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TURIN, ITALY - FEBRUARY 23:  Goalkeeper Gianluigi Buffon of Juventus watches the ball hit the net as Arjen Robben of Bayern Muenchen scores his team's second goal during the UEFA Champions League round of 16, first leg match between Juventus and FC Bayern Muenchen at Juventus Arena on February 23, 2016 in Turin, Italy.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Robben hat schon abgedreht, der Ball zappelt im Netz, den Juve-Spielern steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.
Bild: Bongarts

Von rechts zur Mitte, Haken, Schuss und Tor: Warum der «Robben Spezial» immer noch funktioniert

24.02.16, 12:18


Nicht um sonst wird Arjen Robben der «Cut Inside Man» genannt», es ist ja immer dasselbe mit ihm: Der Holländer zieht vom rechten Flügel in scharfer Linkskurve überfallartig nach innen, schlägt einen Haken nach dem anderen, zieht dann mit links ab und schlenzt den Ball unhaltbar für den Torhüter ins lange Eck. Unzählige Male hat der Bayern-Flügel seinen «Special Move» schon gezeigt und immer wieder fallen sämtliche Abwehrecken dieser Welt darauf rein.

Robbens Weg zum Tor.
bild: reddit

Auch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions-League gegen Juventus Turin (2:2) packt der 32-jährige Glatzkopf mal wieder seinen Lieblingstrick aus. Und wieder einmal ist rein gar nichts dagegen auszurichten: Juve-Verteidiger Andrea Barzagli lässt Robben nur ein bisschen zu viel Platz und schon zappelt der Ball im Netz. 2:0 für die Bayern, ein herrlicher Treffer.

Das Robben-Tor aus drei Perspektiven

Von der Tribüne.
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Von der Seite.
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Aus der Luft.
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Doch warum ist es so schwer, sich darauf einzustellen, diesen Trick zu verteidigen? Das weiss wohl niemand so genau. SRF-Experte Alain Sutter war sich jedenfalls sicher:

«Das ist nicht zu verteidigen. Das war fantastisch von Robben.»

Alain Sutter über Robben 2:0 für die Bayern

Danach versucht der ehemalige Nati-Spieler, das «Phänomen Robben» so gut wie möglich zu erklären und trifft es wohl auf den Punkt: «Schlussendlich brauchst du einen Trick. Wenn du den kannst, dann reicht das immer. Du musst ihn einfach gut können.»

Robben kann diesen Trick wirklich ausgesprochen gut und Barzagli kann sich trösten. Er ist nicht der erste, der gegen den Holländer ausgesehen hat wie ein Schuljunge. Ein paar Beispiele gefällig? Bitte sehr:

PS: Die Liste liesse sich fast beliebig verlängern ...

Robben 2015 in der EM-Quali gegen Wales.
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Robben 2015 im Testspiel gegen Bochum.
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Robben 2014 im Champions-League-Gruppenspiel gegen die AS Roma.
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Robben 2014 im Champions-League-Viertelfinal gegen Manchester United.
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Robben 2013 in der WM-Quali gegen Estland.
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Robben 2013 im Champions-League-Halbfinal gegen Barcelona.
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Robben 2011 in der Bundesliga gegen Hoffenheim (gleich doppelt).
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Robben 2010 in der Champions League gegen die Fiorentina.
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Robben an der WM 2010 gegen die Slowakei.
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Robben 2010 in der WM-Vorbereitung gegen Ungarn.
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Robben 2010 im DFB-Pokal gegen Schalke
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Robben 2009 in der Primera Division gegen Villarreal.
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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • San Lukas 24.02.2016 16:50
    Highlight Man soll sich darauf konzentrieren was gut man kann. Und "seinen Special Move" kann er nunmal überragend und das muss man neidlos anerkennen.
    2 1 Melden
  • benjo46 24.02.2016 15:17
    Highlight Eine Frage: Mittlerweile bin ich gar nicht mehr Robben-Fan ich finde ihn äusserst unsympathisch. Aber an der EM 2004 hat er mich begeistert. Spielte er da nicht links?
    1 1 Melden
  • Ehringer 24.02.2016 13:50
    Highlight Es gibt meiner Meinung nach (Achtung: Meinung von einem Robben-Gegner) einen klaren Grund wieso das nicht zu verteidigen ist: Der gute Mann zieht für seinen Trick sehr oft in den Strafraum. Wie allgemein bekannt ist, hat der gute Herr Robben auch nicht den besten Stand. Fazit: Gehst du als Verteidiger hin, ist die Chance bei ca. 95%, dass unser lieber Arjen sich hinlegt. Penalty oder Freistoss ist die Konsequenz. Also lieber nicht zu nahe kommen, wird deshalb wohl oftmals die Devise der Defensive sein. Was wiederum dazu führt, das Robben freie Bahn hat.
    18 4 Melden
    • Tower204CH 24.02.2016 14:38
      Highlight Ja ja immer die Gleiche Keule, seit Robben sich so verhält kann er zumindest mehre Spiele pro Saison Spielen. Früher wurde er einfach von den viel zu langsamen Verteiger umgekickt und war nur noch verletzt. Kaum einer ist so schnell un d hat gleichzeitig so eine enge Ballführung wie Arjen. Das Tor gegen Schalke im Cup war einfach Wahnsin in der 111 Minute Sprint über das ganze Feld.
      7 7 Melden
  • stef2014 24.02.2016 12:55
    Highlight Das beste daran: Plan B funktioniert auch sehr oft. Ne ordentliche Schwalbe performen wenn ein Verteidiger ihn am Schuss hindern will. Nichtsdestotrotz muss man neidlos anerkennen, dass es tatsächlich ein super Treffer war.
    45 2 Melden
  • elmono 24.02.2016 12:47
    Highlight Barzagli trifft meiner Meinung nach auch nicht die Schuld. Vielmehr müsste Evra mit seiner Erfahrung ebenfalls rausrücken und Robben am Schuss hindern bzw. diesen zumindest blockieren - anstatt einfach nur dumm seine Eier zu schützen :D Was mich als Juve-Fan vielmehr stört, ist dass vorangegangene Foul im Mittelkreis von Lewandowski an Bonucci...echt üble Schiedsrichterleistung gestern!
    15 8 Melden
    • greeZH 24.02.2016 13:08
      Highlight mimimi die Italiener suchen das Heil wiedermal beim Schiedsrichter. Nicht eine Szene wurde falsch gegen Juve gespiffen. Beide Tore korrekt. Buffon beim ersten ohne Chance, beim zweiten das Foul eher von Bonucci. Handspiel war angeschossen. Dafür einige kleine Szenen gegen Bayern.
      6 33 Melden
    • zellswagger 24.02.2016 13:14
      Highlight 'Angeschossen' existiert übrigens nicht.
      23 2 Melden
    • RodolfoZanzarro 24.02.2016 13:23
      Highlight Richtig! Dieses Argument mit "angeschossen" geht mir langsam auf die Nerven.
      11 1 Melden
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