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Borussia Dortmund players attend a training session at Santiago Bernabeu stadium in Madrid April 1, 2014. Borussia Dortmund will face Real Madrid in their Champions League quarter-final first leg soccer match on Wednesday.  REUTERS/Susana Vera (SPAIN - Tags: SPORT SOCCER)

Bild: Keystone

Champions-League-Viertelfinals

Real Madrid will sich für die Halbfinalpleite des letzten Jahres revanchieren – PSG und Chelsea duellieren sich bereits auf Twitter

In der zweiten Tranche der Viertelfinal-Hinspiele in der Champions League empfängt Real Madrid zuhause Borussia Dortmund. Gegen Chelsea will Zlatan Ibrahimovic mit Paris St-Germain dem Ziel, die Königsklasse endlich einmal zu gewinnen, näherkommen.



Seit dem letzten Triumph 2002 wartet Real Madrid auf den zehnten Gewinn («La Decima») der Champions League, bis zum Erreichen dieses Ziels ist es immer noch ein weiter Weg. Auf dem Pfad dahin wurden die Königlichen in der laufenden Europacupsaison bisher nicht wirklich gefordert und sind noch ungeschlagen. Nach dem 1. Platz in der Gruppenphase mit 16 Punkten aus sechs Spielen – unter anderen wurde der italienische Rekordmeister Juventus Turin zuhause 2:1 bezwungen – stellte der Bundesligist Schalke 04 keinen Gradmesser dar; die Gelsenkirchener wurden mit dem Gesamtscore von 9:2 abgefertigt.

MADRID, SPAIN - MARCH 18:  Alvaro Morata #21 of Real Madrid is congratulated by teammates after scoring his team's third goal during the UEFA Champions League Round of 16, second leg match between Real Madrid and FC Schalke 04 at Estadio Santiago Bernabeu on March 18, 2014 in Madrid, Spain.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Gegen Schalke spielten sich die Königlichen in einen richtigen Torrausch. Bild: Bongarts

Weltfussballer Cristiano Ronaldo, der heute sein 100. Spiel in der Königsklasse bestreitet, greift den Saisonrekord von 14 Champions-League-Toren an. Dem Portugiesen fehlt noch ein Treffer, um die Bestleistung von Barcelonas Lionel Messi (Saison 2011/12), Manchester Uniteds Ruud van Nistelrooy (2002/03) und Milans José Altafini (1962/63) zu egalisieren. Im Gegensatz zu Dortmund, das in der Bundesliga zuletzt beim 3:2-Auswärtssieg gegen Stuttgart nach dem 0:2-Rückstand Moral getankt hat, kommt Real aus einer Mini-Krise. Die beiden Niederlagen in der Primera Division, das 3:4 im Clasico gegen Barcelona und das 1:2 beim FC Sevilla, sitzen tief. Die Tabellenführung riss zu allem Übel der Stadtrivale Atletico an sich. Immerhin schossen sich die «Galaktischen» gegen Rayo Vallecano mit einem 5:0 am vergangenen Samstag den Frust von der Seele.

Real will Revanche fürs letzte Jahr

Ein Duell zwischen Dortmund und Real hat beinahe schon Tradition. Sowohl in der Gruppenphase als auch im Halbfinal behielt die Borussia in der letzten Champions-League-Saison die Oberhand. Das 2:1 daheim und das 2:2 in Madrid ebneten den Weg zum Gruppensieg in der Vorrunde. Wenige Monate später folgte dem 4:1 im ersten Halbfinal mit vier Toren von BVB-Stürmer Robert Lewandowski ein 0:2 im Rückspiel, das für den Bundesligisten zum Erreichen des Finals reichte.

Klopp regt sich immer noch über die Sperre von Goalgetter Lewandowski auf. Video: Youtube/SPOX

Sein Team wolle «ein starker, unangenehmer Gegner sein», sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp mit leisem Optimismus. Den meisten Fachleuten fällt es indes schwer, an ein neuerliches Wunder zu glauben. Von der Startformation, die beim 4:1-Heimsieg im Halbfinal-Hinspiel gegen Real im April 2013 für Furore gesorgt hatte, sind noch vier Profis dabei. Neben den Dauerverletzten Ilkay Gündogan, Neven Subotic, Jakub Blaszczykowski, Sven Bender und Marcel Schmelzer fehlt im Stadion Bernabeu auch Lewandowski. Der polnische Internationale muss wegen der dritten Verwarnung passen.

Sie bestimmen was wir tickern

watson läutet mit einer Premiere die Viertelfinals der Champions League ein: Wir überlassen Ihnen die Wahl, aus welcher Optik wir die Partien tickern sollen. Den Auftakt machte gestern ManU–Bayern. Heute drücken wir dem BVB die Daumen.

Der zweitbeste Scorer trifft auf den «Psychotrainer»

Im zweiten Viertelfinal von heute Mittwoch empfängt Paris St. Germain Chelsea, das neben dem am Knie verletzten Aussenverteidiger Ashley Cole auf Stürmer Samuel Eto'o verzichten muss. Der 33-jährige Kameruner fehlt wegen einer Oberschenkelverletzung. Zudem hat Chelsea den Verlust der Tabellenführung in der Premier League an Liverpool zu verdauen, nachdem die Mannschaft von Coach José Mourinho nach einem Eigentor John Terrys auswärts im Stadtduell dem abstiegsbedrohten Crystal Palace 0:1 unterlegen ist.

Mourinho witzelt mit den Journalisten und gibt nur die ersten fünf Positionen bekannt – danach zerknüllt er das Papier. Video: Youtube/BeanymanSports

PSG-Stürmer Edinson Cavani zeigte indes keine Angst vor allfälligen Psychotricks von Mourinho. «Der Coach spielt nicht», sagte der Uruguayer. «Jeder weiss, dass er ein grossartiger Trainer und Anführer ist. Wir haben gesehen, was er erreichen kann bei den Teams, die er dirigiert. Aber ich fürchte weniger den Coach als die Spieler von Chelsea.» Viel auf dem Spiel steht auch für den Schweden Ibrahimovic, mit zehn Treffern an zweiter Stelle der laufenden Königsklassensaison. Er konnte die Champions League noch nie gewinnen. (si/qae)

PSG und Chelsea duellieren sich bereits auf Twitter

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