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epa04711509 (FILE) A file picture dated 07 April 2013 of Mainz' head coach Thomas Tuchel during the German Bundesliga soccer match between FC Nuremberg and FSV Mainz 05 in Nuremberg, Germany. Bundesliga soccer club Borussia Dortmund appointed Thomas Tuchel as coach for the next season. Tuchel, 41, has signed a three-year contract from 01 July 2015 to succeed Juergen Klopp, the club announced on 19 April 2015.  EPA/DANIEL KARMANN *** Local Caption *** 50780573

Vertrag bereits unterschrieben? Arsenal will Tuchel als Wenger-Nachfolger. Bild: EPA/DPA FILE

Thomas Tuchel wird nicht Bayern-Trainer – weil er bei Arsenal Arsène Wenger beerben soll

25.03.18, 15:33 25.03.18, 18:07


Für die Bosse von Bayern München war eigentlich schon alles klar: Thomas Tuchel sollte auf die kommende Saison hin Nachfolger von Trainer Jupp Heynckes werden. Doch der frühere Coach von Borussia Dortmund hat den Münchnern am Freitag abgesagt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll sich die Bayern-Führung mit den Verhandlungen zu viel Zeit gelassen haben, weshalb Tuchel nun einem anderen Klub zugesagt hat.

Gespräche gab es offenbar auch mit Paris St-Germain, bei Tuchels neuem Klub soll es sich aber um den FC Arsenal handeln. Der Kicker meldet die Verpflichtung des Deutschen bereits als perfekt, der 44-Jährige soll den Vertrag schon unterschrieben haben.

Tuchel würde somit Nachfolger von Langzeit-Coach Arsène Wenger bei Arsenal werden. Einen Zeitpunkt für die Amtsübernahme wird zwar nicht genannt, doch ein Amtsantritt in London im Sommer wäre logisch. Wengers Vertrag läuft zwar noch bis 2019, der Franzose ist nach einer erneut enttäuschenden Saison aber gerade bei den Fans des Vereins extrem umstritten.

Wenger out – die Arsenal-Fans haben die Geduld längst verloren. bild: Keystone

Von Tuchel und dem FC Arsenal gab es zunächst keine Reaktion zu dem Thema. Der 44-Jährige ist seit seiner Trennung vom BVB im vergangenen Mai ohne Trainer-Job. In London würde der Deutsche auf zwei bekannte Gesichter treffen: Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan hatte er bereits in Dortmund trainiert.

Kovac, Pocchettino, Hasenhüttl, Favre?

Für die Bayern geht die Suche nach einem neuen Coach derweil weiter – wobei Heynckes noch nie endgültig gesagt hat, dass er im Sommer aufhören wird. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gibt sich betont gelassen. «Wir betrachten sehr entspannt und zum Teil auch amüsiert, was da so alles spekuliert wird», schrieb er unlängst im Stadionmagazin der Bayern.

Im Gespräch als Heynckes-Nachfolger sind nach der Tuchel-Absage weiterhin Niko Kovac (Frankfurt), Mauricio Pochettino (Tottenham), Lucien Favre (Nizza) und Ralph Hasenhüttl (Leipzig). (pre/sda)

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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Staedy 25.03.2018 22:39
    Highlight Herrlich wenn er wirklich nicht kommt. Können wir wenigistens weiterhin an Wammerl essen und ein zwei Weissbier trinkeln. Gell Waldi......
    0 1 Melden
  • Oberon 25.03.2018 18:34
    Highlight Favre wäre wohl aktuelle die beste Lösung auch auf Bezug des Gesamtpaketes. Aber er will wohl nicht mehr in die Bundesliga.
    4 7 Melden
    • Jol Bear 25.03.2018 19:08
      Highlight Meines Wissens ist Favre bekennender Bundesliga-Fan und zudem verbindet ihn mit Rummenigge ein freundschaftliches Verhältnis seit deren gemeinsamen Zeit bei Servette. Von dem her nicht unwahrscheinlich. Ob es die "beste Lösung" wäre, ist eine andere Frage. Wenn es überhaupt eine "Lösung" gibt, wird das erst im nachhinein beurteilbar sein. Aus Bayern-Sicht wahrscheinlich nur jener Trainer, der CL und Bundsliga gewinnt...
      10 0 Melden
    • Pitsch K. Matter 25.03.2018 19:36
      Highlight Wahrscheinlichkeit das Favre zum BVB geht anstatt zu Bayern schätze ich höher ein.
      15 0 Melden
    • Fulehung1950 25.03.2018 19:59
      Highlight Favre‘s Rückkehr in die BuLi führt nur zum BVB. Wenn er zu den Bayern ginge, dann nur, weil er gut bezahlten Urlaub haben möchte: nach 5 Wochen hätten ihn Lewandowski, Müller und Co. erledigt.
      11 0 Melden
    • Oberon 25.03.2018 21:01
      Highlight Vielleicht etwas unglücklich formuliert, im Moment möchte er nicht zurück.

      Natürlich würde ich ihn auch gerne in der BL oder sogar bei uns wieder sehen.

      Aber grundsätzlich haben wir noch keine Ahnung wer da wirklich im Gespräch ist. ;)
      1 2 Melden
    • Nosgar 25.03.2018 21:02
      Highlight Lewandowski geht sowieso zu Real.
      3 3 Melden
  • ujay 25.03.2018 18:12
    Highlight Favre geht nicht zu Bayern. Das ist völlig konstruiert und eher Wunschdenken einiger Schweizer.
    22 6 Melden
  • Avalanche89 25.03.2018 17:25
    Highlight Ich als Tuchel hätte den Bayern auch abgesagt. Die eiern schon seit einer gefühlten ewigkeit in der Trainerfrage rum und können sich nicht entscheiden. Nun kommt eben Hasenhüttl oder Kovac, wobei beides auch gute Trainer sind. Tuchel schätze ich taktisch stärker ein.
    13 3 Melden
  • Adam Gretener (1) 25.03.2018 17:23
    Highlight Als Trainer bei den Bayern führst Du nur Befehle von Hoeness/Rumenigge aus. Dafür ist Tuchel zu schlau.
    12 17 Melden
    • Mia_san_mia 25.03.2018 19:47
      Highlight Nein so ist das nicht.
      4 13 Melden
    • Fulehung1950 25.03.2018 20:50
      Highlight Mia_san_mia: doch, genau so und nicht anders. Wer nicht spurt, wird zerstört!
      5 8 Melden
    • Oberon 25.03.2018 21:05
      Highlight Genau deshalb spielt es auch keine Rolle wer auf dem Trainierposten sitzt.

      Aber warum musste dann Jupp Heynckes kommen?
      8 0 Melden
    • Fulehung1950 25.03.2018 22:22
      Highlight Eben, weil Jupp spurt😂
      1 2 Melden
    • greeZH 26.03.2018 08:53
      Highlight Guardiola hat auch nicht gespurt. Doch sein Verhältnis zu Hoeness und Rummenigge ist trotzdem top.
      5 0 Melden
  • Sloping 25.03.2018 16:53
    Highlight Bei Arsenal würde ja der ehemalige Chefscout des BVB, Mislintat, auf ihn warten....Gemäss Presse gab es da massive Unstimmigkeiten. Tuchel soll ihm den Zugang zum Trainingsgelände verwehrt haben. Also entweder wurde da was massiv aufgeblasen (von der Vereinsspitze des BVBs?) um Tuchel in ein schlechtes Licht zu rücken und den Abgang damals zu rechtfertigen oder die Presse hat übers Ziel raus geschossen. Wenn es wirklich so extrem war, wäre doch eine wiederholte Zusammenarbeit Tuchel-Mislintat unvorstellbar...
    39 0 Melden
    • Nosgar 25.03.2018 21:04
      Highlight Das ist tatsächlich komisch. Aufgebauscht ist das kaum. Tuchel hat sich beim BVB ziemlich jeden zum Feind gemacht. Es hiess ja auch, dass Hummels Bayern verlassen würde, wenn Tuchel käme.
      7 0 Melden
  • Pisti 25.03.2018 15:59
    Highlight Die Bayern sind sowieso eine Nummer zu gross für Tuchel. Und was will Arsenal mit Tuchel? Wenn man auch in Zukunft keine Titel gewinnen will, kann man ja Wenger behalten.
    3 33 Melden
    • Pitsch K. Matter 25.03.2018 19:40
      Highlight Das Arsenal keine Titel gewinnt hängt eher mit den Geldschleuder-Vereinen aus Manchester und London-West zusammen.
      15 6 Melden
  • Don Manolo 25.03.2018 15:41
    Highlight Also das er Bayern absagt ist wahrscheinlich bis jz sein größter Erfolg
    15 6 Melden
  • Lauv 25.03.2018 14:22
    Highlight Man muss Tuchels Art nicht unbedingt mögen aber jemand, der den Bayern absagt (auch wenn nur von den Medien erfunden) isch en geile siech ;)

    Die Bayern können ja Jupp noch ein weiteres Jahr nötigen, ihr Trainer zu bleiben.
    106 19 Melden
    • Chefs United 25.03.2018 15:15
      Highlight Oder ziemlich dumm. Kann man sehen wie man will.
      16 48 Melden
    • phreko 25.03.2018 17:36
      Highlight Man vergleiche die durchschnittliche Amtszeit der Trainer bei Arsenal und bei den Bayern... dazu das Image. Wer will da schon ernsthaft hin?
      11 12 Melden
    • Chefs United 25.03.2018 18:38
      Highlight Man vergleiche die gewonnenen Titel beider Vereine und fragt sich, will ich erfolglos und trotzdem auf ewig geduldet sein oder erfolgreich und von anderen Vereinen begehrt?
      Auf das Image gehe ich besser nicht ein, die Diskussion bleibt Ergebnislos
      4 9 Melden
    • Fulehung1950 25.03.2018 19:57
      Highlight Chefs United: zu Bayern geht man nur, wenn man geldgeil ist oder (gem. den Toten Hosen) wenn man einen schlechten Charakter hat. Auf Tuchel scheint beides nicht zuzutreffen.
      3 8 Melden
    • Staedy 25.03.2018 22:44
      Highlight @Fulehung1950: Dein Hass ist unser Stolz, da unser Erfolg hart erarbeitet und nicht von irgendwelchen Oligarchen oder Scheichs finanziert wurde. Nur wer keinen Charakter hat, kann das leugnen.
      6 1 Melden
  • JoeyOnewood 25.03.2018 13:25
    Highlight Tuchel geht lieber zu Arsenal als zu Bayern aber Pochettino soll Tottenham für Bayern verlassen? Diese „Kandidaten“ bei Bayern wirken für mich ziemlich konstruiert. Ich bezweifle, dass Pochettino bei Tottenham bleiben wird und wenn, dann wechselt er zu den Top 2 in Spanien oder England. Und das Lulu zu Bayern wechselt, sehe ich auch nicht.
    36 5 Melden
  • Fulehung1950 25.03.2018 13:06
    Highlight Da würde er auch hinpassen. Tuchel und Bayern wäre ja wie ein Automech, der in den Hochadel einheiratet😂
    8 65 Melden
    • Raembe 25.03.2018 14:50
      Highlight Was wäre falsch daran wenn Jmd in den Hochadel heiratet? Denkst Du wirklich noch in Schichten??!!!
      54 3 Melden
    • Dingsda 25.03.2018 15:06
      Highlight Ist wohl ein misslungener Vergleich.
      Ich finde es wäre wohl eher wie wenn ein Hahn versuchen würde eine Ente zu besteigen.
      28 2 Melden
    • Áfram Ísland 25.03.2018 18:32
      Highlight Die Queen ist übrigens gelernte Automechanikerin.
      Es war bei ihr zwar kein Einheiraten, aber trotzdem.
      8 0 Melden
    • Fulehung1950 25.03.2018 19:54
      Highlight Raembe: ja klar, so ein Automech würde sich im Hochadel pudelwohl fühlen, was? Genau so 7nwohl würde sich Handwerker Tuchel im pseudintellektuellen Klüngel der Bayern-Mafia fühlen.

      Da ist man entweder Schaf (wie Heynkes) pder Professor (wie Hitzfeld, Guardiola und Lattek). Alles andere erleidet Schiffbruch.

      Sie sind schon wieder am Nächsten dran, der einen Teufel tun wird: Hasenhüttl. Der wäre ja schön blöd, seine eben begonnene KRriere in den Sand zu setzen.

      Nein, das Schaf macht‘s noch mal. Für wen es dann geschlachtet wird, mal abwarten.
      2 4 Melden
    • Raembe 25.03.2018 20:15
      Highlight Kqnn schon klappen, soweit ich weiss überwindet Liebe viele hürden
      2 0 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

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