüber Muggeln, Schlammblütlern, Riesen, Hauselfen und dergleichen mehr. Harry und seine Crew haben sehr dezidierte Meinungen dazu. Es geht in der ganzen Geschichte um die Verteidigung einer Welt der Vielfalt gegen die Reinheitsphantasien Voldemorts und seiner Anhänger. Ich finde das um einiges wertvoller, als ein explizit jüdischer Zauberer oder die Angabe der Hautfarbe von Hermine. Meines Wissens hat nicht mal Harry eine Hautfarbe. Er könnte also auch ein Schwarzer sein.
    • Klangkartoffel 28.12.2018 02:55
      Highlight Highlight Psst, lass die Leute sich künstlich empören. Ist gerade Mode.
  • 01vinc09 27.12.2018 23:13
    Highlight Highlight Ich finde es auch schade dass ständig weitere Teile veröffentlicht werden (u.a. Fantastische Tierwesen und diese Twitternachrichten) Auch mehr Statements wären sicher angebracht Aber andererseits ist zum Zeitpunkt der Entstehung diese Debatte noch gar nicht wirklich am laufen gewesen, weshalb das sie da ihrer Zeit hätte virraus sein müssen. Zumal das Kinderbücher sind. Der Blick der Zauberer auf die Muggel könnte doch aber auch eine Aussage zur aktuellen Flüchtlingsdebatte sein, oder? Schade ist dass sie jetzt die Story in ein anderes Licht rücken möchte und eine Botschaft macht, wo keine ist.
  • Okguet 27.12.2018 23:03
    Highlight Highlight Schön, dass andere Potterheads auch so denken wie ich. Elisabeth, ichvstehe hinter dier :)
  • TodosSomosSecondos 27.12.2018 22:58
    Highlight Highlight Tut mir ja leid aber sowas unnachvollziehbar absurdes wie diesen Artikel, habe ich glaub ich noch nie gelesen. Ein herzliches wtf??!!
  • aties 27.12.2018 22:50
    Highlight Highlight Ob Dumbledore schwul, oder rawenclaw jüdisch ist, sind dige die für die Geschichte im Buch irrelevant sind. Es hätte deshalb sehr stark nach "forced diversity" und/oder deshalb fehl am platz geklungen. Diese dinge lassen sich jedoch sehr gut ergänzen und es ist inodnung wenn man eine Fantasiewelt für jeden schön ist.
  • auloniella 27.12.2018 22:50
    Highlight Highlight Naja wenn es stört einfach nicht lesen ;) ...aber bis zu einem gewissen Grad versteh ich sie schon.
    Unverständlich sind mir eher die Leser die scheinbar krampfhaft Diversität oder aktuelle Debatten in ihrem Lieblingsbuch wiederfinden wollen. Wieso nicht andere Autoren ausfindig machen, welche solchee Themen bearbeiten. Z.b Erdsee von Le Guin. Da gabs schon 1968 Protagonisten die nicht weiss waren..
  • Allion88 27.12.2018 22:47
    Highlight Highlight HP ist doch fantasy. Wie sonst kriegt der rothaarige die hübscheste ab?

    In ernst, heute ist es schon rassistisch, wenn jemand bewusst keine rassen definiert?
  • icewolf 27.12.2018 22:42
    Highlight Highlight Ich kann die in diesem Artikel aufgeworfene Kritik an Rowling überhaupt nicht nachvollziehen. Das Harry Potter Universum thematisiert eine Vielzahl von gesellschaftspolitischen Themen und die wichtigsten Charaktere (allen voran Hermine) sprechen sich in vielen Situationen deutlich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung sowie für Diversity aus. Dass Rowling diese Situationen nachträglich noch in unsere reale Gesellschaft "übersetzt" finde ich nicht nur völlig legitim, sondern auch sinnvoll. Warum sollte man dies als störend empfindet, nur weil das Selbstbild der Geschichte ins Wanken kommt?
  • Randalf 27.12.2018 22:35
    Highlight Highlight Obwohl ich viel lese habe ich es nie geschafft ein Harry Potter- Buch zu öffnen. Wahrscheinlich wird das auch so bleiben. Eher werde ich wieder, einmal mehr, " Der dunkle Turm" von King oder Herr der Ringe lesen.
    • blobb 28.12.2018 01:10
      Highlight Highlight Harry Potter hab ich bei Band vier, als der Drache kam aufgehört zu lesen. Aus Gründen.
      The Dark Tower hab ich vor kurzem zum vierten mal durchgelesen. Du machst das schon richtig Randalf. :D
      Kann dir Die Drei Sonnen Trilogie von Liu Cixin empfehlen wenn du auf grosse Geschichten stehst.

    • Mia_san_mia 28.12.2018 05:45
      Highlight Highlight @der5913: Randalf sagt ja nicht, dass es nicht lesenswert ist.
    • Randalf 28.12.2018 12:08
      Highlight Highlight Danke liebe Leute. Das ist mein absoluter Blitzerekord. Zum Glück gibt es keine Zauberfunktion, sonst wäre ich jetzt Asche.😎😉😉
  • alex DL 27.12.2018 22:23
    Highlight Highlight Danke für den nervigen Artikel.
    3 Anmerkungen von mir:
    > Bez. Herkunft der Schüler ist die Diversität im erwartbaren Rahmen
    > Bez. sexueller Orientierung... ähm.. nun die spielte halt grad zu Beginn der Geschichte schlicht keine Rolle. Ich könnte ohne weiteres behaupten, 60% der Schüler waren objektophil. Die Lehrer waren leicht überproportional Single (evtl. Hinweis auf nicht offen ausgelebte Objektophilie).
    > Tipp: Nimm den Stock aus dem Allerwertesten und lies JKR Tweets mit einem leicht genervt, zynischen Unterton, dann verstehst du die evtl.
  • Purscht 27.12.2018 22:17
    Highlight Highlight Wohin kämen wir denn wenn jede Religion, jede Herkunft/Hautfarbe, jedes Geschlecht und jede sexuelle Ausrichtung in jedem Buch ausdiskutiert wird. Es hat überhaubt nichts mit der Geschichte zu tun. Es erzeugt nicht mehr Spannung oder Tiefe es ist einfach nur unnötig. Jeder von uns ist ein einzigartiges exotisches Blümchen, auch ohne dass es immer hervorgehoben wird.
    Dieser Artikel erinnert mich an die unnötige Aufregung die derzeit aus Amerika zu uns schwabt.
    Jetzt habe ich diesen Artikel gelesen um mich wiedermal über etwas unnötiges aufzuregen und habe mich tatsächlich aufgeregt.
    • Okguet 27.12.2018 23:00
      Highlight Highlight Lies mal die Bücher von Rick Riordan, vorallem die Magnus Chase Serie :)
      Er schafft es In den Büchern Diversität rein zu bringen :)
    • Purscht 28.12.2018 17:58
      Highlight Highlight Ich habe ja nichts dagegen dass jemand Schwul oder Schwarz ist oder irgend ein undefinierbares kreatives Geschlecht hat in einem Buch. Es mag ja auch spannend und der Geschichte zuträglich sein. Aber irgendjemand ist immer beleidigt, weil seine achso wichtige, spezielle Eigenart nicht hervorgehoben wird.
  • Lexxus0025 27.12.2018 22:14
    Highlight Highlight Ich musste aufhören nach der hälfte des artikels zu lesen, weil mich dieser auswurf wütend macht.
    harry potter ist kein verdammtes aufklärungsbuch über sexualitäten oder religionen. absolute balance von religionen und sexualtität in büchern auf kosten von storyinhalten finde ich daneben, man sollte sich lieber gedanken darüber machen, warum die ECHTEN schulen in zürich, schweiz, europa eine so schlechte soziokilturelle durchmischung aufweisen, anstatt sich über sowas zu nerven. Rowling war offensichtlich im schreibfluss, erfolgreich und hat halt nicht alle rassen/religionen erwähnt. mein gott
    • CaptainLonestarr 28.12.2018 07:21
      Highlight Highlight Schlechte Durchmischung, ich unterrichte in Rümlang eine Klasse mit 28 Schülern aus 13 Nationen.
  • Garp 27.12.2018 22:04
    Highlight Highlight Ich liebe Harry Potter und wenn man allen Hautfarben, sexuellen Ausrichtungen usw. als Autor gerecht werden will, ist man gegeisselt und nicht mehr frei, wunderbare Geschichten zu erzählen, weil es in so vielen Geschichten einfach nicht von belang ist. Man muss nicht alle Themen die existieren in einen Roman packen und ihnen gerecht werden.

    Wer sich nur noch mit Romanfiguren identifizierend kann, wenn sie die gleiche Hautfarbe oder sexuelle Ausrichtung haben, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Die Kritik müsste den Kritikern gelten, die sich auf den Schlips getreten fühlen.


  • arriving somewhere but not here 27.12.2018 21:56
    Highlight Highlight Was bitte schön soll denn dieser Artikel!??! Come on, es ist ein unterhaltsamer Fantasyroman. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es ist kein verdammtest politisches Manifest! 🤨
    • satyros 27.12.2018 23:24
      Highlight Highlight "Es ist kein verdammtest politisches Manifest!" Lies die Bücher nochmal. Die haben durchaus eine politische Botschaft. Dass die Autorin sich eine gleichberechtigte Welt, in der alle, ungeachtet ihrer Herkunft und ihrer Andersartigkeit, einen Platz finden, vorgestellt hat, dünkt mich klar. Dass das einige engstirnige Leserinnen und Leser nicht schnallen und nun explizit schwule, jüdische oder schwarze Charaktere einfordern, ist nicht das Problem der Autorin. Dass sie hingegen darauf hinweist, dass man diese Charaktere durchaus als schwul, jüdisch und schwarz lesen kann, finde ich legitim.
    • destin 28.12.2018 04:12
      Highlight Highlight Ist es im Prinzip schon. Nur nicht weitersagen...
  • Brezel Hugger 27.12.2018 21:54
    Highlight Highlight J.K. Rowling ist spätestens seit Bana Alabed und ihren Ausfällen gegen Jeremy Corbyn untragbar.
    Offenbar wird sie als kulturelle Speerspitze des Britischen Establishments gebraucht.
  • Calvin Whatison 27.12.2018 21:54
    Highlight Highlight Den Hype um diesen Bengel hab ich sowieso nie verstanden, bin wohl in Mittelerde stecken geblieben...🤔😊😂
    • Allion88 27.12.2018 22:48
      Highlight Highlight Auch da sind alle zauberer, elben, zwerge und hobbits weiss ;)
    • Mia_san_mia 28.12.2018 05:47
      Highlight Highlight Ist auch besser so 👍🏻
    • Calvin Whatison 28.12.2018 09:56
      Highlight Highlight @Allioon88: Pst🤫... 🤣🤣🤣
  • will.e.wonka 27.12.2018 21:54
    Highlight Highlight Religion? ffs. Die können zaubern. Die sind nicht gläubig.
  • Ehringer 27.12.2018 21:47
    Highlight Highlight Ist diese Elisabeth Kochan dieselbe, die damals den Beitrag zu fantastic beasts geschrieben hat und erklären wollte, wieso der Film so scheisse sei? Falls ja: Die darf gerne bei watson.de bleiben. Nichts gegen Sie, Frau Kochan, aber ihre Argumente kann man in zwei Sekunden einigermassen sinnvoll wiederlegen. Mag sein, dass das ihre Meinung ist, aber ich glaube, die Mehrheit der Fans teilt sie nicht.

    Ps.: Bin auch nicht grösster Rowlingfan, vor allem, wegen ihrer teilweise doch sehr komischen Polittweets. Was an der Erweiterung der wizarding world so scheisse sein soll, versteh ich aber nicht.
    • supremewash 27.12.2018 23:22
      Highlight Highlight Sie scheint sich wohl wirklich sehr daran zu stören, sich nicht mehr zu 100% in dieser Welt auszukennen. Da spielt die Nostalgie eine tragende Rolle (und nun schreibt sie wie eine beleidigte 15-jährige). Der Kanon ist 2018 halt ein anderer als 2007. So what!? Man könnte ja ein zufriedener Fan der Originalserie sein...
      Vielleicht wäre es heilsam, sich mit einem Comic-Fan eines Major Labels auszutauschen.
  • Scipia della Rovere 27.12.2018 21:44
    Highlight Highlight Ich mag diese komischen Präzisionen und Zuschüsse und das Befriedigen jedes sozial kritischen Aspekts auch nicht. Als hätte sie das politisch korekteste Buch aller Zeit geschrieben...
    Aber ich glaube nicht, dass sie es absichtlich clean und neutral gehalten hat, um nachträglich daran rumzubasteln. Ich glaube am Anfang stand für sie eine Geschichte die sie erzählen wollte und in der Themen wie Religion, Hautfarbe, Sexualität und Nation eben kaum eine Rolle spielten. Das nun nachträglich politisch einzufärben macht für mich wenig Sinn, die Geschicht jedoch liebe ich!
  • Darkside 27.12.2018 21:42
    Highlight Highlight Man kann die Dinge, ab denen man sich jetzt auch noch öffentlich empören könnte natürlich auch mit der Lupe suchen.
  • Entenmann 27.12.2018 21:40
    Highlight Highlight Warum sollte eine weisse Autorin in einer Geschichte, die in einem englischen Eliteinternat spielt, gspürschmimässig einen auf Diversity machen? Immerhin wird der Rassenwahn mancher reinblütiger Zauberer unmissverständlich niedergemacht. Das reicht ja wohl.

    Nachträglich so tun als ob, finde ich auch schwach und unnötig.
    • Sharkdiver 28.12.2018 05:43
      Highlight Highlight Dann ist es besonders Schwach das sie nachträglich auf Kritig so tut als ob, und nicht einfach hinsteht und sagt das es darin halt nun mal nicht um Religion, Sex und GenderDingsbums geht
  • Eine_win_ig 27.12.2018 21:39
    Highlight Highlight Naja ich halte es so wie mit vielen Reihen.

    Die Bücher sind die Bücher. Damit bin ich aufgewachsen, hab alle zig Mal gelesen und gehört. Und dort hört es für mich auf.

    Ja, ich habe the Cursed Child gelesen. Ich fands unterirdisch.
    Ja, hab die neuen Filme im Universum gesehen. Finde sie unterhaltsam.

    Dennoch: Nichts ändert für mich die Magie der ersten 7 Bücher :)
  • Leon1 27.12.2018 21:22
    Highlight Highlight Was zur Hölle habe ich gerade gelesen?

    Die zugrundeligende Kritik, dass an einer fertigen Geschichte nicht nachträglich weiter rumgebastelt werden soll, teile ich ja.
    Aber Rowling reagiert meines Erachtens nur auf den Zeitgeist. Die Twittergemeinde lechzt nach Inklusion jeder erdenklichen Minderheit und Rowling geht den Weg des geringsten Widerstandes; stellt die Twitterer mit ein paar Anmerkungen zufrieden, ohne die geschriebene Geschichte zu verändern.

    Sie hat schlicht nicht an Reigion, Sexualität oder Hautfarbe gedacht und das ist auch gut so. Es ist ein Fantasy-Roman, verdammt nochmal
    • Alnothur 27.12.2018 22:53
      Highlight Highlight "Rowling reagiert meines Erachtens nur auf den Zeitgeist"

      Und genau dieses Niederknien vor jedem Bisschen möglicher Kritik finde ich schlicht einen erbärmlichen Charakterzug.
    • Powerbar 28.12.2018 06:38
      Highlight Highlight Sehe ich genauso - es wird wohl schwieriger werden, in Zukunft gute Bücher zu schreiben und es gleichzeitig allen recht zu machen.
    • iiceccreamllove 28.12.2018 10:54
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralfre 27.12.2018 21:14
    Highlight Highlight Danke sehr. Als potterfan der ersten Stunde kann ich nur beipflichten.
  • lilie 27.12.2018 21:08
    Highlight Highlight Ich empfinde nicht so wie die Autorin dieses Artikels.

    Die meisten Ergänzungen, die JKR nachträglich veröffentlicht hat, sind keine "Rumbasteleien", sondern Material, dass es nicht in die Bücher geschafft hat.

    Man kann JKR, wenn man so empfindet, vorwerfen, dass Religion, Rasse und sexuelle Orientierung im Potterverse kaum thematisiert werden.

    Gleichzeitig hat sie aber ein Universum geschaffen, in dem Menschen aller Gattung ihre persönlichen Themen wiederfinden können - weil sie tatsächlich erwähnt werden oder weil genug Spekulationsraum bleibt, um sie anzunehmen.

    Das ist viel wert.
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 27.12.2018 21:38
      Highlight Highlight Ja, ich meine, sogar Albanien wurde von ihr erwähnt und dank Rowling entdeckte ich dann indirekt die reiche Märchenwelt meiner Vorfahren.

      Ich finde, die Autorin dieses Artikels erwartet zu viel von Rowling und von deren erfundener Welt.

      Letztendlich geht es darum, dass wir Spass in jener Welt haben, unsere Phantasie einen Ort zum Ausleben hat, wir uns in die Charaktere hineinversetzen und uns mit ihnen freuden und leiden können und nie aufhören ans Unmögliche zu glauben.
    • Alnothur 27.12.2018 22:54
      Highlight Highlight "Man kann JKR, wenn man so empfindet, vorwerfen, dass Religion, Rasse und sexuelle Orientierung im Potterverse kaum thematisiert werden."

      Warum? Wieso müssen diese Themen unbedingt in jedem hinterletzten Text thematisiert werden? Warum geht's nicht mal ohne den Quatsch?
    • lilie 28.12.2018 07:30
      Highlight Highlight @Alnothur: Ich glaube, der Vorwurf entsteht daraus, weil JKR sich immer für Diversität ausgesprochen hat.

      Aber wie gesagt, ich empfinde nicht so, ich finde die Diversität in Hogwarts und im Potterverse ausreichend.

      Und was man auch nicht vergessen darf: Harry Potter ist ein Kind der 90er. Damals waren diese Themen noch alle nicht dermassen präsent und virulent wie heute.

      Ich finde es unfair, von einer Geschichte, die vor 20 Jahren geschrieben wurde, zu fordern, sie müsse die heutigen Themen erschöpfend abhandeln.

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