Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nachtschicht für Sandhase

Nadal siegt um 3.18 Uhr morgens und verpasst den Rekord um nur 6 Minuten



Rafael Nadal of Spain returns to Pablo Cuevas of Uruguay during their men's singles tennis match at the Rio Open tournament in Rio de Janeiro, February 21, 2015. REUTERS/Ueslei Marcelino (BRAZIL - Tags: SPORT TENNIS)

Nachtarbeit für Rafael Nadal in Rio. Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS

Rafael Nadal steht im Halbfinal von Rio de Janeiro. Der Spanier muss für seinen 321 Sieg auf Sand in seiner Karriere (bei 24 Niederlagen) allerdings hart und vor allem lange kämpfen. Denn um 2 Uhr morgens liegt er gegen die Weltnummer 23 Pablo Cuevas noch mit 4:6 zurück.

Im zweiten Satz bleibt die Partie lange ausgegelichen. Erst beim Stand von 5:5 gelingt der Weltnummer 3 das Break – und er gewinnt ab jetzt acht Games in Serie zum 4:6, 7:5, 6:0.

Um 3.18 Uhr morgens nutzt Nadal seinen Matchball. Damit endet die Partie des 29-Jährigen nur sechs Minuten eher als Benjamin Becker gegen Jiri Novak beim Japan Open 2006. Jene Partie bleibt die am spätesten beendete auf der ATP-Tour.

«Es war kompliziert. Aber ich hatte schon vor meinem ersten Break zum 6:5 ein gutes Gefühl. Hoffentlich erhole ich mich bis zum Halbfinal», so der Mallorquiner nach der Partie gegenüber der ATP. In diesem Halbfinal trifft Nadal auf Fabio Fognini. Die Partie ist um 19 Uhr angesetzt. Der Titelverteidiger dürfte früher ins Bett kommen. (fox)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nadal ätzt nach epischer Niederlage gegen Kyrgios: «Ihm fehlt der Respekt»

Ein «Uneufe»-Aufschlag von Nick Kyrgios, drei vergebene Matchbälle von Rafael Nadal, Buhrufe aus dem Publikum, ein ziemlich frostiger Handschlag und Kritik vom Verlierer für den Sieger – der 3:03 Stunden dauernde Achtelfinal-Fight in Acapulco war an Drama kaum zu überbieten.

Rafael Nadal ist eigentlich keiner, der nach Niederlagen über den Gegner spricht. Nach dem epischen Achtelfinal in Acapulco gegen Nick Kyrgios konnte aber auch der Spanier nicht mehr anders. «Nick ist ein Spieler mit riesigem Talent, der Grand Slams gewinnen oder sogar an die Spitze der Weltrangliste kommen könnte», lobte Nadal zunächst, um seinen Besieger kurz darauf hart in die Kritik zu nehmen. «Aber ihm fehlt der Respekt vor dem Publikum, dem Gegner und auch vor sich selbst.»

Was war …

Artikel lesen
Link zum Artikel