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Schweizer Fedcup-Team ohne Youngster Bencic, dafür mit Legende Hingis



Belinda Bencic, of Switzerland, returns to Daniela Hantuchova at the Miami Open tennis tournament, Wednesday, March 25, 2015, in Key Biscayne, Fla. (AP Photo/Lynne Sladky)

Belinda Bencic will sich erstmals auf ihre persönliche Karriere konzentrieren. Bild: Lynne Sladky/AP/KEYSTONE

Das Schweizer Fedcup-Team tritt am 18./19. April ohne Belinda Bencic zum Aufstiegsspiel in die Weltgruppe I in Polen an. Erstmals seit 1998 wieder zum Team gehört hingegen die ehemalige Nummer 1 der Welt und heutige Doppel-Spezialistin Martina Hingis.

Hingis hatte letztmals im gegen Spanien verlorenen Fedcup-Final 1998 in Genf die Schweizer Farben getragen – als 18-Jährige. Nun kehrt die langjährige Nummer 1 der Welt und Siegerin von fünf Grand-Slam-Turnieren im Einzel nach ihrem bisher so erfolgreichen Comeback als 34-jährige Doppel-Spezialistin ins Team zurück. «Es ist toll, dass Martina unser Team in Polen verstärken wird und ich danke ihr herzlich dafür», äusserte sich Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach.

Der Verzicht von Belinda Bencic, die im Fedcup vier von fünf Einzeln gewonnen hat, kommt nicht überraschend. Sie hatte ihre Teilnahme am Teamwettbewerb zuletzt offen gelassen, mit der Teilnahme an vier Sandplatz-Turnieren in den kommenden fünf Wochen aber ihre Prioritäten klar angedeutet. Vater Ivan Bencic erklärt den Entscheid: «Belinda spielt immer sehr gerne für die Schweiz, sie hat auch seit Juniorenzeiten kein einziges Match in einem Teamwettbewerb verpasst. Nach dem harzigen Saisonstart ist es für ihre sportliche Entwicklung momentan das Beste, wenn sie mittelfristig möglichst viele Spiele auf der WTA-Tour mit möglichst wenigen Belagswechseln bestreitet. Deshalb wird Belinda das WTA-Turnier in Stuttgart bestreiten.»

Angeführt wird das Team von Captain Heinz Günthardt von der formstarken Timea Bacsinszky (WTA 22). Neben Hingis, der Weltnummer 4 im Doppel, kehrt auch die Aargauerin Stefanie Vögele (WTA 91) zurück, welche die letzten zwei Begegnungen aus persönlichen Gründen ausgelassen hatte. Vierte Spielerin ist die Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 236). (si/twu)

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