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Champions League, 3. Runde

A: Arsenal – Ludogorez 6:0

A: PSG – Basel 3:0

B: Napoli – Besiktas 2:3

B: Dynamo Kiew – Benfica 0:2

C: Celtic – Gladbach 0:2

C: Barcelona – Manchester City 4:0

D: FK Rostov – Atlético Madrid 0:1

D: Bayern – PSV Eindhoven 4:1

Basel's players thank the fans after the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 3 soccer match between France's Paris Saint-Germain Football Club and Switzerland's FC Basel 1893 at the Parc des Princes stadium in Paris, France, on Wednesday, October 19, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Basler sind nach der unglücklichen Niederlage bedient. Bild: KEYSTONE

Viel Pech und Pariser Effizienz – Basel muss wohl die Europa League planen

Der FC Basel verliert in Paris 0:3 und bleibt in der Champions League sieglos. Das Ergebnis trügt, der FCB beklagt drei Kopfbälle gegen die Torumrandung.



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Die siebte Champions-League-Kampagne verläuft weiterhin nicht nach dem Gusto des FCB. Im zweiten Duell mit einem Vertreter der oberen Kategorie der europäischen Klubszene stiess der Super-League-Dominator trotz einer lange ansprechenden Vorstellung erneut an seine Grenzen. Di Maria (40.), Lucas (62.) und Cavani (93.) demonstrierten, was den Aussenseiter von einem phasenweise durchaus möglichen Coup trennte: die pure Effizienz.

Eine nächste Taktik-Debatte wird Urs Fischer nicht auszuhalten haben – trotz der deutlichsten Niederlage seit dem letzten Frühjahr. Dem FCB-Trainer ist nichts vorzuwerfen. Seiner Gruppe fehlte keinesfalls der Plan, Nuancen passten nicht, die Präzision wird ein Thema sein und selbstredend die ungewöhnliche Serie von «Aluminium-Bällen».

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Michael Lang trifft per Kopf die Latte. Video: streamable

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Steffen mit dem 1:0 auf dem Fuss – aber eben leider nicht mit dem 1:0. Video: streamable

Als der FCB bereits eine Triplette erstklassiger Szenen nicht verwertet hatte und zwei Basler Kopfbälle von der Torumrandung zurückgeprallt waren, genügte Paris unmittelbar vor der Pause der zweite gefährliche Vorstoss zum ersten und entscheidenden Vorteil. Eine Tempoverschärfung im linken Couloir, Blaise Matuidis Querpass, Marek Suchys missratene Intervention – am Ende bejubelte Angel di Maria sein erstes Saisontor.

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Die erste grosse Chance von PSG durch Angel di Maria. Video: streamable

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Di Maria trifft nur Minuten später doch noch zum 1:0. Video: streamable

So sehr sich der FCB um eine Korrektur bemühte, das mangelnde Wettkampfglück war partout nicht mehr zu kompensieren. Einer stand wie kein Zweiter für den beherzten, aber weitgehend ergebnislosen Abend der Bebbi: Marek Suchy. Der tschechische Abwehrpatron lenkte zwei Pariser Vorlagen entscheidend zu Ungunsten des Schweizer Titelhalters ab – und seine beste Offensiv-Aktion endete mit dem dritten Pfostenkopfball Basels.

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Der dritte Aluminium-Treffer der Basler. Video: streamable

In der Gruppe A hat sich die Lage nun akzentuiert. Arsenal (6:0 gegen Ludogorez) und Saint-Germain haben schon nach der Hälfte des Vorrunden-Pensums eine Zäsur geschaffen. Mehr als Position 3 und die Fortsetzung in der Europa League nur noch in der Theorie zu schaffen.

Die Stimmen zum Spiel

Urs Fischer findet auch nach dieser Niederlage die richtigen Worte: «Am Schluss muss man es akzeptieren. Wir hatten einen guten, zum Teil sogar einen sehr guten Auftritt: dreimal Pfosten und dem Gegner nur wenig Chancen zugestanden. Und dann verliert man 0:3, das tut unheimlich weh. Aber es hilft uns für die nächsten Aufgaben. Paris war effizienter als wir. Wir waren solidarisch auf dem Platz, aber wir haben uns nicht belohnt.»

Michael Lang ist sehr zufrieden mit der Leistung der Basler: «Die Niederlage war nicht zwingend. Unser Auftritt war besser als in London. Wir sind mutig aufgetreten, aber die Niederlage ist bitter.»

Und PSG-Spieler Lucas stellt klar: «Wir haben Basel nicht unterschätzt, es war ein schwieriges Spiel. Aber wir sind immer besser ins Spiel gekommen und haben unsere Chancen resolut genutzt.» (sda/qae)

Das Telegramm

Paris Saint-Germain - Basel 3:0 (1:0) Parc des Princes, Paris. - 45'000 Zuschauer. - SR Aytekin (GER). Tore: 40. Di Maria (Cavani) 1:0. 62. Lucas 2:0. 93. Cavani (Foulpenalty) 3:0. Paris Saint-Germain: Aréola; Aurier, Marquinhos, Thiago Silva, Kurzawa; Rabiot, Verratti, Matuidi (83. Krychowiak); Lucas (81. Ben Arfa), Cavani, Di Maria (85. Jesé). Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Serey Die (78. Janko), Xhaka; Bjarnason, Delgado (70. Zuffi), Steffen; Doumbia (61. Sporar). Bemerkungen: Paris ohne Pastore, Thiago Motta (beide verletzt), FCB ohne Akanji (verletzt), Bua, Kutesa (beide nicht im Aufgebot), Cümart, Riveros (beide in der U19/Youth League). 5. Kopfball von Lang gegen die Latte. 36. Kopfball von Doumbia gegen den Pfosten. 66. Kopfball von Suchy gegen den Pfosten. Verwarnungen: 64. Rabiot, 66. Steffen, 76. Lang (alle Foul). (sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 20.10.2016 08:44
    Highlight Highlight Wie immer im Schweizer Fussball: Ehrenvolle Niederlage.
    Schlechtes Spiel von Paris, aber das dürfte denen so etwas von egal sein, wenn sie auf die Anzeigetafel schauen.
    Das 2:0 war so mies verteidigt, dass man es PSG einfach gemacht hat. Es ist müssig über Aluminiumtreffer und hätte, wäre, etc. zu diskutieren, denn PSG hat ja auch beim 1:0 bewiesen, dass sie in der Lage sind das Tempo zu verschärfen.
  • zettie94 19.10.2016 23:04
    Highlight Highlight Haha, Streller im SRF: "Basel kann PSG schlagen, das haben sie bewiesen" - 3:0 verloren, schöner Beweis :-D .
    • Amboss 20.10.2016 07:59
      Highlight Highlight @zettie: PSG wäre wirklich zu schlagen gewesen.

      Dass PSG dennoch gewonnen hat, zeigt wohl einfach die neue Fussballrealität in Europa.
      Die Unterschiede zwischen den besten Vereinen und den "Kleinen" sind einfach so gross geworden, dass die grossen aus wenig viel machen und das Ding heimschaukeln.

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