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Kambundji und Mancini ohne Probleme in den EM-Halbfinals 



Die frischgebackene Schweizer Meisterin ueber 60 Meter, Mujinga Kambundji, links, und ihre juengere Schwester Muswama Kambundji (Platz 7) posieren an den Schweizer Hallen Leichtathletik Meisterschaften, am Samstag, 14. Februar 2015, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Schnelle Schwestern: Mujinga (l.) und Muswama Kambundji. Bild: KEYSTONE

Mujinga Kambundji glückt der Auftakt an den Hallen-Europameisterschaften in Prag. Die 22-jährige Bernerin gewinnt ihren Vorlauf über 60 m locker in 7,22 Sekunden. Etwas überraschend entscheidet auch Mancini seinen Vorlauf für sich. Mit 6,64 Sekunden läuft der Freiburger bis auf drei Hundertstel an seine persönliche Bestzeit heran und qualifiziert sich mit der siebtbesten Zeit aller 37 Teilnehmer für die nächste Runde.

Kambundji war gleich zum Auftakt des zweiten Wettkampftages in der O2-Arena im ersten von fünf 60-m-Vorlaufserien an der Reihe. Die Bernerin liess sich aber davon ebenso wenig aus dem Konzept bringen wie durch einen Fehlstart der Griechin Yeoryia Kokloni. Obwohl Kambundji kein sehr guter Lauf gelang und sie am Ende nicht voll durchzog, blieb sie mit 7,22 Sekunden nur vier Hundertstelsekunden über ihrem Schweizer Rekord von 7,18 – eine Marke, die Kambundji in dieser Saison bereits dreimal gelaufen ist. 

Als Gesamt-Fünfte qualifizierte sich Kambundji für die Halbfinals vom Sonntag. Der Finaleinzug ist für die europäische Nummer 4 in diesem Winter realistisch, die Trauben für einen Medaillengewinn hingegen hängen hoch. Dafne Schippers, die holländische Sprintkönigin von Zürich, (7,07) sowie Dina Asher-Smith (Gb) und Kambundjis Trainingskollegin Verena Sailer (De/je 7,10) bewiesen, dass sie die ersten Anwärterinnen auf die Medaillen sind. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte die Norwegerin Ezinne Okparaebo, die 7,17 Sekunden lief. (si) 

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