DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Eishockeyanerinnen verlieren und müssen um Viertelfinal-Quali bangen



29.03.2015; Malmoe; Eishockey Frauen - WM Schweden  2015  - Schweiz - Schweden; Die Schweizer Bank  nach dem Tor zum 0:2 (Ludvig Thunman/Bildbyran/freshfocus)

Es lief nicht nach Schweizer Gusto. Bild: Ludvig Thunman/freshfocus

An der Eishockey-WM der Frauen in Malmö verlieren die Schweizerinnen gegen Gastgeber Schweden das zweite Spiel mit 2:3. 

13 Monate nach dem mit 4:3 gewonnenen Bronzemedaillenspiel in Sotschi vermochten die Schweizerinnen die erfolgreiche Revanche der Schwedinnen nicht zu verhindern. Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Abschnitt, obwohl die Schweizerinnen diesen mit 11:4 Schüssen klar dominiert hatten. Erika Grahm, die bereits am Samstag gegen Japan dreimal getroffen hatte, und Emilia Andersson brachten die Schwedinnen 2:0 in Führung. Goalie Florence Schelling, der MVP des Olympiaturniers, liess zwei der ersten drei Torschüsse passieren; beim 0:1 griff Schelling sogar daneben. 

Die Ehrentore gelangen der Equipe von Nationaltrainer Gian-Marco Crameri erst in den letzten 125 Sekunden durch Phöbe Stänz und Julia Marty. Das zweite Goal fiel erst 2,4 Sekunden vor Schluss.

Nach dem 5:2-Startsieg gegen Deutschland vom Samstag (trotz 30:24 Schüssen für Deutschland) und der vermeidbaren Niederlage gegen Schweden (trotz Chancenplus und 26:21 Schüssen) müssen die Schweizerinnen um die Viertelfinalqualifikation bangen. Im letzten Vorrundenspiel am Dienstagnachmittag gegen Japan dürfen sich die Schweizerinnen keine Niederlage mehr erlauben. Japan startete am Samstag mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen über Schweden ins WM-Turnier. Ausserdem gewannen die Japanerinnen letzte Woche in Malmö mit 3:1 auch ein Testspiel gegen die Schweiz. (si) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Die Hockey-Nati scheitert dramatisch und prügelt sich mit den Deutschen Wild-West-Style

20. Mai 2010: Das Schweizer Team erleidet in Mannheim eine der bittersten Niederlagen der Neuzeit. Es folgt eine der heftigsten und spektakulärsten Massenschlägereien. Das 0:1 im WM-Viertelfinal gegen Deutschland ist eine verpasste Chance und ein Weckruf zugleich.

Für das Schweizer Nationalteam war es das erste Turnier unter Sean Simpson, nachdem die Ära Ralph Krueger nach den Olympischen Winterspielen in Vancouver ziemlich abrupt zu Ende gegangen war. Das WM-Debüt als Headcoach stand für Simpson unter besonderen Vorzeichen, nachdem der Kanadier nur wenige Tage nach dem Ausscheiden mit den ZSC Lions in den Playoff-Viertelfinals seinen neuen Job angetreten hatte.

Simpson wurde mit aussergewöhnlich vielen Absagen konfrontiert. Über 20 aufgebotene Spieler …

Artikel lesen
Link zum Artikel