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Wegen eines verpatzten Startdrittels: Die SCL Tigers unterliegen Olten und stehen im NLB-Final mit dem Rücken zur Wand

27.03.2015, 23:4928.03.2015, 10:28
Enttäuschung pur bei den SCL Tigers nach der bitteren 2:4-Heimniederlage.
Enttäuschung pur bei den SCL Tigers nach der bitteren 2:4-Heimniederlage.
Bild: KEYSTONE

Im NLB-Playoff-Final verlieren die SCL Tigers mit 2:4 zum zweiten Mal ein Heimspiel gegen den EHC Olten und liegen in der Finalserie mit 2:3 zurück.

Schon vor einem Jahr verloren die Langnauer als Favorit den Playoff-Final der NLB, damals gegen den EHC Visp, der in der Qualifikation bloss auf Platz 5 gekommen war. Auch Olten startete vor fünf Wochen lediglich als Fünfter in die Playoffs, die Solothurner legen aber exzellente Leistungen aufs Eis. Den Auswärtssieg im fünften Finalspiel verdiente sich Olten dank einer brillanten Leistung im ersten Abschnitt, die mit drei Goals und einer 3:0-Führung honoriert wurde. Diesem Rückstand liefen die Langnauer bis zuletzt erfolglos hinterher.

Die Emmentaler sind selbst schuld, dass dem Gegner jetzt bloss noch ein Sieg zum Meistertitel fehlt. Langnau begann die Partie miserabel. Es drohte bis zur 24. Minute ein Debakel in Form einer Kanterniederlage. Die Langnauer luden Olten geradezu zum Toreschiessen ein. Beim 0:1 durch Shayne Wiebe (7.) liessen sich die SCL Tigers überlaufen. Vor dem 0:2 durch Justin Feser (13.) leistete sich Tigers-Verteidiger Massimo Ronchetti einen Fehlquerpass in der eigenen Zone. Und beim 0:3 durch Remo Hirt (17.) kümmerte sich mit Julien Bonnet ein anderer Langnauer Back nicht um seinen Gegenspieler. Und Goalie Damiano Ciaccio hielt während dieser schlimmen zehn Minuten kaum einen Schuss.

Ab der 24. Minute bot sich ein komplett anderes Bild. Mit nur drei Spielern auf dem Eis gelang Adrian Gerber in Unterzahl das erste Langnauer Tor. Danach leistete sich Olten innerhalb von siebeneinhalb Minuten fünf Strafen und verschuldete auch noch einen Penalty. Langnau verkürzte in der 30. Minute durch Lukas auf 2:3; der Ausgleich gelang aber nicht. Den Penalty hatte beim Skore von 1:3 Chris DiDomenico ziemlich kläglich verschossen. (si/twu)

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