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RÜCKRUNDEN-START

Okay, die Bayern sind nicht mehr zu stoppen. Lesen Sie, warum es doch noch spannend wird

Die Bundesliga geht in die Rückrunde und an der Spitze ist eigentlich nur eine Frage offen: Mit wie vielen Punkten Vorsprung holt Bayern München den Titel? Hinter den «Unschlagbaren» bahnt sich aber ein spannendes Rennen um Platz 2 an.



Die Winterpause neigt sich dem Ende zu: Am Wochenende wird in Deutschlands Fussball-Arenen wieder gekickt. Und schon das Auftaktspiel am Freitagabend ist ein absoluter Knüller. Lucien Favres Borussia Mönchengladbach empfängt im heimischen Borussia-Park den unangefochtenen Tabellenführer Bayern München. Und die Fans dürfen sich gleich doppelt freuen: Die ARD überträgt den Spitzenkampf Dritter gegen Erster ab 20.30 Uhr live.

Nur wenn Favres «Fohlen» gegen den Rekordmeister ihre imposante Heimbilanz (acht Siege, ein Remis) ausbauen, erhält der Kampf um die Meisterschaft seinen Pep zurück. In den letzten Spielen vor der Winterpause hat die Konkurrenz Federn lassen müssen, nur die Bayern eilten in fast schon beängstigender Manier von Sieg zu Sieg. 

Im Wüsten-Camp in Doha wirbelte kein Bayern-Star Staub auf. Die Münchner sind nahezu sorgenfrei. Etwas anderes war nach dem Gewinn von fünf Titeln im vergangenen Jahr auch nicht zu erwarten. Trainer Pep Guardiola erweiterte in der Vorbereitung den taktischen Fundus und experimentierte mit stilistischen Retuschen. Stillstand akzeptiert der Katalane nicht. Selbst für Grössen wie Franck Ribéry oder Arjen Robben existiert keine Komfortzone.

Beim FC Hollywood kommt trotz einem blamablen 0:3 im letzten Test bei Red Bull Salzburg keine Hektik auf.  Doch die Bayern wären nicht die Bayern, wenn nicht einer schon wieder vor dem möglichen Einbruch warnen würde. «Wir müssen als Bayern anders auftreten», motzt Sportvorstand Matthias Sammer.

Ihrer Strategie neben dem Platz bleiben die Bayern weiter treu. Sie bedienen sich schonungslos bei den stärksten Rivalen. Ein Jahr nach Mario Götze wechselt mit Robert Lewandowski der nächste Dortmunder die Fronten. In der Winterpause wurde der Deal perfekt gemacht, im Sommer wird der polnische Starstürmer ablösefrei zum Rekordmeister stossen.

Wer wird deutscher Meister 2013/14?

Bayern muss sich eigentlich nur vor sich selbst fürchten. Bayer Leverkusen liegt mit einem Spiel mehr auf dem Konto bereits sieben Punkte zurück, Mönchengladbach elf, der BVB ist noch deutlicher distanziert. Für das Team von Jürgen Klopp, das sich zuletzt auf Augenhöhe mit dem Rivalen von der «Säbener Strasse» sah, war der der Abschluss der Vorrunde besonders bitter.

Die Verletzungen der Stammspieler Neven Subotic, Mats Hummels, Marcel Schmelzer oder Ilkay Gündogan beeinträchtigten die Pläne Klopps massgeblich. Einige werden nun zurückkehren, was allerdings noch längst keine Garantie für eine schnelle Aufholjagd ist.

Als grösster Konkurrenz des BVB um die Champions-League-Plätze haben sich Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg entpuppt. Hinter dem faszinierenden Aufschwung der Gladbacher steht der Schweizer Lucien Favre. Obschon der Hälfte der Kontrahenten mehr Geld zur Verfügung steht, hat er aus ein paar «No-Names» wieder ein Top-Team geformt. 

Ganz anders die «Wölfe». Der Klub von Captain Diego Benaglio, Verteidiger-Talent Ricardo Rodriguez und dem oft überzähligen Timm Klose denkt in grösseren Dimensionen. Als einziger Klub hat der von VW finanzierte Verein einen grossen Fisch aus dem Transfer-Teich gezogen. Vom FC Chelsea wurde für 22 Millionen Euro der belgische Jungstar Kevin De Bruyne verpflichtet. Der Werksklub schielt unverhohlen auf die Königsklasse und will über kurz oder lang den Bayern den Titel streitig machen.

Mehrere Schweizer kämpfen gegen den Abstieg

Die Hälfte der Bundesliga-Klubs steckt allerdings im Abstiegskampf. Und mit ihnen viele Schweizer Legionäre. Josip Drmic und Martin Angha wollen mit Nürnberg sobald wie möglich den ersten Saisonsieg (!) einfahren. Orhan Ademi liegt mit Eintracht Braunschweig punktgleich mit Nürnberg auf dem letzten Tabellenrang. Und auch bei Pirmin Schweglers und Tranquillo Barnettas Eintracht aus Frankfurt geht noch immer das Abstiegsgespenst um. Nur ein Punkt trennt sie vom SC Freiburg mit Gelson Fernandes und Admir Mehmedi auf dem Relegationsplatz.

Ernsthafte Sorgen muss sich auch der HSV mit Johan Djourou machen. Der «Liga-Dino» könnte bei einem schwachen Start bald einmal in die nächste Krise rutschen. Augsburg-Keeper Marvin Hitz und Herthas Abräumer Fabian Lustenberger können hingegen fast sorgenfrei in die Rückrunde starten. Sie wollen sich mit weiterhin starken Leistungen aber bei Ottmar Hitzfeld für ein WM-Aufgebot empfehlen. (pre/si)

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