Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine TV Kamera, der Produktionsfirma tpc, steht auf einem Stativ hinter einer Glasscheibe im dritten Eishockey Spiel der Platzierungsrunde der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 11. Maerz 2017, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bilder der Partie Kloten – Ambri werden eingefangen. Bild: KEYSTONE

No Billag? Die Hockeywelt braucht das öffentlich-rechtliche TV nicht mehr

Welche Bedeutung haben eigentlich das staatstragende Fernsehen und Radio und damit «No Billag» für das helvetische Eishockey? Ein Blick auf die neue Wirklichkeit der Medienwelt führt zu einer überraschenden Antwort.



Lokaltermin Helsinki. Unsere Nationalmannschaft spielt zwei Partien gegen Tschechien und Russland. Zwei hochkarätige Gegner. Es sind wichtige Testspiele. Das olympische Turnier beginnt in drei Monaten.

Auch wem Sport im Allgemeinen und Eishockey im Besonderen egal ist, würden wenige etwas gegen die Behauptung haben, dass es für ein staatstragendes Fernsehen und Radio Pflicht wäre, über diese Länderspiele live aus Helsinki zu berichten.

Das staatstragende Fernsehen und sogar das dazugehörende Radio verzichteten auf die Entsendung von Chronistinnen oder Chronisten. Radio-Sportchef Christoph Sterchi erklärt auf Anfrage: «Kein Budget».

Kein Geld für eine kompetente Berichterstattung der Nationalmannschaft im Ausland. Nur die Partie am Mittwoch in Biel ist live übertragen worden. Kein Polemiker, wer sagt, dass eine Berichterstattung aus Helsinki für ein staatstragendes Fernsehen und Radio eigentlich Informationspflicht wäre.

Keine Nati, kein Tessiner Derby …

Diese Informationspflicht hat ein privates Unternehmen übernommen. Die neu gegründete Pay-TV-Station«MySports». Sie hat live übertragen, inklusive Pausen-Interviews.

Lokaltermin Ambri und Lugano. Jahrelang hatten die Direktübertragungen des Tessiner Derbys im staatstragenden Fernsehen RSI Kultcharakter. Die Auseinandersetzungen zwischen Ambri und Lugano sind mehr als Sport. Sie sind ein Teil der Tessiner Kultur und Identität. Nach dem Motto: Wir spielen ein Hockey-Derby in der höchsten Spielklasse. Also sind wir.

Choreography of Ambri's supporters during the preliminary round game of the National League Swiss Championship 2017/18 between HC Ambri-Piotta and HC Lugano, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Friday, September 29, 2017 (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Ambri – Lugano in der Valascia des HCAP. Bild: TI-PRESS

Auch wem Sport im Allgemeinen und das Tessiner Hockey im Besonderen egal ist, werden wenige etwas gegen die Behauptung haben, dass es für ein staatstragendes Fernsehen Pflicht wäre, über diesen kulturellen Anlass live zu berichten.

Das Tessiner Derby wird vom staatstragenden Fernsehen diese Saison ignoriert. Weil gespart werden muss. Der Kabelnetzbetreiber und Hockey-Rechtehalter UPC hat für die Übertragungsrechte pro Spiel 100'000 Franken verlangt. Zu viel für das staatstragende Fernsehen. Aber nicht zu viel für «Teleticino», den Sender aus dem Medien-Imperium von Ambris Präsident Filippo Lombardi. Jetzt überträgt neben «MySports» das frei empfangbare «Teleticino» die Derbys live.

… die National League nicht live …

Eishockey ist populär. Jede Woche eilen mehrere zehntausend Männer, Frauen und Kinder in die Stadien. Aber von September bis März überträgt das staatstragende Fernsehen nicht ein einziges Spiel der 50 Qualifikationsrunden live.

Auch wem Sport im Allgemeinen und die nationale Meisterschaft im Besonderen egal ist, wird wenig gegen die Behauptung haben, dass es für ein staatstragendes Fernsehen Pflicht wäre, über diese eidgenössische Meisterschaft auch zwischen September und März fundiert und live zu berichten.

Diese Informationspflicht haben schon seit Jahren private Unternehmen übernommen. Seit dieser Saison überträgt «MySports» jedes Spiel der höchsten Liga live.

Moderatorin Steffi Buchli posiert im Studio in der Romandie von UPC MySports in Rossens am Mittwoch, 6. September 2017. (KEYSTONE/Christian Merz)

Das Aushängeschild des neuen Senders: Steffi Buchli. Bild: KEYSTONE

… und keine NHL

Die Schweizer haben die NHL erobert. Nico Hischier ist das neue Wunderkind der wichtigsten Liga der Welt. Roman Josi amtiert als Captain der Nashville Predators. Nino Niederreiter, Luca Sbisa, Sven Andrighetto oder Sven Bärtschi sind weitere eidgenössische Stars in dieser Liga.

Auch wem Sport im Allgemeinen und die NHL im Besonderen egal ist, wird wenig gegen die Behauptung haben, dass es für ein staatstragendes Fernsehen Pflicht wäre, hin und wieder ein NHL-Spiel mit helvetischer Beteiligung zu übertragen.

Beim staatstragenden Fernsehen werden keine NHL-Spiele gezeigt. Auch diese Informationspflicht hat mit dem «Teleclub» eine private TV-Station übernommen.

Das staatstragende Fernsehen überträgt erst während der Playoffs live, zeigt den Cup-Final (eine sportlich bedeutungslose Veranstaltung), den Spengler Cup und die Partien der Schweizer bei der WM (plus die Viertel-, Halbfinalpartien und den Final). Private Unternehmen (wie «Teleclub» und «MySports») würden diese Spiele auch und noch so gerne live übertragen.

Ich komme also als Hockeyfan zum Schluss: Unser Hockey braucht das staatstragende Fernsehen nicht. «No Billag» kann mir egal sein.

Alles ändert sich in rasantem Tempo

Wir stehen so oder so vor dramatischen Umwälzungen im TV-Business. Drehen wir kurz am Rad der Zeit. Bis zur Jahrhundertwende lebten wir in den «goldenen Jahren» der Medien. Wenn ich als Klub dem Publikum etwas mitteilen wollte, brauchte dafür die Medien. Eine Chronistin oder einen Chronisten, die/der meine Neuigkeit oder meine Meinung übernahm und in einer Zeitung unterbrachte – oder noch besser im Radio oder Fernsehen.

Dann kam das Internet. Seither hat sich für die Zeitungen alles dramatisch verändert. Wenn ich als Klub jetzt meinem Publikum etwas mitzuteilen haben, brauche ich kein bedrucktes Papier und schon gar keine Journalisten mehr. Ich kann meine Botschaft jederzeit über das Internet in meinem Sinne in die Öffentlichkeit tragen.

Switzerland's Roman Josi answers to reporters during a press briefing after a training session, one day before the IIHF 2015 World Championship at the O2 Arena, in Prague, Czech Republic, Thursday, April 30, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Journalisten im Gespräch mit Roman Josi. Bild: KEYSTONE

Der Bedeutungsverlust für das Lohnschreibergewerbe der gedruckten Medien ist dramatisch. Nur die Abgesandten des Fernsehens sind nach wie vor Könige. Denn die TV-Präsenz ist der Sauerstoff des Sportgeschäftes. Nur wenn ich meine Spiele über eine TV-Stadion in die helvetischen Stuben bringe, habe ich eine Chance auf richtig gute Werbeeinahmen. Ich komme im Fernsehen, also bin ich.

Aber bald brauchen die Klubs auch das Fernsehen nicht mehr. Das Schicksal der Zeitungen blüht auch den TV-Stationen. Den staatstragenden und den privaten. Den frei empfangbaren und dem Pay-TV.

Klubs produzieren immer mehr selber

Noch muss ich als Hockey-Unternehmer sagen: «Liebes Fernsehen, übertrage meine Bilder.» Und weil mein Produkt Eishockey gut ist, bezahlt mir das Fernsehen viel Geld dafür. Aktuell werden in die TV-Rechte unseres Hockeys jährlich etwas mehr als 30 Millionen Franken investiert. Diese Summe kann bereits nicht mehr refinanziert werden.

Nun wird die Internet-Technologie in absehbarer Zeit so weit entwickelt sein und die Kosten für die Produktion laufender Bilder werden so dramatisch sinken, dass ich als Klub oder Liga keine fremde TV-Station mehr brauche, um meine Bilder an meine Kunden zu bringen.

Bereits jetzt produzieren einzelne Klubs für ihre Webseite erstaunlich gute Beiträge mit bewegten Bildern (Klub-TV). Es wird keine zehn Jahre dauern, bis ich als Klub dazu in der Lage bin, auch die TV-Bilder meiner Spiele selber zu produzieren und über Internet gegen Bezahlung weltweit direkt meinen Kunden zu übermitteln. Ich brauche keine TV-Station mehr, die das für mich tut und mit meinem Produkt dem Zuschauer Geld abknöpft und Werbeeinnahmen erzielt wie zurzeit UPC, der Teleclub oder das staatstragende Fernsehen. Ich kassiere eine Gebühr pro Spiel und Werbung verkaufe ich auch. Und die Kommentatoren reden so, wie ich will. Das ist allerdings teilweise schon heute bei Reportern der TV-Sender der Fall: die dürfen ihr Salär mit der gut bezahlten Moderation von Anlässen der Sportverbände und Klubs aufbessern. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Nur eines bleibt: Der Fan zahlt immer

Das grosse Geschäft mit den TV-Bildern werden die Klubs und Ligen in absehbarer Zeit selber machen und so die Verluste etwas reduzieren. Trotzdem bleibt das Sport-Business in Europa weitgehend ein Minus-Geschäft. Weil die europäischen Ligen, anders als in Nordamerika, keine Lohnbegrenzung zustande bringen. Die Mehreinnahmen werden direkt in die Spielerlöhne investiert.

Die staatstragenden und die privaten TV-Stationen werden im Sport-Business arg an Bedeutung verlieren. Für den Fan ändert sich allerdings nichts. «No Billag» hin, «No Billag» her. Sollte er dereinst von der Gebühr für das staatstragende Fernsehen befreit sein, dann muss er, will er Eishockey live sehen, halt ein Abo für ein Pay-TV oder die übers Internet empfangenen TV-Bilder den Klubs oder den Ligen bezahlen. Aber gratis ist Live-Eishockey nicht zu haben.

Denn eines wird sich nie ändern: Der Fan zahlt immer. Es ist die letzte echte Form des Sozialismus. Milliardäre und einfache Leute sind wenigstens im Eishockey gleich: die reichen Klubbesitzer und die weniger reichen Fans müssen zahlen. Ein ehernes Gesetz des Eishockeys gilt auch noch in 20 Jahren: Wie macht man mit einem Sportunternehmen ein kleines Vermögen? Indem man mit einem grossen Vermögen beginnt.

Was würde ein Kind mit acht Milliarden Franken kaufen?

Play Icon

Video: Angelina Graf

Das komplette SRG-Strategiepapier für den Kampf gegen «No Billag»

Gubrist-Tunnel, Brüttiseller Kreuz & Co.: Gefährdet «No Billag» die Staumeldungen?

Link to Article

Wie die Armee im Kalten Krieg: Die SRG ist die «heilige Kuh» von Mitte-links

Link to Article

Stier in Lauerstellung: Warum Red Bull die neue SRG werden könnte

Link to Article

Das No-Billag-Bullshit-Bingo (damit die «Arena» heute Abend ein bisschen spannender wird)

Link to Article

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Link to Article

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Link to Article

Zum Totlachen: Wenn Gegner und Befürworter von «No Billag» ehrlich wären ...

Link to Article

Warum es bei der No-Billag-Debatte eigentlich um Facebook und Google geht

Link to Article

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

Link to Article

Warum der Billag-Streit der Schweiz gut getan hat

Link to Article

SRF-Promis blamieren sich mit No-Billag-Shitstorm gegen angebliche Fake-Mitarbeiterin

Link to Article

Neue Umfrage zeigt: No-Billag-Initiative würde im Moment abgeschmettert

Link to Article

«Muss Christoph Blocher jetzt unglücklich sterben?» – der Abstimmungs-Sonntag in 11 Tweets

Link to Article

Sendeschluss-Blues vs Fake-Filmtitel: Der Billag-Streit wird immer schräger

Link to Article

Wie No-Billag-Kessler der BaZ ein Interview gab – und weshalb es nicht gedruckt wird

Link to Article

So lief der Abstimmungssonntag – das grosse Protokoll

Link to Article

Der «Plan B» des No-Billag-Komitees im Faktencheck – und was die Swisscom davon hält

Link to Article

Ombudsmann stellt sich hinter Projer: No-Billag-Arena war neutral

Link to Article

Hat sich die No-Billag verrechnet? Biglers «Plan B» im Faktencheck

Link to Article

Von wegen «neue Zensurpolitik»: Seit einem Tag steht DAS auf der No-Billag-Facebookseite

Link to Article

No Billag ist gebodigt – doch nun drohen der SRG diese 5 Attacken

Link to Article

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Link to Article

Du denkst, das Nein zu No Billag ist geritzt? Dann schau dir diese 5 Umfrage-Fails an!

Link to Article

Matthias Hüppi: «Es wäre arrogant zu behaupten, die SRG hätte keine Fehler gemacht»

Link to Article

Liebe No-Billag-Befürworter, liebe No-Billag-Gegner ...

Link to Article

Hier sind 11 gute Gründe, warum du NICHT abstimmen musst

Link to Article

Grüne sagen Unterbrecher-Werbung bei der SRG den Kampf an

Link to Article

No-Billag-Gegner liegen laut Umfrage weiterhin in Führung

Link to Article

Diese 13 legendären TV-Momente hätten wir ohne die SRG nicht erlebt

Link to Article

No-Billag-Initianten präsentieren ihren Plan B – und so sieht er aus

Link to Article

«Ich kusche nicht» – es gibt sie doch, die No-Billag-Gegner in der SVP

Link to Article

Der Kampf um No Billag – Ja, so was gibt's in Kanada auch 

Link to Article

«Sind Sie eine schlechte Demokratin?» – So windet sich SVP-Rickli nach No Billag

Link to Article

Das war der heutige Abstimmungstag in Videos

Link to Article

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Link to Article

NZZ-Chef wettert gegen die SRG – die Reaktion der «No Billag»-Gegner ist heftig

Link to Article

Diese 3 Veränderungen kündigt die SRG nach dem No-Billag-Nein an

Link to Article

So oft arbeiten SRG-Mitarbeiter fremd – nun liegen erstmals Zahlen vor

Link to Article

Was die Gebührenzahler wirklich wollen – und warum das nicht funktionieren wird

Link to Article

«Es wird keine Tabus geben» – SRG-Präsident Jean-Michel Cina verspricht Reformen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

79
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ambraham 17.11.2017 19:22
    Highlight Highlight Bei Heimspielen meines Clubs bin ich fast immer live dabei. Auswärtsspiele konnte ich letzte Saison bei Swisscom bis gegen Ende Jahr für 5 CHF mieten. Plötzlich war mein Business Infinity Abo wohl zu billig, Swisscom wollte mich zu einem teureren Abo nötigen. Habe dann aus Prinzip darauf verzichtet 😠
  • Joshzi 16.11.2017 17:52
    Highlight Highlight Gut zu wissen, so wird Sendeplatz frei, den man für Sendungen oder Themen verwenden kann, welche die Plattform SRF gerne in Anspruch nehmen würden.
  • MikeT 16.11.2017 16:38
    Highlight Highlight Da die privaten Sender inkl. Pay-per-View rein kommerziell funktionieren, wird es selbstverständlich ohne SRG für jedermann teurer, sofern man nicht nur Eishockey konsumiert. Wer regelmässig Hockeysendungen, Fussball, Skirennen, Olympia und dazu noch Nachrichten und allenfalls Krimis schaut, soll mal ausrechnen, was das dann so pro Jahr kostet und mit wem man alles Abos usw. abschliessen muss.
  • Rittiner Gomez (1) 16.11.2017 09:50
    Highlight Highlight zur zeit ist mysports noch gratis für upc kunden, dies wird sich im dezember ändern. dann wird man sehen....
  • Ein Berner 16.11.2017 08:56
    Highlight Highlight Lieber Klaus Zaugg. Sie haben, vielleicht unwissentlich, eben das Grundproblem auf wunderbare Weise dargelegt: Dass sich zunehmend eine Haltung breit macht, die die eigenen Ansprüche über alle anderen stellt. Dass man nur zahlen will, was man selbst konsumiert. Das ist kurzsichtig. Ich hoffe, Sie definieren sich nicht nur als Hockeyfan, sondern auch als Staatsbürger. Unabhängige Medien, gerade in einem kleinen Land, sind wichtig für die Demokratie. Wichtiger als Eishockey, mit Verlaub.
  • Dory..hä? 15.11.2017 14:46
    Highlight Highlight Ein Hoch auf NHL Center Ice! Alle Spiele, auch Wiederholungen in jeglicher Form und zusätzlichen Content. Top!
  • Against all odds 15.11.2017 14:23
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an Zeiten als das Schweizer Fernsehen Radquer, Waffenlauf, Radball etc. live übertragen hat. Klar sind diese Sportarten fast ausgestorben, aber damals verstand man unter Service Public u.a. auch, dass Randsportarten populärer gemacht werden. Man kann nun geteilter Meinung sein, ob und in welcher Form SF nur noch die populärsten Sportarten überträgt. Ein Modell à la NHL wäre für mich i.O.. Das Geld für den Mitarbeiterausflug des SF an den Spengler-Cup könnte gewiss anders investiert werden da es sich um eine Privatveranstaltung handelt
  • IMaki 15.11.2017 14:12
    Highlight Highlight Die Lücke, die Buchli und Eishockey hinterlassen, ersetzt sie vollständig. Daneben empfinde ich den Artikel von KZ als eine ziemlich plumpe Propagandaübung für eine Initiative, die dem total sinnfreien Radio und TV durch Vernichtung des heute dortselbst noch vorhandenen gesunden Menschenverstandes Vorschub leistet (auch wenn ich sonst viele Artikel von KZ sehr schätze).
    • Italian Stallion 15.11.2017 20:24
      Highlight Highlight Dem kann ich nur beipflichten. Ich schaue mittlerweile keine deutschen Privatsender mehr, weil sie schlicht nicht auszuhalten sind. Ich gehe davon aus, dass in der Schweiz dasselbe passieren würde - dumm, dümmer, am dümmsten.
  • marel 15.11.2017 13:57
    Highlight Highlight Jetzt findet also der für watsonschreibende Hockeyzaugg, er müsse auch no was zur Billag schreiben und zwar meint der für watsonschreibende Hockeyzaugg, es reiche vollends der Blick aus der Hockeyperspektive, denn der für watsonschreibende Hockeyzaugg ist ja auch fürs Hockey zuständig und ich finde der Für watsonschreibende Hockeyzaugg sollte es auch dabei belassen, vor allem wenn der für watsonschreibende Hockeyzaugg so oft den gleichen Begriff in die Tasten haut, dass einem fast übel wird beim Lesen.
  • capture 15.11.2017 12:59
    Highlight Highlight Den Kritikern ist schon besusst, dass die SRG die Spiele für mySports produziert?

    https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2017/04/18/eishockey-vertrag-definitiv-unterzeichnet/

    Bin ja gespannt, wer sonst noch die Kapazität hat so viele Spiele parallel zu produzieren...
    • play off 15.11.2017 13:43
      Highlight Highlight Ist ja noch schlimmer! Sie nehmen Geld ein für Fremdproduktionen, Werbung und Gebühren. Um Fremdproduktionen zu machen braucht es keine Gebühren, die werden ja vom Auftragsgeber bezahlt.
    • DinoW 15.11.2017 14:56
      Highlight Highlight Wenn du, play off, mir jetzt noch zeigen, wo steht, dass tpc dafür Gebühren in die Hand nimmt, hättest du ein Argument...
    • BeatBox 15.11.2017 16:05
      Highlight Highlight TPC ist nicht die SRG sondern eine Tochtergesellschaft der SRG. Ob diese für das gleiche Geld wie im Moment die Eishockeyspiele aufzeichnen kann ist fraglich. Aber es gibt immer mehr Möglichkeiten gewisse Dinge zu automatisieren, vor allem bei stationären Veranstaltungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 15.11.2017 12:47
    Highlight Highlight Frei nach Julius C.: "auch du, Klaus?"
  • arni99 15.11.2017 12:45
    Highlight Highlight Leider wird das in der Schweiz mit Sport über die Privaten in nächster Zeit nicht wirklich funktionieren. Da die Schweiz zu klein für 2 Anbieter ist, und die sich auch noch verhalten wie Kleinkinder in der Spielgruppe. Selbst für mich für denn die Buli das wichtigste ist, bin nicht bereit zu Kabelanbieter zu wechseln. Da sucht man sich halt andere Möglichkeiten. d.h. Buli und CL über Sky App, und kein Hockey mehr. Also nur Verlierer: Mysport kein neuer Abonnent, bei Swisscom ein Jahr gratis Sport, und nachher kündige ich, Das Hockey ein Zuschauer weniger
  • Blackhawk 15.11.2017 11:50
    Highlight Highlight Und wer produziert das Signal damit UPC die Spiele zeigen kann? UPC selber? Kaum.
    • fcsg 15.11.2017 12:05
      Highlight Highlight Vielleicht nicht selber. Aber sie werden auf jeden Fall für die Kosten der Übertragung aufkomen müssen, auch wenn das ein Dritter macht.
    • Blackhawk 15.11.2017 13:04
      Highlight Highlight Das mag stimmen. Es geht mir weniger um die Kosten als um die Infrastruktur/Technik. Wer ausser des SRG könnte die Signale von gleichzeitig sechs Spielen zeitgleich produzieren? Eventuell laufen dann parallel auch noch zwei Spiele der Fussball Super League, die ebenfalls von der SRG produziert werden. Wer macht/schafft das, wenn die Initiative angenommen wird?
    • fcsg 15.11.2017 13:28
      Highlight Highlight Das hat die SRG längst in die TPC ausgegliedert. Wenn Private alleine schon 30 Millionen pro Jahr für Rechte des Schweizer Eishockey ausgeben, werden sie auch das nötige Kleingeld für die Übertragung haben. Zumal die Infrastruktur von TPC nicht verloren geht, auch wenn die Gesellschaft liquidiert wird, da wird sich sicher ein Privater finden, der das weiterbetreibt, denn die Übertragung wird auch in Zukunft ein lukratives Geschäft sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 15.11.2017 11:44
    Highlight Highlight Wieso ist es so wichtig, jedes Testspiele zu übertragen? Es geht ja sportlich um rein gar nichts, daher finde ich es vernünftig nicht extra eine Delegation ins Ausland zu schicken. Das sollte aber auch für die Fussball-Nati gelten.

    Staatstragend scheint dem Autor ein wichtiges Stichwort zu sein. Eine 18-malige Wiederholung in einem so kurzen Text muss aber wirklich nicht sein.
  • Danyboy 15.11.2017 11:32
    Highlight Highlight Hier wird grandios unterschätzt, was die Berichterstattung vom Hockey durch Free TV sportaktuell, sportpanorama, Spengler Cup uvm für den Sport bedeutet. Für die breite Verankerung und die Generierung von neuem Interesse halte ich das für enorm relevant. Hardcore Fans wird man ohne SRF nicht verlieren. In der Breite aber sehr viele Interessierte...
    • Hockrates 15.11.2017 13:05
      Highlight Highlight Richtig! Genau so hat es die DEL geschafft, Hockey in Deutschland aus der Öffentlichkeit zu entfernen.
  • Markus_Pfister 15.11.2017 11:15
    Highlight Highlight Ich bin Hockey Fan seit ich ein kleiner Bub war. Wieso? Bei uns (aargau) herrscht ein NLA Hockey Vakuum. Niemand aus meinem Umfeld war Hockey Fan... Die Begeisterung schwappte per Spenglercup TV Übertragung in die heimische Stube. Ohne Free TV - ohne SRG nimmt unser Hockey ein grosser, nachhaltiger Schaden! Da bin ich überzeugt! Nobillag ist zu radikal!
  • Mätse 15.11.2017 11:12
    Highlight Highlight Wir werden uns die Billag wieder zurückwünschen, da wir schon in 1-2 Jahren für das Sport-Angebot (Fussball/Eishockey: CH-Meisterschaft, Cup, CHL und Nati) was früher im staatstragenden Sender "gratis" zu sehen war, nun plötzlich mit den vielen Abos das Vielfache der Billag zahlen werden.
    MySports ist echt toll, aber glaubt nicht das die Preise und Anzahl Gratisspiele so bleiben werden. Die 30Mio für CH-Hockeyrechte muss jemand bezahlen...
    • einmalquer 15.11.2017 13:04
      Highlight Highlight MySports kostet im Jahr CHF 300.00

      Ein Tages-Abo CHF 9.00 - für die Kosten der Billag kann ich 44 Tage MySports schauen.

      Nur fehlen dort dann alle Informationssendungen und auch alles andere). Man hat dann nur Sport.

      Und dann muss ich auch noch den Kabelnetzbetreiber wechseln.

      Für die Konsumenten ein schlechter Tausch.
    • BeatBox 15.11.2017 16:12
      Highlight Highlight Komische Rechnung, die Billag kostet doch um die 400.- ? Wieso können Sie damit nur 44 Tage MySports schauen? Wieso sollten sie 44mal 9.- zahlen wenns für 300.- ein Abo gibt? Wenn, dann bitte realistisch rechnen.
      Und bei MySports kann ich dann eben GANZE Spiele schauen und nicht ein kurz zusammengewürfeltes Intermezzo von Toren. Wenigstens sieht man mittlerweile im SRF wenigstens alle Tore einer Runde...

      Ein Zusammenschnitt der Tore mit einer Komplettübertragung zu vergleichen ist Birnen vs. Äpfel
    • einmalquer 15.11.2017 20:28
      Highlight Highlight Es ist das Angebot von MySports, dass man es Tageweise buchen kann.

      Es dauert eben 44 Tage bis man den gleichen Betrag erreicht, den die Billag verlangt. Und dann hat man wirklich nix anderes als Sport.

      Es ist eine einfache Rechnung. Warum man das tun soll weiss ich nicht. Warum man so ein Angebot macht, weiss nur MySports.

      Und was MySports bietet: Red Bull Bike, Red Bull Motor Sport, Red Bull Cliff Diving und natürlich die Red Bull Fussballclubs.

      Ich mag diesen Drink nicht.

    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 15.11.2017 11:11
    Highlight Highlight Habe ich jetzt in diesem Artikel gefühlte 213x das Wort 'staatstragend' gelesen und nur gefühlte 3x das Wort 'Schweizer'?
    • Hockrates 15.11.2017 13:06
      Highlight Highlight Du hast eine Menge Gefühle zu einem Text über Übertragungsrechte. Solltest du vielleicht mal mit einem Fachmann besprechen.
    • beaetel 15.11.2017 13:32
      Highlight Highlight Ohne Gefühle, kein Verstand!
  • shox 15.11.2017 10:58
    Highlight Highlight ... und dieses mal ist es MySports. Nächstes mal Teleclub. Übernächstes Jahr machts DAZN.

    Und wer in dir Röhre schaut, ist der Fan, der jedes Jahr für jeden Sport ein anderes Abo braucht.

    • supremewash 15.11.2017 16:00
      Highlight Highlight Dafür ist der Verband verantwortlich. Er sollte die Produktionsfirma dazu verpflichten ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
  • shox 15.11.2017 10:55
    Highlight Highlight Eigentlich kann man es niemandem Recht machen. Hätte man es übetragen, wäre es Verschwendung von Gebührengeldern. Macht man es nicht, ist es eine verpasste Pflicht.

    Ich finde es gut, dass Man die Entscheidung überhaupt diskutieren kann. Ohne Billag, würde sich die Option nicht mal stellen.
  • inmi 15.11.2017 10:48
    Highlight Highlight Nein. Nein. Nein.

    Wenn jemand in seiner Freizeit gerne Eishockeymatches schaut, ist das seine Freizeitbeschäftigung oder sein Hobby.

    Es kann und darf absolut nicht Aufgabe des Staates sein, seinen Bürgern die Hobbys zu finanzieren.

    Ich erwarte schliesslich auch nicht vom Staat, dass er meine Hobbys finanziert.

    Jeder kann und soll seine Hobbys selbst finanzieren.

    Die Freizeitgestaltung seiner Bürger gibt doch den Staat nichts an und er soll sie auch nicht finanzieren.
    • play off 15.11.2017 11:36
      Highlight Highlight Aber wenn das Staatsfernsehen nichts sendet was ich auch konsumieren würde, frage ich mich, für was soll ich dann bezahlen?
      Ist mir klar, dass man nicht jedes Spiel zeigen kann, aber nur für linke Propaganda werde ich ganz sicher nichts bezahlen!
      Und wenn jeder so denken würde wie du, dann würde SRG gar nichts senden ausser Nachrichten. Auch Glanz und Gloria etc. ist mit deiner Denkweise “Hobby“.
      Dann könnte sich die SRG auf Nachrichten beschränken und müsste nicht jeden Bürger melken.
    • Malti (Zeuge del Curtos) 15.11.2017 12:15
      Highlight Highlight TV schauen an und für sich ist ein Hobby...
    • Baccara - Team Nicole 15.11.2017 12:57
      Highlight Highlight ...aha, aber dann das Hobby der Fussballliebhaber unterstützen? Da kommt Woche für Woche ein eher Grumpel-Turnierwürdiger Match im TV. Grauenhaft!

      (Dafür bezahle ICH dann Billag, Eishockeyfan seit Kindheit)
  • rudolf_k 15.11.2017 10:29
    Highlight Highlight Und genau so verhält es sich in jedem anderen Bereich der Unterhaltung. Nach der vorhersehbaren (hoffentlich knappen) Ablehnung der No-Billag Initiative braucht es dringend eine echte Diskussion über Sinn und Umfang des Service Public. Eine Halbierung der Gebühren ist überfällig.
  • Pascal Mona 15.11.2017 10:21
    Highlight Highlight Tja dann bin ich (Eishockeyfan!) halt einer der wenigen, der vom staastragenden Fernsehen weder NHL-, noch National League QUALI-, noch Nati TEST-spiele als zwingenden Auftrag erachtet! Ich erwarte da in Sachen Eishockey einfach die Übertragung der WM/Olympia-Spiele der CH sowie die entscheidenden Finalspiele der National League, alles andere muss (und soll aufgrund der Kosten) nicht sein und SOLLEN private resp. die Klubs übernehmen.
  • Adrian Huber 15.11.2017 10:17
    Highlight Highlight Klar, und wenn es nach den Romans ginge, würden sämtliche Derbys zwischen Lausanne, Genf, Fribourg und Biel live übertragen, für die Berner müssten sämtliche Derbys zwischen Langnau, Bern und Biel live gebracht werden (zusätzlich natürlich das ZähringerDerby zwischen Bern und Fribourg) und für die Zürcher alle Zürcher Derbys. Und da für den Herrn Zaugg sogar FREUNDSCHAFTSSPIELE der Nati in Skandinavien Pflicht wären, gehe ich davon es, dass er findet, SRF müsste eigentlich 25 Stunden am Tag Live-Eishockey bringen - und dabei wahrscheinlich auch noch bei den Ausgaben sparen.
  • Lümmel 15.11.2017 10:15
    Highlight Highlight "Das staatstragende Fernsehen und sogar das dazugehörende Radio verzichteten auf die Entsendung von Chronistinnen oder Chronisten. Radio-Sportchef Christoph Sterchi erklärt auf Anfrage: «Kein Budget»."

    Aber Hauptsache man überträgt Fussballspiele (manchmal sogar nur Fussball TESTSPIELE!!!) live im TV UND im Radio gleichzeitig.
    • Pat the Rat (der Echte) 15.11.2017 11:30
      Highlight Highlight Vergiss nicht, die unglaublich wichtige FORMULA 1...
    • niklausb 15.11.2017 12:53
      Highlight Highlight Eishockey ist nunmal bei weitem nicht so populär wie Fussball...
  • Ovolover 15.11.2017 10:14
    Highlight Highlight Wenn ich die Wahl hab, schau ich SRF, z.B. die Zusammenfassung. Die Qualität ist eine Liga besser, Fachleute, Studiointerieur, Technik, alles. mySports macht im Gegensatz den Eindruck eines Amateurvereins, trotz des vielen Gelds.
  • De Pumuggel 15.11.2017 10:11
    Highlight Highlight Die Übertragung vom Spengler Cup finde ich absolut unnötig...übertragt dafür lieber NHL Spiele oder mehr Saisonspiele
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 15.11.2017 10:45
      Highlight Highlight Du Baunause. Jagt ihn mit Mistgabeln und Fackeln aus der Stadt 😁😂
    • niklausb 15.11.2017 12:56
      Highlight Highlight Was interessiert mich die NHL? Bur weil da ein paar Schweizer spielen? Ausserdem spielen die ja wenn 99% der Schweiz im Bett liegt. Da muss dann sicherlich nicht noch viel Geld ausgegeben werden um diese Spiele übertragen zu dürfen...
    • Hockrates 15.11.2017 13:08
      Highlight Highlight Die Einschaltquote für ein NHL-Spiel in der Nacht von 3 bis halb 6 wird überragend sein :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yotanke 15.11.2017 10:11
    Highlight Highlight Schöner UPC-Werbespot von KZ. Aber er hat sicherlich recht. Bei der Sportberichterstattung braucht es SRF grundsätzlich nicht. Auch wenn wes natürlich bisher bequem war, so viel Sport bei SRF gratis bzw. mit Billag-Flatrate zu bezahlen. SRF soll es in abgespeckter Form noch geben. Für Nachrichten (unabhängig kann man die aber nicht nennen, einfach eine Meinung mehr), Kultur und politische Diskussionen. Das wäre dann Service public. Den Rest kann man wohl den privaten überlassen. Insbesondere in der CH wo die Bürger mündig sind und die Berichterstattung von Privaten durchaus kritisch würdigen.
    • Schreiberling 15.11.2017 10:28
      Highlight Highlight Moment, Sport ist auch Teil der Kultur.
    • Manuel Köng 15.11.2017 12:27
      Highlight Highlight Hallo Yotanke. Die „grossen“ Sportarten wie Eishockey und Fussball würden wohl tatsächlich ohne SRG auf einem ähnlichen Niveau überleben. Viele kleinere Sportarten und vor allem auch Sportveranstaltungen in der Schweiz würden ohne SRG sprichwörtlich von der Bildfläche verschwinden. Dschungelcamp ist billiger zu produzieren als eine Unihockey-WM. Ob es für die Sportförderung unserer Jugend besser ist, überlasse ich Ihrem Urteil. Freundliche Grüsse
    • Yotanke 15.11.2017 13:26
      Highlight Highlight @Manuel König: Die Medien sind völlig im Umbruch. Thinking out of the box ist angesagt. Wenn es einen Markt für Unihockeysendungen gibt, dann wird das gesendet. Stell Dir vor, SRF würde keinen Sport mehr senden. Dann könnte es doch evtl. für UPS interessant sein, einen Nachfolger von Sportaktuell bei UPC zu lancieren?
  • De Pumuggel 15.11.2017 10:08
    Highlight Highlight Übertragungen von der NHL wäre schon lange angebracht...
    • maxi 15.11.2017 12:45
      Highlight Highlight kauf dir ein abo...ich verlange ja auch nicht das srf buli usw. zeigt
    • De Pumuggel 15.11.2017 14:08
      Highlight Highlight Habe ich bereits...
    • maxi 15.11.2017 16:25
      Highlight Highlight also problem wo?
  • reaper54 15.11.2017 09:54
    Highlight Highlight Als Liga würde ich genau den Weg in Richtung "Game Pass" gehen. Ein unabhängiger Produzent (die Liga) welche dann entweder an TV Stationen verkaufen kann oder direkt dem Endkunden.
    Das wäre ein Weg den ich auch als Fan begrüssen würde.
    So eine Situation wie jetzt, das irgend eine Firma die Rechte hat und sie per Willkür potentielle Kunden Ausschliessen kann wird es hoffentlich bald nicht mehr geben!
    • Yotanke 15.11.2017 10:21
      Highlight Highlight Das hast Du wohl bei der NHL abgekupfert. Dort gibt es den Gamepass und Rechte der Spiele werden auch an TV-Stationen verkauft. Die Frage ist aber was in der CH mehr bringt. In der CH vermute ich, dass der Verband (aktuell) mehr Geld lösten kann, wenn er die Rechte exklusiv an einen Intermediär (Swisscom, UPC) verkauft, da diese aktuell um Kunden kämpfen und diesen via Content ausfechten.
    • reaper54 15.11.2017 10:40
      Highlight Highlight @Yotanke fast bin ehr der NFL Type ;) Das prinzip ist ja das Selbe.
      Ich gebe dir recht es gäbe sicher 1 Jahr in dem der Verband viel Investieren müsste und nicht locker flockig 30 Mio. einstreichen kann. Danach wird es aber interessant, man könnte wie in der NFL direkte Gamepass Abos verkaufen und so Geld einnehmen. Zusätzlich kann man auch noch ausgewählte Rechte an Swisscom/UPC (ab Playoff auch an SRF) verkaufen und so Zusätzlich Geld generieren. Mit einer Vision und einem guten Projektmanager welcher das Umsetzt sehe ich grosses Potential.
  • f303 15.11.2017 09:51
    Highlight Highlight Sorry, aber nach dem 10. staatstragend im Text, hat es mir kurz den Deckel gelüpft.

    Das SRF ist staatstragend?

    Der Duden sagt zu „Staatstragend“: den Bestand des Staates sichernd, die bestehende staatliche Ordnung schützend.

    Hey, dann können wir Polizei und Gerichte ja abschaffen. ... oder heisst das, NoBillag richtet sich gegen die staatliche Ordnung?

    Fragen über Fragen.
  • Max Dick 15.11.2017 09:49
    Highlight Highlight Man kann jetzt pro oder kontra No-Billag sein, aber dass die SRG nicht gross Geld ausgibt für ein Nati-Vorbereitungsturnier im November oder 100 000 für eines von sechs Tessinerderbys, das sollte nun wirklich auch dem hartgesottenstem Hockeyfan einleuchten. Wem Hockey wirklich etwas bedeutet, der hat mit Mysports ein gutes Angebot, das breite Publikum kann damit leben wenn es nur Hockey sieht, wenn dies a) von Bedeutung und b) einigermassen finanzierbar ist.
    • Lümmel 15.11.2017 10:13
      Highlight Highlight Das "gute Angebot" von Mysports ist leider für ganze Gemeinden ohne Kabelanschluss nicht verfügbar, oder zumindest nicht bezahlbar.
    • COLD AS ICE 15.11.2017 11:07
      Highlight Highlight @max dick. das problem ist das nicht alle die möglichkeit haben die spiele zu schauen. wer nicht bei der upc oder sonst einem kabelanbieter ist, hat pech. meines erachtens ist das total kacke. zudem läuft mysports sehr schlecht. sie haben viel weniger abonennten als erhofft. die liga müsste müsst die rechte selber halten und allen eine lizenz geben die eine haben wollen. so hätten alle etwas davon.
    • qolume 15.11.2017 11:09
      Highlight Highlight Ausser das ich nicht an Mysports rankomme ohne, dass ich meinen Internetprovider wechsle. Das ist der Skandal!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FloRyan 15.11.2017 09:48
    Highlight Highlight Wenn ich die Liga wäre würde ich nach UPC die Spiele alle selber produzieren und via APPs an jeden Endbenutzer verteilen. So wie die NHL.
  • Warumdennnicht? 15.11.2017 09:41
    Highlight Highlight 1 Wort. Falsch.

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article