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FILE - In this Wednesday July 17, 2013 file photo, stage winner, overall leader and best climber Christopher Froome of Britain enters the doping control facility after the seventeenth stage of the Tour de France cycling race an individual time trial over 32 kilometers (20 miles) with start in Embrun and finish in Chorges, France.  Four-time Tour de France winner Chris Froome has been required by cycling's governing body to provide information after he returned an abnormal doping test for an asthma drug at the Vuelta. (AP Photo/Laurent Rebours, File)

Chris Froome ist positiv auf ein Asthma-Mittel getestet worden.  Bild: AP/AP

Der kurzatmige Anti-Doping-Kampf – warum das Misstrauen bei Chris Froome so gross ist

Jetzt hat es also auch Christopher Froome erwischt. Der positive Test des vierfachen Tour-de-France-Siegers macht auf ein besonders heikles Thema bei den Doping-Ermittlungen aufmerksam: die Einnahme von Asthma-Mitteln.

13.12.17, 14:18 13.12.17, 15:17

Peter Ahrens



Ein Artikel von

Der zweite Vorname von Christopher Froome lautet Zweifel. Es gibt wohl kein Wort, das im Zusammenhang mit dem vierfachen Tour-de-France-Sieger häufiger verwendet wird. Bei der Tour wird er vom französischen Publikum ausgepfiffen, als Doper beschimpft, einmal ist er auf der Strecke mit einem Becher Urin übergossen worden.

Man mag den 32-Jährigen einfach nicht bei der Tour, und man traut seinen Leistungen nicht – verschärfend kommt hinzu, dass Froome Brite ist und kein Franzose. Der letzte, der die Abneigung in solcher Form spürte, war Lance Armstrong.

Buhrufe gegen Tour-Leader Chris Froome im Sommer 2017. Video: streamable

Froome weiss jedenfalls sehr genau, dass er seit Jahren unter verschärfter Beobachtung steht. Daher ist an dem jetzt bekannt gewordenen positiven Dopingtest noch das Überraschendste, dass Froome und seinem Team Sky überhaupt so etwas passiert.

Die Reaktionen:

Sky ist für viele Radsportfans so etwas wie die Inkarnation des Bösen und hat das kasachische Astana-Team darin abgelöst. Sky dominiert die grossen Rundfahrten fast nach Belieben, die Erfolge werden argwöhnisch beäugt, aber ihren Dominatoren Froome und zuvor Bradley Wiggins konnte bisher nichts nachgewiesen werden. Bis heute.

Froome wurde bei der Vuelta eine extrem hohe Dosis des Asthmawirkstoffs Salbutamol nachgewiesen. Er hatte die Spanien-Rundfahrt im September erstmals in seiner Karriere gewonnen – einen Monat, nachdem er auch die Tour de France für sich entschieden hatte.

Das Asthma-Mittel Salbutamol. bild: aldo-union.com

Salbutamol erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit bei Rad- und anderen Ausdauersportlern. Es weitet die Bronchien – und es hat noch einen anderen grossen Vorteil: Die Einnahme ist unter Auflagen gestattet, wenn man zuvor eine Ausnahmegenehmigung an die Antidoping-Behörden gestellt hat. Eine Genehmigung, in der zum Beispiel aufgeführt ist, dass der Sportler unter Asthma leidet und deshalb zur Einnahme des Mittels gezwungen ist.

Die Fancy-Bears-Enthüllungen

Das hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass zahlreiche Radprofis sich als kurzatmig und asthmakrank herausstellten. Auch Wiggins und Froome haben für grosse Rennen und Rundfahrten diese Genehmigungen, im Fachjargon TUE abgekürzt, eingeholt. In den USA haben allein 2015 2500 Athleten aus unterschiedlichen Gründen einen Antrag auf TUE gestellt.

Die russische und vermutlich Kreml-nahe Hackergruppe Fancy Bears hatte vor den Olympischen Spielen von Rio Namen prominenter US-Sportler veröffentlicht – allerdings wohl auch, um den Fokus vom russischen Staatsdoping abzulenken. Auch mehrere Fussballer des WM-Viertelfinales 2010 zwischen Deutschland und Argentinien sollen im Vorfeld des Spiels Salbutamol verabreicht bekommen haben. Die Namen der Schweizer Olympiasieger Fabian Cancellara und Nino Schurter wurde zum Beispiel durch Fancy Bears lanciert.

Froome hat nach Bekanntwerden der positiven Probe argumentiert, es sei bekannt, «dass ich Asthma habe, und ich weiss genau, wie die Regeln lauten» – zum Beispiel, dass er als Führender einer Rundfahrt täglich getestet werde. Genauso ist allerdings auch bekannt, dass Froome seit Jahren bei der Tour de France Leistungen vollbringt, die zumindest extrem ungewöhnlich sind.

Er ist sowohl in den Bergen als auch beim Zeitfahren dominant – obwohl beide Prüfungen körperlich sehr unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. In den Bergen sollte man ein Leichtgewicht sein, das ist Froome. Beim Zeitfahren helfen einem dagegen grosse Übersetzungen. Der Brite kann offenbar beides.

Erinnerungen an Armstrong

Sky hat 2015, als die Zweifel mal wieder besonders laut wurden, selbst Leistungsdaten des Superstars veröffentlicht, um die Dopinganwürfe zu entkräften. Froome sei auf diese Weise zum «gläsernen Athleten» geworden, hat Sky damals gejubelt. Die Kritiker hat das Team damit nicht zum Verstummen gebracht.

Der deutsche Radprofi André Greipel hat in Bezug auf Froomes Asthma süffisant kommentiert: «Wenn jemand schwere Krankheitsbeschwerden hat, sollte er vielleicht keine Radrennen fahren.» Froome und Sky begründen den verdoppelten Salbutamol-Wert damit, bei der Vuelta seien «seine Asthmabeschwerden besonders gross» gewesen.

epa06386380 (FILE) - British cyclist Chris Froome of Sky team, crosses the finish line to win the 9th stage of La Vuelta cycling tour, over 174 km between Orihuela and El Poble Nou de Benitatxell, eastern Spain, 27 August 2017. (reissued 13 December 2017). According to news reports, Froome had failed a drug test during the La Vuelta cycling tour in September 2017, testing positive for an excessive level of a legal asthma drug.  EPA/Javier Lizon

Chris Froome bejubelt einen Etappensieg an der Vuelta 2017. Bild: EPA/EFE

Es sind alte Geschichten, mit denen Froome sich nun wieder herumschlagen muss, aber sie kommen auch deswegen immer wieder hoch, weil das Misstrauen so gross ist. 2010 war Froome schwer an Bilharziose erkrankt, einer Infektionskrankheit, die den Körper auszehrt, gewöhnlich verursacht von einem Wurm, der es sich im Blut des Menschen bequem macht.

Bis dahin war Froome ein solider junger Radprofi, bei den Rundfahrten fuhr er mittlere Plätze heraus. Nach der Krankheit fing der Brite plötzlich an, den Sport zu dominieren. Dass viele da an Armstrong denken, der nach seiner Hodenkrebserkrankung zum Alleinherrscher aufstieg, mag unfair sein, aber man kann es den Leuten nicht verdenken.

Einer der Gründe für die Skepsis: Froomes Attacke gegen Contador an der Tour de France 2013. Video: streamable

Froome fährt in einer Sportart, die ein schweres Erbe trägt. Armstrong, Marco Pantani, Jan Ullrich, Richard Virenque, US Postal und Telekom – sie alle haben dazu beigetragen, den Ruf des Radsports nachhaltig zu ruinieren. Froome hat stets gesagt, die Zeiten hätten sich geändert, «es ist nicht mehr der Wilde Westen wie vor 15 Jahren». Aber möglicherweise ist Christopher Froome der letzte Cowboy.

Die gedopten Tour-de-France-Sieger

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 14.12.2017 04:22
    Highlight Natürlich ist er gedopt. Ich bin mir absolut sicher, dass ein nicht gedopter Fahrer Tagesrundfahrten und einzelne Rennen gewinnen kann, ja sogar das Gelbe Trikot ein paar Tage tragen, aber wie soll man als nicht gedopter Rundfahrten gewinnen, wenn so viele andere erwiesenermassen gedopt waren. Auf diesem niveau kann man über mehrere woche ungedopt gar nicht mithalten, selbst mit besserer Genetik.
    5 2 Melden
  • fluh 13.12.2017 22:00
    Highlight wenigstens funktionieren beim radsport die kontrollen😁
    6 0 Melden
  • N. Y. P. D. 13.12.2017 15:22
    Highlight Nibali : "Es hat an diesen Tagen in Spanien geregnet, und so scheint es schwierig zu sein, dass er (froome) an Asthma litt. Ich habe das gleiche Problem, aber wenn es regnet, verursachen die Pollen keine Probleme und man braucht nicht einen Zug Ventolin (ein Mittel, das den Wirkstoff Salbutamol enthält) zu nehmen."

    Nibali ZWEIFELT damit mehr oder minder direkt Froomes Version an !!

    Nibali war 2. an der Vuelta 2017
    20 0 Melden
  • Snowy 13.12.2017 13:56
    Highlight Bin ich der einzige, der es etwas seltsam findet, dass gerade in DEM Ausdauersport schlechthin so viele Top-Athleten unter Asthma leiden...
    44 2 Melden
    • Mia_san_mia 13.12.2017 17:05
      Highlight Ja ich habe mir auch schon gedacht, dass das irgendwie komisch ist 🤔
      8 0 Melden
    • Gigi,Gigi 13.12.2017 20:08
      Highlight Je mehr angestrengt du bei jedem Wetter atmen musst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Asthma. Im Skilanglauf hat praktisch jeder Anstrengungsasthma. Und darf daher - nicht zulezt auf dringendes Anraten der Sportärzte - Salbutamol nehmen. EIn Mittel, das seit je in Ausdauersportarten eingesetzt wird. Zum Beispiel an der Olympiade in Los Angeles 1984 haben wegen dem Smog alle deutschen Athlethen, die mehr als 20 Sekunden im Einsatz waren Salbutamol bekommen.
      7 2 Melden
    • Snowy 14.12.2017 11:07
      Highlight Dann ist es aber einfach ein leistungsförderndes Mittel und hat nichts mit dem Krankheitsbild im eigentlichen Sinne zu tun.

      Ein Top-Ausdauersportler kann gar nicht unter Asthma leiden im klassischen Sinne. Jeder der Asthma hat, weiss warum...
      4 1 Melden
  • speaker33 13.12.2017 13:03
    Highlight Schade, solche Vorfälle rücken den Radsport immer wieder in ein schlechtes Licht.
    16 1 Melden
  • länzu 13.12.2017 11:12
    Highlight Wieso überrascht mich das nicht. Der war wohl, wie Armstrong auch, an jeder Tour gedoppt.
    27 20 Melden
  • p***ylover 13.12.2017 10:53
    Highlight Ganz ehrlich, so richtig bewiesen ist hier noch gar nix - die Schlagzeile ist 99% der Meldung.

    Dass Froome dopt würde mich nicht überraschen, überhaupt nicht - aber so richtig überführt wurde er ja jetzt auch nicht.
    45 10 Melden
    • Joe Smith 13.12.2017 15:32
      Highlight Doch, ist er, gerade jetzt: Doppelt so hohe Dosis wie erlaubt. Dazu sollte man noch wissen, dass bereits die erlaubte Dosis etwa vier mal so hoch ist wie die therapeutische Maximaldosis …
      21 0 Melden
  • Spi 13.12.2017 10:38
    Highlight Asthmatiker aus Aushängeschilder in einem Ausdauersport - Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt!
    53 3 Melden
  • Karl Müller 13.12.2017 09:28
    Highlight Der wievielte Spitzensportler ist das jetzt, der "Asthma hat"? Offenbar sollte man Asthma nicht mehr als Krankheit ansehen, sondern als Hochbegabung.
    126 8 Melden
    • Randy Orton 13.12.2017 14:58
      Highlight Bei dieser körperlichen Beanspruchung und dem ganzen Dreck dem sie ausgesetzt sind, ist es nicht einmal unwahrscheinlich, dass viele an „Leistungs-/Anstrengungsasthma“ leiden. Die Frage ist, ob man Salbutamol und andere Medikamente zulassen soll oder nicht, die Asthmatiker haben dann halt möglicherweise einen Vorteil.
      19 5 Melden
  • Nelson Muntz 13.12.2017 09:22
    Highlight Leider hab ich kein Asthma, darum wurde ich nie ein weltklasse Radfahrer, Triathlet oder Marathonläufer.

    Es ist eine Verarschung für alle Leute, doie wirklich an Asthma leiden, was diese Sportler da abziehen.
    105 15 Melden
  • currywurst 13.12.2017 09:14
    Highlight Hmm unfair,er macht ja nur was der Arzt sagt
    6 16 Melden
  • DerTaran 13.12.2017 09:03
    Highlight Ich glaube jeder zweite (Rad)sportler hat Asthma, ist das die Vorraussetzung für eine erfolgreiche Karriere?
    44 3 Melden
  • Ohniznachtisbett 13.12.2017 08:48
    Highlight Wenn man während 6 Wochen (Tour und Vuelta zusammen gerechnet) kaum eine Schwäche hat, nie die Kontrolle verliert, unantastbar ist, dann ist es halt schon sehr schwer zu glauben, dass hier alles mir rechten Dingen zu ging.
    36 7 Melden
    • mille_plateaux 13.12.2017 12:10
      Highlight Öh, Froome war eben an der diesjährigen Tour alles andere als unantastbar.

      Etappe 12 sah ihn von Bardet und Aru deklassiert; dass Aru nicht mehr daraus machen konnte, ist m.M.n. auf die Schwäche des Team Astanas zurückzuführen. Bardet & AG2R holten das absolute Maximum aus ihren sehr limitierten Mitteln heraus. Hauptgegner Porte schied bekanntlich während der 9. Etappe aus.

      Sky stellt seit Jahren die stärkste Equipe. Jeder Berghelfer ist gut genug, um in einem anderen Team den Leader zu machen.

      Heisst das, dass Froome sauber ist? Nö.
      Ist’s ein unwiderlegbares Indiz für Dopingsünden? Nö.
      32 1 Melden
    • Joe Smith 13.12.2017 15:34
      Highlight Eben: Bei Sky ist an der Tour jeder Helfer gut genug, um in einem anderen Team den Leader zu machen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
      6 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 13.12.2017 17:21
      Highlight Gebe dir schon Recht. Nur, deklassiert... naja. Froome verlor da 22 Sekunden auf Aru. 18 Sekunden hatte er vor der Etappe Vorsprung, das ist weit weg von deklassiert. Froome war an diesem Tag nicht unwiderstehlich, um selbst zu gewinnen, aber abgehängt ist also anders. Wenn ich beispielsweise an Ulrichs Einbruch gegen Riis denke 1997.
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 13.12.2017 08:45
    Highlight «Habe beim Asthma-Mittel die Dosis erhöht» – Chris Froome an der Vuelta positiv getestet. (titel)

    «Die Auffälligkeiten bedeuten nicht, dass Chris die Regeln gebrochen hat», schrieb Sky weiter.

    Ich sehe hier einen Widerspruch..
    21 6 Melden
  • Dubliner 13.12.2017 08:39
    Highlight Das überrascht mich jetzt aber wirklich! Froome hat einen so ehrlichen Eindruck gemacht. Also ich glaube ihm die Asthma-Mittel-Ausrede...🙄
    91 22 Melden
    • chnobli1896 13.12.2017 09:15
      Highlight Ich glaube der saubere Eindruck von Froome entstand weil sein Team derart dominant war. Er musste selten selber in Entscheidung treten um Angriff abzuwehren. Wenn man seine Angriffe jedoch isoliert betrachtet waren sie in den letzten Jahren schon etwas (zu?) übermenschlich.
      11 7 Melden
  • Panda_007 13.12.2017 08:28
    Highlight ojeoje der 'achsosaubere' radsport hat dopingprobleme? etwas völlig neues...
    64 60 Melden
    • mille_plateaux 14.12.2017 00:34
      Highlight Die Welle wird auch in anderen Sportarten noch ins Rollen kommen. Ich hoffe nur, dass die bis dahin aus den Fehlern des Radsports gelernt haben und gleich von Beginn weg ordentlich ausmisten.
      0 0 Melden

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