Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Simon Ammann beendet seine Saison vorzeitig – Freund holt sich in Oslo den Doppelsieg



14.03.2015; Oslo; Ski nordisch -  Holmenkollen 2015 - Skispringen;  Simon Ammann (SUI)
 (Marco Felgenhauer/NordicFocus/freshfocus)

Simon Ammann segelt am Holmenkollen durch die Lüfte. Bild: Marco Felgenhauer/freshfocus

Simon Ammann beendet nach den Weltcupspringen in Oslo seine Saison vorzeitig. Der Toggenburger reist am kommenden Wochenende nicht zum Saisonfinale auf die Flugschanze nach Planica (Sln).

«Ich kann derzeit nicht konstant stabile Sprünge abrufen», begründete der 33-Jährige seinen Entschluss. Das Auf und Ab kam auch am Sonntag in Oslo zum Ausdruck, wo der Schweizer Teamleader bloss den 42. Rang erreichte.

Gewonnen wurde das Springen durch Severin Freund. Der Deutsche setzt sich bei seinem neunten Saisonsieg vor Noriaki Kasai (Jap) und Peter Prevc (Sln) durch und feierte in der norwegischen Hauptstadt einen Doppelsieg. Gregor Deschwanden beendet das Springen in Oslo auf Rang 21. Nach Umgang eins hatte der Luzerner noch auf dem 11. Zwischenrang gelegen.

Simon Ammann: Quo vadis?

Ammanns Saison war von seinem schlimmen Sturz in Bischofshofen (Ö) geprägt. Der Toggenburger wurde durch eine schwere Gehirnerschütterung anderthalb Monate ausser Gefecht gesetzt. Zuvor hatte er sich mit zwei Siegen in Kuusamo (Fi) und drei weiteren Podestplätzen in Engelberg, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck zum wiederholten Mal in der Weltspitze etabliert. Zu den Weltmeisterschaften in Falun kehrte der Schweizer Teamleader in den Weltcup-Tross zurück. Zwar verzichtete er auf eine Telemark-Landung. Gleichwohl schaffte er vergangenen Dienstag in Kuopio (Fi) als Dritter erneut den Sprung aufs Podest.

Der Entscheid, ob der vierfache Olympia-Sieger seine Karriere fortsetzen wird, fällt erst im April. (si)

Ammann stürzt in Bischofshofen

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Unvergessen

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert «Flieg Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.

Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann aufgewachsen. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los sein wird.

Simon Ammann lancierte seine Weltcupkarriere mit einem Paukenschlag. …

Artikel lesen
Link zum Artikel