Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lugano Spieler feiern den Fuehrungstreffer zum 1:0 beim Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC Lugano und dem Servette FC am Montag, 11. Mai 2015, im Stadio Cornaredo in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Die Luganesi feiern das Tor zum 1:0 durch Patrick Rossini Bild: TI-PRESS

Lugano entthront Servette und schielt Richtung Aufstieg

Servette verlor beim 0:2 in Lugano erstmals seit letztem November wieder und musste die Spitze in der Challenge League an die Tessiner abgeben.

Seit einem 0:1 am 29. November in Wil war Servette in 14 Spielen nie mehr als Verlierer vom Platz gegangen. Trainer Kevin Cooper hatte es offensichtlich bestens verstanden, die finanziellen Wirren von seinen Spielern, die den April-Lohn noch nicht erhalten haben, fernzuhalten. Am Montagabend in Lugano waren die Genfer jedoch völlig chancenlos und erarbeiteten sich in 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Der FC Lugano, der für den Fall des Aufstiegs die Lizenz für die Super League erhalten hat, übernahm mit dem Sieg vier Runden vor Schluss wieder die Tabellenspitze – mit einem Punkt Vorsprung vor Servette.

Zahlreiche Zuschauer verfolgen das Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC Lugano und dem Servette FC am Montag, 11. Mai 2015, im Stadio Cornaredo in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Das Spitzenspiel lockte 5321 Zuschauer ins Stadion Bild: TI-PRESS

Die Bianconeri zeigten sich vor der Saison-Rekordkulisse von 5321 Zuschauern um Klassen besser als vor Wochenfrist, als sie beim abstiegsgefährdeten Le Mont 2:3 verloren hatten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte FCZ-Leihgabe Patrick Rossini mit seinem sechsten Treffer seit der Winterpause die Führung. In der 67. Minute stellte Mattia Bottani den Sieg schon fast sicher, als er von einem Abpraller bei Servettes Goalie Jérémy Frick profitierte. Für den 22-jährigen Torhüter war es die erste Niederlage im Servette-Dress. Der Schweizer ist eigentlich dritter Torhüter bei Olympique Lyon, wurde aber auf die Rückrunde hin an den Verein ausgeliehen, bei dem er gross geworden war.

Diese hätte durchaus noch höher ausfallen können. Die Squadra von Trainer Livio Bordoli vergab durch Sabbatini (17.), Guarini (38.), Malvino (45./Pfostenschuss) und Bottani (53.) eine ganze Reihe weiterer hochklassiger Torchancen. Zudem hätten sich die Genfer kurz vor der Pause nach einem Gerangel im Strafraum auch über einen Penaltypfiff nicht beklagen dürfen. Allerdings hatten sie auch Pech, dass sie bereits in der ersten Hälfte mit Johan Vonlanthen und Ousmane Doumbia zwei Spieler durch Verletzungen verloren. (jas/si)



Das könnte dich auch interessieren:

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel

Die Neue meines Ex ist ein Baby mit Balkanslang und Billig-Mini

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der VAR im ersten Praxistest: «Wir können bereits an Details arbeiten»

In Thun fanden am Wochenende im Rahmen von kurzen Amateur-Testspielen die ersten Praxistests mit dem Videoassistenten VAR statt. Die involvierten Schiedsrichter zogen ein positives Zwischenfazit.

«Der Eindruck ist sehr positiv», befand Schiedsrichterchef Sandro Schärer nach einer Reihe von Testpartien über 2x20 Minuten in Thun, denen seit November diverse Offline-Übungen vorangegangen waren. «Es ist nicht ganz einfach, Abläufe, Kommunikation und Anwendung müssen noch weiter eingeübt werden. Aber wir sind schon gut im System drin.» Helmut Krug, der Projektleiter und ehemalige deutsche Spitzenschiedsrichter, ergänzte: «Die Vorarbeit zahlt sich aus. Wir können bereits an Details arbeiten.»

Ab …

Artikel lesen
Link zum Artikel