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Kevin de Bruyne muss das Spielfeld verletzt verlassen.
Kevin de Bruyne muss das Spielfeld verletzt verlassen.Bild: keystone

Champions League: Tränen-Drama um Citys Kevin De Bruyne

Der belgische Superstar von Manchester City kann sich im Endspiel der Champions League gegen Chelsea nur wenig auszeichnen. Dann kommt es zu einem folgenschweren Zusammenstoss.
30.05.2021, 13:59
Ein Artikel von
t-online

Normalerweise ist Kevin De Bruyne mitverantwortlich für den Offensivwirbel von Manchester City. Aus dem Mittelfeld von Trainer Pep Guardiola ist der Belgier nicht wegzudenken. Traumtore, Vorlagen, Zweikampfstärke – nicht umsonst wird der 29-Jährige aktuell auf einen Marktwert von 100 Millionen Euro taxiert. Bilanz in der aktuellen Saison: 40 Pflichtspiele, 10 Tore, 18 Vorlagen – De Bruyne war wesentlich mitverantwortlich für den Lauf der «Citizens» bis ins Finale der Champions League. Doch dort erlebte der Regisseur einen ganz, ganz bitteren Abend – und verliess das Spielfeld unter Tränen.

Was war passiert?

Die 57. Spielminute in Porto: Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger kommt im Kampf um den Ball gegen De Bruyne zu spät, checkt den City-Star daraufhin um wie beim Football. Beide bleiben benommen liegen. Rüdiger steht aber schon nach kurzer Zeit wieder, sieht für seinen harten Einsatz von Schiedsrichter Mateu Lahoz Gelb.

Und De Bruyne? Der bleibt noch minutenlang auf dem Rasen liegen, windet sich vor Schmerzen, wird von den City-Betreuern behandelt. Als er es doch wieder auf die Beine schafft, wirkt er wacklig, deutlich gezeichnet – und hat Tränen in den Augen. Es ist klar: Es geht nicht mehr weiter für ihn. Als De Bruyne von Pep Guardiola vom Platz genommen werden muss und geschwächt die Treppen im Estadio do Dragao in die Kabine hinunterläuft, weint er bitterlich.

Untersuchungen im Spital ergaben, dass der 29-Jährige einen Nasenbeinbruch und eine Orbitabodenfraktur (Bruch des Augenhöhlenbogens) erlitten hat. Ob die Gesichtsverletzungen seine Vorbereitung mit der belgischen Nationalmannschaft auf die EM-Endrunde beeinträchtigt, ist unklar. Belgien bestreitet sein erstes Vorrundenspiel am 12. Juni in St. Petersburg gegen Russland.

Nach einer starken Saison der traurige Abschluss für einen grossartigen Fussballer. Noch ist unklar, ob De Bruyne länger ausfällt – auch für die belgische Nationalmannschaft wäre das ein schwerer Schlag in den EM-Plänen.

(david digili / t-online)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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neutrino
30.05.2021 09:38registriert Mai 2017
Ich finde vor allem die Aktion von Rüdiger sehr fragwürdig - Leibchen ziehen, Halten, Weg versperren, alles irgendwie ok - aber ein Bodycheck mit der Schulter gegen den Kopf des Gegners gegen die Laufrichtung. Das ist American Football, einfach ohne Helm & Schutz. Wenn man so einen Gegenspieler aus dem Spiel nimmt, hat das nichts mit Fairness zu tun. Die Aktion war ja auch nicht unglücklich, Rüdiger hat den Check explizit so gesetzt.
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