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Doppelschlag innert 36 Sekunden bringt Tigers-Sieg – Martigny kann in der Serie verkürzen

06.03.2015, 22:0907.03.2015, 09:34
Noch ein Sieg und die Tigers stehen im Finale.
Noch ein Sieg und die Tigers stehen im Finale.Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Die SCL Tigers steuern in den NLB-Playoffs unaufhaltsam dem Final entgegen. Die Emmentaler gewannen gegen Langenthal auch das dritte Halbfinal-Spiel (2:0) und benötigen noch einen Sieg zum Weiterkommen. In der anderen Serie verkürzte Martigny gegen Olten auf 1:2. 

25 Tore, 178 Strafminuten und 2 Kantersiege für den Qualifikationssieger: So hatte die Bilanz nach den ersten beiden Duellen zwischen Langnau und Langenthal gelautet. Im dritten Vergleich fielen nicht nur weniger Tore, die beiden Mannschaften hatten sich auch deutlich besser unter Kontrolle. An der Spielrichtung änderte sich trotzdem nichts – auch wenn das Resultat (nach einem 10:2 und einem 9:4) vergleichsweise knapp ausfiel. Die SCL Tigers waren erneut in allen Belangen die klar bessere Mannschaft. 

Langnau ging in der 9. Minute durch einen Doppelschlag innerhalb von 36 Sekunden 2:0 in Führung. Lukas Haas nach einer schönen Kombination und Thomas Nüssli nach einer feinen Einzelleistung sorgten mit ihren Treffern bereits nach der ersten Hälfte des ersten Drittels für das Schlussresultat. Langenthal war zu keiner Reaktion fähig und kam praktisch nur im Powerplay gefährlich vor das gegnerische Tor. Einen Wermutstropfen gab es für Langnau dennoch: Anton Gustafsson, Sohn von Trainer Bengt-Ake und in den NLB-Playoffs mit 12 Toren (!) bisher bester Torschütze, fiel im zweiten Drittel verletzt aus.

Mindestens über fünf Partien wird dagegen die zweite Serie zwischen Red Ice Martigny und Olten gehen. Martigny gewann das dritte Spiel verdient mit 1:0 und feierte damit den ersten Sieg in der Serie. Den einzigen Treffer nach knapp 38 Minuten erzielte Jérémy Gailland. Der 26-jährige Stürmer profitierte dabei von einem Wechselfehler Oltens und schloss einen Konter mustergültig zur Führung ab.

Olten drückte insbesondere in der Schlussphase auf den Ausgleich. In den letzten 36 Sekunden spielten die Solothurner gar mit zwei Spielern mehr als die Walliser, weil Martignys Alex Nikiforuk auf der Strafbank sass und Oltens Trainer Heikki Leime seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. Aber auch diese Massnahme blieb ohne Erfolg. (si) 

NLB Playoffs, Halbfinals
SCL Tigers – Langenthal 2:0 (2:0 0:0 0:0), Serie 3:0
Red Ice Martigny – Olten 1:0 (0:0, 1:0, 0:0), Serie 1:2
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