Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League, 3. Runde

Gruppe A:
Ludogorez – Arsenal 2:3
Basel – PSG 1:2

Gruppe B:
Besiktas – Napoli 1:1
Benfica – Dynamo Kiew 1:0

Gruppe C:
Gladbach – Celtic 1:1
ManCity – Barcelona 3:1

Gruppe D:
Atlético – Rostow 2:1 
Eindhoven – Bayern München 1:2

Basel's players thank the fans after losing the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 4 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and France's Paris Saint-Germain Football Club, at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, November 1, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Wieder gut gespielt, aber wieder verloren: Die bittere Realität für den FC Basel. Bild: KEYSTONE

Meuniers Sonntagsschuss lässt Basels Achtelfinal-Träume platzen

Es ist wie verhext in der Champions League: Auch im zweiten Spiel gegen Paris Saint-Germain spielt der FC Basel gut und schnuppert an einem Punkt – bis zu einem wunderbaren Volley von PSG-Verteidiger Thomas Meunier kurz vor Schluss.



» Hier gibt es den Liveticker zum nachlesen.

Prickelnde Stimmung schon beim Einlauf

Nach dem guten Auftritt im Auswärtsspiel gegen den französischen Meister nahmen sich die Basler für das Rückspiel sehr viel vor. Davon war aber zu Beginn wenig zu sehen, die Pariser waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Aber erst kurz vor der Pause belohnten sich die Gäste: Als man langsam das Gefühl hatte, der FCB werde ebenbürtig, schoss Blaise Matuidi nach einem Corner das 1:0.

abspielen

Video: streamable

Im zweiten Umgang nahm das Basler Engagement zu und Urs Fischer setzte bei seinen Wechseln voll auf die Karte Offensive. Der Lohn folgte in der 77. Minute durch das Traumtor von Luca Zuffi, der PSG-Goalie Alphonse Areola mit einem Weitschuss erwischt.

abspielen

Video: streamable

Das Joggeli war elektrisiert und die Basler schienen dem Punktgewinn – im Kampf um Platz 3 gegen Ludogorez unter Umständen sehr wichtig – nahe. Fortuna hatte aber auch heute etwas dagegen und die liess in der 90. Minute das noch schönere Tor des Belgiers Thomas Meunier zu.

abspielen

Video: streamable

«Wir haben uns selber bestraft»

Für Basel ist es rechnerisch also nicht mehr möglich, die Achtelfinals zu erreichen. Jetzt kommt es gegen Ludogorez Rasgrad, das nach dem Remis in der ersten Direktbegegnung ebenfalls nur einen Punkt auf dem Konto hat, zum entscheidenden Duell um den 3. Platz, der zur Teilnahme in der Europa League berechtigt.

Für dieses Spiel muss FCB-Trainer auf Renato Steffen und Geoffroy Serey Die verzichten, Ersterer holte gegen PSG Gelb, Letzterer Gelb-Rot. «Wir haben das Spiel verloren und dazu noch zwei Spieler. Aber es ist halt so, wie's ist. Wir werden uns dennoch bestmöglich auf Ludogorez vorbereiten», sagte Fischer im TV-Interview.

Basel's head coach Urs Fischer instructs his players, during an UEFA Champions League Group stage Group A matchday 4 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and France's Paris Saint-Germain Football Club, at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, Tuesday, November 1, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Urs Fischer treibt sein Team an. Bild: KEYSTONE

Der Trainer zeigte sich nach der Niederlage verständlicherweise enttäuscht. «Wir wollten versuchen, Kontrolle über das Spiel zu erlangen und nicht in das offene Messer zu laufen», erklärte er seine Spielidee, die nicht ganz aufgegangen ist.

Für den Fehler vor dem entscheidenden Tor findet er ungewohnt klare Worte: «Für mich ist dies nicht ein kleiner Fehler. Steffens Ballverlust darf so nicht passieren, er könnte den Ball zu Suchy spielen oder aus der Gefahrenzone schiessen. Fehler passieren, doch international wird das bestraft. Wir haben uns in einer guten ersten Halbzeit selber bestraft.»

(drd)

Die Tabelle

Bild

bild: srf

Das Telegramm

Basel - Paris Saint-Germain 1:2 (0:1)
34'639 Zuschauer. - SR Hategan (ROU).
Tore: 43. Matuidi 0:1. 76. Zuffi 1:1. 90. Meunier 1:2.
Basel: Vaclik; Gaber (69. Sporar), Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka; Bjarnason, Serey Die, Delgado (59. Zuffi), Steffen; Doumbia (59 Janko).
Paris Saint-Germain: Aréola; Meunier, Thiago Silva (46. Krychowiak), Marquinhos, Kurzawa; Verratti, Thiago Motta, Matuidi (77. Rabiot); Lucas (83. Jese), Cavani, Di Maria.
Bemerkungen: Basel ohne Akanji (rekonvaleszent), Lang (verletzt), Fransson (krank) Riveros, Kutesa und Bua (nicht spielberechtigt). Paris Saint-Germain ohne Aurier (verletzt). 84. Gelb-Rote karte gegen Serey Die. Verwarnungen: 45. Steffen (Unsportlichkeit). 78. Serey Die (Foul). 86. Verratti (Foul). 88. Kurzawa (Foul). (sda)

Entschuldigung, wie sehen Sie denn aus? Schrille, kuriose und schlicht hässliche Trikots

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bei Leeds United sitzt Osama Bin Laden in der ersten Reihe

Zahlreiche Fussballklubs setzen in der Corona-Zeit auf Zuschauer aus Karton. So soll die Geisterspiel-Kulisse etwas weniger trostlos sein. Auch Leeds United, Spitzenklub in der zweithöchsten englischen Liga, hat seinen Fans die Möglichkeit geboten, ein Foto ihres Kopfes einzusenden, um danach auf Karton im Stadion dabei zu sein. Dabei rutschte dem Klub auch ein Bild von Osama Bin Laden durch – und er platzierte den getöteten Terroristenführer gar ganz zuvorderst:

25 Pfund mussten die Fans …

Artikel lesen
Link zum Artikel