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Luzern zieht die Notbremse

Bernegger muss gehen – Seoane übernimmt vorerst

06.10.2014, 16:0006.10.2014, 17:03
Carlos Bernegger: Rat- und erfolglos.
Carlos Bernegger: Rat- und erfolglos.Bild: Christian Pfander/freshfocus

Elf Spiele, kein Sieg und nur fünf Punkte. Das verlorene Kellerduell gegen Sion gab jetzt den Ausschlag: Carlos Bernegger muss beim FC Luzern gehen und wurde freigestellt. Während der Nati-Pause und dem kapitalen Spiel am 19. Oktober gegen Vaduz soll frischer Wind ins Team der Innerschweizer. Interimistisch übernimmt U21-Trainer Gerardo Seoane die Nachfolge. Ein neuer Trainer ist noch nicht bekannt. 

Sportdirektor Alex Frei sagt zur Nachfolge: «Wir haben uns keine Frist gesetzt. Wir haben volles Vertrauen in Gerardo Seoane.» Die Suche läuft aber auf Hochtouren: «Die Gespräche mit den potenziellen Nachfolgern haben heute Morgen begonnen.» Präsident Ruedi Stäger betont jedoch: «Wir suchen keine Billiglösung für die Nachfolge des Cheftrainerpostens.» Als mögliche Nachfolger stehen Thorsten Fink, René Weiler und Ciriaco Sforza zur Diskussion. 

Bernegger übernahm Luzern gegen Ende der letzten Saison auf dem zweitletzten Rang mit zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Der 45-Jährige rettete den FCL souverän vor dem Abstieg und führte das Team bis nach der Vorrunde der letzten Saison in die Spitzengruppe. 

Seit 2014 passte allerdings nicht mehr viel zusammen. Auf Basel verlor Luzern in der abgelaufenen Rückrunde beispielsweise 20 Zähler und aktuell hält sie wie erwähnt die rote Laterne inne. (fox)

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