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Motorsport

Schweizer GP2-Champion Fabio Leimer darf Formel-1-Lotus testen



Swiss GP2 racing driver Fabio Leimer poses for photographers at the Yas Marina racetrack in Abu Dhabi, United Arab Emirates, Sunday, Nov. 3, 2013. Leimer secured the GP2 Drivers' Championship title in the Saturday race here. (AP Photo)

Leimer nach seinem GP2-Titel 2013 in Abu Dhabi. Bild: AP

Der Schweizer GP2-Champion Fabio Leimer darf sich am nächsten Dienstag in ein Formel-1-Auto setzen. Reifenhersteller Pirelli hat den 25-jährigen Aargauer zusammen mit Lotus zu Reifentests nach Le Castellet eingeladen.

Es ist das zweite Mal, dass Leimer in einen Formel-1-Cockpit Gas geben darf, nachdem er 2011 für Sauber bei den Young-Driver-Tests in Abu Dhabi dabei gewesen ist. Nun bekommt er als Anerkennung für seinen im letzten Jahr errungenen GP2-Titel eine zweite Möglichkeit, etwas Formel-1-Luft zu schnuppern.

Bei den von Pirelli organisierten Tests werden auch der Venezolaner Pastor Maldonado und Lotus-Ersatzfahrer Nicolas Prost anwesend sein. In einem Auto aus dem Jahr 2012 soll Leimer 300 Kilometer absolvieren dürfen und Pirellis Demo-Reifen ausprobieren. Auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet hat letztmals 1990 ein Formel-1-Rennen stattgefunden. 

Leimer, der trotz seines Titelgewinns in der zweithöchsten Rennserie, die als Vorstufe für die Formel 1 gilt, und der Unterstützung in Millionen-Höhe von Förderer Rainer Gantenbein für 2014 kein F1-Cockpit gefunden hat, könnte mit einem überzeugenden Auftritt bei Lotus-Renault für die Zukunft durchaus zum Thema werden. Die Gegenwart heisst für Leimer aber Le Mans, wo er am Wochenende vom 14./15. Juni für das Schweizer Rebellion-Team antritt. (pre/si)

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