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Darum hört die eine Hälfte «Yanny» und die andere «Laurel»



Während die einen eindeutig «Yanny» hören, hört die andere Hälfte «Laurel». Seit Tagen diskutieren Millionen Internet-User, ob in einem kurzen Audioclip «Yanny» oder «Laurel» zu hören ist.

Das steckt dahinter!

Die Wissenschaft kann uns das verblüffende Phänomen erklären:

Du bist nicht verrückt. Wenn du hohe Frequenzen hören kannst, hörst du wahrscheinlich Yanny, aber du könntest auch Laurel hören. Wenn du keine hohen Frequenzen hörst, hörst du wahrscheinlich Laurel.»

Dylan Bennett

Beim Sprechen erzeugen wir Schallwellen. Die Wörter Yanny und Laurel sind akustisch ähnlicher, als man dies zunächst erwarten würde. Bei Yanny sind die Frequenzen aber höher. Höhere Frequenzen können von jüngeren Menschen in der Regel besser gehört werden. Wenn du also Yanny hörst, könnte es daran liegen, dass du noch junge Ohren hast.

So klingt es ohne hohe bzw. niedrige Frequenzen:

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Video: YouTube/Dylan Bennett

Darauf sind natürlich auch die watson-Leser gekommen:

Aber warum hören manche Menschen zuerst das eine – und dann plötzlich das andere? Das Gehirn wird ständig mit Reizen überflutet. Es nutzt daher bereits bekannte Informationen, um sich auf etwas zu fokussieren. Beim Hören des Audioclips registriert das Gehirn – wenn die Ohren gut sind – beide Namen und fokussiert sich unbewusst auf den einen oder anderen.

Yanny und Laurel im Video erklärt:

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Wird die Tonhöhe reduziert, können (fast) alle Yanny hören. Video: YouTube/AsapSCIENCE

Eine weitere Rolle spielt Priming: Hat man vor dem Hören des Clips weder Yanny noch Laurel gelesen, hört man allenfalls keinen der Namen. Hat man jedoch beide Namen gelesen, ist man unbewusst entweder auf Yanny oder Laurel «geprimt». Beim Hören des Clips wird unbewusst der zuvor geprimte Name abgerufen.

Auch bei den watson-Lesern sind Yanny und Laurel fast gleichauf

Umfrage

Und was hörst du?

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7,677 Votes zu: Und was hörst du?

  • 44%Yanny
  • 41%Laurel
  • 8%Erst das eine, jetzt das andere.
  • 6%watson, jetzt dreht ihr vollkommen durch.

(oli)

Betrinken und Beklagen mit Laurent

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Video: watson

Die perfekte Illusion

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Albi Gabriel 18.05.2018 19:54
    Highlight Highlight Scheinbar habe ich trotz bald 50 Jahren, davon mehr als 35 mit Walkman, Discman und iPod, mehr als 30 Jahren lauter Stereoanlage und vielen Konzerten sowie vielen Jahren im Auto mit viel und lauter Musik noch immer ein jugendliches Gehör... Eindeutig Yanny...
    14 0 Melden
    • Midnight 18.05.2018 20:10
      Highlight Highlight Halt immer gut trainiert 😉
      6 0 Melden
  • Sveitsi 18.05.2018 18:06
    Highlight Highlight Yeah! Das Gehör funktioniert noch! 😆
    4 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 18.05.2018 17:50
    Highlight Highlight Also ich höre klar und deutlich "Covfefe"
    72 3 Melden
  • Konstruktöhr 18.05.2018 17:11
    Highlight Highlight Wenn ich mit 19 Jahren Laurel höre, habe ich dann meine Ohren kaputt gehört?
    38 4 Melden
    • The Origin Gra 18.05.2018 18:08
      Highlight Highlight Mein Gehör litt nach einer Serie von 8 Gehörgangsentzündungen, davon waren 3 u Mittelohrentzündungen geworden, in nicht mal 1.5 Jahren extrem weil das Trommelfell vernarbt wurde.

      Noch zwei drei mal und es hat schlimme Konsequenzen für mich 😱😭

      Seit ich Klimatisch trockenen Zeiten Tauchertropfen Anwende um einer Entzündung Vorzubeugen habe ich keine Entzündungen mehr, seit über einem Jahr 😐

      Es braucht manchmal so wenig für Chronische leiden ☹
      7 4 Melden
  • paeuli.weischno 18.05.2018 17:06
    Highlight Highlight Da lese ich immer Watson, um mich trotz meines fortgeschrittenen Alters doch noch ein wenig jung zu fühlen, und dann dies:
    Ein Artikel, der mir ins Gesicht schreit: "Du bist alt."
    Selbst wenn die "Laurel" Frequenzen ausgeblendet werden, kann ich Yanni nur erahnen.

    Ich werde mir ernsthaft überlegen, ob ich Watson in Zukunft meide ...
    23 1 Melden
  • Matthiah Süppi 18.05.2018 16:58
    Highlight Highlight Also ich höre Yaurel.
    17 0 Melden
  • Erklärungsbedarf your limits 18.05.2018 16:56
    Highlight Highlight Ich höre: "Ha, schon wieder fünf Minuten deines Lebens vergeudet!"
    31 3 Melden

Wetten, du weisst nicht, wie viel diese Lebensmittel vor 50 Jahren gekostet haben?

Billiger, sicher. Aber wie viel billiger genau?

1968: Jimi Hendrix spielte in Zürich und zündete eine Lunte, die bei der Schweizer Jugend schon länger bereit lag. Aufruhr war in der Luft. Es folgten Globuskrawalle, autonome Jugendzentren und ungepflegte Gesichtsbehaarung.

Das Ticket zum legendären Monsterkonzert (es spielten noch Cream, Eric Burdon & the Animals u.v.m.) gab es bereits ab ... 11 Franken!

50 Jahre später kosten Tickets für grosse Konzerte in der Schweiz gerne mal um die 100 Franken … ohne Hendrix. Und ohne Krawall. Die …

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