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Basel's Alexander Frei, Marco Streller and Benjamin Huggel, from left, celebrate with their Trophy after the Super League soccer match between FC Basel and BSC Young Boys at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, May 23, 2012. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Ur-Basler mit Pokal: Alex Frei, Marco Streller und Benjamin Huggel (von links). Bild: KEYSTONE

Darum bleibt der FC Basel der grösste Schweizer Klub

François Schmid-bechtel / bz basel



Als Nicht-Basler kann man den FC Basel nur beneiden. Nach dem 1:7 gegen YB liegt der Verdacht zwar nahe, der Satz könnte mit Zynismus oder Sarkasmus gewürzt sein. Ist er aber nicht. Denn selbst ein 1:7, selbst eine Saison ohne Europacup und Meistertitel zwingt diesen Klub nicht in die Knie.

Gewiss, der Marktwert einzelner Spieler wird zusammensacken wie ein abgekühltes Soufflé. Die Transfererlöse werden einbrechen. Wahrscheinlich wird im Verlauf der Saison weiteres Personal ausgetauscht. Vielleicht wird der FCB sogar irgendwann gezwungen sein, auf die Ausgabenbremse zu drücken, den ganzen Betrieb zu redimensionieren. Trotzdem bleibt der FCB der grösste Schweizer Fussballklub. Warum? Weil die Essenz keine Zahl, sondern ein Gefühl ist.

Einzigartige gesellschaftliche Klammer

Der Realität von Gewinnoptimierung, Kick-backs und Beteiligungen zum Trotz: Emotionen sind auch in Zeiten von 200 Millionen teuren Kickern der wichtigste Kraftstoff. Und die Liebe zum eigenen Klub ist in der Schweiz nirgends grösser als in Basel. Das zeigt sich erst recht, wenn der Erfolg auf sich warten lässt wie das Christkind im Hochsommer. Die Anhänger sind enttäuscht, niedergeschlagen, ratlos, desillusioniert und wütend.

Aber da ist kein Liebesentzug. Wegen eines 1:7 gegen YB ist der Weg von Bern nach Basel nicht mit weggeschmissenen Saisonkarten gepflastert. Denn der FC Basel ist mehr als ein Klub. Er ist eine Institution. Eine einzigartige gesellschaftliche Klammer.

Blick in die Muttenzerkurve. Bild: Melanie Duchene

Im Gegensatz zu anderen Städten mischen sich in Basel Akademiker und Arbeiter. Und zwar bei zwei Anlässen. Der Fasnacht und den FCB-Spielen. Harmonie und sozialer Frieden waren dem Basler Grossbürgertum seit je ein wichtiges Anliegen. Was sich im weit verbreiteten Mäzenatentum in Kultur und Sport zeigt. Und punkto FCB dazu führt, dass der Fussball durch jede Ritze der Gesellschaft dringt, die ganze Stadt erfasst.

«Wir gegen den Rest»

Kurz: Wenn der FC Basel hustet, ist die Stadt, aber auch die ganze Region krank. Und das Trauma der Kantonsamputation wird einzig über die Liebe zum FCB überwunden. Früher im Joggeli, heute im St.Jakob-Park, spüren sie sich alle, Städter und Baselbieter, vereint, wieder in alter Grösse. Das schafft nicht mal die Fasnacht.

Anders als andere Städte kann Basel auf einen starken Zusammenhalt zählen. Allein die periphere Lage, am Rand der Schweiz, offen Richtung Deutschland und Frankreich, aber abgeschnitten vom Rest der Schweiz durch den Jura – ein Gefühl von Isolation kann entstehen. Was wiederum identitätsstiftend und optimaler Nährboden für eine Wir-gegen-den-Rest-Attitüde ist. Zürcher Banken und Berner Politiker werden zum Gegner erklärt.

Basel macht sich zum Opfer. Trotz funktionierender Industrie, trotz Hochkultur, trotz FCB. Für Aussenstehende irritierend. Aber in Basel stärkt es den Kitt. Das Gefühl, zu kurz zu kommen umarmt die Stadt und die Region. Natürlich muss alles, was die Stadt und die Region ausmacht, doppelt und dreifach gegen Angriffe von aussen geschützt werden. Dazu gehört natürlich auch der FC Basel.

Erfolg ist nicht alles – aber wie lange gilt diese Aussage?

Auf diesem Grund wächst Lokal-Chauvinismus. Elf Basler müsst ihr sein. Ausserdem: Trainer, Sportchef, Präsident, Geschäftsführer und weiss der Kuckuck wer sollten ebenfalls Baseldytsch reden. So sähen es viele Fans gerne. Die neue Führung um Präsident Bernhard Burgener und Sportdirektor Marco Streller liess sich von der Vox populi leiten.

Cheftrainer Raphael Wicky, Sportdirektor Marco Streller und Praesident Bernhard Burgener, von links, an der Saisonbilanz-Medienkonferenz des FC Basel 1893 in Basel, am Sonntag, 20. Mai 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die FCB-Führung steht in der Kritik. Bild: KEYSTONE

Die Konzentration auf die eigenen Kräfte ist ein romantischer Ansatz, kommt bei grossen Teilen der Fans zwar gut an, wirkt aber im weltumspannenden Fussballgeschäft wie ein Anachronismus. Kürzlich fragte ich einen Fan: «Würdest du gerne die Zeit zwei Jahre zurückdrehen? Mit dem Ur-Zürcher Urs Fischer als Trainer, mit weniger Baslern dafür dem polarisierenden Renato Steffen auf dem Platz, mit der Dominanz in der Liga, mit Europacup-Teilnahme und natürlich der obligaten Meisterfeier auf dem Barfüsserplatz?» «Nein», sagte der Fan.

Die alte Führung um Bernhard Heusler scherte sich keineswegs um den Lokalkolorit. Sie priorisierte aber den Erfolg. Wohlwissend, dass auch die eigenen Wunderkinder wie Breel Embolo, Xherdan Shaqiri oder Granit Xhaka die eigene Karriere über die Identifikation mit dem Klub stellen und nach maximal zwei Jahren weiterziehen. Die Frage: Wie lange noch stellt Präsident Burgener die Popularität über den Erfolg?

Heute Abend gegen Luzern

Fängt sich der am Sonntag gegen YB gedemütigte FC Basel im Spiel gegen den FC Luzern auf? Mittlerweile ist der Punkteschnitt von Trainer Marcel Koller in der Super League tiefer als derjenige von Vorgänger Raphaël Wicky (1,6 zu 1,86). Und wenn der FCB in der letzten Saison unter Wicky noch die beste Abwehr der Liga stellte, so ist das Basler Tor mittlerweile zur Schiessbude verkommen. Nur Aufsteiger Xamax hat mehr Tore kassiert. Unter Koller spielte Basel in der Meisterschaft nie zu null und musste in fünf Spielen 13 Tore hinnehmen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rYtastiscH 26.09.2018 20:34
    Highlight Highlight „Denn der FC Basel ist mehr als ein Klub. Er ist eine Institution.“

    Da musste ich laut lachen und dachte das war echt eine witzige Spitze. Am Ende des Artikels beschlich mich dann das Gefühl, dass es ernst gemeint war...
  • Jol Bear 26.09.2018 18:05
    Highlight Highlight Auch Luzern, St. Gallen und Bern sind "Fussball-Städte", wie Basel. Der einzige Unterschied: Basel kann dank der gut gefüllten Kasse im Hintergrund gelassen mit einer Baisse umgehen, zumindest solange noch Geld da ist. Man kann denken "wir könnten ja jederzeit ein paar neue Spieler kaufen." Sollte diese "Versicherung" mal nicht mehr da sein, gelten dieselben Regeln wie anderswo, der FCB war ja auch längere Zeit zweitklassig.
    • Donald 26.09.2018 22:20
      Highlight Highlight Ja? Welcher andere Klub hatte dann in der NLB regelmässig über 10'000 Zuschauer im Stadion?
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.09.2018 18:04
    Highlight Highlight Die neue Führung lebt keine «Konzentration auf die eigenen Kräfte». Beim FCB herrscht Vetterliwirtschaft. Ein Cedric Itten wurde einfach nach St. Gallen abgeschoben und Streller hat seinen krienser Kollegen Valentin Stocker zurückgeholt.
    Der FC Basel braucht wider eine professionelle Führung mit Managern statt Ex-Spielern.
  • Mia_san_mia 26.09.2018 16:29
    Highlight Highlight Wow, den Baslern geht es jetzt wohl wirklich nicht gut...
    • Stambuoch 26.09.2018 17:28
      Highlight Highlight "Den Baslern" - Wusste gar nicht, dass "wir Basler" alle diesen Artikel schrieben. Dachte das hätte ein Journi geschrieben.

      In etwas hat er aber recht und das unabhängig von der Klassierung des FCBs: In Dieser Stadt herrscht ein besonderes Zusammengehörigkeitgefühl, welches durch die beschriebenen Anlässe, die geographisch-politische Randlage in der Schweiz hervorgerufen wird. Von Zuwanderern, welche selber ein Teil dieses "Wir" dadurch wurden, wurde mir dies bestätigt. Für ein Zürcher unbegreiflich, weil es gibt ja nichts ausser Zürich in seinen Augen - aber es gibt es und wir leben es.
    • Stambuoch 26.09.2018 17:33
      Highlight Highlight Und mit Ihrem Namen sollten Sie eigentlich die Basler Mentalität doch am Allerbesten verstehen, nicht? ;)
    • Mia_san_mia 26.09.2018 20:30
      Highlight Highlight @Stambouch: Oh nein, nur weils zufällig FCB heisst oder was? Da gäbe es ja wohl noch viele andere FCB's... Meinst Du etwa, die sind alle gleich? 🙈 FC Bayern, FC Barcelona, FC Buttikon... Jaja für Stambouch alles das gleich 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herren 26.09.2018 13:33
    Highlight Highlight Oje. Da schwingt so viel Romantik gepaart mit Schwermut mit, dass man fast Erbarmen hat mit diesem rotblau blutenden Herz. Inhaltlich ist der Artikel natürlich Quatsch, aber er enthüllt so treffend die Basler Sehnsucht nach besseren Zeiten und die Hoffnung, dass dies nur ein vorübergehendes Gewitter sein möge. Arme Basler, die beim Mannschaftssport neben dem FCB nichts, aber auch gar nichts anderes haben.
    • sottosopra 26.09.2018 15:34
      Highlight Highlight 1) Romantik findest du vornehmlich im ersten Teil des Artikels. Im zweiten Teil geht es um diverse zentrale Punkte, die zur aktuellen Krise des FCB geführt haben: als Fan wurde man in den Jahren des grössten Erfolgs verwöhnt (sei dies spielerisch, sei dies auch, weil viele Spieler aus der Region beim FCB spielten): Vereinsführung, Mannschaft und Fans schienen eine Einheit. Mit der Zeit traten Huggel, Frei und Streller zurück, die jungen gingen ins Ausland, der "neue" FCB" wurde zu einer austauschbaren Truppe (ohne Identifikationsfiguren) die aber noch erfolgreich war.
    • sottosopra 26.09.2018 15:38
      Highlight Highlight 2) Anschliessend wurde man Opfer der eigenen Überheblichkeit / Erfolgssicherheit: die Fans waren vom Erfolg übersättigt, es reichte nicht Meistertitel um Meistertitel zu gewinnen. Es wurden (von diversen Ebenen, Fans, Kurve aber auch Medien) Forderungen nach attraktivem Fussball und Einbindung von jungen Baslern gestellt. Die frühere Führung unter Heusler hat schnell erkannt, dass zwar ein Umbruch nötig ist, wusste wohl aber auch nicht wie dieser gelingen sollte. Die restliche Geschichte ist bekannt: eine neue Führung mit entsprechendem Konzept. Yb konnte die Gunst der Stunde nutzen.
  • #Technium# 26.09.2018 13:10
    Highlight Highlight Tja, dieses Lobeshymne nützt wenig, denn momentan ist der FCB nirgends. Möchte an dieser Stelle auch nochmals ein Votum einlegen für einen sofortigen Rücktritt der Herren Streller und Burgener.
    • Mia_san_mia 26.09.2018 20:30
      Highlight Highlight Nein, Streller wird noch wichtig sein...
  • Palatino 26.09.2018 11:57
    Highlight Highlight Ja der FCB ist schon gross, aber im Fussball gilt leider die Regel "too big to fail" nicht.
  • Randy Orton 26.09.2018 11:50
    Highlight Highlight „Und die Liebe zum eigenen Klub ist in der Schweiz nirgends grösser als in Basel. Das zeigt sich erst recht, wenn der Erfolg auf sich warten lässt wie das Christkind im Hochsommer.“ - selten so einen Chabis gelesen. Die Zuschauerzahlen insbesondere bei YB zeigen ja gerade das Gegenteil. Obwohl man über 30 Jahre keinen Blumentopf gewann, hatte YB den Zweithöchsten Zuschauerschnitt, Basel ist ein Jahr titellos. Und trotz unmittelbarer Konkurrenz durch mehrere andere Sportvereine in Stadt und Kanton, die es in Basel auch nicht gibt. Auch die Anzahl der Teilnehmer beim Meisterumzug sprach Bände.
    • Lii 26.09.2018 12:29
      Highlight Highlight +1
      Habe fast dasselbe geschrieben, aber das wurde (noch?) nicht aufgeschaltet. Diese Aussage im Artikel ist eine Frechheit, eine Beleidigung an all jene, die 32 Jahre auf den Titel gewartet haben.
      Ich habe die ganz dunkle Zeit von YB nicht wirklich mitgekriegt, war noch zu klein. Aber die Fans, die schon damals hinter YB standen waren auch "enttäuscht, niedergeschlagen, ratlos, desillusioniert und wütend" und gingen trotzdem weiter ins Stadion.
      YB ist ein Teil von Bern, und ein Teil von mir. Ob erfolgreich oder nicht (und sogar wenn sie auch jetzt nicht das grösste Team der Schweiz wären).
  • Sprudli 26.09.2018 10:53
    Highlight Highlight Stimmt, und Zürich mit einer der besten Universitäten, einem der grössten Finanzplatz der Welt und den vielen Kulturen und Arbeitern mischt sich nicht?:-) z.B. am Knabenschiessen, dem 6i-Läuten... In Sachen Vielfalt, Kulturen, Kultur gibt es in der Schweiz nach wie vor keine Stadt die Zürich das Wasser reichen kann.
    Und vor Basel kommen da noch weitere andere Städte, wie Bern, Genf oder Luzern.

    Und ja, die Aussage mit der Institution ist eine gefährliche Sache. (Fragt mal Ricci Cabanas;-)) Es kann sehr schnell gehen und man ist sportlich wie finanziell im Niemandsland der Tabelle.
    • Stambuoch 26.09.2018 17:31
      Highlight Highlight "In Sachen Vielfalt, Kulturen, Kultur gibt es in der Schweiz nach wie vor keine Stadt die Zürich das Wasser reichen kann.
      Und vor Basel kommen da noch weitere andere Städte, wie Bern, Genf oder Luzern."

      Ab da nahm ich Ihre Wortmeldung nicht mehr ernst.

      Was Sie nicht verstehen (können) als Berufszürcher: Wer Fasnacht macht - und das ist an kein Bürgerort oder Portemonnaie gebunden - ist in einer Clique und somit das ganze Jahr über ein Teil dieser Stadt und vermischt sich über die Schichten hinweg. Einmal im Jahr an den beiden Zürcher Anlässen saufen gehen, reicht wohl kaum für das Selbige.
    • locogoa 26.09.2018 19:46
      Highlight Highlight Interessante Sichtweise ....
      glaube bei einer Umfrage würden wohl die meisten eher die Fassnacht mit saufen als mit Engagement für die Stadt in Verbindung bringen....
      Auch Zünfter tun übers Jahr mehr als nur einmal im Jahr um einen brennenden Schneemann reiten....
    • Neruda 26.09.2018 19:54
      Highlight Highlight Zürich, die Provinzstadt die sich für grösseres vorgesehen fühlt und nüchtern betrachtet halt doch immer eine Provinzstadt bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • corona 26.09.2018 10:41
    Highlight Highlight Bis vor der Meistersaison habe ich als YB Fan in Diskusionen mit FCB Anhänger immer gesagt, dass der FCB in Sachen Führung rund 5 Jahre Vorsprung hat. Nun hat YB einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und FCB einen kleinen wirtschaftlich vernünftigen Schritt zurück.

    Rückwirkend betrachtet waren für den FCB Frei und Streller als Spieler die Glücksfälle schlecht hin. Leader mit Persönlichkeit und beides Einheimische, besser kann man es nicht treffen. Die beiden konnten nie richtig ersetzt werden.

    YB ist mMn immer noch ein fragiles Gebilde. Es wird spannend sein wie ein Mbabu ersetzt wird
    • Valon Gut-Behrami 26.09.2018 11:14
      Highlight Highlight Eher ist der FC Basel fragil, nicht YB.
    • c_meier 26.09.2018 11:18
      Highlight Highlight Der Weggang von Mbabu kommt eher früher als später sowieso. für mich ist es eher spannend/wichtiger wie man Captain von Bergen im Sommer ersetzen wird, ob man auf Wüthrich setzt oder doch einen Spieler mit mehr Erfahrung holt (Lustenberger oder so)
    • Valon Gut-Behrami 26.09.2018 11:39
      Highlight Highlight Camara? Kennst du ihn nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Switch_On 26.09.2018 10:37
    Highlight Highlight Gut geschrieben. Etwas romantisiert aber sonst gut.
  • Beat Galli 26.09.2018 10:22
    Highlight Highlight Gerade erst waren Leute im Blick welche sich überlegen Ihre Saisonkarten zurückzubringen.

    Spassiger Wiederspruch.

    Aus berner Sicht ist es fair zu sagen, dass der FCB immer noch absolut gross ist.
    Aber halt eben auch auf den Boden der schweizer Realität gefallen.
    Und ein YB muss diese langwierige Zeit des Erfolges erst mal beweisen.

    Es kann plötzlich sehr schnell alles wieder drehen. Denkt daran FCZ ist Cupsieger. Ein Jahr vorher noch zweitklassig.
    • YB98 26.09.2018 10:40
      Highlight Highlight Aber vermutlich auch nur weil der FCZ gegen noch zumindest Restbetrunkene gespielt hat xD

  • dieBied 26.09.2018 10:20
    Highlight Highlight Selten sowas Dummes gelesen!
    "Im Gegensatz zu anderen Städten mischen sich in Basel Akademiker und Arbeiter. " - als ob das in Bern z.B. anders wäre... Da hat jemand definitiv seine rot-blaue-Brille vergessen auszuziehen, bevor er diesen Artikel geschrieben hat...
  • Neti Liric 26.09.2018 10:06
    Highlight Highlight im gegensatz zu anderen städten, mischen sich akademiker und arbeiter?? son quatsch.. als wär basel das non plus ultra des fussballs.. auf den rängen mischen sich deutsche, franzosen und basler, nicht mehr und nicht weniger
    • Switch_On 26.09.2018 10:42
      Highlight Highlight Ich glaube das war nicht nur auf den Fussball bezogen.
      In Basel legen dieMenschen aus dem Daig sehr Wert darauf sich unters "normaler" Volk zu mischen. Man gibt sich volksnah...

      Beim Fussball ist dies eigentlich (fast) überall so.
    • EinePrieseR 26.09.2018 11:08
      Highlight Highlight Nein, das stimmt schon. Durch FCB und Fasnacht hat Basel wirklich ein anderer Zusammenhalt als anderswo. Status spielt hier eine viel kleinere Rolle. Ich hatte kürzlich mit jemandem aus dem Raum Zürich zu tun. Wir kamen schnell auf das Thema Kinder. Anstatt zu erzählen, dass sie eine Tochter hat, erzählte sie mir gleich noch, dass diese in einen Privatkindergarten geht. Ich war irritiert. Warum erzählte sie mir das? Ist das wichtig? In Basel würde das keiner tun. Hier drückst du dem anderen deinen Status nicht ins Gesicht. Er spielt keine Rolle. Basel tickt da wirklich anders.
    • dan2016 26.09.2018 15:18
      Highlight Highlight In Bern ist das Grossbürgertum schon lange ausgestorben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zettie94 26.09.2018 10:01
    Highlight Highlight Ein Klub wie jeder andere... Mit dem Erfolg kommen die Fans, bleibt der Erfolg aus, bleiben auch die Fans weg. Mal schauen, wie viele dann in der Challenge League noch ins Stadion gehen...
    • meine senf 26.09.2018 10:12
      Highlight Highlight Als der FCB in der Nationalliga B spielte, war der Zuschauerschnitt zwar deutlich geringer als heute, aber immer noch etwa um den Faktor 10 höher als bei den anderen Nati-B-Clubs.
    • Tornado 26.09.2018 10:14
      Highlight Highlight @Zetti
      Ganz ganz schlechtes Beispiel, Basel hält wohl so ziemlich alle Zuschauerrekorde in der Challenge League (NLB). Aber da wahrscheinlich 94 dein Jahrgang ist bist du entschuldigt.
    • Fruchtzwerg 26.09.2018 10:17
      Highlight Highlight Du scheinst keine Ahnung zu haben wie Basel tickt: Der Club gehört zur Stadt wie die Fasnacht, der Tinguely-Brunnen, der Marktplatz oder Barfi. Selbst zu Nati B-Zeiten und zur Auf-/Abstiegsrunde kamen noch regelmässig 8-15'000 Zuschauer ins Joggeli. Das schaffen Zürcher Clubs nicht mal wenn sie auf Platz 1 stehen...
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