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FILE - In this Saturday, March 26, 2016 filer, Austria's head coach Marcel Koller watches the international friendly soccer match between Austria and Albania in Vienna, Austria. (AP Photo/Hans Punz, File)

Marcel Koller gilt als grosser Motivator und gewiefter Taktiker. Bild: AP

Diese Baustellen warten auf den neuen FCB-Trainer

Marcel Koller soll den FCB zurück zu alter Stärke führen. Auf den neuen Trainer des Serienmeisters wartet allerdings eine schwierige Aufgabe. Denn bei Basel herrscht gleich an mehreren Stellen dringender Handlungsbedarf.



Marcel Koller heisst also der neue Trainer des FC Basel. Der 57-jährige Zürcher tritt per sofort die Nachfolge des vor einer Woche entlassenen Raphael Wicky an. Koller einigte sich mit dem 20-fachen Schweizer Meister auf einen Zweijahresvertrag mit Option, ausserdem darf er seine Assistenten Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mitbringen.

Den FCB wieder auf Kurs bringen – auf Koller und seine Entourage wartet eine schwierige Aufgabe. Diese drei Baustellen muss der neue Trainer mit seinem Team so schnell wie möglich bearbeiten:

Selbstvertrauen stärken

Vier Pflichtspiele, drei Niederlagen und ein Remis gegen den Aufsteiger lautet die magere FCB-Bilanz in der noch jungen Saison. Das 0:3 zuhause gegen PAOK Saloniki in der Champions-League-Qualifikation war – zumindest vorerst – der Tiefpunkt der Abwärtsspirale. Wie sich der frühere Serienmeister nach dem frühen Rückstand präsentierte, war schlicht blamabel.

Da war kein Feuer zu sehen, kein Ruck, der durch die Mannschaft ging. Es wirkte, als würde der FCB zu keinem Zeitpunkt an ein Weiterkommen glauben. Die Spieler wirkten ratlos. «Es ist unglaublich, wie wir spielen. Es geht einfach nichts», erklärte Captain Marek Suchy nach der Partie bei Teleclub. «Wir waren nicht böse genug, wir waren nicht intelligent genug, wir waren physisch komplett unterlegen und auch ein bisschen naiv», analysierte Interimstrainer Alex Frei messerscharf.

Das Selbstvertrauen der Spieler ist angeknackst. Marcel Koller könnte jedoch genau der richtige Mann sein, um dieses wieder behutsam aufzubauen. Er gilt als einfühlsamer Motivator, kann Emotionen entfachen und Begeisterung wecken.

Am Besten gewinnt man Selbstvertrauen aber noch immer durch Erfolgserlebnisse auf dem Platz zurück. Die nächste Gelegenheit dafür haben Koller und der FCB bereits am Samstag im Krisengipfel gegen GC. 0 Punkte, 0 Tore – der Schweizer Rekordmeister ist noch schlechter gestartet als Basel. Ein Selbstläufer also? Sicher nicht. GC-Trainer Thorsten Fink wird die «Hoppers» bis in die Zehenspitzen motivieren, um seinen Ex-Klub noch tiefer in die Krise zu stossen.

Umfrage

Wer ist schuld an der FCB-Krise?

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2,325

  • Präsident Bernhard Burgener.15%
  • Sportchef Marco Streller.32%
  • Ex-Trainer Raphael Wicky.3%
  • Die Spieler.5%
  • Alle zusammen!42%
  • Niemand, der FCB hat einfach Pech.4%

Spielidee vermitteln

Es war augenscheinlich gestern Abend gegen PAOK: Dieser FC Basel weiss nicht, wie er spielen soll. Immer wieder klafften im rot-blauen Verbund eklatante Lücken. Marek Suchy und seine Innenverteidigung sahen nicht nur beim 0:2 ganz schlecht aus, Eder Balanta war auf der ungewohnten Position als linker Aussenverteidiger völlig überfordert und vorne harmonierten Albian Ajeti, Kevin Bua und Valentin Stocker überhaupt nicht.

Basel's Luca Zuffi, left, and Albian Ajeti, right, react during the UEFA Champions League second qualifying round second leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Greece's PAOK FC in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, August 1, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Kaum Torchancen – in der FCB-Offensive passte gestern fast nichts zusammen. Bild: KEYSTONE

Aber wie sollten die FCB-Spieler auch wissen, wie sie spielen sollten? In vier Partien wurden sie von zwei verschiedenen Trainern in drei unterschiedliche Systeme gepresst. Mal mit einem, mal mit zwei Stürmern. Mal mit drei, mal mit vier Verteidigern. Das Team ist nicht geformt und nicht gefestigt. Es kann nicht sicher verteidigen und nicht effizient stürmen. 

Hier muss Koller ansetzen: Den wackligen Defensivverbund zu stabilisieren, wird dabei die einfachere Aufgabe sein. Viel schwieriger wird es, der Offensive wieder mehr Wucht und Präzision zu verleihen. Viel zu viele FCB-Angriffe verpufften gegen PAOK in der Zone zwischen Mittellinie und Sechzehner.

Transfers durchboxen

Mehr Basel, mehr Jugend, mehr Spektakel – so stellte sich die neue Führung um Präsident Bernhard Burgener und Sportchef Marco Streller vor einem Jahr den neuen FCB vor. Sinkende Ausgaben bei gleich bleibendem sportlichem Erfolg erhofften sie sich, was sich im Nachhinein als ziemlich naiv herausstellte.

Gut 50 Millionen Euro nahm der FCB im Jahr 2018 für die Transfers von Manuel Akanji (zu Dortmund), Renato Steffen (zu Wolfsburg), Michael Lang (zu Gladbach), Tomas Vaclik (zu Sevilla) und Mohamed Elyounoussi (zu Southampton) ein. Der sportliche Aderlass wurde jedoch unterschätzt. Zwar holte der FCB mit Fabian Frei, Valentin Stocker, Silvan Widmer und Jonas Omlin sofort Spielermaterial mit Erfahrung, «gleichwertig ersetzt» – wie Sportchef Streller herausposaunte – wurden die Abgänge aber nicht.

Basel's Michael Lang, right, reacts with Manuel Akanji after the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 5 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and England's Manchester United FC at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, November 22, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Werden in Basel schmerzlich vermisst – Michael Lang und Manuel Akanji. Bild: KEYSTONE

Es fehlen momentan die Leaderfiguren: Marek Suchy, Fabian Frei und Luca Zuffi sind keine Lautsprecher, Valentin Stocker zu launisch, Silvan Widmer erst frisch in der Mannschaft, Taulant Xhaka noch immer verletzt und Geoffroy Serey Die nur auf dem Platz ein Vorkämpfer. Hier besteht definitiv Handlungsbedarf. Koller ist gut beraten, Sportchef Streller und Präsident Burgener noch den einen oder anderen Transfer schmackhaft zu machen. 

Die FCB-Führung bekräftigte zuletzt allerdings immer wieder, dass sie das aktuelle Kader für «gut genug» hält. Für Koller bleibt zu hoffen, dass der schwache Auftritt gegen PAOK am Schweizer Nationalfeiertag die FCB-Spitze auch etwas nachdenklich gestimmt hat. Das Schweizer Transferfenster schliesst am 31. August um 23.59 Uhr.

Die Karriere von Marcel Koller

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DichterLenz 02.08.2018 20:32
    Highlight Highlight Solange Mario Cantaluppi nicht mindestens Sportmanager wird, ist mir das alles noch zu wenig Baslerisch.
  • ujay 02.08.2018 14:31
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier durchsehe, wird masslos übertrieben. Der FCB hat ein Kader, das um die Meisterschaft mitspielen kann. Koller und sein Team wird mit ihrer Erfahrung auch Sportchef Streller zu gute kommen. Das Bashing gegen ihn nahm völlig absurde Züge an und ist rational nicht zu erklären. Schön nach dem Motto: Der Pöbel sucht sich ein Opfer.
    • Matterhorn 02.08.2018 21:47
      Highlight Highlight Das würde ich nicht so sehen! Schau mal nach, was Streller alles so herausposaunt hat und steht immer noch mit der weissen Weste da... er hat mit seinem Verjüngungsgeschwätz nur Mist erzählt:-(
    • ujay 03.08.2018 06:23
      Highlight Highlight Immer dasselbe Gewäsch. Nach 1. Jahr ein Langzeitprojekt zu beurteilen zeugt nicht gerade von kompetenz. Vom FCB jedes Jahr den Meistertitel, Championsleague Teilnahme und Cupsieg erwarten, aber motzen wenns nur zum Vizemeistertitel reicht. Gleichzeitig umgehend eine Verjüngung der Mannschaft erwarten, möglichst durch Vereinseigenen Nachwuchs; in welcher Scheinwelt leben manche Leute!?
  • Capoditutticapi 02.08.2018 14:26
    Highlight Highlight Verstehe den FCB partout nicht mehr. Da ist man Jahre lang unangefochten Nummer 1 und sagt dann: "Ach ne, wir möchten wieder mehr Identifikation. Mehr Basler". Was folgt ist die Entlassung von Fischer, Doumbia und Janko und das Zurückholen gescheiterter Profis (u.a Stocker). Dass man nun die GC-Legende Koller holt, weil man merkt, dass das ein Seich war, setzt dem ganzen die Krone auf.
    • Amboss 02.08.2018 15:11
      Highlight Highlight Das Konzept des FCB an sich ist absolut richtig. Denn auf diese Saison hin hat die Schweiz keinen quasi sicheren CL-Platz mehr. Und die CL-Playoffs zu überstehen ist sehr, sehr schwierig.
      Einfach so weiter wie bisher, wie du vorschlägst, funktioniert also nicht mehr.
      Und um das Publikum auch ohne CL ins Stadion zu locken, ist es sicher richtig, wieder mehr auf Basler zu setzen.
      Aber man hätte halt auch kommunizieren sollen, dass diese Dominanz so wohl nicht anhalten kann. Und Strelli ist halt vom Konzept abgerückt, als er beim ersten Gegenwind seine alten Freunde zurückholte...
    • sapperlord 02.08.2018 18:18
      Highlight Highlight Hör mal auf mit dem „wichtigen“ Champions League Platz! Endlich sehen wir die Basler wieder am Boden und das gefällt! Sie waren zu lane auf dem hohen Ross.
  • Mova 02.08.2018 13:51
    Highlight Highlight Jetzt ist halt wieder in eine Zeit des Neuaufbaus. Der FCB hat den Rest der Liga 10 Jahre lang nicht viel übriggelassen. Diese Phase wird wieder kommen. Wo waren die Negativ Schreiberlinge eigentlich während der Zeit?
    • Freilos 02.08.2018 14:01
      Highlight Highlight Oder eine andere Mannschaft etabliert sich für eine gewisse Zeit ganz vorne?!
  • Asmodeus 02.08.2018 13:08
    Highlight Highlight Willkommen beim FCB Marcel. Lass Dir von den Zürichphoben Deppen nichts einreden. Die sind Schuld an der aktuellen Misere.

    Ich hoffe Teil des Vertrages war ein größeres Mitspracherecht und eine Reduktion von Streller.
    • ujay 03.08.2018 08:08
      Highlight Highlight @Asmodus. Ein guter Trainer gibt dem Sportchef vor, in welche Richtung es geht. Ich denke, bei Wicky/ Streller war es ein Kumpelproblem. Strelli kann an Koller nur wachsen und hoffentlich lernen. Denn nach dem Trainer ist der Sportchef die Nummer 2 auf dem Schleudersitz.
  • Gelöschter Benutzer 02.08.2018 13:08
    Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass er noch einige Transfers bewilligt bekommt... Einen kreativen Mann im Mittelfeld und einen richtigen Knipser (wieso man Doumbia UND Janko damals weggejagt/ziehenlassen hat, verstehe ich bis heute nicht) sind unumgänglich für den Erfolg.
  • Ohniznachtisbett 02.08.2018 13:07
    Highlight Highlight Da kommt mir doch die uralte FCZ-Choreo in den Sinn:
    Benutzer Bild
  • TanookiStormtrooper 02.08.2018 13:04
    Highlight Highlight Na hoffentlich lässt sich Koller diesen Job fürstlich bezahlen...
    Als Zürcher ist er in Basel nur geduldet und wenn er nicht das Double holt, wird er wohl wie Fischer Ende Saison wieder entlassen...
    • Asmodeus 02.08.2018 14:48
      Highlight Highlight Fischer hat selbst das ja nicht gereicht. Aber das Double reicht halt nicht wenn in der Chefetage ein paar Dubbel sitzen.
  • Fly Boy Tschoko 02.08.2018 12:57
    Highlight Highlight Die Mannschaft "Baslerischer" machen. Da verpflichtet man am besten eine GC-Legende.
  • Luca Brasi 02.08.2018 12:51
    Highlight Highlight Die FCB-Führung bekräftige, dass der Kader "gut genug" sei? Dieselbe Führung, die vor über einer Woche sagte, dass Trainer Wicky "nicht zur Diskussion stehe"?
    Wenn ich die anderen Super League-Teams wäre, würde ich jetzt aufpassen, denn die einfachste Lösung für den FCB um in dieser Saison noch gewisse Ziele zu erreichen, wäre wohl das Abwerben von Leistungsträgern der Konkurrenz.
    • Palatino 02.08.2018 13:13
      Highlight Highlight Eine Abwerbeaktion des FCB halte ich nicht für so realistisch:

      1. Das Argument "bei uns könnt ihr Champions League spielen", fällt ja seit gestern weg.

      2. Die Leistungsträger von YB und FCZ dürften für die Möglichkeiten des FCB abschreckende Preisschilder tragen. Es nützt dem FCB nichts, Thun oder St. Gallen zu schwächen, um in der Meisterschaft wieder mitmischen zu können

      3. Und wenn Herr Burgener doch die Schatztruhe öffnen würde, dann müsste es sich um drei bis fünf Verstärkungen handeln, um ernsthafte nationale Ambitionen hegen zu können.
    • RescueHammer 02.08.2018 19:44
      Highlight Highlight ...und damit fällt das Konzept in sich zusammen, auf den Nachwuchs zu setzen. Stocker ist ein Schatten seiner selbst, eine verwelkte Diva quasi und ob Frei den Ansprüchen genügen wird...?
      Wir haben es wahrlich nicht einfach mit dem FCB dieser Tage
  • Rolf Mueller 02.08.2018 12:19
    Highlight Highlight „Die FCB-Führung bekräftigte zuletzt allerdings immer wieder, dass sie das aktuelle Kader für «gut genug» hält.“
    Weshalb tut sich Koller das an ? Und Streller bleibt Sportchef ? Dann mal viel Erfolg und für alle nicht FCB Fans weiter viel Spass im verlängerten Sommertheater.
    • bcZcity 02.08.2018 13:26
      Highlight Highlight Das Kader ist grundsätzlich auch gut genug - und das sage ich als FCZ Anhänger. Ich verstehe auch nicht warum die Probleme von Basel so gross geredet werden. Die hatten 15 fette Jahre, jetzt ist eben mal wieder der Wurm drin.

      Wenn ich sehe wie andere SL Vereine seit Jahren rumwursteln, erscheinen mir die Probleme beim FCB relativ klein.

      Evtl. regnet es nicht mehr Jahr für Jahr den Titel und die CL Millionen, aber auch so ist der Club immer (noch) gut genug um die ersten 3 Plätze zu spielen.

      Sobald wieder Konstanz da ist, wird man sehen wie schlecht dieser FCB tatsächlich geworden ist.
    • satyros 02.08.2018 14:51
      Highlight Highlight "aber auch so ist der Club immer (noch) gut genug um die ersten 3 Plätze zu spielen." Nur reicht das den Baslern nicht. Die müssen jedes Jahr Meister werden und in der Champions League spielen. Am besten noch mit eigenen Spielern aus der Region und einem berauschenden Angriffsfussball. Und für diesen Anspruch reichen weder das Kader noch die sportliche Führung.
    • bcZcity 02.08.2018 17:02
      Highlight Highlight So viel ich weis war mit "gut genug" die SL gemeint und keine Champions League Viertelfinals. Dass man auch gegen die Griechen mit diesem Kader mehr hätte erreichen können, sollte jedem Fussball Fan klar sein, das war ja kein Real Madrid.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 02.08.2018 12:08
    Highlight Highlight Es wäre einfacher, aufzuzählen, welche Baustelle nicht auf Koller wartet.
  • Chäslade 02.08.2018 11:59
    Highlight Highlight Mein Gott ist ja nichts passiert, wer mehr erwartet hat ist ein Träumer, denn wir haben ein Lehrlingscamp in Basel.
    Von Oben bis hinunter zum Team, grundsätzlich eher untalentierte Auszubildende.
    - der Präsident funktioniert als Gewinnmaximierer,
    - der Sportchef macht seit einem Jahr einen Vorkurs,
    - die technische Kommission hat das erste Lehrjahr, mehr schlecht als recht, hinter sich,
    - das Team hat alles mit einer gewissen Kasse verloren, die Zugänge versagen, bis auf Omlin, komplett.
    - der neue Trainer wird sicher einen Forderungskatalog auftischen, denn so wie es ist, gehts sicher nicht.
    • Amboss 02.08.2018 14:26
      Highlight Highlight Das kann man natürlich schon so sehen.
      Und durchaus auch einen kritischen Blick auf den Vorgänger, Herrn Heusler, werfen.

      1. Eigentlich baut man Nachfolger auf, führt sie ein und lässt nicht so einen Radikalen Schritt zu.

      2. In einer Firma macht man die Nachfolge nicht gerade dann, wenn sich das ganze Umfeld ändert. Und das ist beim FCB so. Die sichere CL-Teilnahme war das Benzin der letzten Jahre.
      Die gibt es nun nicht mehr. Dass neben dem Wegfall der sicheren CL nun gleichzeitig noch eine Nachfolge- und Konzeptänderung eintraf, wahr wohl schlichtweg zuviel für den Verein.
    • Chäslade 03.08.2018 00:44
      Highlight Highlight @Amboss
      den Aufbau hat der Neue in den letzten 30 Jahren selber hingekriegt, er hat nämlich genug Kohle gemacht, so funktioniert doch das Hier und Jetzt, leider.
      Heute haben wir vor allem mit dem Diesel Probleme,
      Spass beiseite, du hast absolut recht, jedoch ist meine Argumentation die reine Realität.
      Die Probleme mussten ja kommen, denn nichts ist auf festem Boden, wenn man mit diesem Personal und dieser Führung erfolgreich sein möchte, müssten die Gegner noch dazu verlieren, dies haben jene aber noch nicht kapiert, diese blöden Gegner
  • Toerpe Zwerg 02.08.2018 11:50
    Highlight Highlight Selten dürfte sich ein potentieller Trainer in der Super League in einer stärkeren Verhandlungsposition befunden haben. Der FCB bekommt den mit grossem Abstand teuersten Trainer der Schweiz.
    • Devante 02.08.2018 13:40
      Highlight Highlight Nanana, Favre ist da doch noch 2-3 liegen höher
    • Toerpe Zwerg 02.08.2018 14:11
      Highlight Highlight Favre arbeitet in der Schweiz?
    • din Vater 02.08.2018 14:26
      Highlight Highlight Kaum... Lucien Favre dürfte einiges teurer sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 02.08.2018 11:46
    Highlight Highlight [...]So ein Vertrag ist kein zweiseitiges Dokument [...]
    Mich würde mal Wunder nehmen was da in so einem Vertrag drinsteht. Weiss das jemand oder gibts irgendwo etwas in die Richtung online zu sehen?
    • welefant 02.08.2018 12:51
      Highlight Highlight google?
    • Bert der Geologe 02.08.2018 13:03
      Highlight Highlight Da steht drin, wieviele Stunden er sich an der Fasnacht aufhalten muss, wo er wann sich in der freien Strasse zeigen muss und wie lange er sich maximal in Zürich aufhalten darf.
    • asips 02.08.2018 13:06
      Highlight Highlight lass dich bei cc engagieren, dann siehst du wenigstens, was in einem kurzzeit-vertrag steht

Der Bonus der Grossen? Bei diesem Faustschlag von Omlin gibt es weder Karte noch Penalty

Es gibt Schiedsrichterentscheide, die wochenlang diskutiert und kaum vergessen werden. Der Faustschlag von Jonas Omlin gegen den Hinterkopf von Kevin Bigler führt zu einem solchen Entscheid.

Erst vier Minuten sind im St.-Jakob-Park gespielt, als Basels Goalie Jonas Omlin aus dem Tor eilt, um den Ball vor dem Kopf des aufspringenden Thuners Kevin Bigler wegzufausten. Omlin verschätzt sich. Er hat keine Chance, an den Ball zu kommen. Er bricht sein Vorhaben aber nicht ab. Statt die Faust gegen den Ball einzusetzen, schlägt er sie dem Gegner wuchtig gegen den Kopf, gegen den Hinterkopf. Bigler bleibt eine Weile, offensichtlich benommen, am Boden und spielt danach weiter. 20 Minuten …

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