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Formel 1

Früherer Ferrari-Chefmechaniker mit 56 Jahren tödlich verunfallt



Undated recent photo of Nigel Stepney, a Ferrari employee who was fired by the  Italian Ferrari Formula One team for allegedly sending a package of technical information to a McLaren rival.  While Lewis Hamilton and Kimi Raikkonen had the best times in Friday July 7, 2007's  practice session for the British Grand Prix in Silverstone, Grand Prix rivalry has been overshadowed by Stepney's sabotage allegations. Ferrari also filed a criminal complaint against British technician Nigel Stepney. FIA, motor sport's governing body, said both teams have agreed to cooperate with an investigation into the incident. (AP Photo/str)

Nigel Stepney Bild: AP

Der frühere Chefmechaniker von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist tot. Der Brite Nigel Stepney starb am Freitagmorgen bei einem Autounfall.

Nigel Stepney fungierte zuletzt als Teammanager und Technischer Direktor für das britische Team JRM Racing. Er wurde 56 Jahre alt und hinterlässt Ehefrau Ash und Tochter Sabine. Als Chefmechaniker beim Rennstall Ferrari hatte Stepney einst grossen Anteil an fünf der insgesamt sieben WM-Titel von Schumacher.

Der Name Stepneys wird aber auch mit einem der grössten Skandale der Formel-1-Geschichte in Verbindung gebracht. Dem Mechaniker wird vorgeworfen, 2007 geheime Daten von Ferrari an Mitarbeiter des Konkurrenzteams McLaren weitergegeben zu haben. Ausserdem soll er versucht haben, ein weisses Pulver in die Tanköffnung der Ferrari-Rennwagen zu schütten, um sie so zu beschädigen. McLaren musste wegen des Spionage-Skandals die Rekordgeldbusse von 100 Millionen Dollar zahlen und wurde mit dem Abzug aller Konstrukteurspunkte aus der Saison 2007 bestraft. Stepney, der die Vorwürfe bestritt, wurde später von einem italienischen Gericht zu 20 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. (si/dpa/qae)

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