Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bayern-Training eskaliert – FCB-Star Boateng soll Mitspieler geschlagen haben

Bei einer Trainingseinheit der Münchner am Mittwoch geraten zwei Stars des deutschen Rekordmeisters aneinander – durch eine Provokation. Trainer Hansi Flick muss eingreifen.



Eklat beim Training des FC Bayern: Wie die «Bild» berichtet, sind am Mittwochmittag zwei Stars der Münchner aneinandergeraten und mussten von Trainer Hansi Flick getrennt werden. Die Protagonisten: Jerome Boateng und Leon Goretzka.

Was war passiert? Laut «Bild» ging Goretzka im Trainingsspiel auf dem Kleinfeld mit offener Sohle in einen Zweikampf mit dem Ex-Nationalspieler, trat zu, obwohl der Ball längst weg war. Daraufhin sei Boateng ausgerastet und habe Goretzka mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Bilder vom Training zeigen die Auseinandersetzung, Robert Lewandowski sei dann dazwischengegangen und habe Boateng weggezogen. Auch Trainer Hansi Flick griff ein, habe versucht, den Verteidiger zu beruhigen.

Der 31-Jährige habe gerufen: «Der Ball war weg und der geht mit offener Sohle hin. Was soll der Scheiss?» Dann sei noch Thomas Müller dazugekommen, der dann beiden Spielern ins Gewissen geredet habe. Laut «Bild» habe er dabei Goretzka besonders ins Visier genommen: «Immer dieselbe Scheisse mit Dir!»

Denn dem Goretzka-Foul an Boateng ist offenbar ein anderer Konflikt vorausgegangen: In einer strittigen Situation im Trainingsspiel zuvor habe der Ex-Schalker geschimpft – und auf Erklärungsversuche von Müller mit einer abfälligen Geste reagiert. Daraufhin habe Boateng seinen früheren Nationalmannschaftskollegen verteidigt.

Nach dem Training schienen sich die Wogen zwischen beiden Streithähne geglättet zu haben. Denn am Abend nach dem Training postete Goretzka auf Instagram ein Bild mit Boateng. Dazu schrieb der Nationalspieler die Hashtags #FußballistEmotion, #AlleMalEntspannen und #miasanfamily. Mit dem Post wollte er darauf hindeuten, dass sich die Spieler nach dem Vorfall wieder vertragen haben.

(dd, t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So hässlich feiert die Bundesliga Weihnachten

Mario Basler verrät uns, was ihn am modernen Fussball nervt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Hurra, der Bergdoktor ist da – Hanspeter Latour soll Köln vor dem Abstieg retten

3. Januar 2006: Die Verwunderung in Deutschland ist gross, als der 1. FC Köln seinen neuen Trainer bekannt gibt. Denn Hanspeter Latour ist in der Bundesliga ein völlig unbeschriebenes Blatt. Doch mit seinem aufgestellten Wesen packt er die Kölner vom ersten Moment an.

Magere zwölf Punkte hat der 1. FC Köln nach der Hinrunde der Saison 2005/06 auf seinem Konto. Damit belegt der einst so stolze Aufsteiger einen Abstiegsplatz. Weil das überhaupt nicht mit den Ansprüchen des dreifachen deutschen Meisters korrespondiert, müssen Trainer Uwe Rapolder und Sportchef Andreas Rettig gehen.

Dessen Nachfolger, Ex-Dortmund-Manager Michael Meier, muss also als erste Amtshandlung einen neuen Coach aus dem Hut zaubern. Am 3. Januar 2006 stellt er ihn vor – und erntet …

Artikel lesen
Link zum Artikel