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Klapperschlangen-Eintopf und Hurensohn-Suppe: 13 urige US-Gerichte, die es in sich haben

23.06.18, 19:02 06.07.18, 12:29


Burger und Burritos mögen omnipräsent sein, doch wer die USA etwas länger bereist, stellt fest: Da gibt es mitunter grossartige kulinarische Entdeckungen. Etwa:

Leider ist aber der Ernährungsalltag öfters als nicht von den übermächtigen Fastfood-Ketten geprägt. Und deren Kreationen sind zum Teil haarsträubend:

Aber darum geht es hier nicht. In den USA existieren nämlich durchaus altehrwürdige, urchige Gerichte, die aus einer Zeit stammen, in der Geschmackskonventionen ... naja ... anders waren. Etwa ...

Chicken and Waffles

Bild: shutterstock

Fangen wir mit etwas an, das sich zumindest nicht unlecker anhört. Southern fried chicken – fein! Waffles with maple syrup – fein! Beides zusammen? Hmm ... nun, ich hab's gegessen. Und tatsächlich: Ungewöhnliche Kombo, funktioniert aber!

Rezept hier.

Fried Dill Pickle Spears

Bild: delish.com

«Frittierte Essiggurken-Spähne»? Als ich dies auf der Barkarte im legendären Robert's Western World in Nashville entdeckte, wusste ich: Muss ich probieren! Fazit: Als Konzept spannender als es als Essen fein ist, aber zu einem eiskalten Bier, während im Hintergrund Countrymusik läuft, passt es ganz gut.

Rezept hier.

Sweet Potato and Marshmallow Casserole

Bild: shutterstock

Vorzugsweise als Beilage zum Thanksgiving-Festessen serviert: Süsskartoffel-Auflauf mit Marshmallows überbacken. Hmm. 

Rezept hier

Sonofabitch Stew

Bild: shutterstock

Googelt man dieses alte Cowboy-Rezept, findet man die folgende Anleitung:

1. Töte einen junges Rind.
2. Schneide Fleisch, Leber und Herz in 1-Zoll-Würfel; Magen-Mark in kleine Ringe.
3. In einem gusseisernen Topf geben, mit Wasser bedecken und zwei bis drei Stunden köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und scharfer Sauce abschmecken.
4. Bries und Hirn in kleine Stücke schneiden. Zum Eintopf geben. Nochmals eine Stunde köcheln lassen.

Naja, die unendlichen Weiten der Prärie machen erfinderisch.

Ambrosia Salad

Bild: shutterstock

Auch bekannt als jello salad. Aber, nein, da ist kein Gemüse dabei. Und, ja, obwohl dieses Götterspeise-Gemisch durch und durch süss ist, wird es als Beilage zum Hauptgang gegessen.

Rezept hier.

Rattlesnake Stew

Dieses fiese Viech hier ...

Bild: shutterstock

... kann man auch essen. 

Bild: pinterest

Wenn man also schon dieses Reptil erlegt hat (um zu verhindern, dass es einem selbst erlegt), soll man das Meiste daraus machen. Und ein herzhafter Eintopf hört sich gar nicht so schlecht an. Hunger?

Rezept hier.

Frito Pie

Solltet ihr mal im Südwesten der USA weilen, dann probiert das mal: Trotz Bezeichnung ist das gar kein pie, sondern eine Suppenkelle voll Chili Con Carne, das in ein offenes Päckchen Fritos (Mais-Chips der Marke Lay) geleert wird. Nach Bedarf kommt noch etwas Käse oder Sauerrahm drauf. Gegessen wird's dann mit einer Gabel. 

Anthony Bourdain kommentierte das Erlebnis wie folgt: «In nur sechs Minuten habe ich es geschafft, ein Mass an Selbstverachtung zu erreichen, das normalerweise nur eine Nacht des Trinkens erreicht.»

Video: YouTube/CNN

Und: «Ich bin gegen alles, wofür das steht. Und doch ist es köstlich.» Ach, Anthony – wir vermissen dich.

Fried Alligator

Bild: shutterstock

«The tail is white meat, a bit like chicken. It's the body that gives you red meat. Both don't have too much taste, so you tend to mix it into gumbos or jambalayas with other meat, so it will soak up the flavour.»

So beschrieb es mir damals der von Kopf bis Fuss in Tarnmuster gekleidete Cajun, der uns auf der Swamp Tour durch das Bayou südlich von New Orleans führte. Nebst in Eintöpfen macht man mit Alligatorenfleisch damit offenbar auch, was man in den Südstaaten mit allem (und ich meine wirklich schlicht allem) macht: Panieren und frittieren.

Rezept hier.

Corn Dogs

Wienerli in süssem Maisbrot – die Kinder lieben's. Du so?

Rocky Mountain Oysters

Bild: shutterstock

Man nennt sie auch prairie oysters. Auch cowboy caviar. Oder swinging beef.

Langsam checkst du, um was es sich hier handelt, nicht? Genau: Hoden.

Im Mittleren Westen und im Südwesten finden alljährlich Festivals statt, auf denen massenweise Stierhoden gegessen werden. Im Städtchen Eagle in Idaho gibt es im Juni die angeblich weltweit grösste Veranstaltung dieser Art, genannt Rocky Mountain Oyster Feed. Diesen Anspruch erhebt aber auch das Testicle Festival in Clinton bei Missoula in Montana.

Rezept hier.

Koolickles

Das sind in Kool Aid (jenes supersüsse Getränkepulverkonzentrat) gepökelte Essiggurken. Probieren statt studieren!

Rezept hier.

Kentucky Roadkill Soup

Bild: pinterest

Auch als burgoo bekannt, wird traditionell dieser Eintopf mit jenen Zutaten, die einem gerade zur Verfügung stehen zubereitet – darunter nebst verschiedenem Gemüse (Lima-Bohnen, Mais, Okra) auch Wildbret, Eichhörnchen, Oppossum, Waschbär oder Wildvögel. Was einem gerade vor die Kühlerhaube gelaufen ist, halt.

Rezept hier.

Turducken

Und hier vielleicht das ultimative Gericht, das der uramerikanischen Logik folgt, dass fein plus fein unweigerlich doppelt so fein ergeben muss: Truthahn, Ente und Hähnchen – entbeint, aber ganz belassen und der Grösse nach mit anderen Zutaten (Maisbrotmasse, Wurstbrät etc.) ineinander gefüllt. Dieses ursprünglich aus der Cajun-Küche stammende Festtagsmahl wird langsam im Backofen gebraten oder gegrillt. Ach ja, es gibt auch eine Version Speck: Turbaconducken. 

Rezept hier.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Janis Joplin 25.06.2018 14:33
    Highlight Also die Corn Dogs würde ich sicher mögen und etwas fritiertes Kroki...warum nicht?
    Wir im magyarischen Krähwinkel machen gern Ragout aus Hühnermuskelmägen oder wenn's gibt, gerne auch Gulasch aus Truthahnhoden - und vor gar nicht so langer Zeit wurden auch hierzulande gerne fies aussehende lange aber ungiftige Biester zu Ragout verarbeitet...
    2 0 Melden
  • Nosgar 24.06.2018 10:51
    Highlight Zu 7: Wie war das nochmals mit "Das Essen gehört auf Teller" Herr Baroni?
    7 0 Melden
    • obi 25.06.2018 10:09
      Highlight Genau deshalb schreckt mich Frito Pie ab.
      5 0 Melden
  • iseewhatyoudidthere 24.06.2018 10:15
    Highlight In den Filmen sehen Corndogs immer superfein aus und ehrlichgesagt wusste ich auch nicht genau, aus was sie bestehen. Als ich dann einen probiert habe, war ich schwer enttäuscht.
    4 0 Melden
  • Knety 24.06.2018 00:09
    Highlight In New Orleans soll das Banana-Peanutbutter Sandwich eine lokale Spezialität sein. Probiert habe ich es noch nicht, aber bald.
    5 3 Melden
    • Grave 24.06.2018 12:19
      Highlight Ich habe es mal nachgekocht. Es ist super vorallem mit bacon dazwischen (okay nach einem hast du genug aber es ist super😀)
      4 0 Melden
    • Knety 24.06.2018 23:19
      Highlight Vielen Dank für den Tipp. Werde das mit dem Speck ausprobieren. Klingt vielversprechend.
      1 0 Melden
  • hifish 23.06.2018 23:52
    Highlight Kleiner Tipp: Bries nennt man in der übrigens Schweiz Milken...
    17 5 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 23.06.2018 21:25
    Highlight Ich würde das alles gerne essen.

    Mein persönlicher Favorit war ja gegrillte Schlange in einem südostasiatischen Nachtclub - das hat wirklich super geschmeckt.

    Ansonsten ist das Problem bei den Asiaten: Es werden einem durchaus auch tierische Geschlechtsteile serviert, im Gegensatz zu den Amerikanern frittieren sie es vorher aber nicht - das führt dann zu erheblichem Kopfkino und so...
    12 7 Melden
  • Gar Manarnar 23.06.2018 21:11
    Highlight Gator ist wirklich nicht schlecht.
    13 1 Melden
    • obi 25.06.2018 10:11
      Highlight Ich hatte mal alligator sandwiches, aber das Fleisch selbst hat nicht besonders viel Geschmack. Die spicy sauce war aber fein.
      0 0 Melden
  • Grave 23.06.2018 20:36
    Highlight Naja irgendwie erinnert mich alles ein bisschen an cletus von den simpsons..

    Kennt ihr dieses gefühl wen man beim anblick dieser gerichte irgendwie das wasser im mund zusammenlaufen hat und gleichzeitig im hals so ein *bluääh gefühl ? 😐😅
    61 2 Melden
  • niklausb 23.06.2018 19:54
    Highlight Nekulturny shit.
    11 0 Melden
  • G. Schlecht 23.06.2018 19:29
    Highlight Einmal das Schlangengulasch!
    10 2 Melden
  • Schnitzelgrab 23.06.2018 19:14
    Highlight Hmmm. Nö. Lieber ins Longhorn, ein paar nette Baby-Backs und dazu ein Schälchen Baked Beans. Oder zu Tony Roma's. Oder ins Texas Roadhouse (Peanuts!).
    Oder der ganze Fast Food, von Taco Bell bis Pädagogik Express (Orange Chicken FTW).
    Mit den gezeigten Ami-Menüs ist es doch, wie schon der gute alte Crocodile Dundee gesagt hat: "Essbar ist es schon, aber es schmeckt beschissen."
    15 24 Melden
    • User03 23.06.2018 20:18
      Highlight Trifft auch auf Taco Bell zu 💁
      30 1 Melden
    • Schnitzelgrab 24.06.2018 08:53
      Highlight Das stimmt. 🤣
      1 0 Melden
    • Gar Manarnar 24.06.2018 13:51
      Highlight Da hat einer wohl noch nie authentisches Texas BBQ gegessen, wenn nur Restaurantketten gelistet werden...
      7 0 Melden
    • Schnitzelgrab 24.06.2018 17:04
      Highlight Zumindest den Fehler, ins "Big Texan" in Amarillo zu gehen, habe ich tatsächlich vermieden, yup. 🤪
      2 0 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

Details aus dem Ranking «Time Out City Life Index» enthüllen so allerlei Spannendes.

Jippie, der alljährliche Time Out City Life Index ist da! Darin wurden 15'000 Menschen in verschiedenen Städten der Welt nach ihrem Befinden gefragt: Fühlt man sich wohl in dieser Stadt? Wie isst man so? Wie ist das Ausgangsangebot, dein Liebesleben, allgemein die Freundlichkeit so? Wie viel Spass hat man in der Stadt? Die Auswertung ergibt ein Ranking der «Most Exciting Cities».

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