Sport
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DFB-Pokal, Halbfinal

Dortmund – Wolfsburg 2:0 (2:0)

Bayern – Kaiserslautern Mi. 20.30 Uhr

Borussia Dortmund's Robert Lewandowski celebrates after scoring a goal against WfL Wolfsburg during their German soccer cup (DFB Pokal) semi-final match in Dortmund April 15, 2014.           REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SOCCER TPX IMAGES OF THE DAY) DFB RULES PROHIBIT USE IN MMS SERVICES VIA HANDHELD DEVICES UNTIL TWO HOURS AFTER A MATCH AND ANY USAGE ON INTERNET OR ONLINE MEDIA SIMULATING VIDEO FOOTAGE DURING THE MATCH.

Bild: Keystone

Wolfsburg ausgeschaltet

Feiertag im Ruhrpott – Dortmund fährt nach Lewandowskis 100. Tor zum Pokalfinale nach Berlin

Borussia Dortmund hat sich die Möglichkeit offen gehalten, in dieser Saison doch noch einen Titel zu gewinnen. Durch das 2:0 gegen Wolfsburg zieht das Team von Jürgen Klopp zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte in den deutschen Cupfinal ein.



Der BVB schuf die Differenz im temporeichen Duell zwischen dem Zweiten und dem Fünften der Bundesliga schon vor der Pause. Jeweils nach Vorarbeit des ungemein formstarken Marco Reus erzielten Henrich Mchitarjan sowie Robert Lewandowski mit seinem 100. Pflichtspiel-Treffer seit 2010 bis zur 43. Minute die beiden Tore.

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Robert Lewandowski macht den Sack mit seinem 100. Pflichtspieltor noch vor der Pause zu. GIF: Youtube/Lance Esporte

Dortmund erreicht das Endspiel ohne Gegentor

«Wolfsburg wird für uns die schwierigste Partie der letzten Wochen», hatte BVB-Trainer Klopp im Vorfeld der Partie betont. Dortmund schaffte es aber, praktisch nahtlos an die guten Leistungen der letzten Woche gegen Real Madrid (2:0 in der Champions League) und gegen Bayern München (3:0) anzuknüpfen und blieb erneut ohne Gegentor. Die Mannschaft schaffte den Einzug ins Cup-Endspiel, in dem der Gegner am 17. Mai Bayern oder Kaiserslautern heissen wird, mit einem Torverhältnis von 10:0.

Dicke Luft trotz des Finaleinzugs

Roman Weidenfeller dürfte sich aber nicht uneingeschränkt über den Shutout freuen können. Der BVB-Keeper musste in der zweiten Halbzeit die Abstösse verletzungsbedingt von Mats Hummels ausführen lassen und geriet kurz vor Schluss in ein heftiges Wortgefecht mit Teamkollege Marco Reus.

Borussia Dortmund's goalkeeper Roman Weidenfeller reacts during their German soccer cup (DFB Pokal) semi-final match against WfL Wolfsburg in Dortmund April 15, 2014.            REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SOCCER) DFB RULES PROHIBIT USE IN MMS SERVICES VIA HANDHELD DEVICES UNTIL TWO HOURS AFTER A MATCH AND ANY USAGE ON INTERNET OR ONLINE MEDIA SIMULATING VIDEO FOOTAGE DURING THE MATCH.

BVB-Goalie Roman Weidenfeller kann sich den dritten Shutout innerhalb einer Woche gutschreiben lassen. Bild: Keystone

Viel Pech für ersatzgeschwächte Wölfe

Wolfsburg, das aus verschiedenen Gründen (Verletzung, Sperre, Ersatz) ohne Schweizer Spieler antrat, trug seinen Teil zur hochklassigen Partie bei. Die «Wölfe», 1995 zum bislang einzigen Mal im Final, standen im ersten Cup-Kräftemessen mit Dortmund einem Tor mehrmals nahe. Sie hatten unter anderem zwei Pfostenschüsse (42./80.) zu beklagen. Ihr auffälligster Akteur, Junior Malanda, war an praktisch allen gefährlichen Aktionen beteiligt. In der Schlussphase musste der erst 19-jährige Belgier allerdings mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung ausgewechselt werden. (dux/si)

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