Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League, Achtelfinals

Atlético Madrid – Bayer Leverkusen 1:0 n.V., 3:2 n.P., (Gesamt 1:1)

AS Monaco – Arsenal 0:2 (Gesamt 3:3)

Monaco trotz 0:2-Niederlage in den Viertelfinals – Drmic und Leverkusen scheitern im Penaltyschiessen

Monaco steht erstmals seit 2004 in den Viertelfinals der Champions League – trotz einer 0:2-Niederlage gegen Arsenal. Vorjahresfinalist Atlético Madrid müht sich gegen Leverkusen ab, schafft es in die Verlängerung und gewinnt schliesslich im Penaltyschiessen.

17.03.15, 23:38 18.03.15, 09:34


Atlético Madrid – Bayer Leverkusen 1:0, 3:2 n.P.

» Der Liveticker zum Nachlesen

Mit einem 1:0-Heimsieg ging Bayer Leverkusen ins Rückspiel. Dieser Vorteil war nach 27 Minuten dahin, als Mario Suarez Atlético Madrid im Rückspiel in Führung brachte. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde von Ömer Toprak noch unhaltbar für Goalie Bernd Leno abgefälscht:

Natistürmer Josip Drmic durfte nach seinen zuletzt starken Leistungen – am Wochenende gelang ihm ein Doppelpack gegen Stuttgart – von Beginn an spielen. Doch als einzige Sturmspitze in einem zumeist in die Defensive gedrängten Leverkusener Team tat er sich schwer. Nach 69 Minuten wurde Drmic durch Stefan Kiessling ersetzt.

Leverkusen's Josip Drmic rubs his face during the Champions League round of sixteen second leg soccer match between Atletico de Madrid and Bayer 04 Leverkusen at the Vicente Calderon stadium in Madrid, Spain, Tuesday, March 17, 2015. (AP Photo/Andres Kudacki)

Drmic sah gegen Atlético kaum einen Ball. Bild: Andres Kudacki/AP/KEYSTONE

Kiessling fiel nach 96 Minuten auf, als das Spiel bereits in der Verlängerung war. Sein Ellbogenschlag ins Gesicht von Raul Garcia blieb ungeahndet – vielleicht auch deshalb, weil sich die Spanier während der ganzen Partie nach Zweikämpfen als Laienschauspieler in Szene setzten.

Die Partie war nichts für Feinschmecker – sie lebte einzig und allein von der Spannung. Fussballerische Höhepunkte waren so selten wie Maieriesli in der Adventszeit.

Das zog sich bis ins Penaltyschiessen durch, in dem gleich mehrere Spieler teils kläglich versagten. Kiessling war als zehnter und letzter Schütze an der Reihe und drosch den Ball über die Latte. Vor dem Stürmer von Bayer Leverkusen hatten bereits Raul Garcia, Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und Koke verschossen.

Calhanoglu mit der sanften Power eines Kindergärtners. GIF: SRF

AS Monaco – Arsenal 0:2

Der klare Favorit aufs Weiterkommen hiess vor dem Rückspiel Monaco. Die Monegassen gewannen den ersten Vergleich in London mit 3:1.

Arsenals Hoffnung erhielt neue Nahrung, als Olivier Giroud das 1:0 erzielte. Sein erster Schuss wurde noch abgewehrt und klatschte ihm ins Gesicht. Doch Giroud gab nicht auf und verwertete den Abpraller aus der Drehung:

Zehn Minuten vor dem Ende gelang Arsenal gar das 2:0. Aaron Ramsey traf, nachdem er im Strafraum mustergültig von Monaco-Verteidiger Layvin Kurzawa angespielt wurde:

Somit benötigte Arsenal nur noch ein Tor, um ein mittelgrosses Fussball-Wunder zu schaffen und trotz einer 1:3-Heimniederlage noch weiterzukommen. Es kam nicht dazu. Monaco-Goalie Danijel Subasic rettete in der 83. Minute auf der Torlinie spektakulär gegen Giroud und sorgte somit dafür, dass Monaco am Ende trotz der 0:2-Niederlage feiern durfte.

epa04666727 Yannick Ferreira Carrasco of AS Monaco celebrates with a banner reading 'Happy birthday Mum' after UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match between AS Monaco and Arsenal FC at Louis II Stadium, in Monaco, 17 March 2015. Monaco sneaked into the quarter-finals of the UEFA Champions League despite losing 2-0 at home to Arsenal.  EPA/YOAN VALAT

Yannick Ferreira Carrasco mit Geburtstagsgrüssen an sein Mami. Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

(ram)

Die Champions League im Zeitraffer – 23 Saisons, 130 Teams

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

YB ist gefangen im Niemandsland

Zwei Spiele, null Tore, null Punkte, aber ganz viel Ernüchterung: Das ist die Zwischenbilanz von YB in der Champions League. Die internationalen Auftritte stehen in starkem Kontrast zur Dominanz in der nationalen Meisterschaft.

Eine Tabelle lügt nicht. Nüchtern bilden Zahlen, schön in Kolonnen geordnet, die Wahrheit ab. Aber welche Wahrheit sehen wir, wenn wir die Zahlen der Berner Young Boys studieren?

9-0-0 lautet eine Zahlenreihe.0-0-2 eine andere.

32:6 lautet eine andere Zahlenreihe.0:6 eine andere.

In der Super League nimmt YB die Rolle des dominierenden Herrschers ein. Zwölf Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel der Saison! In der Champions League hingegen sind die Gelb-Schwarzen bei ihrer ersten Teilnahme …

Artikel lesen