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Bayern's Franck Ribery, Rafinha and Robert Lewandowski, from left, look disappointed after losing 1-2 during the semifinal first leg soccer match between FC Bayern Munich and Real Madrid at the Allianz Arena stadium in Munich, Germany, Wednesday, April 25, 2018. (AP Photo/Matthias Schrader)

Klar dominiert und doch verloren: Den Bayern blieb gestern nur die Enttäuschung. Bild: AP/AP

4 Erkenntnisse – was den Bayern gegen Real zum Verhängnis wurde

Der Triple-Traum von Bayern München droht nach der 1:2-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid zu platzen. Verletzungspech, individuelle Fehler und eine mangelnde Chancenauswertung wurden den Deutschen zum Verhängnis.



Es war ein seltsames Spiel gestern Abend in der Münchner Allianz Arena. Die Bayern hatten im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid eigentlich alles im Griff und verloren am Ende doch mit 1:2.

Zum 19. Mal seit der Jahrtausendwende duellierten sich die beiden europäischen Schwergewichte in der Königsklasse, meistens waren es Begegnungen auf Augenhöhe. Diesmal nicht. Noch nie zuvor konnten die Bayern ihren Dauerrivalen so sehr dominieren wie gestern: 17:7 Torschüsse, 10:3 Ecken, 8:15 Fouls, 57 Prozent Ballbesitz.

Doch die Bayern machten aus ihren rund zehn Grosschancen nur ein Törchen. Real dagegen traf zweimal – und brauchte dafür nur eineinhalb Torchancen. Kein Wunder, haderten die Münchner nach dem Schlusspfiff mit ihrem Schicksal.

Die Reaktionen:

Thomas Müller (Bayern München):

«Wenn man sieht, wie viele Chancen wir haben liegen lassen, dann muss man von den eigenen Unzulänglichkeiten sprechen. Dementsprechend ist es total enttäuschend. Man hat gesehen, wie verwundbar Real ist. Die sitzen jetzt in der Kabine und wissen wohl selbst nicht, wie sie das Spiel gewonnen haben.»

Niklas Süle (Bayern München):

«Wenn wir das Spiel 5:2 gewinnen, braucht sich Real nicht zu beschweren. Jeder, der hier steht, weiss, dass wir der Sieger hätten sein müssen.»

Joshua Kimmich (Bayern München):

«5:2? Ich würde sagen 7:2. So viele Riesenchancen hatten wir nicht einmal gegen Hannover.»

Jupp Heynckes (Bayern München):

«Ich habe selten eine Madrider Mannschaft erlebt, die so viel zugelassen hat. Aber wir haben Real zwei Tore geschenkt. Wir hatten eine Fülle von Torchancen, die wir nicht genutzt haben. Dann braucht man sich nicht wundern, dass man verliert.»

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Jupp Heynckes erklärt im ZDF-Studio die Bayern-Niederlage. bild: screenshot zdf

Zinédine Zidane (Real Madrid):

«Wir haben gewonnen. Ich weiss nicht, ob verdient, aber wir haben gewonnen.»

Auch die spanische Presse rieb sich nach Reals schmeichelhaftem Hinspiel-Triumph verwundert die Augen.

Die Pressestimmen:

«Marca»:

«Die weisse Festung ist aussergewöhnlich. Sie hält sich wie keine andere und gewinnt auch mit einer durchschnittlichen Leistung.»

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bild: marca.com

«AS»:

«Dieses Real ist unantastbar: Einer der Gründe, warum Madrid zwölf europäische Pokale hat, und bald vielleicht einen dreizehnten, ist seine historische Fähigkeit, Drucksituationen zu überstehen. Das passierte in München, gegen diese starken Bayern, die wie ein Orkan der Stärke 5 über Real hereinfielen. Weit entfernt von ihrer besten Leistung widerstanden die Königlichen dem Orkan und verteidigten heroisch bis zum Sieg.»

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bild: as.com

«Mundo Deportivo»:

«Real Madrid ist nach diesem Sieg in München dem Final von Kiew ein wenig näher. Bayern spielte gut, wusste aber nicht, wie man Tore schiesst und Real holte mit einer schlechten Leistung einen Sieg, der Gold wert ist.»

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bild: mundodeportivo.com

Die Erkenntnisse:

Wer die Tore nicht macht, kriegt sie

17:7 Torschüsse und Grosschancen en masse. Die Bayern hätten tatsächlich 7:2 gewinnen können – doch sie sündigten immer wieder im Abschluss. Allein Franck Ribéry, der auf dem linken Flügel den bemitleidenswerten Dani Carvajal mal für mal schwindlig spielte, hätte vier Tore (34./59./63./69. Minute) erzielen können. Doch der Dribbelkönig schaffte es wie Thomas Müller und Robert Lewandowski, beste Gelegenheiten noch zu versemmeln. Seit drei Jahren wartet er jetzt auf ein Champions-League-Tor.

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Ribéry verstolpert in der 34. Minute das sichere 2:0. Video: streamable

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Die gesammelten Grosschancen des FC Bayern München. Video: streamable

Ganz anders Real: Die Königlichen nutzten die individuellen Fehler in der Bayern-Abwehr eiskalt aus. Beim 1:1-Ausgleich kurz vor der Pause profitierte Marcelo von einem Schnitzer Javi Martinez' und in der 56. Minute verlor Rafinha vor Marco Asensios 2:1 fahrlässig den Ball. 

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Marcelo trifft per Direktabnahme staubtrocken zum 1:1. Video: streamable

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Asensio schliesst den mustergültigen Konter zum 2:1 eiskalt ab. Video: streamable

Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech hinzu

Nebst den vergebenen Torchancen mussten die Bayern vor der Pause noch weitere Nackenschläge verkraften. Arjen Robben, der gegen seinen Ex-Klub bis in die Zehenspitzen motiviert war, blieb bereits früh mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen sitzen und humpelte in der achten Minute unter Tränen vom Feld. Er soll sich an der Leiste verletzt haben.

epa06692711 Bayern's Arjen Robben (C) leaves the pitch after picking up an injury during the UEFA Champions League semi final, first leg soccer match between Bayern Munich and Real Madrid at the Allianz Arena in Munich, Germany, 25 April 2018.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA/EPA

Nach etwas mehr als einer halben Stunde erwischte es Jérôme Boateng, der sich gemäss einer ersten Diagnose eine schwere Muskelverletzung zugezogen haben soll. Ihm droht eine Pause von vier bis sechs Wochen, damit ist sogar die WM in Gefahr.

Zu guter Letzt musste in der 75. Minute auch noch Javi Martinez angeschlagen vom Platz. So stand beim Schlusspfiff ein Team ohne die verletzten Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal, David Alaba, Robben, Boateng und Martinez auf dem Feld. Und trotzdem hätten die Bayern fast gewonnen.

Real kann auch ohne Ronaldo gewinnen

Und wo war eigentlich Cristiano Ronaldo? Der Real-Superstar, der zuletzt in zehn aufeinanderfolgenden Champions-League-Spielen getroffen hatte, blieb blass wie selten. Zwischendurch musste man sich gar fragen, ob der Portugiese überhaupt auf dem Platz stand. Nur 28 Mal berührte er in 90 Minuten den Ball.

Seine lange Zeit auffälligste Szene hatte CR7 kurz nach der Pause, als er von links nach innen zog und aus gut 20 Metern abzog. Sein Schuss landete allerdings im Seitenaus und wurde vom Münchner Publikum höhnisch beklatscht. Ob dieser Abschluss als einer seiner beiden Torschüsse gewertet wurde, ist nicht ganz klar.

Statt Ronaldo sorgten andere aus dem königlichen Star-Ensemble gestern für Spektakel. Und zwar so:

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Marcelo mit einer fantastischen Ballannahme. Video: streamable

Lewandowski ist kein ganz Grosser

Auch der zweite Starstürmer, der gestern auf dem Platz stand, enttäuschte auf ganzer Linie. Bayern-Trainer Jupp Heynckes echauffierte sich am Tag vor dem Spiel noch darüber, wieso alle Welt immer nur über Ronaldo spricht. «Man könnte ja auch mal fragen, wie Lewandowski zu stoppen ist», so Heynckes. Schliesslich habe der Pole in dieser Saison auch schon 39 Pflichtspieltore erzielt.

epa06692951 Bayern's Robert Lewandowski reacts  during the UEFA Champions League semi final, first leg soccer match between Bayern Munich and Real Madrid at the Allianz Arena in Munich, Germany, 25 April 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Lewandowski blieb gestern gegen Real torlos. Bild: EPA/EPA

Seinem Selbstverständnis – zu den ganz Grossen im Fussball zu gehören – wurde Lewandowski gestern aber einmal mehr nicht gerecht. Wie schon so oft in wichtigen Bayern-Spielen tauchte der Pole, der mal wieder mit einem Wechsel zu Real Madrid kokettiert, völlig ab. Klar, er schirmte den Ball gut ab, war nur schwer von diesem zu trennen und arbeitete für sich und seine Nebenmänner Chancen heraus. Doch ein ganz Grosser ist da, wenn es zählt und erzielt seine Tore, wenn sein Team sie am meisten braucht. Und das macht Lewandowski nicht.

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • renebeispiel 26.04.2018 19:49
    Highlight Highlight Alleine für die Ballannahme von Marcelo haben sie den Sieg verdient 🤩
    1 0 Melden
  • droelfmalbumst 26.04.2018 15:35
    Highlight Highlight Real hat einfach das was vielen Teams fehlt. Man kann nicht jedes Spiel brillieren. Schon gar nicht wenn ein brutal starkes Team wie die Bayern auf dem Platz steht. Das ist was Zidane diesem Real gegeben hat. Sie können auch wenn sie nichts vom Spiel haben mit nur einer halbguten Chance das Spiel gewinnen... Als Mannschaft muss man auf alles eine Lösung bereit haben. Wenn man überlegen ist, darf gezaubert werden, wenn man unterlegen ist, dann muss einfach raffiniert gespielt werden und die halbe Chance die man hat muss man nutzen... das kann Real... alle anderen nicht...
    20 2 Melden
    • Mia_san_mia 26.04.2018 18:09
      Highlight Highlight Da kann ich Dir auch als Bayern-Fan absolut recht geben.
      0 0 Melden
  • El diablo 26.04.2018 13:02
    Highlight Highlight Lewandowski ist solide, aber kein Weltklasse Stürmer. Da gäbe es noch einige, die besser sind, da man fast immer auf sie zählen kann. (Kane, Aguero, Griezmann, Cavani usw.) Er hat viele Tore erzielt, das stimmt. Meistens waren diese aber gegen schwache bis mittelmässige Teams, von denen es in der Bundesliga ja einige gibt.
    59 17 Melden
    • Amboss 26.04.2018 13:11
      Highlight Highlight Absolut zutreffend.
      Es ist sicher ein Problem, dass die BL aktuell wirklich sehr, sehr schwach ist und enge, schwierige Spiele fehlen.
      So eine Leistung mit solchen Fehlern wie gestern hätte in der BL locker zu einem ungefährdeten 3:0 und zwei Toren für Lewandowski gereicht.
      Aber Real ist dann halt eine andere Nummer. Die machen einfach die Töpfe.
      32 3 Melden
    • greeZH 26.04.2018 13:12
      Highlight Highlight Nur solide? Nicht übertreiben. Hat Cavani schon mal in einem wichtigen Spiel geliefert? Aguero für Argentinien?
      33 6 Melden
    • El diablo 26.04.2018 13:36
      Highlight Highlight solide ist etwas vorsichtig ausgedrückt. Er ist gut. Das Prädikat Weltklasse hat er sich trotzdem nicht verdient. Aguero hat für Argentinien noch nie gross abgeliefert, aber das machen dort viele AAA-Spieler nicht, warum auch immer. Bei City liefert er konstant gegen grosse ab. Cavani spielt leider auch selten gegen grosse, aber zum Beispiel gerade gegen Bayern hat er in der Gruppenphase getroffen. Gegen Real war er leider machtlos, obwohl er auch dort getroffen hat.
      16 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bababobo 26.04.2018 12:52
    Highlight Highlight Hätten, konnten, müssten....
    27 0 Melden
    • Mia_san_mia 26.04.2018 18:11
      Highlight Highlight Wäre, wäre Fahradkette 😂
      0 0 Melden
  • Ted Mosby, Architect 26.04.2018 12:46
    Highlight Highlight 5. Sven Ulreich ist nicht Manuel Neuer

    Die Tore waren schön und gut, aber bestimmt nicht unhaltbar. Neuer in Bestform hätte wohl Bayern im Spiel gehalten.
    26 43 Melden
    • dave1771 26.04.2018 17:26
      Highlight Highlight Ja und Neuer in beiden Toren und es wäre 0-0 odr 0-1 gewesen...
      2 4 Melden
    • Mia_san_mia 26.04.2018 18:12
      Highlight Highlight Nein das hätte er nicht...
      1 0 Melden
  • uku 26.04.2018 12:44
    Highlight Highlight Sind 17:7 Torschüsse nicht ein bisschen hoch? Diese Statistik sagt etwas anderes:

    https://www.fussballdaten.de/championsleague/2018/halbfinale/bayern-realmadrid/
    12 3 Melden
    • Ha! Bermas. 26.04.2018 13:20
      Highlight Highlight Ev. wurden bei Watsons Zahl (durch Feldspieler) geblockte Schüsse mitgerechnet, die in deiner verlinkten Statistik nicht vorkommen.
      9 0 Melden
    • Ha! Bermas. 26.04.2018 13:55
      Highlight Highlight Die App meines Vertrauens stimmt auf jeden Fall überein mit diesen Zahlen.
      User Image
      11 0 Melden
    • uku 26.04.2018 14:16
      Highlight Highlight Kommt wohl ganz auf die App an - meine sagt auch 7:4 😊
      User Image
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • greeZH 26.04.2018 12:42
    Highlight Highlight Als ich die Überschrift gelesen habe dachte ich an folgende 4 Punkte:
    Bayern trifft nix, Lewandowski in einem grossen CL-Spiel wieder mal schwach, dumme Fehler, Madrid eisekalt.

    Nach lesen des Artikels: Gut 3 von 4. Ja die Verletzungen halfen auch nicht.
    15 2 Melden
  • My Senf 26.04.2018 12:39
    Highlight Highlight Meine Worte Philipp

    Lewy hat mich noch "nie" überzeugt (trotz seiner Torschützenkanonen)

    Dieses Bild zeigt seine Einstellung für mich am deutlichsten...
    User Image
    17 7 Melden
  • R10 26.04.2018 12:14
    Highlight Highlight Gute Analyse, in allen Punkten zutreffend.
    14 1 Melden

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

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