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MADRID, SPAIN - APRIL 21:  Manager Jose Mourinho of Chelsea FC looks on ahead his player David Luiz during the press conference the day before the UEFA Champions League Semifinal first leg match between Club Altelico de Madrid and Chelsea FC at Vicente Calderon Stadium on April 21, 2014 in Madrid, Spain.  (Photo by Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images)

Mourinho an der gestrigen Pressekonferenz. Bild: Getty Images Europe

Erstes CL-Halbfinal-Hinspiel steht an

Mourinho will bei seiner Rückkehr nach Madrid Atleticos Höhenflug stoppen

Madrid ist in dieser Woche der Nabel des Fussballs. Innerhalb von 24 Stunden finden in der spanischen Hauptstadt die beiden Halbfinal-Hinspiele der Champions League statt. Heute Dienstag empfängt Atletico Madrid José Mourinhos Chelsea.



Es ist José Mourinhos Rückkehr nach Madrid. Vor einem Jahr hat der Portugiese Atleticos Stadtrivalen Real nach drei durchzogenen Jahren verlassen. In seiner letzten Saison blieb er ohne Titel, weil er zum Ende seiner Madrider Zeit den Cupfinal gegen Atletico verlor. Jetzt will Mourinho Revanche, denn wenn Chelsea in den Halbfinals der Champions League scheitert, muss er sich wohl frühzeitig mit der zweiten Saison in Folge ohne Titel abfinden.

Chelsea's manager Jose Mourinho gestures during their English Premier League soccer match against Swansea City at the Liberty Stadium in Swansea, Wales, April 13, 2014. REUTERS/Rebecca Naden (BRITAIN - Tags: SPORT SOCCER) NO USE WITH UNAUTHORIZED AUDIO, VIDEO, DATA, FIXTURE LISTS, CLUB/LEAGUE LOGOS OR

«Mourinho ist nie gefährlicher als nach einem Rückschlag.» Bild: Keystone

Am Samstag erlitt Chelsea gegen den Tabellenletzten Sunderland eine Heimniederlage - die erste für Mourinho im 78. Premier-League-Heimspiel als Trainer der Londoner - und verspielte damit die letzte realistische Titelchance. Allerdings ist Mourinho jederzeit ein taktischer Geniestreich zuzutrauen, vor allem dann, wenn sein Team eher als Aussenseiter antritt. Der «Telegraph» beschrieb diese Fähigkeit: «Mourinho ist nie gefährlicher als nach einem Rückschlag.»

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Sie haben entschieden: watson wird heute in der Person von Max El Matador für Atletico Partei ergreifen. Ab 20.45 Uhr live im Ticker.

Sorgen in der Offensive

Doch auch im Madrider Stadion Vicente Calderon ist der smarte Taktiker José Mourinho darauf angewiesen, dass seine häufig gescholtenen Angreifer den Weg zum gegnerischen Tor finden. Im Viertelfinal-Rückspiel hatte Mourinho den richtigen Riecher, als seine Ersatzstürmer André Schürrle und Demba Ba mit ihren Toren den Weg in die Halbfinals ebneten. Wie sehr sich Chelsea vor dem gegnerischen Tor schwer tut, zeigt ein Blick auf die Tabelle der Premier League. Die Konkurrenten um den Titel, Liverpool und Manchester City, haben 29 beziehungsweise 21 Tore mehr erzielt.

Chelsea's Eden Hazard, front, takes the ball away from Stoke City's Andy Wilkinson during their English Premier League soccer match between Chelsea and Stoke City at Stamford Bridge stadium in London, Saturday, April, 5, 2014. (AP Photo/Alastair Grant)

Eden Hazard befindet sich in Hochform. Fürs Halbfinal-Spiel droht der Belgier jedoch auszufallen. Bild: AP/AP

Erschwerend kommt hinzu, dass neben dem am Knie verletzten Samuel Eto'o vermutlich auch der belgische Ideengeber Eden Hazard, Chelseas Topskorer mit 17 Toren in allen Wettbewerben, in Madrid wegen einer Wadenverletzung fehlen wird. Zudem stellt sich den Engländern die zähste Defensive des Kontinents entgegen. Sowohl in der Primera Division als auch in der Champions League hat Atletico Madrid von allen Teams am wenigsten Gegentore kassiert. Dabei ist die Abwehrreihe von Coach Diego Simeone mit dem Spanier Juanfran, dem Brasilianer Miranda, dem Uruguayer Diego Godin und dem Italo-Brasilianer Filipe nicht mit Stars bestückt. 

Doch die intensive Laufarbeit aller zehn Feldspieler sorgt im Spiel von Atletico für permanente Überzahl in Ballnähe. «Auch wenn wir nicht besser sind als der Gegner, so sind wir zumindest in Sachen Begeisterung unschlagbar», erklärte Captain Gabi Fernandez. Wie bei Mourinhos Chelsea ist auch bei Atletico die defensive Ordnung die Erfolgsbasis und das Prunkstück zugleich. Doch etwas haben die Spanier ihrem heutigen Gegner voraus: Sie verfügen mit Diego Costa über einen Stürmer, der seit Monaten trifft, wie es ihm beliebt. 34 Tore hat er in Meisterschaft und Champions League für Atletico in dieser Saison erzielt. Genau gleich viele wie die vier Chelsea-Stürmer Samuel Eto'o, Fernando Torres, André Schürrle und Demba Ba zusammen. (si/qae)

Stimmen der Pressekonferenzen

«Kein Team erreicht diese Stufe ohne ein sehr gutes Team zu sein und Atletico ist keine Ausnahme.»

Über Courtois: «Du musst die Entscheide der UEFA akzeptieren, sie entscheiden, Trainer kommentieren nicht.»

Über Torres: «Wir sprachen über spanischen Fussball und er ist ein grosser Atletico-Fan, aber er ist ein professioneller Spieler.»

«Diego Costa ist ein guter Freund, aber es ist Atletico gegen Chelsea, nicht Costa gegen Luiz. Und ich hoffe, dass Chelsea gewinnen wird.»

«Torres ist ein Spieler unseres Nachwuchses. Wir wünschen ihm alles Gute, doch dass morgen (die Pressekonferenz war gestern) nicht sein Spiel wird.»

«Die Mannschaft wächst und wächst von Spiel zu Spiel, doch trotzdem haben wir noch nichts erreicht.»

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