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Rassismusskandal

Clippers-Boss Sterling weigert sich, 1,8-Millionen-Busse zu bezahlen

FILE - In this Feb. 25, 2011, file photo, Los Angeles Clippers owner Donald Sterling looks on during the first half of their NBA basketball game against the Los Angeles Lakers in Los Angeles. Sterling could use lawyers and lawsuits to challenge the NBA’s plan to force him out over recent racist comments, but legal experts say the league would likely prevail in the end. Sports law experts say the NBA’s constitution gives its Board of Governors broad latitude in league decisions including who owns the teams. NBA Commissioner Adam Silver wants a swift vote against Sterling, which requires a minimum of three-fourths of the other 29 controlling owners to agree. (AP Photo/Mark J. Terrill, File)

Donald Sterling hat keine Lust zu bezahlen. Bild: AP/AP

Donald Sterling, der nach seinen rassistischen Äusserungen gesperrte Boss der LA Clippers, ging nun seinerseits in die Offensive.

Er weigere sich, die von der National Basketball Association (NBA) verhängte Busse von 1,8 Millionen Euro zu bezahlen, liess Sterling einem Bericht des wöchentlich erscheinenden Sportmagazins «Sports Illustrated» zufolge über seinen Anwalt ausrichten. Sterling habe nichts Falsches gemacht und deswegen sei «eine Strafe nicht gerechtfertigt», hiess es zudem in einem Anwaltsschreiben an NBA-Vizepräsident Rick Buchanan.

Sein Klient habe keine NBA-Regeln verletzt und ihm sei keine ordentliche Anhörung zugestanden worden, schrieb der Anwalt. Ein solcher Brief sei üblicherweise der Vorbote einer Klage, hiess es in dem Bericht. Sterling war Ende April wegen diskriminierender Bemerkungen über Afroamerikaner mit der hohen Busse und einer lebenslangen Sperre belegt worden. (si/dpa/qae)



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