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Captain PSG's Thiago Silva, right, hugs PSG's Adrien Rabiot after the Champions League round of sixteen second leg soccer match between Paris St. Germain and Real Madrid at the Parc des Princes stadium in Paris, France, Tuesday, March 6, 2018. (AP Photo/Christophe Ena)

Wieder nix! Der PSG muss seinen Champions-League-Traum erneut vorzeitig begraben. Bild: AP/AP

Häme, Häme, Häme! «Heute beginnen bei PSG die Vorbereitungen auf die nächste CL-Saison»

Für Paris St-Germain endet eine weitere Champions-League-Saison mit einer Enttäuschung. Trotz der Investition von 1.112 Milliarden Euro seit 2011 hat der Klub von Scheich Nasser Al-Khelaifi zum siebten Mal in Serie nicht mit der Vergabe des Henkelpotts zu tun. Da ist die Schadenfreude natürlich nicht weit.



Sang- und klanglos ist Paris St-Germain gegen Real Madrid aus der Champions League ausgeschieden. Ohne den verletzten Neymar verlor der PSG nach dem 1:3 im Hinspiel das Achtelfinal-Rückspiel zuhause gegen Titelverteidiger Real Madrid 1:2.

Für Paris und seine katarischen Grossinvestoren endet damit eine weitere Champions-League-Kampagne in einem Desaster. Noch nie seit 2011 und dem Einstieg von Nasser Al-Khelaifi überstand der PSG die Viertelfinals, nun bedeuteten erneut die Achtelfinals Endstation – trotz der Verpflichtung von Neymar und Kylian Mbappé für 400 Millionen Euro im letzten Sommer.

«Jetzt ist nicht der Moment, um von Veränderungen zu sprechen. Wir wollen uns zuerst beruhigen.»

PSG-Präsident Nasser al-Khelaifi nach dem Spiel

So titeln die Zeitungen:

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«Paris, verloren» bild: leparisien.fr

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«Der ganze Aufwand für das» bild: equipe.fr

Grosspurig kündigte man in Paris an, dass es dieses Mal endlich klappen wird mit dem langersehnten Traum, dem Gewinn der Champions League. Kein Wunder, bleibt die Häme nach dem erneut frühen Scheitern nicht aus.

Die besten Reaktionen:

«Ensemble on va le faire!» («Zusammen werden wir es schaffen!») So versuchte der PSG vor dem Rückspiel gegen Real das Wunder herauf zu beschwören. Am Tag nach dem Aus fliegt der Slogan dem PSG ziemlich um die Ohren. «Ensemble sous la douche» («Zusammen unter die Dusche») wird auf Twitter daraus.

Die bittere Erkenntnis in Paris. Aber vielleicht kann man ja mal bei Manchester City nachfragen ...

Wie lautet das bekannte Sprichwort? Wer spart, hat schon verloren. Oder so ähnlich ...

Immerhin geht den PSG-Mitarbeitern die Arbeit nicht aus.

Ein Blick in die Nachwuchs-Akademie von Paris St-Germain.

Raus, alles muss raus!

Wenn du merkst, dass du den Champions-League-Titel nicht kaufen kannst ...

Böse Miene zum bösen Spiel.

Für Trainer Unai Emery dürfte die Luft dünn werden, er muss den Zorn des Scheichs fürchten.

Die Möbelpacker machen sich schon mal an die Arbeit.

Die Frage des Tages!

Einer fehlte – und zwar an allen Ecken und Enden.

Die kürzeste, aber treffendste Zusammenfassung:

Real-Trainer Zinédine Zidane ruft schon mal den Scheich an, aber nicht wegen eines Jobs ...

Der Vergleich mit dem HSV passt, obwohl der PSG sportlich und finanziell in einer anderen Liga spielt. Aber leider auch nicht in der von Real Madrid ...

Auch das ist ziemlich bitter.

Noch eine bittere Erkenntnis für den PSG : Champions League ≠ Ligue 1.

Wir geben zu: Ziemlich originell diese Schlagzeilen.

Was für eine Ironie in der Welt des kommerzialisierten Fussballs!

Der PSG ist irgendwas, aber eben keine Mannschaft.

Ziemlich bitter, wenn man so getäuscht wird.

Bonus

Wenn das Kommentatoren-Bashing nach hinten losgeht ...

Für PSG bleibt es ein Traum! Alle Champions-League-Sieger seit 1993

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hugeyun 08.03.2018 17:34
    Highlight Highlight PSG ist mitunter allerdings auch ein Opfer der Auslosung, wer Real jetzt rausgeflogen, hätten sich auch jeder gefragt, was ist nur mit denen Königlichen los und muss Zidane jetzt gehen? Bei Topmannschaft gegen Topmannschaft kann nur die etwas schlechtere Topmannschaft verlieren. Außerdem war bei Real in den letzten Jahren die Finanzkasse auch nicht gerade geschlossen..
    [Geld schießt leider wohl doch irgendwo Tore..]
  • TanookiStormtrooper 07.03.2018 11:32
    Highlight Highlight Geld schiesst keine Tore...
    Darum werden in ALLEN Ligen Europas immer die armen Vereine Meister...
    Da hat es Real mit ihrer Billig-Mannschaft um den bettelarmen Ronaldo dem Katari aber ordentlich gegeben...
    Geld schiesst leider Tore, nur braucht es eben neben Geld auch eine kompetente Vereinsführung, sonst wird das nichts (Gruss nach Basel 😜).

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