Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NLB-Playoffs, Halbfinals

SCL Tigers starten mit «Stängeli» – Olten schafft Break



13.02.2015; Langnau; Eishockey NLB Playoff - SCL Tigers - HC Thurgau;
Jubel nach dem Tor zum 2:0 v.l. Martin Stettler (Langnau)  Anton Gustafsson (Langnau),  Torschuetze Chris DiDomenico (Langnau), Tobias Bucher (Langnau) (Sandro Stutz/freshfocus)

Die SCL Tigers sind weiter auf Kurs. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Die SCL Tigers lancieren die zweite Playoff-Runde gegen Langenthal mit einem Kantersieg. Im ersten Spiel der Halbfinal-Serie schafft der Qualifikationssieger mit dem 10:2 ein «Stängeli». 

In Langnau fällt die Entscheidung schon in den ersten sieben Minuten. Dank vier Toren in Überzahl führen die Emmentaler schon nach der Startphase mit 5:1. Der SC Langenthal, der sich nach dem Weiterkommen in Spiel 7 in La Chaux-de-Fonds am Freitag für das erste Spiel in Langnau noch viel ausgerechnet hatte, startet viel zu ungestüm in die Serie. Die Langenthaler kassierten in den ersten viereinhalb Minuten 33 Strafminuten (!) und als direkte Konsequenz daraus vier Gegentore mit eingeschränktem Spielerbestand. Beim 0:2, 1:3 und 1:4 befanden sich die Langenthaler sogar in doppelter numerischer Unterlegenheit. 

Gross Figur ist Trainersohn Anton Gustafsson mit fünf Toren. So viele Treffer in einem Playoff-Spiel entsprechen auch in der Schweiz einer Rarität. Zuletzt gelang dies dem Klotener Romano Lemm vor fünf Jahren. Mehr als fünf Tore in einer Playoff-Partie gelangen erst dem Bülacher Ray Allison vor 24 Jahren (Bülach – Servette 15:0) und dem Churer Roberto Lavoie in den Playouts vor 26 Jahren (Chur – Langnau 14:5).

In der zweiten Halbfinal-Serie setzt sich mit Olten das Auswärtsteam durch. Die Solothurner bezwingen vor fast 3000 Zuschauern Red-Ice Martigny 2:1 nach Verlängerung. Matchwinner ist Cédric Schneuwly, der in der 52. Minute ausgleicht und nach 253 Sekunden der Overtime das Siegtor schiesst. (si)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Zu viele Verschiebungen? Spielplan-General Vögtlin sagt: «So schaffen wir es nicht mehr»

Spielplan-General Willi Vögtlin ist beunruhigt. Geht es mit den Spielverschiebungen im gleichen Takt weiter wie im Oktober, dann kann die Meisterschaft nicht mehr wie geplant durchgeführt werden. Wir stehen vor einem hockeypolitisch heissen Frühjahr 2020.

Lange Zeit ist Willi Vögtlin davon ausgegangen, dass er genügend Daten findet, um die abgesagten Spiele in den beiden höchsten Ligen nachzuholen. Bis zum 22. März 2021 müssen in der National League 312 Qualifikationsspiele über die Bühne gebracht werden, damit die Pre-Playoffs und anschliessend die richtigen Playoffs ausgetragen werden können. Spätestens am 11. Mai wäre dann das 7. Finalspiel. In der Swiss League sind es 276 Partien bis zum 7. März.

Aber so wie Ökonomen auszurechnen versuchen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel