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Leipziger Champions-League-Party im Berliner Olympiastadion. bild: twitter/@DieRotenBullen

In acht Jahren von null in die Königsklasse – nur die UEFA kann RB Leipzig noch stoppen

Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig hat sich acht Jahre nach der Vereinsgründung für die Champions League qualifiziert. Ein Meilenstein.

 thomas Wolfer / Aargauer Zeitung



Bei Ralph Hasenhüttl kullerten die Freudentränen, bei seinen Spielern floss erst der Champagner, dann wurde bis zum Morgen gefeiert. Der erstmalige Einzug in die Champions League hat Aufsteiger RB Leipzig in Ekstase versetzt – nach einer einmaligen Partynacht gab Hasenhüttl drei Tage frei.

«Diese Mannschaft hat so viel geleistet, dass es einfach dazugehört, dass man solche Erfolge auch feiert und es geniesst», sagte der Trainer nach dem 4:1 bei Hertha BSC: «Dafür arbeitet man das ganze Jahr. Wenn dann dieser Druck wegfällt, dann ist es wie eine Explosion. Man ist einfach sehr stolz.»

Sportdirektor Ralf Rangnick sprach von einem «historischen Erfolg», Hasenhüttl sogar von einem «Wunder». 2013 spielte der finanzkräftige Emporkömmling noch in der Regionalliga, nun sind sie in der Königsklasse angekommen. «Der eine oder andere Spieler hat in der vierten Liga noch gegen Meuselwitz gespielt, jetzt geht es schon bald nach Madrid – oder so», sagte Verteidiger Marvin Compper: «Hut ab.»

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10'000 Fans feiern in Berlin

Vor dem Auswärtsblock im Berliner Olympiastadion tanzten die Leipziger Profis, mehr als 10'000 mitgereiste Fans jubelten mit. Anschliessend wurde erst in der Kabine, dann im Bus und anschliessend in einem Leipziger Nachtclub «die Nacht zum Tag gemacht», wie Rangnick sagte: «Jetzt geht es darum, alles sacken zu lassen, zu geniessen und zu feiern.» Deswegen bleibt das sündhaft teure RB-Trainingszentrum in Leipzig in den nächsten Tagen verwaist.

Hasenhüttl strich sowohl das Auslaufen gestern Sonntag als auch die Einheiten am Dienstag, nur acht Jahre nach der Vereinsgründung ist ein wichtiges Zwischenziel endlich erreicht. «Mittwochnachmittag ist ein guter Termin, um wieder anzufangen», sagte der Österreicher. Erst dann wird die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel gegen Meister Bayern München am Samstag beginnen

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Die Leipzig-Spieler feiern den Champions-League-Einzug vor ihren Fans. bild: twitter/@dierotenbullen

Leipzig will den zweiten Tabellenplatz verteidigen und sicherte sich auf dem Weg dorthin den nächsten Rekord. Als erste Mannschaft nach Bayern München (1965/66) feierten sie als Aufsteiger 20 Saisonsiege und können sogar noch den Aufsteiger-Punkterekord des 1. FC Kaiserslautern (68) knacken. Dazu fehlen in den beiden verbleibenden Spielen lediglich zwei Punkte.

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Die Leipzig-Macher: Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick. bild: twitter/@DieRotenBullen

Die Weichen für die Zukunft werden bereits gestellt. «Jetzt können wir endgültig planen, das ist natürlich ein super Gefühl», sagte Rangnick, der an der bisherigen Transferpolitik festhalten will. «Wir werden keine bekannten, teuren Stars einkaufen, sondern wir werden unserer Linie treu bleiben und junge, hochbegabte Spieler holen», sagte der Sportchef weiter

Probleme mit dem CL-Startrecht?

Auf diese Weise überrollte der Klub die Bundesliga und begeisterte mit attraktivem Offensiv-Fussball. Obwohl RB als vermeintlichem Plastikklub eines österreichischen Milliardärs weiter Hass entgegen schlägt, will sich in Leipzig niemand vom eingeschlagenen Weg abbringen lassen. «Es ist ein Privileg, sich jetzt mit den Besten Europas messen zu dürfen. Das haben wir uns hart erarbeitet», sagte Captain Diego Demme.

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Die Anti-Leipzig-Choreo der Berliner Fans. Video: YouTube/Michael Knight

Mehrfach gab es zuletzt Diskussionen über vermeintliche Probleme beim Champions-League-Startrecht, da Red Bull als Geldgeber auch in Salzburg aktiv ist. Laut UEFA-Regularien ist das so nicht gestattet, Rangnick bleibt trotzdem gelassen. «Bei uns im Verein wird seit Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Bedingungen zu erfüllen», sagte er: «Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 09.05.2017 13:03
    Highlight Highlight ich finds schön wie sich RB Leipzig sich an den Tränen der "Traditionsklubs" labt. Neid ist die ehrlichste form der anerkennung.
  • -woe- 08.05.2017 20:13
    Highlight Highlight Vielleicht erleben wir hier nur den Anfang einer Entwicklung, die in anderen Sportarten schon längst stattgefunden hat.
    Der traditionelle Veloclub Höngg ist an der Tour de France schon längst durch künstlich zusammengewürfelte RedBull-ähnliche Teams ersetzt. Beim Ski ist es wohl auch nur noch eine Frage der Zeit, bis die Nationenteams durch Markenteams abgelöst werden. In der Leichtathletik rennt man nicht mehr für den LCZ oder Santa Monica Track Club, sondern für Puma, adidas oder Nike.
  • ThePower 08.05.2017 18:21
    Highlight Highlight Wer das toll findet, hat den Fussball nie geliebt. Wobei man natürlich sehen muss, dass die ganzen Scheich-und Oligarchenklubs irgendwie auch nicht wirklich besser sind. Oben gehts eh nur noch um Kohle.Der weltweite Erfolg des Fussballs ist irgendwie Fluch und Segen zugleich.
  • AJACIED 08.05.2017 17:51
    Highlight Highlight Ist eben geil. Ich gönne diesen Erfolg vor allem diesen Möchtegern hasser in den Bundesliga Stadien die immer Transparente hatten mit Bullen Töten Schlachten ect.
    Cry Babies 😂😂😂🤣🤘🤛
    • Santale1934 08.05.2017 18:41
      Highlight Highlight "möchtegern" beweist wohl, dass du dich 0 mit dem Thema richtig beschäftigt hast.
      Und bevor du mir mit Wolfsburg oder Hoffenheim, welche doch so gleich sind kommst. Auch die werden nicht gemocht, nur treibt es RB auf die Spitze.
      Ihre Spielart mag wirklich gut sein, muss ich gestehen, aber das Konstrukt von RB ist klar abzulehnen und soll aus dem Sport verschwinden, solange es ihnen nicht um den Sport, sondern nur die Marke Red Bull geht.
    • AJACIED 10.05.2017 00:53
      Highlight Highlight Dann gehe vor das CAS oder den DFB Ausschuss und heule dort rum! Mir doch egal ob du "denkst", dass ich mich nicht informieret hätte!!
  • Jason84 08.05.2017 16:51
    Highlight Highlight An den Autor:
    Kapitän der Manschaft ist Dominik Kaiser...

    Zur Leistung des Vereins kann man nur gratulieren. Das mit so jungen Spielern zu erreichen (nicht wie bei anderen Konzern-Privatclubs) ist enorm.
  • Chesus80 08.05.2017 16:12
    Highlight Highlight Das Reglement besagt, dass kein Inhaber zwei seiner Vereine im gleichen Wettbewerb starten lassen darf. Wäre schon ziemlich Wettbewebsverzerrend.
    • Jimmy :D 08.05.2017 18:46
      Highlight Highlight Dann würde ich Salzburg einfach rausnehmen oder geht das etwa nicht so einfach?
  • Paul_Partisan 08.05.2017 14:40
    Highlight Highlight Ehrlicherweise muss man zugeben, dass in Leipzig gut gearbeitet wird. Vereine wie Schalke, Leverkusen und Wolfsburg haben ein nicht viel geringeres Budget zur Verfügung und bringen es nicht auf die Reihe. Und trotzdem: RB ist und wird immer ein PRODUKT bleiben und die Konsumenten auf den Rängen werden niemals erfahren wie es ist, als Fan mit seinem Verein durch dick und dünn zu gehen. In Leipzig nur Lok & Chemie!
    • Hoppla! 08.05.2017 21:39
      Highlight Highlight Braucht man das? Kann man nicht einfach Freude an einem tollen Spiel haben? Und wenn ein anderes Team gewinnt; idt ja nur ein Spiel.

      Auch die Arroganz und masslose Selbstüberschätzung vieler "Fans" verleitete mich dazu mich ganz vom Fussball abzuschotten.

      Der Ironie, dass ich hier in einem Fussballartikel poste bin ich mir bewusst. Aber ich konnte nicht widerstehen das Gjammer zu lesen...
  • Amboss 08.05.2017 14:20
    Highlight Highlight RB hat es aber auch sehr einfach. Da sind die Bayern, der BVB.

    Die restlichen Vereine sind entweder tapfere Underdogs mit kleinem Budget (Freiburg, Augsburg), sind froh, nicht abzusteigen (Hertha, Frankfurt) oder bringen es einfach nicht auf die Reihe (Schalke, Gladbach, Wolfsburg, Vizekusen).

    Dass RB in der CL ist hängt in erster Linie mit dem Versagen der anderen Clubs zusammen, leider.
    Eine allzu Grosse Leistung ist das nicht...
    • goschi 08.05.2017 14:26
      Highlight Highlight wenn es keine allzugrosse Leistung ist, wieso kriegen es dann die anderen Vereine nicht auf die Reihe?
    • jjjj 08.05.2017 15:03
      Highlight Highlight lol

      in der Bundesliga auf dem 2. Rang zu stehen ist keine Leistung.

      lol
    • esmereldat 08.05.2017 15:14
      Highlight Highlight In einer der besten Ligen der Welt als Aufsteiger gleich in der ersten Saison so gut zu sein, ist sehr wohl eine grosse Leistung. Selbst wenn andere Clubs nicht das Maximum rausholen ist es trotzdem nicht leicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 08.05.2017 14:14
    Highlight Highlight 3/2 (600 Zeichen reichen nicht :-)

    Da ganze ist in keiner Weise zu vergleichen mit einem Abramovic bei Chelsea oder einem Sponsor der Leibchen Hauptsponsor ist bei verschiedenen Vereine.
    Grotesk ist es ja in Österreich. Man ist Inhaber von Salzburg, Liefering und Hauptsponsor von Pasching.
    Wenn man nun tatsächlich mit Salzburg UND Leibzig in die CL kommt kassiert man doppelt ab, kann das Geld weiterhin hin und her schieben, sicherlich Steuertechnisch auch noch toll, und man stelle sich mal vor die beiden Teams stehen sich irgendwann International gegenüber...
    • Amboss 08.05.2017 14:38
      Highlight Highlight @score: wenn man mal das Thema Steuern weglässt (wobei hier bekleckern sich viele Vereine nicht mit Ruhm):
      Wo ist das Problem?
  • Score 08.05.2017 14:08
    Highlight Highlight 2/2
    Wer nun genauer hinschaut der merkt schnell wie das nun funktioniert. RB Leibzig hatte diese Saison ein Transferdefizit von 60 Mio. Etwa die Hälfte der Transfers findet innerhalb dieser Red Bull Mannschaften statt. Und wenn man transfermarkt.com konsultiert (was doch relativ genau ist) sieht man schnell, das zB oft Zuviel bezahlt wird für Transfers an die eigenen Teams. zB:
    - Naby Keïta von Salzburg, Wert 11Mio, Ablöse 15 Mio
    - Dayot Upamecano von Salzburg, Wert 5 Mio, Ablöse 10 Mio
    - Bernardo von Salzburg, Wert etwa 1.5 Mio, Ablöse 6 Mio
    Sind nur mit diesen drei Transfers 13.5 Mio
    • Score 08.05.2017 14:36
      Highlight Highlight Noch als Ergänzung. Während Leibzig ein Minus von 60Mio vorzuweisen hat bei den Transfers 16/17 weist Red Bull Salzburg ein Plus von 43 Mio aus (Nur Transfers!). 32 Mio davon kommen, man wundert sich, durch die überteuerten Transfers von RB Leibzig.

      Hier noch die Abgänge zu anderen Red Bull Teams, nur in dieser Saison 16/17:

      RB Salzburg: 7
      RB Leibzig: 1
      NY Red Bulls: 1
      RB Brasil: 3 (von der U20)
      FC Liefering: 6 (einer nach Pasching)
      AKA Red Bull Salzburg U18: 7 (Vor allem zu Liefering)

      Jeder kann sich da selber ein Bild machen, ist sicherlich nicht ganz vollständig.
    • LeserNrX 08.05.2017 17:13
      Highlight Highlight @ Score: Wenn du dir mal die Zahlen bei Transfermark.com anschaust, wirst du feststellen, dass praktisch für jeden Spieler mehr Ablöse bezahlt wird, als er tatsächlich (laut Transfermarkt.com) Wert ist. Das ist nicht nur bei RB so.
    • Luca Andrea 08.05.2017 22:45
      Highlight Highlight für junge Talente mit entwicklungspotenzial, können solche summen schon mal gezahlt werden. auch wenn es natürlich aufgezeigten schönen nebeneffekt...
  • Score 08.05.2017 14:02
    Highlight Highlight 1/2
    Ich versuche mal zu erklären was das Problem bei Red Bull ist. Red Bull ist nicht der Sponsor eines Vereins, sondern der Inhaber. Und das nicht nur von einem Verein, sondern von vielen Vereinen Weltweit. Folgende Fussballmannschaften gehören Red Bull:
    - FC Red Bull Salzburg
    - New York Red Bulls
    - Red Bull Ghana
    - Red Bull Brasil
    - RB Leipzig
    - FC Liefering (Wird als Unoffizielles Farmteam von Salzburg verwendet und kann somit eine Liga höher spielen als es für die Nachwuchsteams erlaubt ist)

    Zusätzlich ist man noch Hauptsponsor bei FC Pasching, auch Österreich
    • Score 08.05.2017 14:46
      Highlight Highlight Gerade mit Liefering umgeht man geltende Regeln. Denn ein anderes Team der ersten Liga in Österreich darf kein Nachwuchsteam in der zweithöchsten Liga haben. Nur in der dritthöchsten (in der Schweiz ist es genau so). Alle guten Nachwuchsspieler von Salzburg werden also an Liefering transferiert, und später wieder zurück in die erste Mannschaft. Natürlich kann man im selben Schritt auch noch Finanzen ausgleichen zwischen den Teams wenn es denn nötig ist. Das ist nicht vergleichbar mit einer Partnerschaft wie sie zB zwischen GC und Schaffhausen besteht...
    • Amboss 08.05.2017 23:59
      Highlight Highlight @Score: In deinen Ausführungen lese ich: Die Hoffnung, es möge nicht so sein...

      RedBull zeigt gerade auf, wie man perfekt ausbildet.
      Spieler werden innerhalb der Organisation mit der gleichen Philosophie an grössere Aufgaben rangeführt.
      Zwei Jahre in AUT reifen, dann zu Leipzig wechseln.
      So einfach wie genial...

      Wieso schaffen es Bayern Nicht, eigene Talente nachzuziehen? Weil sie keine Perspektive haben... Der Sprung in die erste Mannschaft ist unmöglich. Also verlassen die besseren Spieler die Organisation, gehen zu Mainz oder so, wo sie spielen können.
  • Army Neilstrong 08.05.2017 13:50
    Highlight Highlight Ich verstehe den Hass gegenüber Leipzig einfach nicht. Viele Clubs in Deutschland (z.B. Leverkusen - Bayer, Wolsburg - VW) sind von grossen Firmen gesponsert. Wieso soll das bei Leipzig auf einmal verkehrt sein?
    • Paul_Partisan 08.05.2017 14:36
      Highlight Highlight Red Bull ist nicht Sponsor sondern Inhaber - das ist ein gewaltiger Unterschied.
    • Santale1934 08.05.2017 14:37
      Highlight Highlight Es geht nicht ums Sponsoring. Es geht um den Besitz. Ausserdem ist Wolfsburg, Hoffenheim etc. auch nicht gerade sehr beliebt. Aber die Bullen treiben es halt auf die Spitze.
    • DäPublizischt 08.05.2017 14:48
      Highlight Highlight Diese Teams haben als Firmenteams begonnen und sich dann über viele Jahre hinweg weiterentwickelt. RB Leipzig hingegen ist ein Marketingprodukt und kein Fussballverein. Es geht nicht primär um Fussball, sondern darum, die Marke Redbull zu vermarkten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 08.05.2017 13:37
    Highlight Highlight Wie ist das mit Emirates? Die sind ja als Sponsoren auf den Trikots von Real, Arsenal, Benfica, PSG usw...
    wenn Emirates darf, wird RB auch dürfen
    • gupa 08.05.2017 13:49
      Highlight Highlight Aber diese Klubs schieben nicht einfach so Spieler zwischen sich hin und her zu teils nicht ganz marktgerechten Preisen, wie das RB vorgeworfen wird und sind auch sonst in der Führung eindeutig unabhängig.
  • reaper54 08.05.2017 13:30
    Highlight Highlight An alle die etwas gegen RB Leipzig haben, was ist das Problem? Ein Östereichisches Unternehmen welches viele Sportarten fördert und sein Geld in Europa investiert. Ist doch Genial! Bleibt hoffentlich noch lange so! Besser als Irgendwelche Schaichs aus Ländern, die nebenbei den Terror unterstützen, und Real Madrid das sich überlegt für seine Sponsoren das Kreuz aus dem Wappen zu nehmen!
    • Fly Boy Tschoko 08.05.2017 13:44
      Highlight Highlight Wenn sie Randsportarten fördern (das klingt so uneigennützig) ist das okey, oft haben diese Sportarten kaum Geschichte.
      Der Fussball hat nur schon in der Schweiz weit über 100 Jahre Tradition. Traditionen und Fankultur aufzugeben weil es einem nicht gefällt ist ein No-Go.
    • JonathanFrakes 08.05.2017 13:56
      Highlight Highlight @reaper54: Das Problem ist, dass der Verein einzig zur Werbung für Red Bull gegründet wurde. Dafür wurde einem anderen Verein die Lizenz abgekauft. Ich finde es eine sehr schlechte Entwicklung, wenn nun schon Vereinsnamen verkauft werden. Keiner will Apple United gegen FC Samsung London sehen. Deshalb Anti-RB!
    • goschi 08.05.2017 14:06
      Highlight Highlight Fan-Kultur?
      Du meins "Mia san mia" frisch aus Doha?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maxi 08.05.2017 13:23
    Highlight Highlight das transfer minus sagt alles über den erfolg. ihr plan ist aufgegangen nicht mehe nicht weniger... die cl ist um einen scheissverein reicher.
    • exeswiss 08.05.2017 15:22
      Highlight Highlight das transferminus sagt alles aus, wenn man aus der 2. liga in die 1. aufsteigt.... ich gehe kaum davon aus, dass sie nächstes jahr ein defizit haben werden.
    • maxi 08.05.2017 17:27
      Highlight Highlight lol ein defizit von mehr als 100 mio kann sich kein normaler aufsteiger erlauben. das es auch anderst geht beweisst der scf.
    • exeswiss 08.05.2017 18:24
      Highlight Highlight @maxi mehr als 100 mio sie haben ja auch "nur" 60 mio?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 08.05.2017 12:56
    Highlight Highlight Das Konzept von RB so schwer es mir tut es zu sagen ist gut. Die Förderung der Jungspieler ist der Erfolg von RB.
    • Hashtag 08.05.2017 16:16
      Highlight Highlight Natürlich ist das Konzept gut, nur kannst du es dir nur mit sehr viel Geld leisten um auch die Anreize für die Jungen zu setzen. Oder denkst du Selke ist aus Liebe zu Leipzig von der 1. in die 2. Bundesliga gewechselt.In der Schweiz hat zum Beispiel GC ein ähnliches Konzept, nur wenn du keine Kohle hast musst du die Spieler zu billig und zu früh verkaufen.
      Leipzig verkauft sich gut, Leipzig ist ein richtiger Musterverein, wenn wundert dass wenn ein Konzern wir Red Bull dahinter steht die ein mittelmässiges Produkt vor allem durch geschicktes Marketing erfolgreich machten.
      Ich finds traurig..

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