Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League, Achtelfinals

Atlético Madrid – Bayer Leverkusen 1:0 n.V., 3:2 n.P., (Gesamt 1:1)

AS Monaco – Arsenal 0:2 (Gesamt 3:3)

Monaco trotz 0:2-Niederlage in den Viertelfinals – Drmic und Leverkusen scheitern im Penaltyschiessen

Monaco steht erstmals seit 2004 in den Viertelfinals der Champions League – trotz einer 0:2-Niederlage gegen Arsenal. Vorjahresfinalist Atlético Madrid müht sich gegen Leverkusen ab, schafft es in die Verlängerung und gewinnt schliesslich im Penaltyschiessen.



Atlético Madrid – Bayer Leverkusen 1:0, 3:2 n.P.

» Der Liveticker zum Nachlesen

Mit einem 1:0-Heimsieg ging Bayer Leverkusen ins Rückspiel. Dieser Vorteil war nach 27 Minuten dahin, als Mario Suarez Atlético Madrid im Rückspiel in Führung brachte. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde von Ömer Toprak noch unhaltbar für Goalie Bernd Leno abgefälscht:

Animiertes GIF GIF abspielen

Natistürmer Josip Drmic durfte nach seinen zuletzt starken Leistungen – am Wochenende gelang ihm ein Doppelpack gegen Stuttgart – von Beginn an spielen. Doch als einzige Sturmspitze in einem zumeist in die Defensive gedrängten Leverkusener Team tat er sich schwer. Nach 69 Minuten wurde Drmic durch Stefan Kiessling ersetzt.

Leverkusen's Josip Drmic rubs his face during the Champions League round of sixteen second leg soccer match between Atletico de Madrid and Bayer 04 Leverkusen at the Vicente Calderon stadium in Madrid, Spain, Tuesday, March 17, 2015. (AP Photo/Andres Kudacki)

Drmic sah gegen Atlético kaum einen Ball. Bild: Andres Kudacki/AP/KEYSTONE

Kiessling fiel nach 96 Minuten auf, als das Spiel bereits in der Verlängerung war. Sein Ellbogenschlag ins Gesicht von Raul Garcia blieb ungeahndet – vielleicht auch deshalb, weil sich die Spanier während der ganzen Partie nach Zweikämpfen als Laienschauspieler in Szene setzten.

Die Partie war nichts für Feinschmecker – sie lebte einzig und allein von der Spannung. Fussballerische Höhepunkte waren so selten wie Maieriesli in der Adventszeit.

Das zog sich bis ins Penaltyschiessen durch, in dem gleich mehrere Spieler teils kläglich versagten. Kiessling war als zehnter und letzter Schütze an der Reihe und drosch den Ball über die Latte. Vor dem Stürmer von Bayer Leverkusen hatten bereits Raul Garcia, Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und Koke verschossen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Calhanoglu mit der sanften Power eines Kindergärtners. GIF: SRF

AS Monaco – Arsenal 0:2

Der klare Favorit aufs Weiterkommen hiess vor dem Rückspiel Monaco. Die Monegassen gewannen den ersten Vergleich in London mit 3:1.

Arsenals Hoffnung erhielt neue Nahrung, als Olivier Giroud das 1:0 erzielte. Sein erster Schuss wurde noch abgewehrt und klatschte ihm ins Gesicht. Doch Giroud gab nicht auf und verwertete den Abpraller aus der Drehung:

Animiertes GIF GIF abspielen

Zehn Minuten vor dem Ende gelang Arsenal gar das 2:0. Aaron Ramsey traf, nachdem er im Strafraum mustergültig von Monaco-Verteidiger Layvin Kurzawa angespielt wurde:

Animiertes GIF GIF abspielen

Somit benötigte Arsenal nur noch ein Tor, um ein mittelgrosses Fussball-Wunder zu schaffen und trotz einer 1:3-Heimniederlage noch weiterzukommen. Es kam nicht dazu. Monaco-Goalie Danijel Subasic rettete in der 83. Minute auf der Torlinie spektakulär gegen Giroud und sorgte somit dafür, dass Monaco am Ende trotz der 0:2-Niederlage feiern durfte.

epa04666727 Yannick Ferreira Carrasco of AS Monaco celebrates with a banner reading 'Happy birthday Mum' after UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match between AS Monaco and Arsenal FC at Louis II Stadium, in Monaco, 17 March 2015. Monaco sneaked into the quarter-finals of the UEFA Champions League despite losing 2-0 at home to Arsenal.  EPA/YOAN VALAT

Yannick Ferreira Carrasco mit Geburtstagsgrüssen an sein Mami. Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

(ram)

Die Champions League im Zeitraffer – 23 Saisons, 130 Teams

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verletzte bei Belgrad-Fanmarsch in Bern ++ Polizei feuert Warnschüsse ab

Gewalt hat am Mittwochabend den Fanmarsch von Serben in Bern überschattet. Vor und nach dem Spiel der BSC Young Boys gegen Roter Stern Belgard kam es in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen. Fünf Menschen wurden verletzt. Ein Polizist feuerte mehrere Warnschüsse ab.

Mehrere Hundert Belgrad-Anhänger waren gegen 18 Uhr von der Innenstadt in Richtung Stadion unterwegs. Vor der Lorrainebrücke wurde mindestens eine Personen tätlich angegriffen, wie die Berner Kantonspolizei in der Nacht auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel