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Rihanna – oder die Schlampe ist der Mann

Bild: EPA EFE

Heute Freitag tritt Rihanna ab 18 Uhr im Stadion Letzigrund in Zürich auf. 2004 deutete noch wenig darauf hin, dass sie einst zu einem Vorbild für Feministinnen werden würde. Doch der Superstar aus Barbados blickt auf einen erstaunlichen Werdegang zurück.

Benno Tuchschmid 



Miranda July ist ein Star in den USA. Die Autorin gilt als Galionsfigur einer neuen Generation von Feministinnen, als Ikone hipper junger Bildungsbürger. Und sie ist verliebt in Rihanna.

Miranda July traf die 28-jährige Sängerin letztes Jahr in einem In-Restaurant in Los Angeles, um für eine Beilage der «New York Times» ein Porträt über Rihanna zu schreiben. Sie sprach mit ihr über Vaginen, Rassismus und Instagram. Und am Ende war Miranda July noch verliebter.

Singer Rihanna poses for a photoshoot in Havana May 28, 2015. REUTERS/Stringer

191 Millionen verkaufte Tonträger und trotzdem geliebt vom Feuilleton: Rihanna. Bild: STRINGER/REUTERS

Wenn die berühmteste Zeitung der Welt eine berühmte Autorin beauftragt, sich einer Berühmtheit anzunähern – dann muss Rihanna etwas Besonderes sein.

Der Schriftsteller Foster Wallace hatte für die «New York Times» einst Roger Federer als «religiöse Erfahrung» in einem Essay verewigt. Aber wie sich Miranda July letztes Jahr in der «New York Times» öffentlich verguckte, das war einzigartig.

Das mag damit zusammenhängen, dass die Welt zwar reich an Pop-Stars ist, aber arm an kompromisslosen Figuren wie Rihanna. Bei ihr trifft sich für einmal der Geschmack der Inteligenzija mit dem Geschmack der Masse. 191 Millionen verkaufte Tonträger und trotzdem geliebt vom Feuilleton.

Selbstbewusstsein ohne Nettigkeit

2004 deutete wenig darauf hin, dass Rihanna einst zu einem Vorbild für Feministinnen werden würde. Mit 16 Jahren zog die auf der karibischen Insel Barbados aufgewachsene Robyn Rihanna Fenty mit ihrer Mutter nach New York.

Ziel: Star werden. Sie begann ihre Karriere mit diesem gesichtslosen, gebleichten Nuller-Jahre-R-’n’-B, gewürzt mit einer Prise karibischer Exotik und einigen gut verdaulichen Dancehall-Stücken.

Rihanna brachte schon als 16-jährige Jugendliche alles mit: tolle Stimme, aussergewöhnliches Aussehen, unbändiger Ehrgeiz. Aber wäre da nicht schon in der ersten Hit-Single «Pon de Replay» dieser unverkennbare Trotz in Rihannas Stimme hörbar gewesen, sie wäre nicht gross aufgefallen unter all den Katy Perrys, Britney Spears’ und Christina Aguileras. Sie war ein gewöhnliches Hit-Produkt.

Rihanna - Pon de Replay

Video: © Youtube/RihannaVevo

Erstaunlich an Rihanna ist nicht, dass sie zu Beginn ihrer Karriere Erfolg hatte. Aussergewöhnlich ist, dass Rihanna immer noch Erfolg hat. Das hat damit zu tun, dass sie sich irgendwann nach ihren ersten grossen, aber braven Welthits entschied, ihre Trotzigkeit nicht mehr zu unterdrücken.

Heute gibt es global keinen Pop-Star, dem Konventionen scheissegaler sind, als Rihanna. 42,5 Millionen Menschen sehen der kiffenden, nippelgepiercten Frau auf dem sozialen Netzwerk Instagram dabei zu, wie sie nicht einmal den Ansatz eines Versuchs macht, ihr Selbstbewusstsein in Nettigkeiten zu verpacken. Im Vergleich zu Beyoncé, Lady Gaga oder Madonna spiele Rihanna keine Rolle, sagt Miranda July.

«… wenn es um Business geht, dann wird eine schwarze Frau plötzlich auf Ihr Schwarzsein aufmerksam gemacht.»

Rihanna

Rihanna ist keine Performance. Sie ist die junge Frau, die ihre Sexualität als Offensiv-Waffe einsetzt. Und dafür Applaus von Frauenrechtlerinnen erhält: «Für schwarze Frauen, deren Körper historisch unter Aberkennung ihrer Menschlichkeit dem gewaltsamen sexuellen Missbrauch dienten, ist eine Wiedererlangung ihrer eigenen Sexualität ein revolutionärer Akt», wird die schwarze Feministin Cate Young im «Spiegel» zitiert.

Rihanna äussert sich heute auch immer wieder kontrovers zum Thema Rassismus. Zu Miranda July sagt Rihanna einst, jeder sei einverstanden mit einer jungen, schwarzen Frau, die singe, tanze, Party mache und gut aussehe. «Aber wenn es um Business geht, dann wird eine schwarze Frau plötzlich auf Ihr Schwarzsein aufmerksam gemacht.»

Die Bitch ist der Mann

Musikalisch hat sich Rihanna mit ihrem letzten Album «Anti» eigentlich aus dem Mainstream verabschiedet. Nichts erinnert mehr an die austauschbare Stangen-Musik aus der Anfangszeit. «Anti» ist eine avantgardistische Produktion, die sich kaum noch in ein Genre einordnen lässt.

Rihannas rohe Direktheit passt perfekt in die heutige Zeit. Im Videoclip zu ihrer Single «Bitch better have my money» – was sinngemäss «Schlampe, rück mein Stutz raus» heisst – entführt sie zusammen mit einer ethnisch bunt zusammengewürfelten Frauen-Bande eine sehr weisse, sehr reiche, sehr blonde Dame.

Der Clip ist ein audio-visuelles Statement – und sorgte prompt für einen Skandal. In einer Szene lässt Rihanna die entführte weisse Dame gefesselt von der Decke hängen. Frauenfeindlich!, schrien die Kritiker. Insbesondere in Kombination mit dem Titel: «Bitch better have my money».

Nur: Die Kritiker sahen den Clip wohl nie bis zum Schluss. Rihanna schliesst sich darin am Ende mit der entführten Blondine zusammen und rächt sich blutig an ihrem Mann. Oder wie Rihanna es ausdrückt. «Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Schlampe ist der Mann.»

Rihanna tritt heute Abend ab 18 Uhr im Stadion Letzigrund in Zürich auf. 

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • johannamiller 14.08.2016 01:00
    Highlight Highlight Dazu eine passende Umfrage:

    http://www.survio.com/survey/d/K7Q5R4N5F5Q4L3T3B

  • SanchoPanza 12.08.2016 23:25
    Highlight Highlight mir ist völlig wurscht ob sie vom feuillton geliebt wird und ihr Album angeblich nicht am Kommerz ausrichtet. Wer bei Konzerten Playback spielt und mehr Wert auf Kleider & Frisuren als auf Live-Gesang legt, sollte sich einfach nicht MusikerIn nennen dürfen.
  • Turi 12.08.2016 20:12
    Highlight Highlight Hans - oder die Schlampe ist die Frau.
  • Mulder 12.08.2016 19:14
    Highlight Highlight Feminismus und Antirassismus sales! Kleider die den Namen gar nicht verdienen auch. Mehr sehe ich in dieser Rihanna nicht.
    Vielleicht kann ich sie aber auch nur wegen ihrer (für mich) grottenschlechten Musik nicht ernstnehmen...
    • E7#9 12.08.2016 23:57
      Highlight Highlight Ich verstehe, dass ihre Musik nicht allen gefällt. Sie ist auch nicht jedermanns Sache, meine auch nicht unbedingt. Was mich jedoch immer wieder erstaunt: Egal wie fachfremd man ist - jeder meint der ultimative Experte zu sein, weil er Musik hört. Immerhin relativierst du, indem du in Klammer "für mich" schreibst. Ich kann dir aber versichern: Es steckt vieles hinter ihrem Erfolg, was du nicht weisst, nicht kennst, nicht hörst und nicht beurteilen kannst (mal eine Tournee als Musiker gemacht?). Glaub mir: Der Ausdruck "grottenschlecht" ist beim Weltstar Rihanna recht arrogant. Mach es besser.
    • Mulder 13.08.2016 10:51
      Highlight Highlight Ertappt! Ich habe tatsächlich noch nie eine Tournee gemacht! Und Musikexperte bin ich auch nicht!
      Nur sehe ich täglich viele Menschen die mindesrens genauso viel leisten wie diese Weltstars.
      Entschuldige deshalb bitte, dass ich nicht auf die Knie falle, wenn irgend ein Weltstar das Peacezeichen macht.
    • E7#9 13.08.2016 12:04
      Highlight Highlight Mulder: Mit dem Unterschied dass vom Strassenbauer über den Ornitologen bis zum Astrophysiker niemand einer solchen Masse von "Experten" gegenüber steht. Vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich (habe mich nach meinem Musikstudium etwa 10 Jahre als Musiker durchgeschlagen und tourte daher als Gitarrist auch ein paar Mal mit verschiedenen Bands durch die CH und DE). Ob Live oder im Studio: Man muss auf Knopfdruck Höchstleistungen abrufen können. Klar spielt auch Glück mit, aber es kann schon nerven, wie einfach sich das viele Menschen vorstellen, bis sie selber mal auf der Bühne stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock Holmz 12.08.2016 17:22
    Highlight Highlight Das Anti Album ist verglichen mit Rihannas älteren Alben deutlich weniger Kommerz...dass sie die aus unserer Sicht ausgelutschten Themen Feminismus und Rassismus ausspielt ist irgendwie traurig. Schaut man jedoch über unseren kleinen, sauberen Tellerrand, sind solche Themen in anderen Ländern hochaktuell...
  • AdiB 12.08.2016 16:06
    Highlight Highlight Dem Autor muss nahe gelgt werden wer rhiannas manager und produzent ist. Jay-z hat sie berühmt gemacht.
  • Luca Brasi 12.08.2016 14:59
    Highlight Highlight Also rein vom Wort "bitch" her können Männer gar keine bitches sein, denn es bedeutet weiblicher Hund, ergo Hündin. ;)
    Aber sonst mag ich ja Riri, die gerne in knappen Kleidern herumläuft. Natürlich nicht weil sex sells sondern "um ihre Weiblichkeit zu zelebrieren". ;)
    Go Miss Fenty!
    • Tartaruga 12.08.2016 21:36
      Highlight Highlight Frauen sind demnach Hunde?
    • Tartaruga 12.08.2016 21:36
      Highlight Highlight Sorry "Hündinnen"...
    • Luca Brasi 12.08.2016 22:11
      Highlight Highlight @Tartaruga: Ich sage nur, dass das Wort bitch weiblich ist. Ich sage nicht, dass Frauen "bitches" sind. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Müller 12.08.2016 12:43
    Highlight Highlight Köstlich!

    Da entführt Rihanna im Video eine Frau, die ihr nichts getan hat, lässt sie gefesselt und halbnackt von der Decke baumeln, sie wird mit einer Flasche KO geschlagen als sie um Hilfe rufen will, es werden ihr die Lippen zugetackert, sie betäuben sie mit Alkohol und Gras (nein, sie verbünden sich nicht!) und schleppen sie nackt in einer Kiste zu ihrem Mann zurück ...

    ... aber egal! Wichtig ist, dass mit "Bitch" der Mann gemeint ist und der am Schluss getötet wird. Das überwiegt dann irgendwie und somit ist es nicht frauenfeindlich, und das ist doch sowieso die Hauptsache, ja?



    • ElendesPack 12.08.2016 15:13
      Highlight Highlight Das ist alles in allem eine total positive und wertvolle Botschaft. Ich schwör.
  • Emperor 12.08.2016 11:37
    Highlight Highlight Ich muss dem Autor ein Kränzchen winden, er hats geschafft in diesem Text ein langweiliges, sexistisches "sex sells" Mainstreamprodukt in eine feministische Antirassimus Ikone um zu schreiben...
  • Pieter 12.08.2016 10:14
    Highlight Highlight Wie laaaaanweilig. Immer noch Scheuklappen an. Räche dich an den Mann, wie lange noch.
  • kliby 12.08.2016 09:42
    Highlight Highlight Männerhassende Feministinnen, die sich blutig an Männern rächen...?
    Gähn. Braucht niemand. Zurück in die Mottenkiste des 20. Jh.
    • kliby 12.08.2016 12:05
      Highlight Highlight Rhabarber, ich habe niemanden Arschloch genannt. Bitte nicht deine Worte mir in den Mund legen.
      Und: ich unterstütze nicht mal den Hass an Frauen oder Männer, die du Arschlöcher oder Schlampen nennen würdest. Nein, diese Hasskampagnen überlasse ich den Feministinnen und anderen Wutbürgern.
    • who cares? 12.08.2016 14:38
      Highlight Highlight @PabloEscobar Das kann auch nur jemand sagen, der einschneidenden Sexismus nicht am eigenen Leib erlebt hat.
    • who cares? 12.08.2016 15:38
      Highlight Highlight Welche Forderungen meinst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Zahnarzt 12.08.2016 09:11
    Highlight Highlight Ein wundervoller Tag für die PR-Leute von Rihanna. - Eine Frau, weiss, intellektuell, Künstlerin, Feministin, Mittelschicht, bestätigt, dass Rihanna, eine Frau, schwarz, Popsängerin, Multimillionärin, etwas für die Befreiung der weiblichen Sexualität gemacht hat und eine echte Feministin ist! - Ja dann kann man doch mit gutem Gewissen das neue Album von Rihanna kaufen und während man den Cash überweist zu sich selber sagen: Ich unterstütze die Befreiung der weiblichen Sexualität!
  • Calvin Whatison 12.08.2016 08:51
    Highlight Highlight sind wir nicht alle ein bisschen Bitch ähh Bluna :)
    Benutzer Bild
  • MeineMeinung 12.08.2016 08:43
    Highlight Highlight Wenn sich andere Sängerinnen in ihren Musikvideos halbnackt zeigen ist das immer ein Skandal und das Allerletzte. Aber wenn Rihanna das tut ist sie eine starke Frau die Feministinnen stolz macht??
    Bisschen Doppelmoral oder nicht?

    Naja vieleicht liegt meine Ansicht auch einfach daran, dass ich noch nie was mit Rihanna anfangen konnte. Finde sie total überbewertet.
    Sie sieht mMn höchtens mittelmässig aus und ihre Stimme ist einfach nur nervend!
    Sorry ist halt meiner Meinung nach so
    • Fumo 12.08.2016 09:08
      Highlight Highlight Und meiner Meinung nach auch.
      Ohne Brüste zeigen wären ihre Lieder seit mindestens drei Jahren nur noch flops geworden, von der unverständlichen Aussprache mal völlig abgesehen. Sie kann ja nicht mal einen vernünftigen Satz bilden ohne lalalalla dududuudud oder quak quak quak.
    • Karl33 12.08.2016 09:56
      Highlight Highlight Feminismus ist das Instrument einer privilegierten Frau, noch ein paar Millionen mehr aus ihrer Karriere zu pressen.
    • Emperor 12.08.2016 11:33
      Highlight Highlight @Gemüse
      Es ist eine grosse Kunst in einem Text aus nichts eine grosse Geschichte zu machen mit historischen und populärkulturellen Anknüpfungen und da muss man dem Autor ein Kränzchen winden, dass hat er mit diesem Text geschafft... Er verkauft uns ein Mainstreamprodukt auf sex sells Basis als feministische Antirassismus Ikone...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bolly 12.08.2016 08:41
    Highlight Highlight Mein Mann, arbeitet als Sani-144, und ist Hintern den Kulissen für das Menschenwohl zuständig. Hoffe er kann von den Liedern auch was hören. 🍀.
  • sheshe 12.08.2016 08:40
    Highlight Highlight Vaginen? So wie Otten und Pingen? Herzig... :-)
    • Señor Ding Dong 12.08.2016 09:32
      Highlight Highlight Ich fände ja "Vaginae" wäre ein schöner Plural 😃
    • Hinkypunk 12.08.2016 11:30
      Highlight Highlight Werden wir im nächsten Pic-Dump etwa Vaginen sehen?

Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt 

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

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