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YB headcoach Gerardo Seoane looks on ahead of the UEFA Champions League football 2nd leg playoff match between GNK Dinamo Zagreb from Croatia and BSC Young Boys from Switzerland, in the Stadion Maksimir, in Zagreb Croatia, on Tuesday, August 28, 2018. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

YB und Basel müssen in der Champions-League-Qualifikation hohe Hürden meistern. Bild: KEYSTONE

Analyse

Die Sterne entgleiten uns – ist die Königsklasse für Schweizer Klubs bald unerreichbar?

Das Europa-Abenteuer hat für die Schweizer Klubs begonnen. Die Champions League lockt, doch sie droht unerreichbar zu werden. Das hat für die ganze Super League einschneidende Konsequenzen.

sébastian Lavoyer / ch media



Der Schweizer Fussball droht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Auch weil wir im Nationen-Ranking von Platz 12 auf 17 abgerutscht sind. Ihre goldenen Tage mit Fixstartplatz in der Königsklasse verdankte die Schweiz vor allem dem FC Basel. Mehr als 50 Prozent der Punkte gingen auf den FCB zurück.

Die europäischen Auftritte der Woche:

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Basel verspielt Sieg in Eindhoven in der Schlussphase. Video: YouTube/SRF Sport

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Luzern zittert sich gegen Klaksvik zum Sieg. Video: YouTube/SRF Sport

Doch auch die Basler schwächelten zuletzt, verpassten letzte Saison erstmals seit 15 Jahren die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Am Dienstag stand der FCB kurz vor der Sensation, verlor aber letztlich 2:3 in Eindhoven. Aber noch sind die Chancen intakt. Man muss sie nutzen, es wird nie mehr so einfach sein, in die Königsklasse zu kommen.

Noch profitiert die Schweiz von den fetten Jahren 2013 bis 2018. Das ändert sich nächste Saison. Ein Klub weniger wird um internationale Spiele kämpfen können, der Meister wird drei Runden überstehen müssen, will er in die Champions League, der Cupsieger zwei, um in die Europa League vorzurücken, der Zweit- und Drittplatzierte drei respektive vier.

Die UEFA-Fünfjahreswertung:

Bild

Die Schweiz ist international ausser Rang und Traktanden gefallen. bild: screenshot

Die Sterne-Liga rückt in weite Ferne – und sie droht uns ganz zu entgleiten. Denn geht es nach den Grossklubs, wird die Königsklasse zur quasi-geschlossenen Gesellschaft. 24 fixe Plätze für die Topklubs, vier Plätze für die Europa-League-Halbfinalisten, vier Plätze für vier Landesmeister aus kleineren Ligen.

«Für Schweizer Klubs wird es zunehmend schwerer, um im Spiel der grossen Klubs etwa aus Spanien, England oder Deutschland mitzuspielen. Das ist in erster Linie sehr schade für den ganzen Schweizer Fussball. Die Teilnahme an der Champions League ist immer auch eine grosse Chance für Klub und Spieler, sich international zu präsentieren und Werbung für den Schweizer Fussball zu machen. Fehlt diese Plattform, ist das nicht förderlich für den Schweizer Fussball», sagt Roland Heri.

Deutlicher als der FCB-CEO wird Liga-Boss Claudius Schäfer: «Das wäre für den Fussball aus Schweizer Sicht eine Katastrophe.» YB-CEO Wanja Greuel ist sicher: Werden die Pläne umgesetzt, dann wird es für Schweizer Klubs nahezu unmöglich, sich für die Champions League zu qualifizieren. Eine «sehr gefährliche Entwicklung».

Wanja Greuel, CEO YB, rechts, spricht mit Alec von Graffenried, Berner Stadtpraesident, links, waehrend des Empfangs des BSC YB durch die Berner Stadtregierung, am Mittwoch, 5. September 2018 im Erlacherhof in Bern. Die Mitglieder des Berner Gemeinderats haben die Spieler des BSC YB zu einem Apero empfangen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

YB-CEO Wanja Greuel blickte schon zuversichtlicher in die Zukunft. Bild: KEYSTONE

Das hat Greuel beim Meeting der europäischen Klubvereinigung (ECA) im Juni betont. So deutlich, dass er von Juventus-Präsident und ECA-Chef Andrea Agnelli beim Nachtessen zu sich beordert wurde. «Er hat mir gesagt, dass Spiele gegen Kleine für Juve nicht interessant seien. Eigentlich aber geht es um Sicherheit und Planbarkeit.»

Bei Thun geht es ans Lebendige

Die Entwicklung trifft in der Schweiz aber auch die Kleinen. Denn spielen der FCB oder YB in der Champions League, profitieren auch sie. Rund eine halbe Million Franken kassieren die Schweizer Vereine, die letzte Saison nicht an der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbes teilnahmen. Spielt der beste Schweizer Klub in der Europa League, reduziert sich der Betrag auf etwas über 100'000 Franken, spielt er in der Europa League 2 (ab 21/22) schrumpft der Betrag weiter.

FC Thun's Nelson Ferreira, center, celebrates what he thinks is a goal, next to Arsenal's goalie Manuel Almunia, during their UEFA Champions League Group B second leg soccer match in the Wankdorf Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Tuesday, November 22, 2005. Ferreira's goal was declared void due to an offside position. Thun lost the game 0-1. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Thun in der Champions League? Das wird es wohl nie mehr geben. Bild: KEYSTONE

500'000 Franken mehr oder weniger, das macht beispielsweise für den FC Thun (Budget: rund 12 Millionen Franken) viel aus. Sportchef Andres Gerber sagt: «Die Entwicklung macht uns schon Sorgen. Gleichzeitig wissen wir, dass es immer irgendwie ging. Aber wir könnten nicht einfach mit 500'000 Franken weniger haushalten. Dieses Loch müssten wir irgendwie kompensieren, sei es durch Spielerverkäufe oder andere Einsparungen.» Thun in der Champions League – es dürfte ein einmaliges Märchen gewesen sein. Selbst YB und Basel dürften die Königsklasse künftig vor allem im TV verfolgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Drachenherz 26.07.2019 21:25
    Highlight Highlight Persönlich finde ich das System daneben. Geht nur noch ums Geld. Mir würde eine Championsliga gefallen, wo jeweils alle Landesmeister vertreten sind. 1. Runde Gruppenspiele, erster kommt weiter, danach KO-Runden. Überraschungen und Spannung wäre wieder gegeben. Rest von mir aus in eine Euroliga. Wobei für mich Derbys immer attraktiver sind, als 100 mal bayern gegen real...
  • c_meier 26.07.2019 16:40
    Highlight Highlight «Er hat mir gesagt, dass Spiele gegen Kleine für Juve nicht interessant seien. Eigentlich aber geht es um Sicherheit und Planbarkeit.»

    der hat doch einfach die Niederlage in Bern noch nicht verdaut :)
  • fczzsc 26.07.2019 15:37
    Highlight Highlight Wir sprechen hier von einer Liga, die Wochenende für Wochenende Hunderten von halbstarken Randständigen eine rechtsfreie Plattform zur Verfügung stellt.
    Sorry, Schweizer Fussballklubs haben in der Champions League gar nichts zu suchen.
    • EhrenBratan. Hääää! 26.07.2019 16:24
      Highlight Highlight Du hast natürlich ein Recht auf deine eigene, doofe Meinung.
  • Stambuoch 26.07.2019 14:25
    Highlight Highlight Europäisch ging es immer auf und ab mit der Schweiz. Lange Jahre lebte man im Glanze des FCBs und Thuns.

    Aber abschreiben in Sachen CL/EL würde ich weder YB noch den FCB. Ich denke, der FCB wird sich gegen den PSV durchsetzen können.

    Und die Moskauer/russische Clubs gehen gegen schweizer Mannschaften jeweils so extrem demotiviert und überheblich ans Werk, dass da noch einiges möglich sein wird.
  • Zaungast 26.07.2019 14:11
    Highlight Highlight Ich sags immer wieder: Die UEFA macht den Fussball kaputt (und die FIFA ebenso).
    So schlecht wars damals halt nicht mit dem Pokal der Landesmeister, dem Uefa-Cup und dem Pokal der Pokalsieger. Da waren auch wirklich die Landesmeister in der damaligen "CL" dabei, heute sind es (fast) nur noch die Grossclubs aus den immergleichen 4 - 5 Länder...
  • theluke 26.07.2019 13:53
    Highlight Highlight wettbewerbe dürfen nicht planbar sein.
  • TodosSomosSecondos 26.07.2019 12:53
    Highlight Highlight Wenn man nicht Fan von einem der Handvoll Topklubs in Europa ist, was in aller Welt interessiert einen dann die Champions League?

    Millionen von Menschen bezahlen horrende Gebühren, um grösstenteils mittelklassige, emotionslose Fussballspiele am TV zu schauen? Versteh ich nicht.

    Für unsere Liga ist es eh besser, wenn sie nicht noch ungleicher gemacht wird, durch CL Millionen für YB oder FCB.

    Ich geh ein paar Mal pro Saison ins Stadion eine Superleague Partie schauen. Mit Freunden, Bratwurst und viel Bier. Das Championsleague TV-Event könnte mich nicht weniger interessieren.
    • satyros 26.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Ich gehe grundsätzlich mit Dir einig. Nur dass ich letzte Saison ein paar mal während der Champions League im Stadion sein durfte. Mit Freunden, YB-Wurst und viel Bier. Das ist schon eine ziemlich schöne Geschichte. Europacup (auch ausserhalb der Champions League) macht aus Fansicht einfach jede Menge Spass.
  • Steven86 26.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Sieht so aus als hätten die "grossen" angst sich gegen einen "kleinen" zu blamieren. Ich geniesse lieber ein Spiel live im Station mit Wurst und Bier das bezahlbar ist.
    • Duscholux 26.07.2019 13:26
      Highlight Highlight Es geht nicht um eine Blamage. Es geht nur ums Geld.
  • wizzard_of_randalf 26.07.2019 12:32
    Highlight Highlight Wer hat noch nicht, wer will noch mal den Hals vollkriegen! Eine fatale Entwicklung, wenn immer die gleichen Clubs gegeneinander spielen & es keine "Exoten" mehr gibt, welche eine Sensation bewerkstelligen können! Wer will denn immer FCB vs REAL, ManU vs ManC, JUVE vs PSG ...., sehen? Aber eben, die Milchkuh (der gemeine Fan) wird weiter gemolken, immer das gleiche für immer mehr Kosten (ein Abo reicht ja nicht mehr).... da lobe ich mir die heimische Fussballliga!
  • Elpampa 26.07.2019 12:27
    Highlight Highlight Mal ehrlich:

    Was nützt ein Schweizer Verein in der CL? Natürlich gibt es Glanzmomente wie YB gegen Piemonte Calcio, aber schlussendlich sind die Mannschaften schon jetzt zu schwach.

    Da spiele ich lieber Europa League und habe gute Chancen es dort weit zu bringen.
  • Dennis Schläger 26.07.2019 12:25
    Highlight Highlight Piemonte Calcio wird mir immer unsympathischer.
    • DerRaucher 26.07.2019 16:41
      Highlight Highlight Wird? Wann war Juve mal sympathisch?
  • DerTaran 26.07.2019 12:16
    Highlight Highlight Sollen die Chinesen Champions League schauen, für mich ist sie längst gestorben.

    Teil des Charms des Wetbewerbs war es immer, unübliche Paarungen zu sehen. Heute sieht man immer nur die gleichen Mannschaften. Damit verliehren aber die Euro Veranstaltungen, das was sie vom normalen Ligabetrieb unterschieden hat.

    Und ja, es gibt Qualitätunterschiede, heute mehr denn jeh, aber daran ist ja die UEFA schuld, die mitschuld an der Geldschere sind.
    • primusmaximus 26.07.2019 15:49
      Highlight Highlight Ich gebe dir zu grossen teilen absolut recht.
      Aber stimmt auch dass z.b. eine Parie wie
      Real vs. Malmö ausserhalb von Schweden und vlt. noch ein paar Realfans, niemaden interssiert. Dafür zahlen tut dementsprechnd auch fast niemand.
    • Hallo.darfiohmalwassägä 26.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Ja das lohnt sich dan nicht für den club weil sie ja so viel lohn an die spieler zahlen müssen 🙄
  • mitch01 26.07.2019 12:13
    Highlight Highlight Es nimmt immer absurdere Ausmasse an. Das hat nichts mehr mit Sport zu tun. Geld regiert die Welt
  • SoullessStone 26.07.2019 12:04
    Highlight Highlight «Er hat mir gesagt, dass Spiele gegen Kleine für Juve nicht interessant seien. (...) "
    Mein Kommentar an den Herrn Agnelli:" F*&@ off. Die Spiele der "Kleinen" gegen die "Grossen" sind nur so "uninteressant", weil die finanziellen Mittel seit Langem ungleich verteilt werden.
    Zum Thema uninteressant: Gerade Juve hatte letzes Jahr Probleme gegen das Leichtgewicht YB in einem bedeutenden Spiel. ManU auch. Und englische Grossclubs mussten schon einige Male vor dem kleinen Fcb knien, teilweise in kapitalen Spielen. Wenn man also Kleine zulässt, lässt man auch Sensationen zu und fördert diese.
    • Zecke 26.07.2019 13:34
      Highlight Highlight Yes!
    • SoullessStone 26.07.2019 14:23
      Highlight Highlight Qualifiziert: Ja.
      Gruppensieger: Nein.
      Also stand auf dem Spiel, ob man in der KO-Runde einen stärkeren oder schwächeren Gegner erhalten würde.
    • SoullessStone 26.07.2019 19:20
      Highlight Highlight Hätte United im gleichzeitigen Spiel gewonnen, wären sie Gruppensieger gewesen. Und KO ist via Auslosung, also heisst der Gegner der Gruppensieger eher Shalke oder Lyon als Bayern/PSG. Spielt also doch eine Rolle.
  • maxi 26.07.2019 12:02
    Highlight Highlight für die ausgeglichenheit der liga wäre keine CL für schweizervereine wünschenswert.
    • DerTaran 26.07.2019 12:27
      Highlight Highlight Leider dann auf sehr tiefem Nieveau und das liegt nicht nur am Geld. Aufstrebende Spieler brauchen eine Bühne, die ihnen die SL nicht geben kann.
  • Damo Lokmic 26.07.2019 12:02
    Highlight Highlight Im Endeffekt zählt auch, wie die Schweizer Vereine wirtschaften. Entweder man hat die besten Spieler der Region oder man wirtschaftet mit den besten Spielern der Region. Hier kann man auch viel Geld machen, das sich dann in Erfolge ummünzen lassen sollte - Sollte.
  • Now 26.07.2019 11:50
    Highlight Highlight Die kleineren Clubs sollten ganz aus der UEFA aussteigen und einen Parallwettbewerb veranstalten. Mit dem richtigen Modus und Marketing kann dieser Erfolg haben, es gibt genug Fans, die genug haben von der auf Finanzkraft basierenden Fussballhierarchie.
  • H.P. Liebling 26.07.2019 11:43
    Highlight Highlight Das Problem liegt m.M.n. weniger beim Schweizer Fussball, als viel mehr an der unersättlichen Geldgier der (in dem Fall) UEFA. Immer grössere Turniere mit noch viel grösseren Geldtöpfen, die man aber lieber "unter sich", also unter den Grossclubs, aufteilen möchte. Diese Geldmaschinen sind doch gar nicht daran interessiert, dass kleine Clubs aus kleinen Verbänden an diesen Hochglanzturnieren teilnehmen.

    Mir persönlich (FCZ-Fan) ist dieser Koeffizient völlig Schnuppe. Spielen wir halt keine CL. Fussball ist Fussball und mit Wurst und Bier ein tolles Erlebnis. Völlig egal, auf welchem Niveau.
    • Ryponagar 26.07.2019 13:32
      Highlight Highlight Die UEFA selbst ist nicht (allein) das Problem. Sondern vor allem die immer mächtigeren Top-Clubs, welche mit einer eigenen, geschlossenen Super League kokettieren. D.h. will die UEFA nicht ihre grossen Zugpferde verlieren, muss sie diesen Clubs immer weiter entgegenkommen mit Modusänderungen etc.

      Dazu bin ich ganz froh, dass ab kommender Saison durch den Koeffizienten die Stärke der Super League wieder besser abgebildet wird. Klar ist es schade, z.B. keinen fixen EL-Teilnehmer mehr zu haben. Aber andererseits hat etwa der 5. Platz eh immer mehr Punkte gekostet als gebracht.
    • Staedy 27.07.2019 04:51
      Highlight Highlight Aber sogar bei den Topklubs gibt es unterschiedliche Haltungen. Es sind explizit die beiden grossen Geldausgeber auf dem Markt, Juve und Barca, welche auf eine Systemänderung, mit einer wahrschenlich von einem Golfstaat finanziert Superliga drängen.

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