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Eklat beim Schweizer Davis-Cup-Team: Yann Marti nach Nicht-Berücksichtigung nach Hause gereist

Swiss tennis player Yann Marti leaves a training session on the eve of the Davis Cup World Group - First Round, 1/8 final tennis match Belgium against Switzerland, at the Country Hall, in Liege, Belgium, Thursday, March 5, 2015. Switzerland will face Belgium in its first tie as a reigning Davis Cup champion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Yann Marti hat keine Lust aufs Zuschauen. Bild: KEYSTONE

Yann Marti hat sich nach seiner Nichtnominierung für das Einzel entschieden, das Davis-Cup-Team zu verlassen und ins Wallis zurückzureisen. «Ich kann solche Entscheidungen nicht mehr akzeptieren», sagte der Romand gegenüber «Le Nouvelliste».

Bei Swiss Tennis will man von einer freiwilligen Abreise nichts wissen. Davis-Cup-Captain Severin Lüthi habe entschieden, ihn aufgrund unsportlichen Verhaltens aus dem Team auszuschliessen.

Die 26-jährige Weltnummer 292 war nach dem Verzicht von Roger Federer und Stan Wawrinka bei der Partie gegen Belgien als nominelle Schweizer Nummer 1 angereist.

Captain Lüthi stellte Marti aber nicht für die Einzel vom Freitag auf und nominierte stattdessen den 32-jährigen Michael Lammer (ATP 576). «Ich will am Freitag soviel Erfahrung und Routine wie nur irgend möglich auf dem Platz haben», begründete Lüthi.

Man dürfe zudem nicht vergessen, dass Lammer mal die Nummer 150 der Welt war. «Eine so gute Klassierung haben alle anderen Teammitglieder nie erreicht», so Lüthi.

Neben Lammer, der am Freitag die zweite Partie gegen Steve Darcis bestreitet, hat Lüthi für das Eröffnungsspiel Henri Laaksonen (ATP 344) nominiert. (pre/si)



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