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Belinda Bencic of Switzerland returns a shot to Lucie Safarova of the Czech Republic  during their second round match of the Japan Pan Pacific Open tennis tournament in Tokyo, Wednesday, Sept. 17, 2014. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Es sollte nicht sein: Belinda Bencic hat gegen Alison Riske keine Chance. Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

WTA in Tianjin

Bencic verliert gegen Riske in zwei Sätzen und verpasst damit ihren ersten Turniersieg 

Enttäuschung für Belinda Bencic zum Ende eines grossartigen Jahres: Die 17-jährige Ostschweizerin verliert ihren ersten WTA-Final in Tianjin gegen die US-Amerikanerin Alison Riske 3:6, 4:6.



Vor allem der Aufschlag funktionierte für Bencic (WTA 35) überhaupt nicht. Mit 52 Prozent landeten viel zu wenige erste Services im Feld –und die zweiten griff Riske, ganz ihrem Namen entsprechend, konsequent an. 

Belinda Bencic of Switzerland returns a shot to Lucie Safarova of the Czech Republic during their second round match of the Japan Pan Pacific Open tennis tournament in Tokyo, Wednesday, Sept. 17, 2014. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Belinda Bencic verliert den WTA-Final von Tianjin. Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

Die Weltnummer 62 spielte deutlich besser, als es ihr Ranking vermuten liesse. Der Blondschopf aus Philadelphia ist fast eine Kopie der sieben Jahre jüngeren Schweizerin, in dem sie wie diese versucht, die Bälle sehr früh zu nehmen und die Gegnerin so unter Druck zu setzen.

Riske gelingen in zwei Sätzen fünf Breaks

Im ersten Satz gelangen Riske drei Breaks zum 2:1, zum 4:1 und schliesslich zum 6:3. Einzig nach einem Besuch von Vater und Coach Ivan Bencic – auf der WTA Tour ist dies einmal pro Satz erlaubt – gelang Bencic ein kleiner Zwischenspurt vom 1:4 zum 3:4.

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Bencic wird zum dritten Mal gebreakt und verliert den ersten Satz.  Bild:

Im zweiten Durchgang blieb das Bild ähnlich. Riske, die wie Bencic ihren ersten WTA-Final bestritt, schaffte es zumeist, die Initiative zu übernehmen und die Punkte zu diktieren. Nach einem Doppelfehler geriet die in Wollerau im Kanton Schwyz wohnhafte Schweizerin erneut 1:3 – und dann 1:4 – in Rückstand.

Erneut kam Ivan Bencic auf den Platz, und diesmal hielt die Wirkung länger an. Seine Tochter kam auf 4:4 heran und hatte sogar eine Chance zur 5:4-Führung. Riske behielt jedoch die Nerven und breakte nach 1:19 Stunden erneut zum 6:4.

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Mit diesem Punkt holt sich Riske den Match. Bild: 

Die überraschende Amerikanerin zeigte viele der Qualitäten, die in der Regel auch Bencic auszeichnen. Sie liess sich nie von der Grundlinie zurückdrängen, blieb auch beim Comeback der Ostschweizerin im zweiten Satz ruhig und zeigte viel Übersicht.

Die 17-jährige Aufsteigerin des Jahres hingegen fand bei kühlen 14 Grad nicht ihr bestes Niveau und brachte ihre Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung mehr als einmal mit einem zu Boden fliegenden Schläger zum Ausdruck. 

Bencic darf und muss in die Ferien

Lange dürfte der Ärger allerdings nicht anhalten. Wegen der Altersbeschränkung darf sie in diesem Jahr keine weiteren Turniere mehr spielen und darf nun verdiente Ferien planen.

Bencic verpasste die Chance, zur jüngsten Siegerin eines WTA-Turniers seit 2006 (die Österreicherin Tamira Paszek gewann mit 15 Jahren in Portoroz) zu werden. Dennoch war das Turnier in Tianjin für die als Nummer 3 gesetzte Schweizerin ein sehr guter Abschluss eines sensationellen Debütjahres auf der WTA Tour mit dem US-Open-Viertelfinal als Höhepunkt und dem Vorstoss von Platz 212 auf 33 der Weltrangliste vom kommenden Montag. (si/zap)

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