Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Australian Open, Achtelfinals

Männer:
N. Djokovic – G. Simon 6:3 6:7 6:4 4:6 6:3
R. Federer – D. Goffin 6:2 6:1 6:4
K. Nishikori – J.W. Tsonga 6:4 6:2 6:4
T. Berdych – R. Bautista 4:6 6:4 6:3 1:6 6:3
Frauen:
M. Scharapowa – B. Bencic 7:5 7:5
S. Williams – M. Gasparyan 6:2 6:1

Serbia's Novak Djokovic reacts during his fourth round match against France's Gilles Simon at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 24, 2016. REUTERS/Issei Kato

Djokovic hadert immer wieder mit selbst, darf am Ende aber doch jubeln.
Bild: ISSEI KATO/REUTERS

Trotz 100 unerzwungenen Fehlern: Djokovic ringt Simon in epischem Fünfsätzer nieder

Novak Djokovic kommt in den Achtelfinals in Melbourne mit einem blauen Auge davon. Gegen Gilles Simon spielt er schwach, gewinnt aber nach 4:32 Stunden mit 6:3, 6:7, 6:4, 4:6, 6:3.



Mit Ach und Krach hat sich Novak Djokovic beim Australian Open für die Viertelfinals qualifiziert. Die serbische Weltnummer 1 siegt gegen den Franzosen Gilles Simon in einem epischen Fünfsätzer 6:3, 6:7, 6:4, 4:6, 6:3. Erst nach 4:32 Stunden ist es vollbracht und der «Djoker» darf nach dem dritten Matchball doch noch jubeln.

Simon zeigt ein starkes Match und verlangt Titelverteidiger in der Rod-Laver-Arena alles ab. Dabei profitiert der Franzose aber auch von der ungewöhnlich hohen Fehlerquote des Serben. Sage und schreibe 100 unerzwungene Fehler leistet sich Djokovic bei 62 Winnern.

In den letzten fünf Jahren und fünf Begegnungen gewann der Serbe zwölf von 13 Sätzen gegen Simon. Am Sonntagnachmittag auf Melbournes Centre-Court kam Djokovic mit Simons Spielweise aber nicht zurecht.

Simons Tennis ist aber auch ungewöhnlich: Er bringt (fast) alles zurück. Djokovic weiss deshalb phasenweise nicht mehr, was er tun und versuchen soll. Er führt zunächst mit einem Satz und einem Break, verliert aber nach 2:05 Stunden den zweiten Satz mit 1:7 im Tiebreak. Nach nahezu vier Stunden gleicht Simon ein zweites Mal nach Sätzen aus. Im Entscheidungssatz zieht Djokovic mit zwei Breaks auf 5:1 davon, kommt danach aber doch noch einmal leicht ins Zittern.

abspielen

Das Platzinterview mit Djokovic.
streamable

«Gilles ist der beste Counter-Puncher der Welt und sorgt dafür, dass die Ballwechsel immer etwas länger dauern», erklärt sich Djokovic nach der Partie. In seinem 27. Grand-Slam-Viertelfinal in Serie trifft der Serbe nun auf Kei Nishikori gegen den er im Halbfinal des US Open 2014 eine empfindliche Niederlage kassierte. Im Head-to-Head führt er allerdings mit 5:2. (pre/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federer überrascht mit Rücktritt-Andeutung: «Es wäre ein unglaublicher Schlusspunkt»

Roger Federer gab sich an den «Sports Awards» am Sonntagabend im SRF-Studio in Zürich gewohnt eloquent. Einzelne Aussagen des zum besten Schweizer Sportler der letzten 70 Jahre gewählten Baselbieters lassen allerdings Raum für Spekulationen.

Um Roger Federer war es ruhig geworden in den letzten Monaten. Öffentliche Auftritte des Superstars gab es kaum, und wenn nur am Rande von Werbe- und PR-Aktionen. Informationen zu seiner Verletzung und dem Stand der Rehabilitation nach seiner zweiten Knie-Arthroskopie im Juni flossen spärlich, auch aus seinem direkten Umfeld war kaum etwas zu vernehmen.

Auch in den sozialen Medien äusserte sich Federer zurückhaltend, nachdem er im Lockdown im Frühjahr sehr aktiv gewesen war und unter anderem …

Artikel lesen
Link zum Artikel