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ARCHIV --- ZUR SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT AN DER FUSSBALL WM 2014 IN BRASILIEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Switzerland's Blerim Dzemaili reacts after hitting the post in the last minute during the World Cup round of 16 soccer match between Argentina and Switzerland at the Itaquerao Stadium in Sao Paulo, Brazil, Tuesday, July 1, 2014. (KEYSTONE/AP Photo/Sergei Grits)

Hofft um einen Stammplatz an der WM: Blerim Dzemaili. Bild: AP

Schlägt beim Testspiel gegen Japan Dzemailis letztes Stündchen?

Die Schweiz absolviert am Freitagabend (Anpfiff: 19.00 Uhr) gegen Japan das letzte Testspiel vor der WM. Für Blerim Dzemaili beginnt das Zittern. Denn wenn seine Leistungskurve nicht bald nach oben zeigt, muss sich Petkovic gründlich überlegen was er mit Dzemaili macht.

etienne wuillemin / Aargauer Zeitung



Es ist ein Bild für die Ewigkeit. Wie die Schweizer zu Boden fallen, die Hände vors Gesicht schlagen. Ungläubig, was da gerade passiert ist. Wie Blerim Dzemaili den Ball an den Pfosten köpft, dieser ihm zurückspringt ans Schienbein und am Tor vorbeigeht. Aus, vorbei, verloren. Die Schweiz muss nach dem 0:1 im WM-Achtelfinal gegen Argentinien nach Hause.

ARCHIV --- ZUR SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT AN DER FUSSBALL WM 2014 IN BRASILIEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Switzerland's Blerim Dzemaili, top center, reacts after failing to score during the World Cup round of 16 soccer match between Argentina and Switzerland at the Itaquerao Stadium in Sao Paulo, Brazil, Tuesday, July 1, 2014. (KEYSTONE/AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Ein Bild für die Ewigkeit. Dzemaili trifft das Tor nicht, der WM-Achtelfinal 2014 ist verloren. Bild: AP

Bald sind es vier Jahre her seit diesem legendären 1. Juli 2014. Vier Jahre, in denen viel passiert ist mit dem Nationalteam. Der Trainer heisst seit jenem Spiel nicht mehr Ottmar Hitzfeld, sondern Vladimir Petkovic. Und auch für Dzemaili hat sich so einiges geändert. Er ist nicht mehr länger ein Ergänzungsspieler (auch im WM-Achtelfinal wurde er eingewechselt), sondern hat sich zum Stammspieler entwickelt, der das Vertrauen von Petkovic geniesst.

Doch nun, gut eine Woche vor dem WM-Start, muss diese eine Frage gestellt werden: Wie lange hat Petkovic Geduld mit Dzemaili. Der offensive Mittelfeldspieler hatte seit längerem kein vorbehaltlos gutes Länderspiel mehr. Gegen Spanien am letzten Sonntag wurden seine Defizite offensichtlich.

Dzemaili: fast abgereist

Was tun? Vielleicht fragt sich das tatsächlich auch der Nationaltrainer. In Lugano endet heute das Vorbereitungs-Camp der Schweizer mit dem Testspiel gegen Japan. Petkovic kündet an, dass auch jene Spieler ein paar Einsatzminuten erhalten werden, die gegen Spanien nicht spielten. Aber das sind alles Randnotizen. Entscheidend ist die Frage: Wer spielt am übernächsten Sonntag gegen Brasilien?

Umfrage

Wer soll an der WM im offensiven Mittelfeld spielen?

  • Abstimmen

1,790

  • Blerim Dzemaili8%
  • Xherdan Shaqiri48%
  • Remo Freuler18%
  • Mario Gavranovic19%
  • Ein anderer6%

Sommer hütet das Tor, davor verteidigen Captain Lichtsteiner, Schär, (aller Voraussicht nach) Akanji und Rodriguez. Im Mittelfeld sind Xhaka und Behrami gesetzt. Offensiv gilt das für Shaqiri sowie wohl Zuber und Seferovic. Doch was ist mit Dzemaili?

Das Schweizer WM-Kader

Die Warnsignale des Trainers sind deutlich. In Spanien wechselte er in der Halbzeit Dzemaili aus, Shaqiri rückte in die Mitte. Das wäre die eine Alternative. Der formstarke Stürmer Mario Gavranovic die andere. Dzemaili muss Petkovic ziemlich schnell aufzeigen, dass er auf ihn setzen kann. Am besten schon gegen Japan.

Die Geschichte zwischen Dzemaili und dem Nationalteam war lange kompliziert. Einst wollte er gar aus einem Camp abreisen, weil er – in Topform – wieder hinter dem damals unbestrittenen Gökhan Inler anstehen musste. Obwohl dieser bei Napoli der Ersatz von Dzemaili war.

Unter Petkovic haben sich die Kräfte verschoben. Oftmals hat Dzemaili auch gezeigt, dass ihm dieses Vertrauen guttut. Und ansprechende Leistungen im Nati-Dress gezeigt. Zum Beispiel im Testspiel im März gegen Griechenland, als er überdies ein schönes Tor erzielte.

Der Beweis damals gegen Brasilien

Trotzdem: Die schwachen Auftritte mehren sich. Noch immer ist nicht abschliessend geklärt, wie sehr ihn der Abstecher in die Major League Soccer zurückgeworfen hat. Zwischen Mai 2017 und Oktober spielte er in Montreal. Danach hatte er keine Ernstkämpfe mehr bis Ende Januar 2018, als er wieder zu Bologna zurückwechselte.

Montreal Impact's Blerim Dzemaili gestures to the crowd after scoring a goal during the second half of the team's MLS soccer match against the Philadelphia Union on Saturday, Aug. 12, 2017, in Chester, Pa. The Impact won Union 3-0. (AP Photo/Michael Perez)

Dzemaili im Dress von Montreal. Bild: AP/FR168006 AP

Dzemaili weiss genau, dass er gefordert ist. Nach dem 1:1 gegen Spanien sagte er: «Wenn man gegen Spanien nicht verliert, ist das positiv. Aber verbessern können wir einiges, das ist auch klar. Richtung Tor sind wir zu wenig gefährlich.» Wahrscheinlich meinte er auch sich selbst damit.

Doch vielleicht hilft ihm ja die Geschichte. Auf die Frage, welches Länderspiel denn sein bestes war, antwortet er der «Nordwestschweiz»: «Jenes gegen Brasilien am 14. August 2013.» Die Schweiz gewann 1:0.

Switzerland's Blerim Dzemaili, left, fights for the ball against Brazil's Neymar, right, during a test soccer match between Switzerland and Brazil at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, August 14, 2013. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)..

Dzemaili im Zweikampf mit Neymar 2013. Ob es 2018 zur Neuauflage dieses Duells kommt? Bild: KEYSTONE

«Es war eines meiner ersten Spiele im Trikot des Nationalteams, in dem ich so richtig überzeugen konnte. Lange hiess es immer: Wenn er dann spielt, kriegt er es trotzdem wieder nicht auf die Reihe. Gegen Brasilien konnte ich allen das Gegenteil beweisen.»

Wieder gegen Brasilien, wieder Zweifel

In einer Woche steht wieder ein Spiel gegen Brasilien an. An der WM diesmal. Wieder mehren sich die Zweifel um Dzemaili. Es gäbe keinen besseren Zeitpunkt, um die Skeptiker erneut ruhigzustellen.

Vorerst gilt die Konzentration aber noch dem Moment. Dem Spiel gegen Japan, das als Probelauf für die Aufgabe gegen Serbien gelten darf. Zudem ist es die Ehrung für Captain Lichtsteiner, der sein 100. Länderspiel absolviert.

ARCHIVBILD --- ZUM WECHSEL VON STEPHAN LICHTSTEINER VON JUVENTUS ZUM FC ARSENAL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Switzerland's defender Stephan Lichtsteiner in action during the 2018 FIFA World Cup play-off second leg soccer match between Switzerland and Northern Ireland in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Sunday, November 12, 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Lichtsteiner wird gegen Japan sein 100. Länderspiel bestreiten. Bild: KEYSTONE

Es geht darum, das freie Wochenende mit einem guten Gefühl geniessen zu können. Bevor das Team am Montag nach Russland fliegt. Petkovic ist überzeugt, dass dies gelingt: «Es ist wie vor zwei Jahren. Wir nehmen viel Energie mit aus diesen Wochen.»

Die Schweizer Rekordspieler

1. Heinz Hermann 118 Spiele
2. Alain Geiger 112
3. Stéphane Chapuisat 103
4. Stephan Lichtsteiner* 99
5. Johann Vogel 94
6. Gökhan Inler 89
7. Hakan Yakin 87
8. Alex Frei 84
9. Patrick Müller 81
10. Andy Egli 80
* noch aktiv

Die Schlüsselspieler der 32 WM-Teams

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter 08.06.2018 15:33
    Highlight Highlight Es ist schon interessant: Einer wie Shaqiri wird nie in Frage gestellt, obschon er in der Nati höchstens alle Schaltjahre mal was reisst, meistens aber nur mehr oder weniger lustlos und unsichtbar auf dem Rasen "rumkurvt". So wieder mal gesehen am letzten Testspiel gegen Spanien. Bei Dzemaili stimmt wenigstens das Engagement in jedem Spiel und gegen jeden Gegner. Natürlich kann man die Rollen nicht ganz vergleichen, aber der Verdacht liegt nahe, dass da mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird. Ich denke, wir brauchen Dzemaili an dieser WM. Mehr als Shaqiri.
  • Nelson Muntz 08.06.2018 13:16
    Highlight Highlight Man sollte allgemein die Ausbildung der Jugend hinterfragen. Hakan Yakin war der letzte kreative 10er. Wir produzieren 6er am Laufband, Inler, Blerim, Xhaka, Bherami, Zakaria, Frei, Schwegler, Zuffi und und und. Aber kreative Spieler fehlen. Mit einem Sforza oder Haki in Blüte wäre diese Nati sensationell!
    • greeZH 08.06.2018 13:55
      Highlight Highlight Oder Rakitic.
    • Hashtag 08.06.2018 13:59
      Highlight Highlight Vielleicht sollte dann auch das System angepasst werden, wenn schlicht kein 10er da ist. Es würde die Möglichkeit bestehen sowohl mit drei Stürmern, z.B. Zuber, Embolo, Shaqiri zu spielen und dahinter ein kompaktes dreier Mittelfeld oder mit zwei Stürmer und dahinter zwei "Achtern". Aber das die heutigen Trainer nicht sehr flexibel sind und alle auf ihrem bevorzugten System beharren ist leider so.
    • bernd 08.06.2018 14:20
      Highlight Highlight 10er? Gibts das noch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eifach öpis 08.06.2018 12:31
    Highlight Highlight Dzemaili hat seine Berechtigung in diesem Kader, denn er hat in der Quali einige gute Spiele gezeigt. Einen Stammplatz zu fordern wäre allerdings falsch. Ich denke, dass sich ein formstarker Shaqiri auf der 10er Position gut entfalten könnte und so auf rechts Platz für Embolo geschaffen wird. Die anderen Positionen sind wohl mehr oder weniger fix. Ausser Gavranivic zeigt heute eine überragende Leistung im Sturm, dann könnte sich Petkovic doch noch kurzfristig umentscheiden.
    • demian 08.06.2018 13:20
      Highlight Highlight Shaqiri hätte in der Mitte mehr Platz und könnte die Räume besser nutzen. Aussen wird er zu oft einfach zugestellt und kann kaum Einfluss auf das Spiel nehmen.

      Aber er müsste halt endlich auch mal nach hinten mitarbeiten!
    • Eifach öpis 08.06.2018 15:11
      Highlight Highlight Ich denke, dass Shaqiri während der letzten Saison einen deutlichen Mentalitätswandel vollzogen hat und nun auch defensiv besser mitarbeiten wird. Als gelernter Aussenverteidiger sollte es nicht an den defensiven Fähigkeiten scheitern... Zudem ist Xhaka klar der Chef im Mittelfeld und wird von Shaqiri auch als Solcher akzeptiert, was das defensive Mitwirken zur Pflichtaufgabe für Ihn macht.
    • Jonas Schärer 08.06.2018 15:32
      Highlight Highlight Shaqiri hat bei Basel genau ein einziges Spiel als RV gemacht... er ist gelernter RM und konnte diese Posituon einfach in sehr unterscheidlichen Systemen spielen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • gupa 08.06.2018 12:11
    Highlight Highlight Shaqiri und Embolo haben mir gegen Spanien in der zweiten Halbzeit besser gefallen.
    • MacB 08.06.2018 12:47
      Highlight Highlight Shaqiri? Nie gesehen!
  • Hayek1902 08.06.2018 12:11
    Highlight Highlight meine überlegung ist zwar nicht sehr realistisch, aber als alter football manager veteran habe ich mir gegen brasilien gedacht mit einem 4-4-2 diamant statt 4-2-3-1 zu spielen. Verteidigung wie beschrieben, dann behrami als abräumer (kann mit xhaka die position rotieren, je nach situation), xhaka & freuler / zakaria, Shaqiri im zentralen offensiven mittelfeld (mit der freiheit zum nach rechts rotieren) und dann zwei stürmer, z.b. embolo etwas näher bei shaqiri und der mann aus sursee weiter vorne, um Anspielstation zu sein für embolo und shaqiri und das spiel der brasilianer zu stören.
    • ta0qifsa0 08.06.2018 12:48
      Highlight Highlight Sehr gute überlegung, sehe es fast ähnlich wie sie. Nur würde ich nicht den Diamant spielen lassen, da dieses System sehr anspruchsvoll ist und schnell in die Hose gehen kann.

      Ich würde ein 3er Mittelfeld mit Berahmi und Zakaria als Abräumer spielen lassen, die die Räume schnell schliessen und davor Xhaka als Spielmacher.

      Vorne an den Flügeln Embolo und Zuber, da sie auch defensiv gut arbeiten. Sturmspitze wohl Seferovic (auch wenn ich lieber Drmic oder Gavranovic hätte).

      Und Shaqiri in der ~60 min. als Einwechselspieler bringen.

      Verteidigung: Rodriguez - Akanji - Schär - Lichtsteiner
    • demian 08.06.2018 13:18
      Highlight Highlight Mit zwei Stürmern zu spielen käme insbesondere der kämpferischen Spielweise von Seferovic zu gute. Man denke daran wie er mit Alexander Meier bei der Eintracht harmoniert hat.
  • w'ever 08.06.2018 11:56
    Highlight Highlight es ändert ja eigentlich nichts ob Dzemaili gegen japan gut spielt oder nicht. das kader ja ist gesetzt, oder?
    • gupa 08.06.2018 12:10
      Highlight Highlight Geht um die Startaufstellung
    • w'ever 08.06.2018 12:37
      Highlight Highlight @gupa
      ok merci
  • Ulmo Ocin 08.06.2018 11:50
    Highlight Highlight Wer genau sagt, dass die offensive mit Seferovic und Zuber gesetzt ist?
    • Posersalami 08.06.2018 13:02
      Highlight Highlight Vladi 😭

      Der hat an Sefe den Narren gefressen. Der spielt doch immer, völlig unabhängig von seiner Leistung.
    • Sir Konterbier 08.06.2018 14:03
      Highlight Highlight Bin auch gegen Sefe in der Startaufstellung aber in der Regel überrascht er dann positiv, wenn man es am wenigsten erwartet🙈🙈
    • Genital Motors 08.06.2018 14:04
      Highlight Highlight Hey nichts gegen den Mann aus Sursee!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 08.06.2018 11:49
    Highlight Highlight Ich denke, dass das offensive Spiel allgemein die Schwäche der Schweizer ist. Sie haben zwar Taktgeber im Mittelfeld, nur sind die zumeist eher defensiv eingestellt. Man sieht ja wieviel Mühe sie bei Ernstkämpfen gegen international durchschnittliche Gegner haben Tore zu schiessen (ausser gegen das äusserst biedere Panama im Testspiel und die Ungarn (meiner Meinung nach die beste Offensivleistung der Schweizer in den letzten Jahren)).
  • Der müde Joe 08.06.2018 11:45
    Highlight Highlight Es braucht Spieler die Verantwortung übernehmen können und das kann Dzemaili definitiv nicht!
    Er wirkt beinahe unsichtbar, bietet sich nur sporadisch an und spielt den Ball möglichst schnell weiter. Ich glaube es war gegen N.Irland, also sogar Sommer mehr Ballkontakte hatte als Dzemaili. Eine traurige Bilanz als Mittelfeldspieler!
    • mrcharliebrown 08.06.2018 13:33
      Highlight Highlight Gegen N.Irland war er tatsächlich schwach. Aberallein die Anzahl Ballkontakte abzustellen, wird einem Spieler nicht gerecht. Und den Ball möglichst schnell weiterzuspielen ist meistens besser als ihn lange herumutragen.
  • RiiseHolzchopf 08.06.2018 11:17
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Wenn man an der WM etwas reissen will, muss man auf Spieler des Kalibers Dzemaili verzichten... Es reicht nicht, dass man hin- und wieder mal ein gutes Spiel zeigt, Konstanz ist der Schlüssel zum Erfolg.
    • maxi 08.06.2018 11:59
      Highlight Highlight dann müsste man die kaderliste komplett überdenken...
    • Amboss 08.06.2018 12:14
      Highlight Highlight Leider überzeugen die Alternativen auch nicht so richtig...
      Aber ja, momentan denke ich auch, dass es ohne Dzemaili besser (aber nicht so gut wie es sollte/könnte) funktioniert.
      Dennoch denke ich, es ist richtig, ihn mitzunehmen als Backup und Alternative
    • mrcharliebrown 08.06.2018 13:31
      Highlight Highlight Tja, die Frage lautet dann aber: Wen auf dieser Position bringen? Diejenigen, welche auf einer zentralen Position noch am ehesten spielen könnten, sind sich eher defensive Aufgaben gewohnt (Xhaka, Behrami, Freuler, Zakaria, Fernandes) oder auf den Aussenbahnen definitiv besser aufgehoben (Shaqiri, Zuber, Lang).

      Bleibt am ehesten mit zwei nominellen Stürmern zu spielen (Seferovic, Gavranovic). Das hat die CH, wenns mir recht ist, allerdings länger nicht unter ernsthaften Bedingungen gespielt.
    Weitere Antworten anzeigen

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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